Die Nanny

Roman

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Sie ist die Tote im See. Sie ist die Frau an der Tür. Sie ist das Kindermädchen!

Die siebenjährige Jo wächst im Luxus auf, doch Wärme und Zuneigung erfährt sie nur von ihrer geliebten Nanny Hannah. Als die eines Nachts ohne jede Erklärung verschwindet, bricht für das Mädchen eine Welt zusammen. Dreißig Jahre später kehrt Jo nach England in das Anwesen ihrer Kindheit am See zurück. Die Beziehung zu ihrer Mutter ist noch immer geprägt von Vorwürfen und Ablehnung, und so ist Jo überglücklich, als eine ältere Dame auftaucht und sich als Hannah, Jos ehemalige Nanny, vorstellt. Doch Jos Mutter ist misstrauisch. Denn sie weiß – Hannah ist tot, seit der Nacht vor über dreißig Jahren. Wem soll Jo glauben? Ihrer Mutter oder der Frau, die damals das einzig Guten in ihrem Leben war? Und will Jo die Wahrheit überhaupt wissen? Denn die tut manchmal so weh, dass man lieber mit einer Lüge leben würde …

»Nervenaufreibende Plot-Twists und Einblicke in eine kaputte Mutter-Tochter-Beziehung […].«

freundin (22. Juli 2020)

Aus dem Amerikanischen von Sabine Schilasky
Originaltitel: The Nanny
Originalverlag: William Morrow, New York 2019
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-25132-1
Erschienen am  01. Juli 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Wem kann man trauen?

Von: FreizeitLeser

24.09.2020

Der Klappentext des Buches liest sich äußerst spannend, und lässt den Leser einen spannenden Thriller erwarten. Der Leser weiß dadurch bereits um den Tod des Kindermädchens und wird somit der Frau, die sich als Hannah ausgibt, mit einem gewissen Misstrauen begegnen. Dieses Misstrauen weitet sich immer weiter aus, da sich im Verlauf der Lektüre rausstellt, dass alle Charaktere irgendetwas zu verbergen haben. Das Miträseln und die Art, wie der Leser mit weitergehenden Informationen versorgt wird, ist gelungen und hält die Spannung über weite Strecken aufrecht. Allerdings fehlt der Geschichte etwas Tiefgang und das Ende enttäuscht. Wer nach dem äußerst spannenden Klappentext keinen Thriller, sondern eben einen Roman mit Spannungsebenen erwartet hat, der findet mit "Die Nanny" gute Unterhaltung.

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Wenn das Blatt sich wendet...

Von: Mikka Gottstein

19.08.2020

⠀ Um mit einem positiven Punkt zu beginnen:⠀ ⠀ Hochinteressant ist, wie widersprüchlich die verschiedenen Charaktere bei jedem Perspektivwechsel gezeichnet werden.Wer gerade noch zuckersüß und sympathisch wirkte, erscheint aus dem Blickwinkel einer anderen Person berechnend und kalt – oder umgekehrt.⠀ ⠀ Als Leser merkt man schnell, dass man sich so oder so kein voreiliges Urteil bilden sollte, weil man nicht weiß, wie weit man den Wahrnehmungen und Erinnerungen bestimmter Charaktere trauen kann. Obwohl deren Erinnerungsfetzen alles andere als untrüglich sind, setzt sich nach und nach ein verschwommenes, indes eindeutiges Gesamtbild zusammen.⠀ ⠀ Aus anfänglich flach erscheinenden Figuren werden nach und nach Menschen mit Ecken und Kanten, mit echtem Herzblut und schlüssigen Hintergrundgeschichten.⠀ ⠀ Leider bleibt ausgerechnet Protagonistin Jo, Fix- und Angelpunkt der Geschichte, recht blass. Über weite Passagen lässt sie keine nennenswerte Entwicklung erkennen, wenn sie ihr nicht von außen aufgezwungen wird. Dies erweist sich im Laufe des Buches zwar als folgerichtig, dennoch wirkt sie dadurch blutarm. Es sind stattdessen die beiden Widersacherinnen, die am interessantesten sind: Nanny Hannah und Mutter Virginia, die sich aufs Blut nicht ausstehen können.⠀ ⠀ Die Hintergrundgeschichte, warum dem so ist, entpuppt sich als erfreulich komplex und vielschichtig. Es geht nicht nur um die Tote um See, sondern auch um andere Vergehen. Außerdem gewinnt der Leser einen Einblick in das dekadente Luxuslebens des gelangweilten Adels – und dessen mal mehr, mal weniger harmlose Abgründe.⠀ ⠀ Es kommt zu einigen erstaunlichen Enthüllungen. Dinge passieren, die eigentlich nicht sein können, aber wider jegliche Probabilität dennoch so sind… Oder doch nicht? Wieder und wieder kippt das Bild, und mehr als ein Charakter intrigiert meisterhaft, während ein anderer Charakter sich der gedanklichen Ketten nicht bewusst ist.⠀ ⠀ Bis zu einem gewissen Punkt ist das großartig geschrieben und wahnsinnig geschickt konstruiert, da macht das Lesen und Miträtseln sehr viel Spaß.⠀ ⠀ Leider fällt dieses Kartenhaus in den letzten Abschnitten des Buches in sich zusammen.⠀ ⠀ Eine Entwicklung ist mehr als fragwürdig: ein Charakter vollbringt Dinge, die meines Erachtens schlichtweg unmöglich sind. Das Verhalten dieses bisher sehr eindeutig gezeichneten Charakters fällt außerdem vollkommen aus der Rolle, ohne dass die Gründe nachvollziehbar wären.⠀ ⠀ Mein Eindruck war: das muss so sein, weil das Ende des Buches sonst nicht funktionieren würde – nicht, weil es Sinn macht für diesen Charakter! Danach wurde es für mich auch recht vorhersehbar.⠀ ⠀ Dabei ist das Potential eigentlich vorhanden: Die Autorin hat im ersten Teil des Buches das Fundament für einen großartigen Spannungsroman mit überzeugendem Ende gelegt. Aber ganz am Schluss greift sie manche losen Fäden nicht mehr auf, lässt sorgfältig gelegte Fallen verstauben, missachtet ihre eigenen psychologischen Winkelzüge…⠀ ⠀ Fazit⠀ ⠀ Das Buch schlug mich schnell in seinen Bann, ich fand es flüssig und spannend geschrieben, sowie gekonnt konstruiert. Ich fieberte und rätselte mit, ich las es mit viel Vergnügen – endlich mal wieder ein echtes Spannungs-Highlight!⠀ ⠀ Leider fand ich die Auflösung dann aber wenig glaubhaft und dadurch enttäuschend. Vorher hätte ich das Buch vorbehaltlos als Must-Read weiterempfohlen, jetzt muss ich zu meinem Bedauern Abstriche machen.⠀ ⠀ Dennoch: ich bereue nicht, “Die Nanny” gelesen zu haben – vom Ende abgesehen ist das Buch unterhaltsam und spannend. Muss man nicht lesen, kann man aber sehr gut!

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Vita

Gilly Macmillan wuchs in Swindon, Wiltshire auf und lebte in ihrer Jugend einige Jahre im Norden Kaliforniens. Sie arbeitete beim Burlington Magazine, der Hayward Gallery und als Dozentin für Fotografie. Heute widmet sie sich ganz dem Schreiben. Gilly Macmillans Romane erfreuen sich besonders in Großbritannien großer Beliebtheit und sind allesamt Bestseller. Sie lebt mit ihrer Familie in Bristol, England.

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Pressestimmen

»So langsam wie zwingend entfaltet Macmillan ein Familiendrama, das zum psychologischen Thriller wird.«

emotion (02. September 2020)

»Nervenzerreißende Spannung garantiert.«

Fränkische Nachrichten (03. August 2020)

»Spannend!«

Neue Welt (29. Juli 2020)

»Spannung bis zur letzten Seite.«

Lea (12. August 2020)

»Die Autorin erzählt eine nervenaufreibende Geschichte – sehr spannend.«

Westfalen-Blatt (23. August 2020)

»Nehmen Sie sich Zeit für dieses Buch. Sie werden es nicht mehr aus der Hand legen können!«

Sonntags Anzeiger für Dithmarschen (30. August 2020)

»Familiengeheimnisse, subtile Manipulationen, Mord und der sehr bildhafte Schreibstil versprechen fesselnde Stunden.«

Mainhatten Kurier (05. August 2020)

»"Die Nanny" ist ein Pageturner (…).«

Radio Euroherz (04. November 2020)

»(…) denn die Britin (…) hat mit "Die Nanny" einen spannungsgeladenen Familienroman geschaffen, der gerade jetzt in der kalten Jahreszeit für wohlige Schauer über den Rücken sorgt.«

StadtRadio Göttingen (05. Oktober 2020)