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Anita Terpstra

Unsere dunkle Seite

Psychothriller

(6)
Taschenbuch
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Ein weltberühmtes Tänzerpaar, gefangen in einem zerstörerischen Ehedrama mit fatalen Konsequenzen ...

Mischa und Nikolaj sind die Stars der internationalen Ballettwelt. Beruflich erfolgreich, musste das Ehepaar jedoch einen tragischen Schicksalsschlag hinnehmen: Bei einem Autounfall kam ihre gemeinsame Tochter ums Leben. Für einen Neuanfang zogen sie daraufhin von London zurück nach Amsterdam. Als in ihrer Wohnung ein schreckliches Feuer ausbricht, kommen die beiden mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung, und plötzlich beschuldigt sich das vermeintliche Traumpaar gegenseitig des versuchten Mordes. Beide haben etwas zu verbergen und nur einer von ihnen sagt die Wahrheit …


DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Niederländischen von Simone Schroth
Originaltitel: Vonk
Originalverlag: De Bezige Bij/Cargo, Amsterdam 2018
Taschenbuch, Klappenbroschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-7341-0814-3
Erschienen am  19. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Unsere dunkle Seite

Von: fraeulein_lovingbooks

05.09.2021

Inhalt Mischa und Nikolaj sind die Stars der internationalen Ballettwelt. Beruflich erfolgreich, musste das Ehepaar jedoch einen tragischen Schicksalsschlag hinnehmen: Bei einem Autounfall kam ihre gemeinsame Tochter ums Leben. Für einen Neuanfang zogen sie daraufhin von London zurück nach Amsterdam. Als in ihrer Wohnung ein schreckliches Feuer ausbricht, kommen die beiden mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung, und plötzlich beschuldigt sich das vermeintliche Traumpaar gegenseitig des versuchten Mordes. Beide haben etwas zu verbergen und nur einer von ihnen sagt die Wahrheit … (Quelle: Penguin Randomhouse ) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Mischa hatte eine große Karriere vor sich und wurde schließlich von einer Freundin bei einer Inszenierung auf die Reservebank gesetzt. Sie würde die Hauptrolle neben dem international bekannten Nikolaj tanzen dürfen, während Mischa leer ausgehen würde. Doch es kommt anders als gedacht und am Ende wird Mischa mit Nikolaj ein gefeiertes Paar in der Ballettwelt. Gekürt wird der Erfolgt mit einer Heirat, zwei Kindern und einem Engagement in London…bis ein Unfall ihr Leben erschüttert, sie nach Amsterdam zurückkehren und durch ein Feuer fast umkommen… Mischa ist eine berechnende Frau, die genau weiß, wie sie zum Erfolg kommt und nicht zögern würde über Leichen zu gehen. Das sie sich für Kinder entschieden hat, konnte ich nicht nachvollziehen. Aber was tut man als Frau nicht alles um einen Mann an sich zu binden, also war es auch nicht verwunderlich, das sie für ihre Kinder die Karriere nicht an den Nagel gehängt hat, sondern weiter Ballett getanzt hat. Durch ihre Erzählungen will sie immer wieder allen weiß machen, dass sie ein Opfer gewesen ist und Nikolaj sie bereits öfter aus dem Weg räumen wollte. Nikolaj und Mischa landen nach dem Brand im Krankenhaus und beschuldigen sich gegenseitig. Jeder versucht die Menschen um sie herum auf ihre Seite zu ziehen. Man schüttet anderen das Herz aus, hofft auf Mitleid und mit den eigenen Worten die richtigen Knöpfe gedrückt zu haben. Wenn man Mischa zuhört, kommt man schnell auf die Idee, das Nikolaj der Schuldige ist und sie bereits seit Jahren von ihm emotional misshandelt wird. In der Opferrolle fühlen sich beide wohl, denn auch Nikolaj kann einiges über seine Frau erzählen, die ihm das Leben seit Jahren zur Hölle macht… Auch Nikolaj ist ein berechnender Mensch und steht mit seinen Intrigen und Handlungen Mischa nichts nach. Auch er könnte durchaus der Täter sein, wenn man gedanklich auf den festen Pfaden weiterläuft, wo der Mann immer der Schuldige ist. Seine Beteuerungen, das Mischa schon lange ihre Strippen im Hintergrund zieht um an seiner Seite zu landen, wirken allerdings durchaus echt und man möchte ihm fast glauben. Wenn er nicht immer so unsympathisch wirken würde. Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Mischa und Nikolaj, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. In Rückblicken schildern beide Ausschnitte aus der Vergangenheit und der Gegenwart. Ich muss leider sagen, das „Unsere dunkle Seite“ kein Psychothriller ist und mich die Autorin sehr enttäuscht hat. „Die Braut“ habe ich verschlungen und fand die Handlung klasse, aber hier ist alles mehr als deutlich vorhersehbar und der Täter ist innerhalb weniger Seiten entlarvt. Zum Glück spielte das Ballett innerhalb der Geschichte immer wieder eine übergeordnete Rolle, denn ohne diese kleinen Verschnaufpausen hätte ich das Buch mit Sicherheit abgebrochen. Die gegenseitigen Beschuldigungen waren auf Dauer langatmig und trugen nicht dazu bei, das ich unbedingt weiterlesen wollte.

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"Unsere dunkle Seite" von Anita Terpstra

Von: Fraggle

31.08.2021

Ich gebe unumwunden zu, dass es Kunstrichtungen gibt, die sich mir nicht wirklich erschließen. Dressurreiten gehört beispielsweise dazu. Als daher mehr oder weniger unlängst bei den Olympischen Spielen eine Reiterin auf ihrem Zossen zu den Klängen einer durch Verwendung von augenscheinlich als modern aufgefassten Pop-Rhythmen grausam verstümmelten Version des musikalisch eigentlich anbetungswürdigen „Les Misérables“ durch die Gegend hüpfte, hätte ich mir inständig einen brennenden Schürhaken gewünscht, dann aber vermutlich nicht gewusst, ob ich mir diesen in die Augen oder nicht doch lieber in die Ohren hätte rammen sollen. Und mit Ballett verhält es sich ganz ähnlich. Wohlgemerkt will ich damit nicht die sportliche und/oder künsterlische Leistung in beiden Bereichen schmälern – ich kann halt nur einfach nichts damit anfangen. So gar nichts. Hiermit soll nur verdeutlicht werden, warum ich mich lange mit der Frage schwer getan habe, ob ich mich überhaupt Anita Terpstras neuem Roman zuwenden sollte. Denn ja, einerseits war da irgendwann mal Terpstras Debüt „Anders“, das ich nach wie vor ziemlich großartig finde, da war aber auch ihr Folgeroman „Die Braut“, der bereits an mir vorbeiging, weil mir Menschen, denen ich diesbezüglich eine entsprechende Expertise zubillige, davon abrieten. Und da war in ihrem neuen Roman halt immer noch Ballett … Letztlich war die Entscheidung, ihren neuen Roman zu lesen, keine wirklich schlechte, aber auch keine, für die ich mich noch jahrelang innerlich beglückwünschen werde. Zu Beginn des Romans lernen wir Mischa und Nikolaj kennen. Beide liegen mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus, nachdem ihr Haus in Flammen aufgegangen ist. Und beide beschuldigen sich gegenseitig, dieses Feuer gelegt zu haben. Terpstra erzählt kapitelweise abwechseld aus der Sicht ihrer beiden Protagonisten und streut hier und da chronologisch unsortierte Zeitsprünge in die Vergangenheit da. Diese Art der Erzählweise ist sicherlich nicht revolutionär, aber bewährt, und funktioniert auch in „Unsere dunkle Seite“ sehr gut. So fügt sich, klug zusammengestellt, Schritt für Schritt ein Bild von Mischa und Nikolaj als Paar zusammen, das sich deutlich von dem unterscheidet, das sie mit ihrer vermeintlichen Bilderbuch-Blitzlicht-Yellow-Press-Ehe nach außen vermitteln wollen. Denn tatsächlich gleicht diese Ehe schon seit geraumer Zeit eher einer Art Zweckgemeinschaft. Und daran sind die Protagonisten selbst natürlich nicht ganz unschuldig. Und das wundert die Leserschaft irgendwann auch nicht mehr, denn mittels der erwähnten Erzählweise fügt sich eben auch Stück für Stück eine Art Persönlichkeitsprofil-Puzzle der beiden Hauptfiguren zusammen, das ebenso deutlich von ihrem öffentlich dargestellten Bild abweicht. Und so richtig sympathisch sind sie denn auch nicht, die Figuren. Nikolaj ist ein egozentrischer Frauenheld, Mischa von der Sucht auf der Erfolg zerfressen. Für mich persönlich müssen Hauptfiguren, auch wenn das sicherlich unter anderem genreabhängig ist, auch keine ausgewiesen sympathischen Charaktere sein, solange sie nachvollziehbar gestaltet sind. Und das gelingt Terpsta mit ihrem Tanzpaar sogar sehr gut, denn die Autorin bemüht sich, schlüssig zu begründen, warum beide ticken, wie es nun eben ticken. Währenddessen muss man über ein, zwei der Nebenfiguren zwar den Mantel des Schweigens decken, aber Mischa und Nikolaj stehen derart im Fokus dieses Romans, dass die schwächelnden Nebenfiguren nicht weiter ins Gewicht fallen. Dass mich „Unsere dunkle Seite“ trotz einer überzeugenden Erzählweise und mehrheitlich gelungener Figuren nicht vollends überzeugen konnte, liegt tragischerweise an der Geschichte selbst. Terpstra gelingt es durchaus, eine gewisse Spannung aufzubauen und man erwartet in der Folge ein perfides, komplexes Intrigenspiel mit gigantischem Knalleffekt am Ende – nur hält sich leider die Komplexität in Grenzen und der erwartete Knalleffekt am Ende war dann eher ein Loriotsches „Mein Gott, es macht eben „Puff“! Dieser Eindruck liegt sicherlich auch darin begründet, dass ich recht früh in der Lektüre – ich verkneife mir aus Spoilergründen zu erwähnen, WIE früh – eine Vermutung hinsichtlich der Auflösung der Handlung hatte, die sich nahezu vollständig so bestätigt hat. Und wie ich immer gern erwähne: Ich bin nicht gut in so etwas! Trotzdem ist meine entsprechende Kritik aus diesem Grund selbstredend recht subjektiv zu betrachten, denn wer der Lösung nicht so früh auf die Schliche kommt, mag viel mehr Freude mit diesem Thriller haben.

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Vita

Anita Terpstra

Die niederländische Schriftstellerin Anita Terpstra, geboren 1975, studierte Journalismus und Kunstgeschichte und arbeitete danach als freie Journalistin für einige Zeitschriften. Nach »Anders« und »Die Braut« ist »Unsere dunkle Seite« ihr dritter Roman bei Blanvalet.

Zur Autorin

Events

28. Okt. 2022

Ladies Crime Night im Rahmen des Festivals Mord am Hellweg

19:30 Uhr | Erwitte | Lesungen
Anita Terpstra
Unsere dunkle Seite

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