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Jasmin Schreiber

Abschied von Hermine

Über das Leben, das Sterben und den Tod – und was ein Hamster damit zu tun hat
Von der Autorin des Bestsellers „Marianengraben“

eBook epub
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Wir müssen alle sterben

Wir Menschen, die Tiere im Wald und definitiv fast jede Büropflanze dieser Welt – alle müssen irgendwann sterben. Zieht der Tod in unserem Umfeld ein, bringt er Schmerz mit und hinterlässt Lücken in unseren Reihen und Herzen, die nur schwer oder gar nicht wieder zu schließen sind. Oft denken wir dann: warum, warum, warum? Und genau hier setzt dieses Buch an, denn als Biologin geht Jasmin Schreiber den Dingen gern auf den Grund. Sie sieht sich an, was Leben überhaupt ist und was mit uns im Laufe der Zeit passiert, wenn wir altern. Sie betrachtet die Zellen, aus denen wir bestehen, wir treffen mit ihr ungewöhnlich jung gebliebene Kiefern, schwimmen mit unsterblichen Quallen und durchschreiten gemeinsam das Tal der Trauer. Am Beispiel ihres verstorbenen Hamsters Hermine erfahren wir außerdem, was passiert, wenn ein Körper verwest. Und wieso dieser Prozess auch Chancen birgt – für andere. Denn es lebt und stirbt sich einfach besser, wenn wir verstehen, dass der Tod zwar unschön ist, wir ihn aber trotz allem brauchen.

»Wie liebevoll die Autorin das Leben erklärt! Ich will meine Begeisterung teilen wie eine Zelle.« Micky Beisenherz

»Ein Buch, das Sterben, Tod und was danach passiert, mit einer ganz eigenen Natürlichkeit und Selbstverständlichkeit beschreibt.«

Katarina Barley, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments (23. April 2021)

eBook epub (epub), 52 s/w Abbildungen
ISBN: 978-3-641-25858-0
Erschienen am  29. March 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Sachlichkeit trifft Empathie - Jasmin Schreiber über das Sterben und den Tod

Von: Der Büchernarr

15.09.2021

Jeder Mensch hat Angst vor dem Unbekannten. Und was gibt es unbekannteres als den Tod? Ein Thema, dass die Biologin Jasmin Schreiber nicht loslässt. Alle drei Bücher, die sie bisher veröffentlicht hat, drehen sich um das Thema Tod. Erstaunlicherweise schafft sie es, den Bogen so zu spannen, dass der Leser am Ende wieder am Leben angekommen ist. Sind „Der Mariannengraben“ und „Der Mauersegler“ Romane, erwartet den Leser mit „Abschied von Hermine“ ein Sachbuch. In diesem Sachbuch geht die Autorin sehr strukturiert vor und hangelt sich durch die Themenbereiche Leben, Altern, Unsterblichkeit, Sterben, Tod und Trauer. Dabei erklärt sie jeweils kurz und knapp, wie die Natur mit ihren Kreisläufen funktioniert und welche Mechanismen die Evolution im Laufe der Zeit hervorgebracht hat. Wer sich wie ich selbst schon mit dieser Thematik auseinandergesetzt hat, wird in diesem Buch wenig neues erfahren. Vor allem in der ersten Hälfte des Buchs beschreibt Jasmin Schreiber die Mechanismen der Natur anhand von relativ bekannten Beispielen. Für diejenigen, die bisher noch nie etwas über Nacktmulle oder Bärtierchen gelesen oder gehört haben, wird so der Einstieg in die ungewöhnlichen Mechanismen sehr vereinfacht. Anschließend kommen Krimifreunde auf ihre Kosten, denn ein jeder, der gern in dem Genre unterwegs ist, wird wissen, dass man anhand der großen und kleinen Tierchen, die sich in einer Leiche breitmachen, den Todeszeitpunkt festlegen kann. Was alles im Sterbevorgang und darüber hinaus passiert, wird gleichfalls sehr ausführlich behandelt. Der Leser dieser Rezension wird merken, dass dieses Buch sehr sachlich-biologisch geschrieben wurde. Diese Sachlichkeit kann auch dazu beitragen, dem Menschen die Angst vor dem Sterben zu nehmen. Philosophische Ansätze finden sich leider nur vereinzelt, denn auch bei der Beschreibung dessen, was unterschiedliche Kulturen an Jenseits-Modelle hervorgebracht haben, bleibt die Autorin sehr sachlich. Philosophische Fragen werden hingegen gar nicht behandelt. Dafür ist das Buch vielleicht ein wenig zu dünn und eine Antwort werden natürlich auch die Philosophen nicht liefern können, was uns im Tod erwartet. Aber ich glaube schon, dass Menschen besser mit dem Sterben und dem Tod umgehen können, je mehr sie darüber wissen. In der westlichen Welt ist das Thema ja sowieso schon oft genug ein Tabuthema. Fazit Da ich selbst technisch-wissenschaftlich angehaucht bin, fand ich die Sachlichkeit, die Jasmin Schreiber in diesem Buch verwendet hat, sehr angenehm und gut zu lesen. Natürlich lockerte sie ihre Texte mit ihren eigenen Erfahrungen auf (ich habe bewusst nicht erklärt, was Hermine in diesem Buch zu suchen hat), so dass kein staubtrockenes Sachbuch herausgekommen ist, sondern eine sehr gelungene Mischung aus beidem. Ich denke, dass jeder Mensch aus diesem Buch etwas für sich extrahieren kann, weshalb ich es jedem ans Herz legen kann, denn sterben müssen wir alle. Wir wissen nur nicht wie.

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Sehr faktische Abhandlung zum Thema Tod

Von: Heike

30.05.2021

Ich habe mich für dieses Buch beworben, da mein Pferd unter tragischen Umständen verstorben ist. Zudem bin ich grundsätzlich daran interessiert, den Tod und den damit den "erzwungenen" Abschied besser zu verarbeiten. In diesem Buch sind eben Leben und Tod und die damit verbundenen Prozesse erklärt. Das hilft aber Niemanden, der gerade einen Menschen oder ein Tier verloren hat, auch wenn durchaus empathische Abschnitte eingearbeitet sind. Die Prozesse von der Geburt bis zum Tod und auch danach sind gut erklärt. Um sich weiterzubilden sicherlich ok. Für die Trauerverarbeitung würde ich dieses Buch jedoch nicht weiter empfehlen.

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Vita

Jasmin Schreiber, geboren 1988, ist studierte Biologin und arbeitet als Schriftstellerin. 2018 gewann sie den Digital Female Leader Award und wurde als Bloggerin des Jahres ausgezeichnet. Mit Tod und Sterben befasst sie sich im Ehrenamt, mit der Wissenschaft in ihrem Biologie-Podcast »Bugtales.fm«. Das Internet macht sie auf Twitter unter @LaVieVagabonde unsicher. Ihr erster Roman »Marianengraben« erschien im Frühjahr 2020 bei Eichborn. Jasmin Schreiber lebt in Frankfurt am Main.

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Pressestimmen

»Die Schriftstellerin und Biologin Jasmin Schreiber hat ein neues Sachbuch geschrieben. Es zeigt, wieso der Tod unschön ist, wir ihn aber trotz allem brauchen.«

»Das neue Buch ist eine liebevolle Beschäftigung mit einem Thema, dem bei der Lektüre die Schwere genommen wird.«

Die Presse am Sonntag (11. April 2021)

»Ein anrührendes, informatives und trotzdem an vielen Stellen unerwartet humorvolles Buch. [...] Noch nie so gern Biologie gelernt! Große Leseempfehlung«

Natalie Grams, Ärztin und Autorin (28. April 2021)

»Sehr anschaulich und wunderbar erzählt. Sie schafft es das schwere Thema Tod sehr lässig rüberzubringen.«

Radio 7 (02. April 2021)

»Jasmin Schreiber ist die Schriftstellerin der Stunde.«