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Der Lärm der Fische beim Fliegen

Roman

(6)
eBook epub
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Mord und Totschlag in Nordland – und der ahnungslose Anwalt Leo soll es richten ...

Leo Vangen führt ein ruhiges Leben in Oslo. Das ändert sich, als Axel Platou, ein Kindheitsfreund und erfolgreicher Unternehmer, ihn bittet, ins raue nördliche Norwegen zu reisen. Dort wurden Anschläge auf Axels Lachszuchtfarm verübt, und Leo soll der Sache auf den Grund gehen. Doch die skrupellosen Vega-Brüder kümmern sich bereits auf ihre Art um die Schuldigen – die drei Männer leiten die Farm und schrecken vor nichts zurück, um ihre Einnahmequelle zu schützen. Der unbedarfte Leo gerät zwischen die Fronten wütender Ökoaktivisten, eigenwilliger Einsiedler und brutaler Lachsfarmer. Bald wünscht er sich sein ödes Leben zurück ...

Sie mögen besondere skandinavische Spannung? Dann lesen Sie die unabhängig voneinander lesbaren Leo-Vangen-Romane von Lars Lenth!

1. Der Lärm der Fische beim Fliegen

2. Schräge Vögel singen nicht

3. Der böse Wolf von Østerdalen


Aus dem Norwegischen von Frank Zuber
Originaltitel: Brødrene Vega
Originalverlag: Kagge, Oslo 2015
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20191-3
Erschienen am  12. März 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Der Lärm der Fische beim Fliegen (Lars Lenth)

Von: Poldi

09.02.2021

Nach seinem Jura-Studium ist Leo Vangen keine sonderlich nennenswerte Karriere gelungen, sodass sein Leben in Oslo bestenfalls als beschaulich bezeichnet werden kann. Abwechslung bekommt er, als sein alter Freund Axel Platou ihn um Hilfe bittet, da bereits mehrere Anschläge auf seine Lachszucht im Norden Norwegens verübt wurden. Doch nicht nur er ist hinter den Tätern her, auch drei Mitarbeiter der Zucht sind hinter ihnen her – und das mit drastischeren Methoden als die von Leo… Ja, Autor Lars Lenth kommt aus Skandinavien und ja, er hat einen Krimi geschrieben. Mit dem üblichen „Schweden-Krimi“ sanft psychisch erkranktem Ermittler und düsterer Atmosphäre ist hier aber nichts zu spüren, „Der Lärm der Fische“ schlägt eine ganz andere Richtung ein und ist auch in der Tonalität eine erfrischende Abwechslung. Durchgängig kommt ein bitterböser, schwarzer Humor auf, und auch wenn nicht alle Gags so richtig zünden, ist die lockere Schreibweise des Autors durchgängig unterhaltsam und hat mir beim Lesen zahlreiche Lacher abgerungen. Spannend ist dabei, dass in dem Roman aber auch deutliche Gesellschaftskritik eingebaut ist, an der Beziehung von Gesellschaft und Tier, an der Maxime des größtmöglichen Gewinns, an dem Verlust der ursprünglichen Natur. Man merkt aber auch, dass der Autor kontroverse und markante Charaktere schaffen wollte, wobei er in meinen Augen aber stellenweise über das Ziel hinausgeschossen ist. Gerade die wichtigen Nebenfiguren wirken allzu schablonenhaft und plakativ, die Guten sind durchgängig gut, die Bösen abgrundtief verdorben – Graustufen wie im wahren Leben kommen hier nicht vor. Die Grundzüge der Handlung und das Setting gefallen mit gut, nur leider ist der Spannungsbogen recht flach geraten und lässt nur in wenigen Momenten mitfiebern. Vieles ist durch offensichtliche Spuren leicht zu durchschauen, überraschende Wendungen lassen sich teilweise auch vorausahnen. Schade ist besonders, dass das Konstrukt hinter der Handlung recht flach wirkt und hinter der humorigen Stimmung und der gesellschaftskritischen Aussage zurücktritt – hier hätte man noch mehr herausholen können und einen komplexeren Plot einbringen können. „Der Lärm der Fische beim Fliegen“ hält, was der ungewöhnliche Titel verspricht: Eine skurrile Stimmung, viel schwarzen Humor und eine lockere, unkonventionelle Atmosphäre. Leider kann die Handlung nicht sonderlich überzeugend und ist zu vorhersehbar und flach geraten, während die Charaktere konstruiert und eindimensional wirkt. Der Unterhaltungswert ist zwar gegeben, vollkommen überzeugt hat mich der Roman dennoch nicht.

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Coole Entdeckung!

Von: arcimboldis_world

04.10.2019

So schnell kann es manchmal gehen: Das Buch eher durch Zufall entdeckt, in einem Zug durchgelesen und für richtig gut befunden. „Der Lärm der Fische beim Fliegen“ von Lars Lenth hat dem Leser einiges zu bieten… Der Plot ist gut und realistisch, die Figuren interessant gestaltet und glaubwürdig – vom Öko-Terroristen bis zu mafiösen Brüdern, vom korrupten Polizeipräsidenten bis zum gelangweilten, valiumsüchtigen Protagonisten Leo Vangen ist alles dabei. Alles in allem ein realitätsnahes Szenario – man bleibt dran und wird hineingezogen in eine Geschichte, die einem leider die Schönheit der norwegischen Fjorde etwas vergällt. Das Genre ist nicht klar umrissen, am ehesten ist es wohl als Thriller zu bezeichnen, hat aber auch sehr viele komische Momente und witzige Situationen. Ausserdem kommt dieser Roman etwas anders, ich würde sagen frischer, daher als die meisten Neuerscheinungen der Skandinavien-Krimi-Schwemme… „Der Lärm der Fische beim Fliegen“ hat vieles, was ein unterhaltsames Buch bieten kann – es ist spannend, amüsant, locker flockig geschrieben (und übersetzt) und bietet interessante und gut recherchierte Einblicke in diese grässliche Fischzucht-Industrie. Wenn man sich im Netz ein wenig umschaut, findet man die meisten Fakten (leider) auch in der Realität wieder. Ich habe den Roman gerne und amüsiert gelesen – der Appetit auf norwegischen Zuchtlachs ist mir allerdings ziemlich vergangen. Im September 2019 ist bereits ein neuer Roman mit dem Protagonisten Leo Vangen erschienen: „Schräge Vögel singen nicht“ – ich bin sehr gespannt.

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Vita

Lars Lenth, Jahrgang 1966, ist ein Angel-Profi und hat sich damit sowohl auf dem skandinavischen Buchmarkt als auch im Fernsehen einen Namen gemacht. Er spielte in TV-Serien mit und brachte einige DVDs zum Thema Fliegenfischen heraus. Wenn er nicht gerade angelt oder schreibt, steht er mit einer seiner Rock-Bands auf der Bühne. Bei zahlreichen Besuchen in Deutschland begeisterte er mit seinen Lesungen, bei denen er oft auch selbst zur Gitarre greift.

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