Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

101 Nacht

Aus dem Arabischen erstmals ins Deutsche übertragen von Claudia Ott nach der Handschrift des Aga Khan Museums

(3)
eBook epub
14,99 [D] inkl. MwSt.
14,99 [A] | CHF 18,00 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Ein Juwel der arabischen Literatur!

Ein literarischer Sensationsfund: Die Arabistin Claudia Ott hat eine 800 Jahre alte Handschrift entdeckt – und damit ein gutes Dutzend funkelnagelneuer, bislang gänzlich unbekannter Schahrasad-Geschichten! Die betörende kleine Schwester von »1001 Nacht« feiert nun zweieinhalb Jahre nach dem Fund Weltpremiere. Eines der imposantesten Klassikerereignisse der letzten Jahrzehnte!

»›Hundertundeine Nacht‹ ist kein Extrakt aus ›Tausendundeine Nacht‹, sondern ein eigenes Werk von großem Reiz.«

Süddeutsche Zeitung, 09.10.2012

Aus dem Arabischen von Claudia Ott
eBook epub (epub)
ISBN: 978-3-641-10098-8
Erschienen am  11. October 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

ArabienNights Part 2

Von: Buecherwuermchen_lau

19.01.2022

Wir alle kennen doch die Geschichte von der Wesirstochter Schahrasad, die dem König über Jahre Nacht für Nacht Geschichten erzählt hat, um am Leben zu bleiben bzw. begnadigt zu werden. Und hier stelle ich euch, offiziell die "kleine Schwester" von 1001Nacht vor, nämlich 101Nacht. Das Cover ist schon eine richtige Augenweide und hat etwas arabisches an sich, mit seinen goldenen Muster auf dem samtweichen roten Material. Einfach nur wunderschön! Doch was ist so besonders an "der kleinen Schwester"?! Während 1001Nacht aus dem östlichen Arabischen Ländern stammt, kommt 101Nacht eher aus den Westlichen Teilen Arabiens. Und doch sind sie nicht gleich. In diesem Buch, wie auch dem Anderen, sind die Hauptproganisten Schahrasad und der König, welcher jeden Abend Geschichten erzählt bekommt, aber diese Geschichten sind ganz u gar nicht gleich. Denn genau gesagt sind nur 2 Geschichten in beiden Büchern identisch zueinander und die Restlichen ganz andere. Jedes dieser Bücher ist ein eigenständiges Werk unabhängig vom Anderen. Ich fand diese Geschichte genauso schön und interessant wie bei 1001Nacht. Man konnte sich in diesen Erzählungen einfach fallen lassen und geniessen, denn das tolle an dem Band ist, dass es so geschrieben wurde, dass sich der Leser als Zuhörer fühlt. Und dies ist in diesem Buch wunderschön dargestellt worden. Auf den weiteren Bildern seht ihr Bilder vom Oroginal Buch, aus demdie Übersetzung stammt.

Lesen Sie weiter

101 Nacht

Von: C. Widmann

28.10.2018

Lieber Leser, Scheherazade oder Schahrasad muss nur hundert Nächte lang erzählen in diesem Band. Die Rahmenhandlung ist eine andere. Auch von den Märchen kommen nur zwei so ähnlich vor in der großen Schwester "1001 Nacht". Die kürzere Sammlung stammt aus dem arabischen Spanien: aus Al-Andalus. Sie entführt uns in einen geheimnisvollen Osten, der für ihre Erzähler genauso weit entfernt war wie für uns. Die ersten Geschichten enttäuschen ein wenig. Sie mäandern über die Seiten, und man weiß nicht, in welches Meer sie münden sollen. Irgendwann ist eine zu Ende und eine neue fängt an, ohne dass man sie richtig voneinander unterscheiden könnte. Eine spannende Geschichte hören wir erst in der vierundvierzigsten Nacht. Dann aber folgt eine auf die andere. Schrieben und ordneten die Araber in Al-Andalus ihre Sammlungen nach dem Grundsatz: Das beste zum Schluss? Auf die Märchen folgt ein ausgiebiges Nachwort von Claudia Ott. Sie erzählt von der Handschrift aus dem Aga Khan Museum, von der Entstehung der beiden Sammlungen "1001 Nacht" und "101 Nacht", von den Schwierigkeiten und Eigenarten der Übersetzung. Die beiden großen arabischen Märchensammlungen scheinen ihre Wurzeln im alten Indien zu haben. Ihrerseits haben sie die westlichen Geschichten und Heldenepen geprägt. Das "Spieglein, Spieglein an der Wand" kam über viele Umwege aus buddhistischen Büchern zu uns herüber. Nur eine Frage bleibt offen über "101 Nacht": Warum bekommen wir die erste deutsche Übersetzung erst jetzt? Hochachtungsvoll Christina Widmann de Fran

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Claudia Ott, geb. 1968, studierte Orientalistik in Jerusalem, Tübingen und Berlin, wo sie mit einer Arbeit über arabische Epik und Handschriftenkunde promoviert wurde, sowie anschließend arabische Musik (Rohrflöte/Nay) in Kairo. Sie war seit 1993 wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. Assistentin an den Universitäten Berlin (FU) und Erlangen-Nürnberg; seit 2011 unterrichtet sie auch an der Universität Göttingen. Vortragsreisen führten sie u.a. nach Kairo, Beirut, Wien, Yale und Harvard. Ihre 2004 erschienene Neuübersetzung von "Tausendundeine Nacht" nach der ältesten arabischen Handschrift machte sie weit über die Grenzen ihres Faches hinaus bekannt. 2011 wurde Claudia Ott für diese Übersetzung mit dem Johann-Friedrich-von-Cotta-Literatur-und-Übersetzerpreis der Landeshauptstadt Stuttgart ausgezeichnet. 2008 erschien "Gold auf Lapislazuli - Die 100 schönsten Liebesgedichte des Orients". Seit 2007 ist Claudia Ott Jury-Vorsitzende des Coburger Rückert-Preises. Claudia Ott ist Mitglied mehrerer internationaler Ensembles für orientalische Musik und Chorleiterin des Martinschors Beedenbostel. Mit szenischen Lesungen, Lesekonzerten mit orientalischer Musik oder Konzertlesungen mit Sinfonieorchester öffnet sie im gesamten deutschen Sprachraum neue Türen für die arabische Literatur.

Zur Übersetzer*innenseite

Videos

Links

Pressestimmen

»Eine üppige Zeitreise in die phantastische Welt von 101 Nacht

NDR1 – Bücherwelt, 04.12.2012

»Die Geschichten sind schnörkelloser als die Geschichten aus ›Tausendundeine Nacht‹ und mit Perlen der Poesie durchwirkt.«

Stuttgarter Nachrichten, 14.11.2012

»Ein Füllhorn wird über uns ausgeschüttet und wir sehen staunend auf betrügende und betrogene Männer, lüsterne und listige Frauen, Mädchen, schön wie der volle Mond.«

dradio.de, 25.11.2012

»Ein Meilenstein der europäischen Leitkultur und ein Fest für Leser!«

ARD – druckfrisch (16. December 2012)

»Nicht nur von der bibliophilen Gestaltung her ein Prachtband – noch mehr sind es die Texte, die dieses Buch zu einer echten Perle machen.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Diese Geschichten zu lesen, im Buch zu stöbern, das macht Spaß, weil Ott die Texte in ein gegenwärtiges, aber nie modernistisches Deutsch gebracht hat.«

taz - die tageszeitung, 28.09.2013