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Das Tal in der Mitte der Welt

Roman

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Shetland – Schafe und Natur, unbarmherziges Wetter, enge Bindungen und althergebrachte Lebensweisen. Hier, in dem Tal auf einer kleinen Insel, hat David sein ganzes Leben verbracht, wie vor ihm sein Vater und sein Großvater. Hier will Sandy eine neue Heimat finden, hier hat Alice nach dem Tod ihres Mannes Zuflucht gesucht. Aber die Zeiten ändern sich, Menschen sterben oder ziehen weg, und David fragt sich, wie die Geschichten und Traditionen seines Tals weitergeführt werden sollen, während andere zweifeln, ob sie jemals dazugehören werden. Die Geschichte des kleinen Tals birgt die ganze Welt.

»Die Geschichte eines Dorfes auf den schottischen Shetlands und seiner verschrobenen, aber lebensklugen Bewohner - so karg und schön wie die Inseln selbst.«

Focus (12. June 2021)

Aus dem Englischen von Klaus Berr
Originaltitel: The Valley at the Centre of the World
Originalverlag: Canongate
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-24628-0
Erschienen am  14. June 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Unterhaltsames Buch

Von: Oberuhldi

21.06.2021

Ich fand dieses Buch war eine sehr unterhaltsame Urlaubslektüre. Es spielt in einem entlegenen schottischen Tal. Man erfährt viel über die Leute, die dort leben. Es ist ein sehr dünn besiedeltes Tal, sehr idyllisch und ohne Hektik. Die Leute, die dort leben, fühlen sich sehr wohl, kennen sich alle untereinander, mehr oder weniger, und leben in ihrer eigenen Welt. Sie werden uns sehr gut nahegebracht, man lernt sie kennen mit ihren Eigenheiten und Besonderheiten. Sie sind verwurzelt mit dem Tal. Man kann sich gut in ihr Leben hineinversetzen und erfährt viel über das Leben dort. Der Roman ist sehr gut geschrieben. Obwohl nicht so besonders viel in diesem Tal passiert, ist er jedoch sehr interessant und lesenswert.

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Im Sog der Landschaft: Malachy Tallack „Das Tal in der Mitte der Welt“

Von: Uli H.

16.06.2021

Malachy Tallacks Buch „Das Tal in der Mitte der Welt“ nimmt die Leserinnen und Leser mit in ein Tal auf einer der Shetland-Inseln. In den ersten Kapiteln entwickelt er die Figuren des Romans, sodass der Leser schnell in das Buch hineinfindet, sozusagen ins Tal mit seinen Bewohnern. Man verliert sich beim Lesen und empfindet alsbald eine Empathie für die Charaktere. Aufgrund der lockeren und unaufgeregten Erzählweise des Autors entwickeln sich schnell die Hauptmotive dieses unterhaltsamen Romans: Das Wechselspiel von Tradition und Veränderung, die unterschiedlichen Sichtweisen von Alteingesessenen und Zugewanderten. Die Tradition der Lebens- und Wirtschaftsweisen hält David, einer der letzten noch im Tal Geborenen, hoch: „Seine Hoffnung war nicht die Veränderung, sondern die Beständigkeit.“ Sein Schwiegersohn in spe, Sandy, war mit seiner Freundin Emma, Davids und Marys Tochter, vor wenigen Jahren in das Tal gezogen, um einem anderen Lebensentwurf als Kleinbauer und Schafzüchter zu folgen. Seine Pläne geraten ins Wanken, als Emma eines Tages wegzieht. Aufgefangen von David und Mary, versucht Sandy, sich neu zu justieren. Alice ist Schriftstellerin. Nach dem Tod ihres Mannes Jack ist sie in dieses Tal gezogen, an den Ort, an dem sie mit ihm damals ihre Flitterwochen verbracht hatte. Jetzt möchte sie nach ihrer Karriere als Krimiautorin ‚das Buch über das Tal‘ schreiben und stürzt sich in umfangreiche Recherchen zur Natur. Trotz einer gewissen Handlungsarmut war das Buch, nicht zuletzt wegen der unprätentiösen Sprache, für mich in jeder Hinsicht unterhaltsam. Die Handlung vollzieht sich in der Interaktion der Charaktere. Verhandelt werden unter anderen die Themen „Liebe und Verlassenwerden“, „Leben und Tod“, „Einengung und Freiheit“. Das Beeindruckende an diesem Buch ist die Bühne, die das kleine Tal den handelnden Personen und ihren persönlichen Schicksalen bietet. Der neue Roman von Malachy Tallack entführt einen in die raue Natur der Shetlands, vor deren Kulisse der Autor eine Geschichte erzählt, die man mit Fug und Recht auch als empfehlenswerte Urlaubslektüre bezeichnen darf.

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Vita

Malachy Tallack ist Schriftsteller, Singer-Songwriter und Journalist. 2014 gewann er den New Writers Award des Scottish Book Trust und 2015 die Robert Louis Stevenson Fellowship. Mit seinem ersten Buch »60 Degrees North« kam er auf die Shortlist des Saltire First Book Award, das zweite, »Von Inseln, die keiner je fand«, wurde 2016 bei der Verleihung der Edward Stanford Travel Writing Awards als Illustrated Travel Book of the Year ausgezeichnet. Beide Bücher beschäftigen sich mit Nature Writing, Geschichte und Memoir. Sein Debütroman »Das Tal in der Mitte der Welt« kam 2018 auf die Shortlist des Highland Book Prize und wurde für den Royal Society of Literature Ondaatje Prize nominiert. Malachy Tallack ist in Shetland aufgewachsen und lebt zurzeit in Dunblane.

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Klaus Berr

Klaus Berr, geb. 1957 in Schongau, Studium der Germanistik und Anglistik in München, einjähriger Aufenthalt in Wales als "Assistant Teacher", ist der Übersetzer von u.a. Lawrence Ferlinghetti, Tony Parsons, William Owen Roberts, Will Self.

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