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Der neue Horror-Thriller von Thomas Olde Heuvelt

Eigentlich sollte es eine ganz gewöhnliche Bergtour werden, als Nick mit seinem Kumpel Augustin zu einer Kletterpartie in den Schweizer Alpen aufbricht. Doch dann kommt es unterwegs zu einem tragischen Unfall: Augustin stürzt in eine Gletscherspalte, Nick wird schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert – er wird für immer schwer entstellt sein. Sam, Nicks Lebensgefährte, ist zunächst nur froh, dass sein Freund überlebt hat, aber dann passieren immer mysteriösere Dinge in Nicks Umfeld. Auch Nick selbst verhält sich immer seltsamer, und schon bald wird Sam klar, dass Nick etwas aus den Bergen mitgebracht hat. Etwas Böses ...


Aus dem Niederländischen von Gabriele Haefs
Originaltitel: Echo
Originalverlag: Luitingh Sijthoff
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-26043-9
Erschienen am  01. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Abgedrehter, moderner Schauerroman

Von: Thala

10.04.2022

Was mir an "Echo" am besten gefallen hat? Die Geschichte war total abstrus, ungewohnt für einen Mainstreamverlag. Daher fand ich sie sehr erfrischend, auch wenn zugegebenermaßen in dem 700 Seiten-Schinken einige Längen vorhanden waren. Olde Heuvelts Schreibstil ist zudem sehr gewöhnungsbedürftig. Oft musste ich die Sätze erneut lesen, da sie gefühlt ein ständiger Stream of Consciousness waren und Zeiten und Perspektiven sich plötzlich änderten. Eine geniale Kunstform, die eben das Schwindelgefühl auf dem Berg und die totale Orientierungslosigkeit widerspiegelt. Oft tauchten während des Lesens Fragezeichen auf und ja, der Berg ist böse, wir wissen es bereits. Olde Heuvelt hält einen gekonnt lange hin, bis er endlich enthüllt, was mit Nick geschehen ist. Ein weiterer Pluspunkt: Die casual Diversity in dem Buch. Nick und Sam sind ein gleichgeschlechtliches Paar. Punkt. Sie werden von der Außenwelt nicht aufgrund ihrer Sexualität diskriminiert. Nick wird gemieden, weil er eben der Besessene ist. Gegruselt habe ich mich selbst eher weniger, aber insgesamt ein sehr atmosphärischer Roman, den ich während einer Zugfahrt in die Schweiz begonnen habe zu lesen. Vielleicht eher weniger zu empfehlen, wenn man sich gerade auf eine Bergtour in der Schweiz begibt. Ich habe es sehr genossen, mitzuerleben, wie der Autor seine Kreativität ausleben durfte und bei mir bis zum Schluss ein großes Fragezeichen hinterlassen hat.

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Das Grauen des Bergs

Von: Der Büchernarr

03.11.2021

Wie schon bei Hex kommt das Grauen langsam und schleichend und gibt dem Buch eine unheimliche Atmosphäre. Thomas Olde Heuvelt kann einfach sehr gute mit seiner Sprache eine solche Atmosphäre aufbauen, die viele Leser, als auch mich, in seinen Bann zu ziehen vermag. Der Leser merkt förmlich, wie die Kälte der Berge aus den Seiten wabert und von ihm Besitz zu ergreifen möchte. Die Idee mag zwar nicht neu sein, aber sehr gut umgesetzt, dass es eine Region in den Alpen gibt, von der sich alle Menschen und Tiere instinktiv fernhalten, zwei Besessene es aber dennoch dorthin zieht. Und als einer der beiden Bergsteiger zurückkommt, so ist er nicht mehr allein. Was auf dem Berg passiert ist, erfährt der Leser nicht sofort. Hier kommt ein zweiter guter Schachzug hinzu. Heuvelt nutzt verschiedene Zeitsprünge, um die Geschichte nicht-linear zu erzählen. Er nutzt den Kniff, dass der Leser hauptsächlich Aufzeichnungen der beiden Hauptfiguren zu lesen bekommt. Das hat den Vorteil, dass der Leser eben nicht weiß, ob die beiden am Ende noch leben oder nicht. Das erhöht die Spannung enorm. Allerdings gibt es einen Wermutstropfen. Im Mittelteil des Romans zieht sich die Geschichte ein wenig. Hier hat Heuvelt ein bisschen zu viele Schauplätze eröffnet und hat die Erzählung ein wenig zu stark gedehnt. Die Erzählung ist zwar insgesamt eher ruhig und gruselig, aber manchmal eben ein wenig zu ruhig und zu wenig gruselig. Fazit Der Leser hält mit Echo einen ganz schönen Wälzer in der Hand. Das lässt schon erahnen, dass Thomas Olde Heuvelt sich und der Geschichte viel Zeit und Raum gibt, eine dichte und gruselige Atmosphäre zu erschaffen. Hin und wieder übertreibt es der Autor und die Atmosphäre entweicht, aber in Summe ist dieser Roman ein gute Gruselroman, genau richtig für die dunkle Jahreszeit. Vielleicht nicht der Horrorschocker des Jahres und keine Steigerung gegenüber Hex, aber dennoch ein sehr empfehlenswerter Roman für Freunde des Genres.

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Vita

Thomas Olde Heuvelt wurde 1983 in Nijmegen, Niederlande, geboren. Er studierte Englisch und Amerikanistik an der Radboud Universität Nijmegen und an der University of Ottawa in Kanada, wo er ein halbes Jahr lang lebte. Seine Kurzgeschichte »The Day the World turned upside down« wurde mit dem Hugo Award ausgezeichnet, andere Kurzgeschichten wurden für den Hugo Award und den World Fantasy Award nominiert. Sein Horrorroman »Hex« landete in den Niederlanden auf der Bestsellerliste.

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Gabriele Haefs

Dr. Gabriele Haefs studierte in Bonn und Hamburg Sprachwissenschaft. Seit 25 Jahren übersetzt sie u.a. aus dem Dänischen, Englischen, Niederländischen und Irischen. Sie wurde dafür u.a. mit dem »Gustav-Heinemann-Friedenspreis« und dem »Deutschen Jugendliteraturpreis« ausgezeichnet, zuletzt 2008 mit dem Sonderpreis des »Deutschen Jugendliteraturpreises« für ihr übersetzerisches Gesamtwerk. Sie hat u.a. Werke von Jostein Gaarder, Camilla Grebe und Anne Holt übersetzt. Zusammen mit verschiedenen Kolleginnen hat sie mehrere Anthologien skandinavischer Schriftsteller herausgegeben.

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