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Das Buch der vergessenen Artisten

Roman

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Die wundersame Welt des Jahrmarkts, dramatische Zeiten und eine Liebe, die auch die größte Dunkelheit erhellt …

Ein Plädoyer wider das Vergessen und ein schillerndes, packendes Panorama der deutschen Geschichte – von den Jahrmärkten und Showbühnen Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zu den Kabaretts und geheimen Künstlertreffs im Berlin der Nazi-Zeit.

Deutschland, 1902. Mathis ist der dreizehnte Sohn eines Bohnenbauern, sein Leben zwischen Äckern und Feldern scheint vorherbestimmt. Erst als der Jahrmarkt im Dorf Einzug hält, bekommt Mathis eine Ahnung von der großen, weiten Welt jenseits der Hügel, die den Ort umgeben. Zusammen mit den Schaustellern begibt er sich auf eine außergewöhnliche Reise.
Berlin, 1935. Der Röntgenkünstler Mathis und seine Partnerin, die Kraftfrau Meta, leben in einer Wohnwagensiedlung am Rande der Stadt. Es sind düstere Zeiten für die Artisten: Auftrittsverbote werden verhängt, Bühnen dichtgemacht. Doch in geheimen Clubs lebt die Vergangenheit weiter. Genau wie in dem Buch, an dem Mathis schreibt – einem gefährlichen Buch, das unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten darf …


eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-20165-4
Erschienen am  10. September 2018
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Ich habe es gern gelesen!

Von: TubiBrest

23.05.2020

Ein schönes Buch. Ich konnte es kaum weglegen. Vera Buck findet hier eine Nische, einen historischen Randbereich, den ich woanders noch nicht gefunden habe. Hier lese ich etwas über Personen, über die ich sonst noch nichts gelesen habe und deren Leben wirklich erzählenswert ist.

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Im Bann des Artisten

Von: Christiane Biederbeck

24.04.2020

Das Buch der vergessenen Artisten behandelt ein Thema, über das ich schon oft gelesen haben, den Nationalsozialismus. Es geht um zwei Artisten, Meta und Mathis, die in den 1930er Jahren in Berlin leben. Die politische Lage ist schlecht und Mathis beschließt, ein Buch mit Lebensgeschichten von Schaustellern zu verfassen, damit ihre Geschichten nicht vergessen werden. Das Buch punktet vor allem mit wundervollen Charakteren, schönen Geschichten, authentischer Darstellung und einem literarisch unverbrauchtem Thema in einem viel behandelten Themenkomplex. Die Geschichte ist stellenweise sehr langatmig, man sollte sich Zeit zum Lesen nehmen. Belohnt wird der Leser schließlich mit einer Reihe skurriler Charaktere, einer gut recherchierter Geschichte und einer einfach außergewöhnlichen Erzählung.

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Vita

Vera Buck, geboren 1986, studierte Journalistik in Hannover und Scriptwriting auf Hawaii. Während des Studiums verfasste sie Texte für Radio, Fernsehen und Zeitschriften, später Kurzgeschichten für Anthologien und Literaturzeitschriften. Nach Stationen an Universitäten in Frankreich, Spanien und Italien lebt und arbeitet Vera Buck heute in Zürich. Ihr Debütroman »Runa« (im Taschenbuch »Runas Schweigen«) wurde für den renommierten Glauser-Preis nominiert und, wie auch der Nachfolger »Das Buch der vergessenen Artisten«, von Lesern und der Presse hoch gelobt.

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