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Wilde Saat

Meisterwerke der Science Fiction
Roman

(9)
TaschenbuchNEU
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Doro ist ein Unsterblicher, der seit der Zeit der Pharaonen auf unserer Welt ist. Er beherrscht die Fähigkeit, menschliche Körper zu übernehmen, so meisterhaft, dass er nicht getötet werden kann. Seit tausend Jahren greift Doro immer wieder in die Geschicke eines kleinen afrikanischen Dorfes ein. Er entscheidet, wer mit wem Kinder zeugen darf, um so einen perfekten Menschen zu züchten. Doch eines Tages verwüsten Sklavenhändler sein Dorf und nehmen Doros »Kinder« mit in die Neue Welt. Als der Unsterbliche ihnen hinterherreist, macht er eine unglaubliche Entdeckung: Anyanwu, eine Gestaltwandlerin und Heilerin und ebenso unsterblich wie er. Sie könnte der Schlüssel zu Doros Plänen sein – doch Anyanwu hat ihre eigenen Pläne, und so beginnt ein Kampf zwischen zwei Halbgöttern, der die Zukunft der gesamten Menschheit für immer verändern wird.


Aus dem Amerikanischen von Will Platten
Originaltitel: Wild Seed
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-53489-6
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Unerwartet

Von: Cara

08.09.2021

Der Klappentext hat mich sehr angesprochen und auch das Cover sieht einfach toll aus, aber die Geschichte hat mich leider nicht überzeugen können. . Der Schreibstil war angenehm und flüssig, aber mit den Charakteren konnte ich nichts anfangen. Sie haben keine richtige Entwicklung verzogen. Zuerst Doro, ich konnte ihn direkt nicht ausstehen und dachte, gut, er macht sicherlich eine Entwicklung durch, aber leider erfolgte das nicht. Ich hatte auch am Ende nicht das Gefühl, dass er irgendetwas an seiner Auffassung geändert hat, auch wenn er etwas eingelenkt ist. Für ihn sind Menschen nur für seine Zuchtzwecke da und so hat er auch unsere zweite Prota Anyanwu behandelt. . Von ihr hätte ich mir mehr Stärke erhofft, sie hat sich erpressen lassen und nur am Schluss hat sie sich richtig aufgelehnt. Auch wenn sie ihn meistens gehasst hat ist es trotzdem zu intimen Momenten gekommen, das hat sich mir gar nicht erschlossen. . Das Ende hat sich eher wie der Anfang einer neuen Geschichte angefühlt und was es mit der Unsterblichkeit der beiden auf sich hat wurde bis dato ebenfalls nicht geklärt.

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Ein bisschen zu lang

Von: Gackelchensbooks

26.08.2021

Am 12. Juli erschien eine Neuauflage des erstmals 1980 erschienen Meisterwerk der Scifi "Wilde Saat" von Octavia Butler. Dies sollte mein erstes Werk der berühmten Schriftstellerin werden. In ihrem mehrfach mit dem Hugo und dem Nebula Award ausgezeichneten Werk geht es immer wieder um Genderfragen und kulturelle Identität. Doro ist ein unsterbliches Wesen, welches bereits mehrere Tausend Jahre auf der Erde von Körper zu Körper "reist" und es sich zur Aufgabe gemacht hat, den ultimativen Menschen zu Züchten. Mit den Jahren hat er alle Menschlichkeit verloren und schreckt dafür vor nichts zurück. Inzest gehört für ihn an der Tagesordnung. Doch dann findet er Anyanwu, eine Gestaltwandlerin die schon mehrere Jahrhunderte überlebt hat. In ihr sieht er sein vielversprechendstes Zuchtvieh, schließlich kann sie unendliche viele Kinder gebären. Ob sie da so einfach mitmacht? . Die Prämisse fand ich wahnsinnig interessant, doch fand ich sind fast 500 Seiten einfach zu lang. Butler befüllt diese mit ethnischen Fragen zur Abstammung, Rasse, Familienzugehörigkeit. Und das auf alle Kontinente übergreifend. Wer viel Dialog mag, wird hier sehr glücklich. Doro sinniert konstant vor sich hin, lebt ein Leben als Gott und Schöpfer, während Anyanwu versucht an ihrer Moral und ethischen Glaubenssätzen festzuhalten. Was interessiert es Doro eines seines Kinder zu töten, wenn es mit Missbildungen zur Welt kommt, sind doch bereits 10 weitere Kinder gezeugt. Anyanwu hält mit ihren Reden zu Rasse, Familie und Liebe dagegen. Im offiziellen Klappentext steht etwas von "Kampf zwischen zwei Halbgötter" was ich so nicht passend finde, ausser man hält eine Reihe Diskussionen für einen Kampf. Was Octavia Butler schafft, ist den Leser zum Nachdenken anzuregen. Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben, glaube allerdings auch, dass es mein einziger Butler bleiben wird.

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Vita

Octavia Estelle Butler (22. Juni 1947 - 24. Februar 2006) kam in Pasadena, Kalifornien zur Welt. Ihr Vater starb, als sie noch ein Baby war, und sie wurde von ihrer Mutter und ihrer Großmutter in einem unruhigen Stadtviertel, in dem sowohl Weiße als auch Schwarze lebten, aufgezogen. Obwohl bei ihr als Kind Dyslexie festgestellt wurde, machte sie einen Abschluss am Pasadena City College und schrieb sich an der California State University in Los Angeles ein. Schon mit 12 Jahren verfasste sie erste Science-Fiction-Kurzgeschichten, und 1969/70 besuchte sie zwei Autoren-Workshops, bei denen sie unter anderem mit Harlan Ellison in Kontakt kam, der ihr half, 1976 ihren ersten Roman bei einem Verlag unterzubringen. In ihrem mehrfach mit dem Hugo und dem Nebula Award ausgezeichneten Werk geht es immer wieder um Genderfragen und kulturelle Identität. Sie lebte und arbeitete bis zu ihrem Tod in Seattle, Washington.

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