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Die Schule der Redner

Historischer Roman

Die Schule der Redner
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Mit Schwert und Feder

Mitteleuropa im Jahr 1246. Der Junge Leon, ein in Ungnade gefallener Neffe des deutschen Fürsten Rudolf von Habsburg, wird mit einer gefährlichen Mission betraut: Er soll ein geheimnisvolles Buch in Sicherheit bringen, das dem, der es zu deuten weiß, zu großer Macht verhelfen wird. Unter Einsatz seines Lebens gelingt es Leon, die Schrift an einer rätselhaften Schule für Redekunst nahe St. Gallen abzuliefern. Leon wird als Schüler aufgenommen. Doch selbst hinter den Mauern des mächtigen Ordens sind er und seine neuen Freunde nicht sicher. Welches Geheimnis birgt die alte Schrift? Und wer ist offensichtlich bereit, dafür zu morden?

»Ein historischer Abenteuer-Roman mit allem, was dazu gehört: Kampf, Liebe, Verrat, Freundschaft, ein uraltes Geheimnis – und ganz nebenbei auch noch ein spannendes Rhetorik-Seminar. Klasse!« Oliver Pötzsch

»Ein historischer Abenteuer-Roman mit allem, was dazu gehört: Kampf, Liebe, Verrat, Freundschaft, ein uraltes Geheimnis – und ganz nebenbei auch noch ein spannendes Rhetorik-Seminar. Klasse! Warum kann Schule nicht immer so sein …?«

Oliver Pötzsch, Autor der Henkerstochter-Saga (14. April 2021)

eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-23196-5
Erschienen am  09. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Historische Unterhaltung, Spannung und Rhetorik-Schule in einem

Von: Hirilvorgul

17.09.2021

Schon immer gab es Menschen, die andere mit ihren Worten fesseln konnten, die Trost spenden, Hoffnung wecken aber auch Kriege entfachen konnten. Die Spanne, die einem da spontan einfällt ist breit. Sie reicht von Jesus über Hitler hin zu Martin Luther King. Aber warum gelingt es dem einen, sich nicht nur Gehör zu verschaffen, sondern sich auch Gefolgschaft zu sichern, während anderer Menschen vielleicht viel klügere Gedanken ungehört verhallen? Dieser Roman hat eine Erklärung dafür. Neben den naturgegebenen Gaben, wie eine angenehme Stimme oder auch ein sympathisches Äußeres, ist es vor allem eine harte Schule. Es ist die Kunst, auf den Menschen gegenüber einzugehen oder aber auch – bei großen Menschenmengen – Ängste zu schüren und Besserung zu versprechen. Es gab (und gibt sicher auch noch) Schulen, in denen man genau diese Künste erlernen kann. Und dazu ein gerüttelt Maß an Fähigkeiten zur Manipulation. Die Meister können sich Menschen gefügig machen, sie quasi in Besitz nehmen. Der Autor verpackt all das in eine spannende Geschichte um eine geheime Schrift, die die absolute Macht verspricht. Er offenbart die menschlichen Abgründe, denn wer einmal an den Möglichkeiten der Manipulation geschnuppert hat, lechzt bald nach der totalen Kontrolle. Und da ist es egal, ob die Gründe dafür lautere sind (ich möchte Gutes bewirken) oder eben nicht. Leon ist redebegabt und das stürzt ihn in ein Abenteuer, in dem es bald nicht nur um sein Leben geht, sondern um nicht weniger als die Rettung der Menschheit. Was sich hier ein bisschen wie Indiana Jones liest, ist eine wunderbare, spannende und nachdenklich machende Geschichte. Schon im Prolog macht Seeger dem Leser klar, worum es in diesem Roman geht. Er wirft uns mitten hinein in einen Aufruf zum Kreuzzug, lässt uns die scheinbar völlig irrationale Ekstase der Menschen erleben und deutet schon mal an, dass hier mehr als nur Rede-Talent im Spiel ist. Johann Seeger weiß, worüber er da schreibt, ist er doch selbst Rhetorik-Trainer. Dem ein oder anderen mag diese Macht der Worte ein wenig überzogen dargestellt sein, ich meine aber, wir sollten uns viel öfter bewusst machen, was Worte – gesprochen oder geschrieben – mit uns machen können. Erleben wir es doch gerade tagtäglich in den „Sozialen“ Medien, die oft alles andere als sozial sind, oder auch bei den Querdenkern, bei denen man sich fragt, warum denen auch nur ein einziger zum Denken fähiger Mensch Aufmerksamkeit schenkt. Ein Roman, der mit einem tollen Mittelalter-Setting unterhält, historische Personen einflicht, den Leser zum Nachdenken bringt und nebenbei auch noch eine Lehrstunde in Rhetorik ist. Kann man allen Freunden geschriebener Worte nur empfehlen. Von mir gibt es dafür die Höchstnote.

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Die Macht der Wörter

Von: aebbies.buechertruhe

09.09.2021

Im Jahre 1246 muß Leon von der Burg des Fürsten Rudolf von Habsburg fliehen. Vor seiner Flucht bittet ihn sein Lehrer, ein Buch zu dessen Freund in einer Schule für Redekunst nahe St. Gallen zu bringen. Leon will ihm diesen Gefallen erbringen, merkt jedoch schnell, daß er verfolgt wird. Welches Geheimnis steckt in dem Buch? Johann Seeger wandelt mit "Die Schule der Redner" ein wenig auf den Pfaden von "Der Name der Rose" - nur ist dieses Buch um einiges besser, da es viel verständlicher ist. Der Autor schreibt leicht verständlich und trotzdem paßt der Schreibstil zur Epoche. Geschickt verwebt er Fiktion und Realität zu einer imponierenden Geschichte, die durch die wunderbaren Beschreibungen lebendig wird. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt. Jedoch erlebt man auch mal eine Überraschung, denn manchmal muß man seine Meinung über Gut und Böse ändern. Wie der Titel verrät, geht es in diesem Buch um die Macht der Worte. Sprache verbindet, kann beeinflussen und manipulieren. Wenn man hier gut aufpaßt, kann man aus dem Buch durchaus etwas für das eigene Leben mitnehmen.

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Vita

Johann Seeger wurde unter dem Namen Jürgen Schulze-Seeger 1966 in einer mittelalterlichen Kleinstadt in Hessen geboren. Seit über dreißig Jahren ist er Unternehmer, Autor und Trainer in der Welt der Rhetorik. Die Macht der Sprache, die Gesetzmäßigkeiten der Manipulation und die dunklen Seiten zwischenmenschlicher Konflikte – in diesem historischen Roman bringt er die Welt des Mittelalters und all dieses Wissen zusammen.

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