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Katharina Schöndorfer

Bis zum letzten Tanz

Roman

(9)
eBook epub
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Ein Wiener Kaffeehaus. Eine junge Frau, die ihren Weg sucht. Eine große Liebe in Zeiten des Krieges.

Wien 1938: Nie mehr hungern! Das hat sich Lotte geschworen, als sie nach dem plötzlichen Tod ihrer Eltern in die Stadt an der Donau kommt – dem Ort der unzähligen Möglichkeiten. Im Gepäck hat sie das Familienrezept für himmlischen Apfelstrudel, womit es ihr gelingt, eine Stelle im beliebten Kaffeehaus Schwarz zu bekommen. Als sie sich in Erich verliebt, scheint ihr Glück perfekt: Mit ihm lernt sie ihre neue Heimat kennen und kann das Leben endlich genießen. Doch ihre junge Liebe wird jäh zerstört, als Erich zum Kriegsdienst eingezogen wird. Und gerade als Lotte die Nachricht erhält, dass sie schwanger ist, wird Erich als vermisst gemeldet …

»Berührend!«

OK! (01. September 2021)

eBook epub (epub), ca. 528 Seiten (Printausgabe)
ISBN: 978-3-641-25571-8
Erschienen am  09. August 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Lotte und 100 Jahre Leben

Von: friederickes bücherblog

17.03.2022

Das Cover: Das Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es ist ein einladender Blick auf die Geschichte und präsentiert zusammen mit dem Klappentext das Buch perfekt. Die Geschichte: Lotte kommt 1938 nach dem Tod ihrer Eltern nach Wien. Sie will nie wieder Hunger haben und bewirbt sich im Café Schwarz. Mit ihrem Familienrezept zaubert sie einen ganz besonderen Apfelstrudel und bekommt die Stelle. Als sie sich in Erich verliebt, glaubt sie, dass das Glück perfekt ist, doch die schlimmen Zeiten und der Krieg verändern alles. Meine Meinung: Es ist eins der Bücher, dass mich von der ersten Zeile mitgenommen hat. Die gut ausgearbeiteten Figuren ließen mich dabei sein, an ihrem Leben teilhaben. Allen voran Lotte, eine ganz besonders starke junge Frau, die sich vielen Hürden, auch Hunger und Kälte stellen musste. Katharina Schöndorfer erzählt in einer spannenden, leicht verständlichen und vielseitigen Sprache, die dafür sorgt, dass sich schnell ein gutes Lesegefühl einstellt. Die gut recherchiert eingearbeitete Zeitgeschichte zeigt, wie sehr auch Wien gelitten hat. Die Schauplätze sind sehr gut beschrieben und lassen mich bildhaft dabei sein. Lotte erzählt ihre Lebensgeschichte an ihrem hundertsten Geburtstag. Der Spannungsbogen bleibt bis zum Schluss erhalten. Mein Fazit: Ein Buch über starke Frauen in einer düsteren Zeit, dass mich sehr überzeugt und gut unterhalten hat. Ich habe Lotte gerne bis zum letzten Tanz begleitet. Meine Leseempfehlung spreche ich gerne aus. Heidelinde von friederickes bücherblog

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Lotte blickt auf ihr Leben zurück...

Von: Eva G. von Evas Lesezeit

06.03.2022

Wien 2018: Lotte feiert heute ihren 100. Geburtstag. Gemeinsam mit ihren Liebsten verbringt sie diesen Tag, diese bestehen vorallem aus der Familie ihrer Freundin Evi, die leider schon verstorben ist, ebenso wie Lottes Mann Erich. Mit der jungen Frau Hanna spricht sie über deren Beziehung mit Raffael und die Zukunft, die sie momentan verunsichert. So beschließt Lotte, einen Spaziergang mit Hanna zu unternehmen und ihr von ihrem Leben und ihrer ersten großen Liebe zu erzählen. Alles beginnt 1938 als Lotte vom Traunsee in Oberösterreich nach Wien kommt. Da ihre Eltern vor Kurzem an der Grippe verstorben sind und Lotte ständig hungert, weil es ihr am Nötigsten fehlt, möchte sie nun in Wien neuanfangen, ihre Kindheitsfreundin Gisi lebt schon dort. Doch vorerst bleibt der Hunger und eine Arbeitsstelle ist auch schwieriger zu finden als erwartet, erst nach einigen Tagen gelingt es ihr, die Chefin des Café Schwarz zu überzeugen, ihre eine Chance zu geben. Nun beginnt Lottes Arbeitsleben im Kaffeehaus Schwarz, die Tage sind hart und anstrengend, aber das Apfelstrudelrezept ihrer Mutter findet schnell seine Fans und Lotte bekommt immer mehr Aufgaben zugeteilt. Eines Tages lernt sie den Sohn der Chefin kennen, Erich, er gefällt ihr sofort und sie lässt sich von ihm überzeugen, einen Ausflug mit ihm zu wagen. Seither geht er ihr nicht mehr aus dem Kopf und wie es aussieht, beruht das auf Gegenseitigkeit... Wäre da nur nicht der 2. Weltkrieg, der Erich von Lotte fortbringt und sie allein in Wien zurücklässt. Katharina Schöndorfer hat einen sehr gut zu lesenden Schreibstil. Durch die eher kurzen Kapitel ist alles sehr übersichtlich und gut gegliedert. Auch die Zeitangaben zu Beginn der Kapitel tragen einen wichtigen Teil zur Übersichtlichkeit bei. Die Autorin zeigt durch viele zeitgeschichtliche Details, dass sie viel über die damalige Zeit recherchiert hat und das Thema sie sehr interessiert. Auch die Kulisse wirkt sehr realistisch und wird immer gut beschrieben, sodass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Ich lese schon immer sehr gerne historische Romane und habe mich deshalb sehr auf diesen Roman gefreut, vorallem weil mir die 30er und 40er Jahre in Wien bisher gänzlich unbekannt waren. Der Autorin ist es sofort gelungen, mich zu fesseln und dazu zu bringen, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Lotte ist eine bewundernswerte Protagonistin, denn sie hatte gerade mit ihrem persönlichen Umfeld kaum Glück, war sie doch oft sehr einsam und musste alleine für sich einstehen. Das hat mich oft zum Nachdenken gebracht und dafür gesorgt, mir wieder bewusst zu machen, wie gut es uns Deutschen gerade eigentlich geht und oft auf einem sehr hohen Niveau gejammert wird...

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Vita

Katharina Schöndorfer, geboren 1970, ist das Pseudonym einer österreichischen Autorin. Sie ist waschechte Wienerin und somit Expertin für ihre Heimatstadt. Als eine von vielen »Vienna Greeters« zeigt sie ihren Gästen die vielen Wiener Viertel, erzählt von historischen und gegenwärtigen Ereignissen und erklärt u. a., wieso ihre Landsleute eine Melange und keinen Kaffee bestellen.

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Glücks Revue (18. August 2021)