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Das Fundament der Hoffnung

Roman

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Das Fundament der Hoffnung
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Zwischen Hoffnung und Liebe, Freiheit und Konvention – der Auftakt der großen Familiensaga

1956, Comer See. Als ihr Bruder bei einem tragischen Unfall stirbt und ihr Vater vor Trauer gelähmt ist, liegt auf einmal alle Verantwortung bei Aurora Mandelli. Mit neunzehn Jahren ist sie von einem Tag auf den anderen die Geschäftsführerin eines Bauunternehmens und kämpft um das Überleben ihrer Familie. Skepsis und Ablehnung wehen der jungen Frau von den Arbeitern und den Kunden entgegen. Nur der Maurer Michele scheint an ihrer Seite zu stehen. Und Aurora verliebt sich unsterblich in ihn. Doch als ein weiterer Schicksalsschlag die Familie Mandelli erschüttert, muss sich Aurora fragen, ob sie Michele wirklich vertrauen kann.

»Schöner Serienauftakt.«

Laura (14. July 2021)

Bearbeitet von Katja Bendels
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-26600-4
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Langatmig: Das Fundament der Hoffnung

Von: Erdhaftig schmökert

24.07.2021

Der erste Band einer Familiengeschichte. Sie spielt am Comer See Mitte der 1950-er Jahre als sich ein Unfall ereignet und die neunzehnjährige Aurora versucht das Familienunternehmen zu retten. Viel Unterhaltung ohne Tiefgang Bei Romanen mag ich es sehr, wenn sie gut recherchiert sind. Wenn Autoren ihren Lesenden außer unterhaltsamen Verwicklungen zusätzlich historische, landschaftliche und regional typische Besonderheiten verknüpfen. Ich mag Romane bei denen ich noch etwas Wissen erhalte. Das fehlt mir hier sehr. Das Buch ist seicht geschrieben, locker zu lesen, aber der Tiefgang fehlt gänzlich. Zudem erzählt die Autorin immer weitschweifiger und schmückt vieles zusätzlich aus. Das verwässert wiederum die Geschichte sehr und sie langweilte mich ab der Mitte sehr. Dazu kommen viele Klischees und die Figuren ändern sich im Lauf des Romans. So ist Aurora beruflich eine toughe Person, privat aber ein scheues Mauerblümchen. Und dies wird detailliert seziert. Statt ihrer Tätigkeit als Maurerin in den fünfziger Jahren wenigstens etwas mehr Gewicht zu verleihen und mehr Substantielles einzubauen. Sehr schade!

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Viel Gefühl, zu wenig Tiefgang

Von: heinoko

23.07.2021

Mehrbändige Familien-Sagas sind gerade sehr in Mode. Wenn sie gut recherchiert sind, erfährt man neben den familiären Gefühlsgeschichten auch etwas über den historischen, landschaftlichen und beruflichen Hintergrund, sodass neben dem Unterhaltungswert auch ein wenig Wissenszugewinn das Lesen sinnvoll macht. Im vorliegenden 1. Band der Mandelli-Saga habe ich allerdings Mühe, diesen Wissenszugewinn zu entdecken. Wir befinden uns im Jahr 1956 am Comer See. Aurora ist 19 Jahre alt, als ihr geliebter Bruder den Unfalltod stirbt. Der Vater, der zusammen mit seinem Sohn ein kleines Bauunternehmen führte, ist gebrochen. Um der Familie das Überleben zu sichern, versucht Aurora, die schon immer ein Faible für die Arbeit als Maurerin, als muratore, hatte, die Firma weiterzuführen und glaubt, am langjährigen Mitarbeiter Michele einen treuen Beistand zu haben. Doch Aurora scheint am gesellschaftlichen Druck zu zerbrechen… Allem vorangeschickt sei, dass das Buch wunderbar zu lesen ist. Man wird von Anfang an von der Geschichte eingefangen und kann die Gefühle, die Aurora und ihre Familie bewegen, stets mitempfinden. Ladina Bordoli schreibt zwar in einer sehr malerisch-ausschmückenden und weitschweifigen Erzählweise, dennoch wurde mir beim Lesen nie langweilig. Schade fand ich, dass recht viele Klischees bemüht werden, was zum Beispiel beim schnellen Wandel des Michele vom hilfsbereiten, freundlichen Menschen zum extrem widerwärtigen, saufenden, jähzornigen Ekel sichtbar wird. Merkwürdig empfinde ich auch die Darstellung von Aurora, die eine emanzipierte Seite hat und sehr selbstsicher ihre Gestaltungsvorstellungen darlegt, andererseits aber so stumm-leidend und selbstunsicher in ihren Beziehungen ist. Und leider, leider wird über die Arbeit von Aurora wenig Substantielles berichtet. Nur über ihre außerordentlich besonderen Fähigkeiten, Gegebenheiten aufzunehmen und sofort im Geist Entwürfe der Umgestaltung präsentieren zu können, erfahren wir. Wissenszugewinn wie oben erwähnt, ist im Buch nicht zu finden, weder was die Örtlichkeiten, was die schwierige Zeit der Fünfziger Jahre noch was die schwere Arbeit der Muratore betrifft. Das Buch erschöpft sich in schweigendem Ertragen, im detaillierten Beobachten und in diversen Gefühlslagen. Schön zu lesen, doch ein wenig mehr Tiefgang hätte dem Roman gut getan.

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Vita

Ladina Bordoli wurde 1984 in der Schweiz geboren. Seit ihrer Ausbildung zur Fachfrau für Unternehmensführung arbeitet sie im elterlichen Bauunternehmen und führt eine eigene Werbetechnik-Firma. Ihre Leidenschaft gilt jedoch dem Schreiben, dem sie sich überwiegend am Wochenende und an den Feiertagen widmet. Sie lebt im Prättigau, einem kleinen Tal in den Schweizer Alpen.

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