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Ferdinand von Schirach

Terror

Ein Theaterstück und eine Rede

(8)
Taschenbuch
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Ein Theaterstück von bedrückender Aktualität. Es stellt die Frage, wie wir in Zukunft leben wollen. Werden wir uns für die Freiheit oder die Sicherheit entscheiden? Wollen wir, dass die Würde des Menschen trotz der Terrorgefahr noch gilt?

Ein Terrorist kapert eine Maschine der Lufthansa und zwingt die Piloten, Kurs auf die voll besetzte Allianz-Arena in München zu nehmen. Gegen den Befehl seiner Vorgesetzten schießt ein Kampfpilot der Luftwaffe das Flugzeug ab, alle Passagiere sterben. Der Mann muss sich vor Gericht für sein Handeln verantworten. Seine Richter sind die Zuschauer und Leser, sie müssen über Schuld und Unschuld urteilen.

Der Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo im Januar 2015 hat auf schrecklichste Weise gezeigt, wie hoch der Preis sein kann, den wir für unsere Freiheit zahlen müssen. Schirachs Rede auf Charlie Hebdo, die ebenfalls in diesem Band enthalten ist, ist ein Plädoyer für die Freiheit des Wortes, für unsere Zivilisation im Angesicht ihrer Feinde.


Taschenbuch, Klappenbroschur, 176 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-71496-4
Erschienen am  12. September 2016
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: München, Deutschland

Rezensionen

Reaktivierung unseres privaten Lesekreises

Von: Claudia Schneider aus Bingen

29.08.2019

Nachdem ich die letzte Seite von "Terror" gelesen hatte, musste ich zunächst meinen Mann wecken, um mit ihm darüber zu reden. Dann habe ich meine "Bücherwürmer" wieder zusammengerufen und wir hatten heute Abend eine sehr heiße Diskussion. Vier aus der Runde plädierten für schuldig und zwei für unschuldig, uns alle hat das Buch zum intensiven Nachdenken angeregt und unseren Blickwinkel stark erweitert. Es wirkt nach. Dafür ein herzliches Dankeschön an Ferdinand von Schirach.

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Gute Rechtskunde

Von: Antonius Reyntjes aus Recklinghausen

18.10.2016

.. auch wenn die Theretiker pfeifen und kreischen (s. Herrn Sowieso in der ZEIT "'Terror'" – Ferdinand von Schirach auf allen Kanälen. Eine Kolumne von T. F.) der Text und das Schauspiel ist eine gute, praktiische Rechtskunde. Ich habe keine Urteil über "Mord" oder "Freispruch" abgegeben, weil ich glaube, dass ein solches Kunst-Urteil soziologisch zwar interressant sein kann, aber der Zu-Richtende eines solchen Urteils enthoben sein sollte; wie eben eine Kunstfigur als Leser- oder Dramenstoff. Ich danke ausdrücklich dem Autor; er ist kompetent für Crimen et Psyche.!

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Vita

Der Spiegel nannte Ferdinand von Schirach einen »großartigen Erzähler«, die New York Times einen »außergewöhnlichen Stilisten«, der Independent verglich ihn mit Kafka und Kleist, der Daily Telegraph schrieb, er sei »eine der markantesten Stimmen der europäischen Literatur«. Die Erzählungsbände »Verbrechen«, »Schuld« und »Strafe« sowie die Romane »Der Fall Collini« und »Tabu« wurden zu millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen in mehr als vierzig Ländern. Sein Theaterstück »Terror« zählt zu den weltweit erfolgreichsten Dramen unserer Zeit. Ferdinand von Schirach wurde vielfach mit Literaturpreisen ausgezeichnet. Er lebt in Berlin. Zuletzt erschienen von ihm sein persönlichstes Buch »Kaffee und Zigaretten«, das Theaterstück »Gott«, der Band »Trotzdem« (mit Alexander Kluge) sowie »Jeder Mensch«, sein inspirierendes Plädoyer für neue Menschenrechte.

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