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Tilman Jens

Demenz

Abschied von meinem Vater

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Walter Jens und die Reise ins Vergessen – Chronik eines langsamen Abschieds

- »O welch ein edler Geist ist hier zerstört«: Deutschlands größter Rhetoriker verstummt
- Ein bewegendes Buch über Auslöser und Auswirkungen einer grausamen Krankheit

Das allmähliche Vergessen begann im Jahr 2004, nur wenige Wochen nachdem in den Medien ausführlich diskutiert wurde, dass Walter Jens 1942 Mitglied der NSDAP gewesen ist. Kann es sein, dass diese alte Geschichte die Demenz ausgelöst oder zumindest beschleunigt hat?
Tilman Jens’ Buch ist die Chronik eines Abschieds des Sohnes vom geliebten und bewunderten Vater. Schmerzhaft konkret erzählt er von der Entdeckung eines ganz anderen, hilflosen Menschen, von der Grausamkeit der Krankheit, von einem quälend langen Weg in die letzte Stufe des Dämmerns. Er zeichnet die Stationen dieses Abschieds nach und erzählt von einem Lebensende, das so gänzlich anders verläuft, als es seinem Vater, dem »Virtuosen des Wortes«, vorbestimmt schien.


eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-03239-5
Erschienen am  02. October 2009
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Vita

Tilman Jens (5.09.1954-29.7.2020), lebte zuletzt als Journalist in Leipzig. Er schrieb in seinen Büchern unter anderem über Goethe, Mark Twain oder auch persönliche Erlebnisse, wie die Demenz-Erkrankung des eigenen Vaters. Tilman Jens‘ Werke wurden stets viel diskutiert, denn der Autor vertrat häufig Standpunkte jenseits des Mainstreams. Er brach Tabus und sprach, filmte und schrieb mutig darüber, was ihm wichtig war. Tilman Jens arbeitete als freier Autor und Filmemacher unter anderem für die ARD, Arte und 3Sat.
Insgesamt veröffentlichte er elf Bücher. Sein im Gütersloher Verlagshaus publiziertes Buch über die Erkrankung seines Vaters Walter Jens, der Bestseller »Demenz. Abschied von meinem Vater«, 2009, löste in den Medien eine leidenschaftlich geführte Debatte aus. Als Antwort darauf veröffentlichte er 2010 »Vatermord – wider einen Generalverdacht«. 2011 folgte als persönliche Rückschau auf die Jahre in einem skandalumwitterten Internat »Freiwild – die Odenwaldschule. Ein Lehrstück von Opfern und Tätern«. 2013 dann seine Streitschrift wider den klerikalen Zeitgeist: »Der Sündenfall des Rechtsstaats«. 2014 erschien zusammen mit Heribert Schwan sein Debattenbuch »Vermächtnis – Die Kohl-Protokolle«. 2015 folgte unter dem Titel »Du sollst sterben dürfen« ein Buch zur Patientenverfügung und zuletzt 2017 seine Analyse der US-Politik unter Präsident Trump in Form einer Biographie über »Stephen Bannon: Trumps dunkler Einflüsterer«.

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