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Walter Moers

Jesus total

Die wahre Geschichte

(6)
TaschenbuchNEU
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Der Klassiker der blasphemischen Literatur

Walter Moers’ preisgekrönte, heiß umstrittene und unerreicht komische »wahre Geschichte« über den Erlöser, gefolgt von »Es ist ein …, mein Sohn«. Eine abgründige und zum Brüllen komische Parodie auf das Neue Testament. 88 Seiten ketzern auf höchstem Niveau!


Taschenbuch, Klappenbroschur, 84 Seiten, 21,0 x 21,0 cm
ISBN: 978-3-328-10037-9
Erschienen am  02. November 2022
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Jesus total

Von: gosureviews

30.11.2022

Genau richtig zur Weihnachtszeit bringt der Albrecht Knaus Verlag wieder "Jesus total" von Walter Moers in die Geschäfte. Ein tolles Weihnachtsgeschenk für alle, die es nicht so ernst nehmen mit der Religion und den derben Humor von Walter Moers lieben (und der ist schon sehr speziell). Auf wunderbare "Das kleine Arschloch" Manier wird hier das Christentum (bzw. die kath. Kirche) durch den verbalen Dreck gezogen und deren Scheinheiligkeit durch teils grenzwertige Witze aufgezeigt. Zum Glück leben wir allerdings in einer Zeit, in der Walter Moers mit der Veröffentlichung dieses Buches nicht um sein Leben fürchten muss, auf Grund von fundamentalistischen Christen, die keinen Humor verstehen. Die Reaktion auf "Mohammed total" wären wahrscheinlich um einiges drastischer. Eine klare Kaufempfehlung für Freunde, die diese Art des dunklen Humors lieben!

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Derb und blasphemisch - aber dennoch lustig

Von: Der Büchernarr (Frank)

24.01.2018

Als dieses Buch 1992 (unter dem Titel „Es ist ein …, Maria“) zum ersten Mal erschienen ist, hat es sicherlich für mehr Aufreger gesorgt als heute. Ebenso wie der Nachfolger 1995 („Es ist ein …, mein Sohn“). Den Witz hat es dabei allerdings nicht verloren. Auch nicht die enthaltene Blasphemie. „Jesus Total“ beinhaltet nun beide Werke in der Originalfassung. +++ Zielgruppensuche +++ Man kann sehr oft lesen, dass dieses Buch nicht für Katholiken geschrieben wurde. Ich denke, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Wer weder das Christentum noch die katholische oder die evangelische Kirche kennt, wird viele der in diesem Buch enthaltenen Witze gar nicht verstehen. Auch wer meint, dass hier das neue Testament provokant neu erzählt wird, liegt falsch. Mit den Bibeltexten hat das Buch nur entfernt etwas zu tun. Weswegen zumindest Jesus‘ Leben in seinen Grundzügen bekannt sein muss, damit das Buch verständlich und die Witze dann auch schlussendlich lustig sind. +++ Freiheit +++ Ich möchte es mal anders formulieren. Hätte Moers sich in diesem Buch anstelle dem Christentum dem Islam zugewandt, so wären viele der Anspielungen und Witze ins Leere gelaufen, weil vielen Lesern diese Religion einfach zu fremd ist. *** Und doch bin sehr ich froh, in einem Land zu leben, in dem ein solches Buch veröffentlicht wird, ohne dass der Autor und/oder dessen Leserschaft mit Repressalien rechnen oder gar um sein Leben bangen muss. *** +++ Mit Humor nehmen +++ Auch ein gläubiger Christ wird an den Witzen Gefallen finden. So wie auch an Monty Pythons „Das Leben des Brian“, das sich auf ähnlicher Wellenlänge befindet. Natürlich sind die Witze teilweise „böswitzig“ und die Sprache sehr derb, so dass A- und F-Worte fallen. Wer sich die Texte etwas genauer anschaut, der wird sogar die ein oder andere Botschaft entdecken, wie z.B. folgende Textstelle: „Wir polarisieren eben die Geschmäcker … mir ist das lieber als Gleichgültigkeit …“ S. 84 +++ Fazit +++ Es sollte klar sein, dass dieser Comic für Erwachsene geschrieben und für Kinder nicht geeignet ist. Auch sollte das Leben und Wirken Jesu zumindest in den Grundzügen bekannt sein. Und dann wird sogar noch vom Leser verlangt, dass er selbstkritisch und mit einer guten Portion Humor sich den Kirchen gegenüber aufstellen kann. Dann ist dieses Buch für einige Lacher gut. Dann kann Moers derber Humor den Leser erreichen. Und wer genau hinschaut, wird sogar die wahre Kritik entdecken, die sich hinter den Witzen und der Blasphemie versteckt.

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Vita

Walter Moers ist der Schöpfer des »Käpt'n Blaubär« und anderer großer Charaktere wie »Das kleine Arschloch«, »Der alte Sack«, »Der Fönig«, »Adolf« sowie der kongeniale Übersetzer und Illustrator von Zamoniens größtem Schriftsteller Hildegunst von Mythenmetz. Zuletzt erschien seine Übersetzung von Mythenmetz' »Das Labyrinth der Träumenden Bücher«.

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