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Die Deutschen im Osten Europas. Die Geschichte der deutschen Ostgebiete: Ostpreußen, Westpreußen, Schlesien, Baltikum und Sudetenland

Eroberer, Siedler, Vertriebene

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Die Deutschen im Osten Europas. Die Geschichte der deutschen Ostgebiete: Ostpreußen, Westpreußen, Schlesien, Baltikum und Sudetenland
Hardcover
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Deutsche im Osten: von Krämern, Soldaten und Flüchtlingen

Seit dem Mittelalter war der Osten Europas auch Heimat vieler Deutscher. Sie siedelten in den baltischen Gebieten, in Ostpreußen, Schlesien und am Unterlauf der Donau und Wolga, überwiegend in friedlicher Nachbarschaft mit den Polen, Tschechen, Balten und Ungarn– bis der Zweite Weltkrieg zu ihrer Flucht und Vertreibung führte. Zusammen mit Historikern haben sich SPIEGEL-Autoren auf die Spuren der deutschen Siedler begeben, deren Geschichte die Deutschen mit den Völkern Osteuropas bis heute verbindet.

»Als Einstieg in diesen Teil der Geschichte ist „Die Deutschen im Osten Europas“ ein kurzweiliges, informatives und gut recherchiertes Überblickswerk.«

Leipziger Volkszeitung (18. November 2011)

Originaltitel: Die Deutschen im Osten Europas
Originalverlag: DVA
Hardcover, Pappband, 304 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
27 Abbildungen und Karten
ISBN: 978-3-8094-4204-2
Erschienen am  09. Juni 2020
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Leserstimmen

Ein Überblick über die Deutschen im Osten

Von: Marianne

10.10.2020

Dieses Buch enthält 31 Aufsätze rund um die Geschichte der Deutschen im Osten Europas. Neben dem Thema Flucht und Vertreibung, geht es auch um verschiedene Zeiten, in denen Deutsche im Osten angesiedelt wurden, teilweise schon vor tausend Jahren. Im letzten Kapitel des Buchs geht es schließlich um die Nachkriegsjahre und um die Aufarbeitung der traumatischen Zeit des Dritten Reichs. Der Schreibstil der Artikel ist unterschiedlich. Neben einigen Erfahrungsberichten und Interviews steht der geschichtliche Zusammenhang im Mittelpunkt. Dabei wird weit ausgeholt. Die Hintergründe dafür, dass zur Zeit des Zweiten Weltkriegs so viele deutschstämmige Menschen im Osten lebten, sind weniger bekannt und darum sehr interessant. Die unvorstellbare Schrecken der Flucht werden anhand kurzer Augenzeugenberichte erzählt. Die politischen Zusammenhänge in der Nachkriegszeit sind aufschlussreich, ebenso wie die Berichte darüber, wie eine neue Generation die Heimat ihrer Eltern entdeckt. Einige kleine schwarz-weiß Bilder lockern den Text auf. Dieses Buch behandelt ein weitgefasstes Thema. Die Sprache ist eher anspruchsvoll und erinnert teilweise an ein Geschichtsbuch. Trotzdem macht es Spaß es zu lesen, weil es abwechslungsreich ist. Je nach persönlicher Interessenlage werden den Leser vielleicht nicht alle Artikel interessieren. Fazit: Ein Buch, dass über die Deutschen im Osten Europas informiert, und zwar nicht nur im Dritten Reich, sondern auch davor und danach. Lesenswert, vor allem für Menschen, die sich für geschichtliche Zusammenhänge interessieren.

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Vita

Annette Großbongardt

Annette Großbongardt ist stellvertretende Ressortleiterin des Deutschlandressorts beim SPIEGEL.

Uwe Klußmann ist Redakteur des SPIEGEL und ehemaliger Korrespondent in Moskau.

Norbert F. Pötzl ist stellvertretender Leiter des Ressorts Sonderthemen beim SPIEGEL.

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Uwe Klußmann

Uwe Klußmann, geboren 1961, ist seit 1990 Redakteur des SPIEGEL. Von 1999 bis 2009 lebte er als Korrespondent in Moskau. Zu den Schwerpunkten des Historikers gehören die deutsche, russische und sowjetische Geschichte. Bei DVA hat er unter anderem die SPIEGEL-Bücher »Die Hohenzollern« (2011), »Die Herrschaft der Zaren« (2012) und »Die Weimarer Republik« (2015) herausgegeben.

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Norbert F. Pötzl, geboren 1948, von 1972 bis 2013 SPIEGEL-Redakteur, ist Autor und Herausgeber mehrerer Bücher. Er veröffentlichte u.a. den Bestseller "Der Fall Barschel - Anatomie einer deutschen Karriere" (1988), "Erich Honecker - Eine deutsche Biographie" (2002) und "Beitz - Eine deutsche Geschichte" (2011). Der Autor lebt und arbeitet in Hamburg.

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Pressestimmen

»Ein kurzweiliges, informatives und gut recherchiertes Überblickswerk.«

Dresdner Neueste Nachrichten (16. Januar 2012)

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