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„Briefe ohne Unterschrift“

Wie eine BBC-Sendung die DDR herausforderte

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Als Briefeschreiben noch gefährlich war – Jetzt auch eine Ausstellung zu den »Briefen ohne Unterschrift« in Berlin

Sie schreiben Briefe und gehen ein hohes Risiko ein. Adressat: BBC London. 1949 startet die britische Rundfunksendung »Briefe ohne Unterschrift«. Anonyme Zuschriften von DDR-Bürgern werden darin verlesen, immer am Freitagabend, über 25 Jahre lang. Susanne Schädlich entdeckte diese einzigartigen Zeitdokumente und erzählt nun von den britischen Journalisten, die so lange der DDR die Stirn boten. Vor allem aber setzt sie den mutigen Absendern ein Denkmal, die der gnadenlosen Nachverfolgung durch die Stasi zum Opfer fielen – unter ihnen ein Junge aus Greifswald …

Susanne Schädlich gab mit ihrem Buch den Anstoß zur Ausstellung im Museum für Kommunikation in Frankfurt: »Briefe ohne Unterschrift. DDR-Geschichte(n) auf BBC Radio«, Beginn am 4. März 2021. Nähere Informationen hierzu: https://www.mfk-frankfurt.de/termine-liste/briefe-ohne-unterschrift/

»Susanne Schädlich war die erste, die die Briefe gesichtet und in ihrem Buch "Briefe ohne Unterschrift" kompetent und präzise ausgewertet hat.«


Originaltitel: ..
eBook epub (epub), 10 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-641-19948-7
Erschienen am  20. März 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Interessanter Blick in die Vergangenheit

Von: Susanne Ullrich

12.08.2018

Aufgewachsen im sogenannten Tal der Ahnungslosen (da wo man in der DDR kein Westfernsehen oder – radio empfing) kannte ich diese Sendung nicht. Umso mehr hat mich das Buch interessiert. Der Großteil besteht aus den Hörerbriefen und unzähligen Zitaten aus Stasi-Akten. Und der Schreibstil ist auch eher Stakkatomäßig, was das Lesen für mich recht holprig machte. Das lässt das Buch auch etwas unpersönlich, regelrecht distanziert wirken. Aber in meinen Augen sind der Inhalt und das Thema wichtiger als ein schöner Ausdruck. Susanne Schädlich hat sich mit Zeitzeugen unterhalten und Akten gewälzt. Herausgekommen ist ein sehr beeindruckendes Bild der Zeit während des Kalten Krieges und hinter dem Eisernen Vorhang. Immer wieder schmunzelte ich über die Formulierungen in den Stasi-Akten, weil sie so hanebüchen sind, so geprägt von Fanatismus, blindem Eifer und Angst vor Anders-Denkenden. Aber mit blieb auch immer wieder das Lachen im Halse stecken, weil das alles bitterer Ernst war und Menschenleben gefordert hat. So war es eine sehr aufwühlende Lektüre für mich. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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Ein unbekanntes deutsches Kapitel

Von: Petra Breunig

04.06.2017

Mein Fazit: "Susanne Schädlich greift mit "Briefe ohne Unterschrift" ein Kapitel der deutschen Geschichte auf, das für viele unbekannt sein dürfte. Sie tut das wie eine Detektivin in einem Kriminalroman, sucht Zeitzeugen auf, liest sich durch das BBC-Archiv in London und schreibt ihre Erkenntnisse detailliert nieder."

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Vita

Susanne Schädlich

Susanne Schädlich, geboren 1965 in Jena, ist Schriftstellerin und Übersetzerin. 2009 veröffentlichte sie den Bestseller »Immer wieder Dezember – Der Westen, die Stasi, der Onkel und ich«. Für ihr Buch »Westwärts, so weit es nur geht« erhielt sie 2015 den Seume-Literaturpreis. Zuletzt erschien »Briefe ohne Unterschrift. Wie eine BBC-Sendung die DDR herausforderte«. Susanne Schädlich lebt in Berlin.

Zur Autor*innenseite

Pressestimmen

»Das Buch von Susanne Schädlich liest sich gut und ist spannend.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Daniela Münkel (11. Juli 2017)

»Vergessene Geschichten des Unrechts, die Schädlich hier wieder lebendig werden lässt.«

dpa, Sibylle Peine (20. Juni 2017)

»Recherchen in der Vergangenheit sind Susanne Schädlichs Spezialität. (...) Das Buch 'Briefe ohne Unterschrift' enthält beklemmende Zeugnisse.«

Berliner Zeitung (08. Juni 2017)

»Auf das vielschichtige Material reagiert Susanne literarisch, mit einer Collage von Zitaten und imaginierten Szenen, von Fakten und Fiktion.«

»Engagiert und persönlich notiert Susanne Schädlich das Ergebnis ihrer sehr akribischen Recherche zwischen Ost-Berlin und London.«

»Ein bisher so gut wie unbeschriebenes Blatt der DDR-Geschichte hat Susanne Schädlich in ihrem neuen Buch mit viel Gespür für persönliche Schicksale aufgearbeitet.«

»Nein, Nostalgie kommt nicht auf bei dieser beeindruckenden Lektüre.«

Literaturblatt für Baden-Württemberg, Gabriele Weingartner

»Schädlich ist es zu verdanken, dass ein einzigartiges Stück Zeitgeschichte dem Vergessen entrissen wurde.«

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