Söhne des Glücks

Roman

(5)
TaschenbuchNEU
10,99 [D] inkl. MwSt.
11,30 [A] | CHF 16,90 * (* empf. VK-Preis)

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Sie lieben dieselbe Frau - und haben denselben Feind

Sie sind Zwillinge – und werden bei der Geburt getrennt. Beide Jungen wachsen auf, ohne dass sie voneinander wissen: Nat in einfachen Verhältnissen, sein Bruder Fletcher als Sohn eines der reichsten Männer Connecticuts. Doch Nat will es den Umständen zum Trotz ganz nach oben schaffen. Immer wieder kreuzen sich die Schicksalspfade der beiden Brüder. Nat erkämpft sich eine Karriere als erfolgreicher Bankier, Fletcher geht in die Politik. Beide müssen sich in Machtspielen, Liebschaften und Lebensproben bewähren. Als sie entdecken, dass sie einen gemeinsamen Feind haben, führt das Schicksal sie auf dramatische Weise zusammen ...

Dieses Buch erschien in Deutschland bereits unter dem Titel »Die Kandidaten«.


Aus dem Englischen von Tatjana Kruse
Originaltitel: Sons of Fortune
Originalverlag: Pan Macmillan
Taschenbuch, Klappenbroschur, 704 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-42505-7
Erschienen am  11. Januar 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Reisen, lesen, gewinnen. Mit Bestsellern reisen

Buchtipps für deine Ferien
pin
Nimm dieses Buch mit in den Urlaub!
Dieses Buch spielt in: Conneticut, Vereinigte Staaten von Amerika

Rezensionen

Zwei Brüder – getrennt, aber vereint im Streben nach Glück

Von: blerta

28.02.2021

Nat und Fletcher sind Zwillinge – und werden bei der Geburt getrennt. Während Nat in bescheidenen Verhältnissen aufwächst, muss sich Fletcher dank seines Vaters nie um Geld sorgen. Trotz dem wird Nat erfolgreicher Bankier und Fletcher schafft es in die hohen Ränge der Politik. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege und als sie dann auch noch einen gemeinsamen Feind haben, führt das Schicksal sie zusammen … Meine Meinung Ich bin mit hohen Erwartungen an dieses Buch herangegangen, da ich schon so viel Gutes von Jeffrey Archer gehört habe und wurde definitiv nicht enttäuscht! Die Einführung war sehr spannend und zog mich direkt in den Bann der Geschichte. Obwohl es so viele Namen gab (und kann ich mir Namen überhaupt nicht gut merken), konnte ich hier alle Personen auseinanderhalten, weil sie alle gleich von Anfang an sehr gut vorgestellt wurden. Tatsächlich mag ich Bücher mit vielen Personen und verzwickten Beziehungen überhaupt nicht. Aber wie gesagt, hier war die ganze Geschichte so gut aufgebaut und die Beziehungen untereinander so authentisch, dass es mich gar nicht störte. Nat und Fletcher waren interessante und vielseitige Charaktere. Es gibt so viele Verbindungen zwischen ihnen und trotzdem wissen sie nichts voneinander. Und obwohl sie getrennt aufgewachsen sind, sieht man, dass sie sich sehr ähnlich sind. Vor allem beeindruckt hat mich ihre Ehrlichkeit und ihr Ehrgeiz, mit dem sie alles zu schaffen schienen. Dass man die beiden Jungen auf ihren Erfolgswegen begleiten kann und miterlebt, wie sie erwachsen werden, baut eine Nähe zu ihnen auf, die ich sehr bewundernswert finde. Vom Schreibstil war ich überrascht – ich hätte mehr verschachtelte Sätze und eine komplizierte Sprache erwartet, aber dem war überhaupt nicht so. Ich flog förmlich durch die Seiten – absolut nichts hat mich in meinem Lesefluss gestört. Obwohl es sehr viel Fachjargon gab und ich nicht viel von amerikanischer Politik oder Bankgeschäften verstand, konnte ich es kaum erwarten, mehr darüber zu erfahren. Jeffrey Archer hat es geschafft, Dinge, die ich definitiv nicht spannend fand, aufregend zu gestalten. Ich habe wirklich sehr viel in diesem Buch gelernt, denn es werden viele Berufe und Lebensbereiche abgedeckt, die mich definitiv in meinem Allgemeinwissen bereichert haben. In diesem Buch geht es um Zwillinge, die bei der Geburt getrennt werden. Ich werde jetzt hier nicht spoilern, aber den Verlauf ihres Lebens mitverfolgen zu dürfen und all die vielen Seiten lang auf ein bestimmtes Ereignis zu hoffen, haben mich gehörig zum Schwitzen gebracht, vor allem, da sich die Wege der Brüder einige Male gekreuzt haben. Ich konnte das Buch ab dem letzten Drittel nicht mehr aus der Hand legen. Es war so, als würde Jeffrey Archer einem immer wieder kurze, aber dramatische Szenen vor die Nase legen – gerade so gross, dass man weiterliest, aber so klein, dass die Spannung konstant bleibt. Und wenn der Nervenkitzel sich gegen 0 neigt, kommt die nächste aufregende Szene. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mir vor allem nach der ersten Hälfte gewünscht habe, dass etwas Schwung in die Geschichte kommt. Es wirkte auf mich so, als wäre der rote Faden kurz verloren gegangen. Als hätte der Autor sich in den Geschichten seiner Protagonisten verrannt und das Ziel aus den Augen verloren. Gleichzeitig begann ich daran zu zweifeln, was ich vom Ende dieses Buch erwarten sollte, was ich wiederum positiv fand. Wie erwähnt, haben mich vor allem die letzten 250 Seiten gepackt. Diese haben alles beinhaltet: Intrigen, Lügen, Gefühle, Trauer und Spannung! Das Finale wurde grandios aufgebaut – wirklich, ich konnte gar nicht schnell genug lesen. Am Schluss war ich zwar überrascht und verwirrt, aber gleichzeitig überaus erstaunt und zufrieden. Das Buch hat mich mit einem Lächeln auf den Lippen zurückgelassen. Fazit Das Buch war durchzogen von einer konstanten Spannung, bis auf einen kleinen Einbruch nach der ersten Hälfte, wo meiner Meinung nach der rote Faden nach ein wenig verloren ging, aber dafür war vor allem das letzte Drittel so aufregend, dass ich es nicht aus der Hand legen konnte. Trotz der vielen Personen und dem Fachjargon in den verschiedensten Berufen und Politik, hat es meinen Lesefluss nicht gestört. Jeffrey Archers Schreibstil war sehr flüssig und entgegen meiner Erwartungen überhaupt nicht kompliziert oder schwer zu verstehen. Das Finale wurde grandios aufgebaut und es liess mich mit sehr vielen Gefühlen zurück. Definitiv nicht mein letztes Buch von Jeffrey Archer!

Lesen Sie weiter

Geschichte zum Mitfiebern, Nachdenken und Lernen

Von: chrissi.bookworld

02.02.2021

Zuerst muss ich sagen, dass ich sonst eigentlich nie Bücher in dieser Richtung lese. Dafür hat mich das Buch umso mehr überrascht. Sobald ich mich an den Schreibstil gewohnt hatte, hätte ich am liebsten immer weiter gelesen. Politik ist etwas mit dem ich sonst ja so gut wie gar nichts am Hut habe, aber im Kontext des Buches habe ich so viel neues gelernt, das ich auch noch interessant fand. Nat und Fletcher sind beide überaus interessante Figuren mit hohen Moralvorstellungen, die zeigen, dass sich Fleiß und Ehrlichkeit immer auszahlen. Es gibt so viele Verbindungen zwischen ihnen und doch wissen sie lange nicht, dass sie verwandt sind. Ich habe richtig mitfiebert und mitgefühlt und konnte es kaum erwarten, dass sie aufeinander treffen. Die Handlung enthält viele unerwartete Wendungen und wird nicht unnötig hinausgezögert. Jedoch fand ich es, vor allem am Anfang, oft schwer die Geschichte der beiden auseinander zu halten, da sie sich doch sehr ähnlich sind. Auch am Ende war ich kurz verwirrt, da ich nicht genau wusste von wem der beiden gerade die Rede war. Ansonsten kann ich das Buch nur weiterempfehlen und gebe ihm 4/5 ☆

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Jeffrey Archer, geboren 1940 in London, verbrachte seine Kindheit in Weston-super-Mare und studierte in Oxford. Archer schlug zunächst eine bewegte Politiker-Karriere ein. Weltberühmt wurde er als Schriftsteller, »Kain und Abel« war sein Durchbruch. Mittlerweile zählt Jeffrey Archer zu den erfolgreichsten Autoren Englands. Seine historischen Reihen »Die Clifton-Saga« und »Die Warwick-Saga« begeistern eine stetig wachsende Leserschar. Archer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in London, Cambridge und auf Mallorca.

Zur Autor*innenseite

Tatjana Kruse, Jahrgang 1960, ist in Schwäbisch Hall aufgewachsen, wo sie heute, nach einigen Jahren in Stuttgart, wieder lebt. Seit 1995 veröffentlicht sie Kriminalgeschichten, Romane und Sachbücher und arbeitet außerdem als Literaturübersetzerin. Neben einigen anderen Auszeichnungen erhielt sie 1996 für "Cool-Man schlägt zu" den "Marlowe" der Raymond-Chandler-Gesellschaft für den besten deutschen Kurzkrimi. "Küss mich, Schatz!" entstand im Sommer 2005 während eines dreimonatigen Aufenthalts der Autorin als "Krimistadtschreiberin" in Flensburg. Tatjana Kruse ist Mitlgied bei den "Sisters in Crime" und im "Syndikat".

Zur Übersetzer*innenseite

Links