Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

George Orwell

1984

Roman. Neu übersetzt von Gisbert Haefs, mit einem Nachwort von Mirko Bonné

eBook epub
14,99 [D] inkl. MwSt.
14,99 [A] | CHF 18,00 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

«Orwell told the truth.» Christopher Hitchens

Winston Smith ist Mitarbeiter im Ministerium der Wahrheit. Der Held von «1984» macht zwei entscheidende Fehler: Er verliebt sich in seine Kollegin Julia, und er vertraut sich seinem Vorgesetzten an. Das ist im Weltreich Ozeanien eine Todsünde. Orwell, laut «Observer» der größte Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, gelang mit seiner beklemmenden Vision einer Staatsdiktatur, die kein Privatleben duldet, sondern die Gedanken und Gefühle der Bürger bis ins Letzte diktiert, ein Großklassiker der Moderne. - «1984» erscheint nun in einer Neuübersetzung von Gisbert Haefs mit einem exklusiven Nachwort von Mirko Bonné.

Totalitärer Überwachungsstaat, Entmündigung des Individuums, lückenlose Observation und Manipulation, Gehirnwäsche und Geschichtsfälschung - selten hat eine bei Erscheinen noch völlig absurd anmutende Dystopie die Zukunft der Menschheit so exakt und visionär vorhergesagt wie dieser Bestseller aus dem Jahre 1948. Im Lichte von «Social Scoring», wie es in China längst praktiziert wird, haben sich die schlimmsten Befürchtungen des Autors bewahrheitet.

«Der Roman zum Überwachungsstaat schlechthin … eine große Leseempfehlung.»


Aus dem Englischen von Gisbert Haefs
Originaltitel: 1984
Mit Nachwort von Mirko Bonné
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-27118-3
Erschienen am  18. January 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Klassiker und absolute Pflichtlektüre

Von: denise

30.08.2021

Der Roman „1984“ wurde von George Orwell geschrieben und ist im Manesse Verlag erschienen. Orwell war Sohn eines britischen Kolonialbeamten und wurde in Motihari/Bengalen geboren. Er diente in der burmesischen Imperial Police, kämpfte im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als Lehrer, Buchhandelsgehilfe, Schriftsteller und Journalist. Der Roman mit der Hauptfigur Winston Smith, dessen Erstausgabe am 8. Juni 1949 in London in den Verkauf kam, wurde von Gisbert Haefs neu übersetzt. Er spielt in London/Ozeanien und handelt von einem Staat, der seine Bürger komplett überwacht, manipuliert und auch nicht davor zurückschreckt unliebsame Personen verschwinden zu lassen. Smith ist dabei nur ein kleiner Teil im gesamten Apparat der Manipulation. Er arbeitet im Ministerium der Wahrheit und ist dafür zuständig Artikel über die Vergangenheit zu schönen und unliebsame Geschehen aus den Aufzeichnungen verschwinden zu lassen. Am Anfang fand ich den Roman etwas schwierig zu lesen. Dieses lag unter anderem an den unbekannten Strukturen, die der Autor erst mal einführen musste und auch an der Verwendung von Wörtern aus der Sprache „Neusprech“. „Neusprech“ ist die Amtssprache von Ozeanien und diente dazu die Ideologien des Englischen Sozialsozialismus ausdrücken zu können. Nachdem ich mich erst einmal in den Roman hineingefunden hatte, hat sich auch der Lesefluss deutlich verbessert. Es ist erstaunlich und gleichzeitig erschreckend, dass das Thema des Romans derzeit sehr aktuell ist und es Staaten gibt, die ihr Volk unterdrücken, es durch falsche/fehlende Informationen manipulieren und Feinde verschwinden lassen. Der Roman sollte insbesondere auf Grund seiner hohen Aktualität unbedingt gelesen werden, da er aufzeigt, wie gut Manipulation und Unterdrückung funktionieren können, wenn alle freiwillig oder gezwungenermaßen mitmachen. Daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

Lesen Sie weiter

Beeindruckend!

Von: Lesen.ist.liebe

20.07.2021

Ein absoluter Klassiker: 1984 von George Orwell ist 1949 erschienen und neu übersetzt worden von Gisbert Haefs; erschienen im @manesse.verlag 💕 . "George Orwell zu lesen heißt, sich mit grundlegenden Fragen zu konfrontieren." (aus dem Nachwort) . Dieser Roman lag schon länger auf meinem SuB und ich frage mich im Nachhinein, warum. Die 395 Seiten sind zwar nicht ohne und gerade der Mittelteil zieht sich etwas aber insgesamt war das eine wirklich faszinierende und sehr beeindruckende Dystopie! 🌸 . Aber worum gehts eigentlich: Es ist 1984 und wir begleiten Winston, der Mitarbeiter im Ministerium der Wahrheit ist und im Übetwachungs- und Gleichschaltungsstaat Ozeanien, überwacht vom 'Grossen Bruder' lebt. Eigenes Denken, Individualität oder gar persönliche Freiheiten sind nicht nur nicht erwünscht, sondern verboten. Kontrolliert wird dies durch dauerhafte Überwachung und tägliche Hass-Minuten. Von klein auf werden Spitzel erzogen und wer gegen den Großen Bruder ist, der verschwindet nicht selten auch einfach. Um das eigenständige Denken zu erschweren, wird die Sprache reduziert und auf ein Minimum an Wörtern reduziert, 'Neusprech' ist die neue Sprache. Doch dann verliebt sich Winston in eine Kollegin, doch auch Gefühle sind verboten... . Ich bin wirklich begeistert und möchte die Längen in der Mitte und das für mich etwas unbefriedigende Ende außen vor lassen und vielmehr die Idee und Umsetzung dieser Geschichte in den Vordergrund rücken. 1949 einen solchen Roman zu schreiben finde ich wirklich beachtlich und es gibt einige Parallelen zur heutigen Zeit, die wirklich erschreckend sind. Die Einführung von 'Neusprech' mit der Absicht, die Wörter so zu reduzieren und einfach zu halten, dass eigenständiges (Weiter)Denken nicht mehr möglich sein wird, ist eine so faszinierende Idee aber auch wirklich erschreckend. Ich fand das Buch wirklich lesenswert aufgrund der zugrundeliegenden Idee. Wirklich beeindruckend!

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

George Orwell

George Orwell wurde 1903 in Motihari/ Bengalen als Sohn eines britischen Kolonialbeamten geboren. Er besuchte Privatschulen in England, diente in der burmesischen Imperial Police, arbeitete als Lehrer und Buchhandelsgehilfe, machte als Vagabund in Südengland und Paris Erfahrungen, kämpfte auf republikanischer Seite im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als freier Schriftsteller und Journalist. Neben seinen Welterfolgen "Farm der Tiere" und "1984" ist er durch zahllose politische wie literarische Essays bekannt geworden. Er starb 1950 in London.

Zur Autor*innenseite

Gisbert Haefs, 1950 in Wachtendonk am Niederrhein geboren, lebt und schreibt in Bonn. Als Übersetzer und Herausgeber ist er unter anderem für die neuen Werkausgaben von Ambrose Bierce, Rudyard Kipling, Jorge Luis Borges und zuletzt Bob Dylan zuständig. Zu schriftstellerischem Ruhm gelangte er nicht nur durch seine Kriminalromane, sondern auch durch seine farbenprächtigen historischen Werke Hannibal, Alexander und Troja. Im Heyne Verlag erschienen zuletzt Caesar, Die Mörder von Karthago und Die Dirnen von Karthago.

Zur Übersetzer*innenseite

Mirko Bonné

Mirko Bonné, geboren 1965 in Tegernsee, lebt in Hamburg. Neben Übersetzungen der Lyrik von u. a. John Keats, E. E. Cummings und William Butler Yeats veröffentlichte er mehrere Romane und Gedichtbände. Er wurde 2004 mit dem Förderungspreis zum Kunstpreis Berlin ausgezeichnet.

mehr Infos

Pressestimmen

«Ein Buch, das jeder gelesen haben muss … man merkt auch, wie sinnlich die Sprache ist.»

«Dieses Buch ist erschreckend – es ist auf vielen Ebenen erschreckend, wie oft man während der Lektüre Assoziationen macht zur Gegenwart.»

«2021 ist das neue 1984.»

Berliner Zeitung, Cornelia Geißler (31. December 2020)

«Von besonderer Bedeutung ist die Sprache … Gisbert Haefs ist es in seiner neuen Übersetzung hervorragend gelungen, dieses ‹Neusprech› nachzuvollziehen.»

Neue Presse Hannover (dpa), Axel Knönagel (19. January 2021)

«Eine Welt, in der uns vieles bekannt vorkommt, hat George Orwell in seinem Klassiker ‹1984› beschrieben … Jetzt ist er in einer gelungenen Neuübersetzung erschienen.»

Tiroler Tageszeitung (dpa) (19. January 2021)

»Von den weiteren Übersetzungen überzeugt am meisten die von Gisbert Haefs durch ihre nuancierte und doch zupackende Sprachgebung.«

FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tobias Döring (27. February 2021)

»Der Manesse Verlag legt die wohl schönste Neuausgabe von ›1984‹ vor, gewissenhaft und flüssig übersetzt von Gisbert Haefs. ... Eine packende Parabel, ja, aber eben auch als Satire gemeint.«

Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung, Wolf Ebersberger (08. April 2021)

«Schriftsteller Gisbert Haefs, der ebenfalls routinierter Übersetzer ist, hat den Roman ‹1984› ins Deutsche übertragen ... bravourös … Genauso überzeugen die zeitgerechte Aufmachung und die editorische Sorgfalt.»

Darmstädter Echo, Andreas Müller (16. January 2021)

«Herausragend ist sicherlich die neue Version von 1984, für die Gisbert Haefs verantwortlich zeichnet.»

Kleine Zeitung (A), Werner Krause (23. January 2021)

«Bis heute, mehr als 70 Jahre nach seiner Veröffentlichung, ist der Einfluss des dystopischen Romans ungebrochen.»

Kölner Stadt-Anzeiger, Christian Bos (02. February 2021)

«Empfehlenswert ist die Manesse-Ausgabe in der Übersetzung von Gisbert Haefs (mit ausgezeichnetem Nachwort des Autors und Übersetzers Mirko Bonné).»

Die Presse (A), Anne-Catherine Simon (01. February 2021)

«‹1984› ist auch heute topaktuell und gerade neu übersetzt.»

«Sehr nah an heute.»

Deutschlandfunk Kultur, Andrea Gerk (18. January 2021)

«George Orwell ist aktueller denn je. Wir sollten ‹1984› auch 2021 lesen.»

Salzburger Nachrichten, Helmut Müller (30. January 2021)

«Liest man den Roman, kommt er einem fast schon gespenstisch gegenwärtig vor.»

Leipziger Volkszeitung, Martina Sulner (23. January 2021)

«Ob Fake News, Hate Speech, digitales Profiling, Social Scoring oder Big Data – Parallelen zu unserer heutigen Welt drängen sich auf jeder Seite dieses hellsichtigen Buchs auf.»

«Manesse, wo mit Ulrich Blumenbach (‹Farm der Tiere›) und Gisbert Haefs (‹1984›) zwei ebenso fähige wie bekannte Übersetzer neue Übertragungen ins Deutsche präsentieren.»

Weitere E-Books des Autors