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Peter Orullian

Das Gewölbe des Himmels 1

Der Vergessene

(6)
Das Gewölbe des Himmels 1
eBook epub
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Wenn der vergessene Gott sich regt …

Die Schöpfer formten die Welt. Doch einer von ihnen verdarb ihr Werk, und die Welt war verdammt. Tahn Junell muss seine Heimat verlassen, nachdem ein Dämon das Baby seiner Schwester entführte und der junge Mann es nicht verhindern konnte. Auf seiner Suche erwarten Tahn Rückschläge, Krieg und Verrat. Und jener, dessen Name vergessen werden musste, regt sich in seinem Gefängnis. Tahn schwankt zwischen Bangen und Hoffen. Denn vielleicht ist er derjenige, auf den die Schöpfer des Guten warten – oder aber er ist das Werkzeug des Vergessenen!


Aus dem Amerikanischen von Katharina Volk
Originaltitel: The Vault of Heaven 1. The Unremembered (Chapter 1-46)
Originalverlag: Tor Books, New York 2011
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-08021-1
Erschienen am  16. December 2013
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Das Gewölbe des Himmels

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Rezensionen

Keine Spannung, keine Innovation, dafür Klischees

Von: Leif Inselmann

25.03.2017

„Das Gewölbe des Himmels: Der Vergessene“ ist der erste Band der gleichnamigen Fantasy-Romanreihe von Peter Orullian. Allein dies lässt natürlich schon erwarten, dass die Geschichte nicht zu einem Ende kommt, wobei man dann auch nicht enttäuscht wird. Und sonst so? Hauptfigur des Romans ist der junge Tahn Junell, der – wo auch sonst? – in einem kleinen Dorf am Ende der Welt lebt, dem Helligtal. Dann aber bricht das Böse in seine heile Welt ein: Ein Bar’dyn (so etwas ähnliches wie ein Ork, nur stärker) verschleppt das neugeborene Baby seiner Schwester Wendra, Tahn kann ihn nicht aufhalten. Wenig später erschient der Sheson (eine Art esoterischer Zauberer) Vendanji samt Begleitung im Ort und nimmt Tahn, Wendra sowie dessen Freund Sutter mit auf eine weite Reise, auf der natürlich allerlei Gefahren auf sie warten. Unübersehbar ist schon hierbei die Aneinanderreihung von Fantasy-Klischees, allen voran der Archetyp der „Heldenreise“ – doch leider schafft es der Autor nicht, aus diesen etablierten Versatzstücken einen allzu guten Roman zu machen. Zunächst einmal fehlt weitgehend ein roter Faden; der Großteil der Ereignisse besitzt keine wirkliche Relevanz für den (bisher nur zu erahnenden) Hauptkonflikt. Die Protagonisten reisen eben durch die Lande, treffen auf mancherlei Gestalten und werden in regelmäßigen Abständen von den bösen Bar’dyn angegriffen. Das Böse ist in dieser Welt archetypisch, personifiziert durch den verbannten Gott Quietus und dessen Brut – ohne nähere Motive und Tiefe, sondern einfach nur böse. Immer wieder verliert sich die Handlung in (meines Erachtens) Nebensächlichkeiten. Die Geschichte der Welt wird durch regelmäßiges Info-Dumping geschildert, ohne dass in diesem ersten Band ein direkter Bezug zu den Protagonisten vorhanden wäre. Doch eine wirklich atmosphärische historische Tiefe bewirkt das leider auch nicht; die Historie bleibt recht abstrakt. Da helfen auch die unzähligen, mithin unnötigen Fantasy-Begriffe nicht, die man sich kaum wird merken können (und das sage ich hiermit zum ersten Mal über einen Fantasy-Roman, ich kann es selbst kaum fassen!). Trotz der mithin absatz- oder seitenlangen Erläuterungen schafft es der Mystiker aus Berufung Vendanji dennoch, den anderen andauernd relevantes Wissen vorzuenthalten, weil die Floskel „zu einem späteren Zeitpunkt“ ja schließlich ein Zeichen beträchtlicher Weisheit ist. Überhaupt (und dies ist eine vollkommen subjektive Betrachtung) wirken die Mitglieder der Heldengruppe allesamt nicht sonderlich sympathisch, geschweige denn zur Identifikation einladend, vielmehr recht eindimensional in ihren jeweiligen Eigenheiten. Bis zum Ende weiß man nicht wirklich, wieso die Protagonisten Vendanji folgen und was überhaupt ihr Ziel ist; vielmehr scheinen klassische Genre-Topoi Begründung genug zu sein. Tahn jedenfalls ist irgendwie wichtig (wie grundsätzlich jeder unbedeutende junge Mann, der in einem kleinen Dorf von einem Zauberer aufgelesen wird), wieso oder inwiefern erfahren wir noch nicht. Doch das Hauptproblem ist und bleibt die Dramaturgie: Sie existiert nicht wirklich. Der gesamte erste Band umfasst letztlich nur ein kleines Stück Handlung, aufgebläht auf über 600 Seiten. Das ist zwar nicht unbedingt zäh, sondern recht flüssig zu lesen, aber Spannung kommt nicht wirklich auf. Am Ende bricht das Buch so abrupt ab, dass es direkt mit dem zweiten Band weitergehen kann, ohne dass es eine Zäsur der Handlung (oder gar einen Höhepunkt!) gegeben hätte. Was lässt sich Positives über das Buch sagen? Eigentlich bleibt da nur die gewisse Mindestqualität, die ein jedes Buch aus einem großen Publikumsverlag aufweist. Es ist nun auch nicht wirklich so, dass Peter Orullian irgendeine innovative Neuerfindung in seine Welt eingebunden hätte – nein, im Wesentlichen handelt es sich bei allem um Variationen etablierter Stereotype. Im Fazit also: „Das Gewölbe des Himmels“ versucht, Mainstream-Fantasy zu sein, scheitert aber am Fehlen einer Dramaturgie oder anderen Handlungselementen, die ein Weiterlesen befeuern würden. Mag sein, dass das all das eben Genannte Vorbereitung ist auf die viel brillanteren Fortsetzungen. Doch Band 1 gibt keinerlei Motivation, sich mit diesen auseinanderzusetzen.

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,Überraschend gut!

Von: ,Books._.reader

10.08.2016

,Vorwort: Ich bedanke mich beim Blanvalet Verlag, der mir dieses Buch über Bloggerportal zugeschickt hat. Es hat mich sehr gefreut es für meine Leser rezensieren zu dürfen. Inhalt: Wenn der vergessene Gott sich regt … Die Schöpfer formten die Welt. Doch einer von ihnen verdarb ihr Werk, und die Welt war verdammt. Tahn Junell muss seine Heimat verlassen, nachdem ein Dämon das Baby seiner Schwester entführte und der junge Mann es nicht verhindern konnte. Auf seiner Suche erwarten Tahn Rückschläge, Krieg und Verrat. Und jener, dessen Name vergessen werden musste, regt sich in seinem Gefängnis. Tahn schwankt zwischen Bangen und Hoffen. Denn vielleicht ist er derjenige, auf den die Schöpfer des Guten warten – oder aber er ist das Werkzeug des Vergessenen! Meinung: Das erste was mir am Buch aufgefallen ist, war der Spruch auf dem Buchrücken. „Die Schöpfer formten die Welt doch einer von ihnen verdarb ihr Werk, und die Welt war verdammt.“ Ein schöner Spruch zu Anfang der mich angesprochen hat und mich verleitet hat es zu lesen. Fantasie Romane haben es heut nicht wirklich leicht gute Anhänger zu finden. Oft werden auch vergleiche zu andern Romanen gemacht wie Herr der Ringe. Welche sehr schwer zu toppen sind. Was auch der Punkt ist auf den ich zusprechen kommen will. Peter Orullian, hat es in seinem Buch geschafft das man die Vergleiche nicht zu versuchen wagt. Denn er hat eine eigene unglaubliche Welt erschaffen. Es gibt keine parallelen zu dem Werk. Denn es ist aus der eigenen Fantasie entsprungen. Ich muss sagen ich lese nicht wirklich High-Fantasy. Es war anstrengend der Geschichte zu folgen, weil mir die Erfahrung in diesem Chanre fehlt. Trotzdem habe ich mich dran gewagt. Anfangs war es nicht sehr einfach und ich muss sagen, ich musste ein paar Seiten doppelt lesen. Mit der Zeit ging es immer wie besser. Der Begriff Wortgewaltiges geschrieben trifft es sehr gut. Zuerst fing das Buch mit einem Prolog an, der einen sehr verwirrte. Jedoch mit der Geschichte klärt sich dann auf was der Prolog zu bedeuten hat. Ich persöhnlich mag es wenn man später mit der Geschichte heraus findet was es zu bedeuten hat. Nach dem Prolog geht recht Zusammenhangs los zu Tahn. Der Autor hält es von Anfang an spannend. Die Umgebung die in den Beschreibung meist langweilig erklärt wird, wird einem unterschwellig beschrieben. Ich darf euch leider nicht mehr verraten sonst hätte es seinen Anreiz verloren. Der schreib style ist toll wenn man erst einmal drin ist. Also ich kann das Buch empfehlen und freue mich die weiteren Teile zu lesen. Zum Autor: Der Autor hat einen tollen schreibstill der einen fesselt. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Ich freue mich auch auf seinen anderen Bücher und lege euch ans Herz mal eines zu lesen. Cover: Das Cover ist sehr schön gestaltet. Es hat mich sehr angesprochen. Es wurde sich viel mühe dabei gegeben und auch die Farbe ist schön. Im ganzen ein gelungenes Cover. Fazit: Ein toller Heroischer Fantasy Roman den es lohnt zu lesen. Jedoch mit etwas mehr Erfahrung in dem Chanre.

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Vita

Peter Orullian wurde 1969 in Salt Lake City, Utah, geboren. Neben der Musik ist seine zweite große Leidenschaft das Schreiben. Er fühlt sich in vielen Genres heimisch, doch vor allem hat er sich mit seiner epischen Saga Das Gewölbe des Himmels in der Fantasy einen Namen gemacht. Heute lebt er mit seiner Frau im Nordwesten der USA.

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