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Einzlkind

Gretchen

Roman

(9)
Taschenbuch
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Überraschend, fies und unglaublich lustig – Bühne frei für Gretchen Morgenthau!

Gretchen Morgenthau ist eine Legende des Theaters. Zum Unglück ihrer Mitmenschen eine lebende. Die Karriere als Intendantin hat sie beendet, den Gottesstatus aber behalten. Ihr Leben in London könnte kaum großartiger sein. Doch dann geschieht das Undenkbare. Wegen einer Unachtsamkeit wird Gretchen zu vier Wochen auf einer Vulkaninsel bei Island verurteilt. Sie soll mit den Einheimischen ein Theaterstück aufführen. Keine gute Idee.

»Mit der trinkfesten und grandios versnobten Prinzipalin Gretchen hat der Autor eine ganz bestürmende Figur geschaffen.«

Tagesspiegel

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Gretchen
Originalverlag: Edition Tiamat
Taschenbuch, Klappenbroschur, 240 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43801-9
Erschienen am  10. November 2014
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Einzlkind: Gretchen

Von: Vanessa

03.09.2015

Darum geht’s: Gretchen Morgenthau ist eine Legende des Theaters, eine grantige und überhebliche noch dazu. Die Karriere als Intendantin hat sie beendet, den Gottesstatus aber behalten. Wegen einer Unachtsamkeit wird Gretchen zu vier Wochen auf einer Vulkaninsel bei Island verurteilt. Sie soll mit den Einheimischen ein Theaterstück aufführen. Und? Gut? Leider nein. Das Buch kommt eloquent daher, achtet sehr auf eine außergewöhnliche Sprache. Doch die Konzentration auf die Formulierung wirkt nach einem Drittel zunehmend bemüht, die eigentliche Geschichte kommt zu kurz. Warum Gretchen nach Island muss – ein Gerichtsurteil geht voraus -, erschließt sich nicht – es sei denn, man tut die Geschichte als Anarcho-Roman ab. Dafür aber ist das Buch nicht geeignet. Die Betonung darauf, die unnahbar und arrogant Gretchen ist, wird immer und immer wieder wiederholt. Das ermüdet. So eine Hauptfigur möchte ich nicht lange begleiten. Das Buch hat mich sehr an den Hundertjährigen erinnert, der aus dem Fenster stieg. Die Geschichte fand ich damals – auch wenn viele das Buch gerne gelesen haben – ebenfalls schnell nervig und platt. Wenn Sie also den Hundertjährigen gut fanden, wird Ihnen auch Gretchen gefallen. Das ist nicht negativ gemeint. Die Geschmäcker sind ja unterschiedlich.

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Eine Frage des Humors

Von: Anka Räubertochter

31.07.2015

Zum Inhalt: Es geht in diesem Buch um die 75-jährige Titelfigur Gretchen, eine ehemalige Theaterregisseurin, die ihr Alter nicht so recht wahr haben möchte. So sind ihr zum Beispiel Männer in den Vierzigern schon viel zu alt für eine romantische Beziehung. Und auch sonst ist Gretchen ein ziemlich eigenwilliger Mensch, der mit seinen Allüren regelmäßig anderen vor den Kopf stößt. Doch irgendwann rächt sich ihr Verhalten und sie wird wegen Trunkenheit am Steuer zu einer unkonventionellen Strafe verurteilt: Sie muss auf eine kleine Insel im Atlantik reisen, um dort ein Theaterstück mit den Einheimischen zu inszenieren. Natürlich ist diese Einöde nichts für eine Frau von Welt wie Gretchen, jedoch muss sie schnell feststellen, dass sie wohl noch ihr blaues Wunder mit den Inselbewohnern erleben wird. Meine Meinung: Bei "Gretchen" muss man einfach den Humor mögen. Er ist schon ein bisschen gehobener und war leider einfach nichts meins. Die Geschichte an sich hat mir aber trotzdem gut gefallen, weshalb ich das Buch trotzdem nur empfehlen kann. Schließlich ist es mit seinen 239 Seiten ziemlich kurzweilig, lässt sich innerhalb weniger Stunden verschlingen und besticht durch die hochwertige Aufmachung und den relativ geringen Preis. Meiner Meinung nach macht man nichts falsch, wenn man zu "Gretchen" greift.

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Vita

Einzlkind

Der Autor lebt in England. Oder in Deutschland. Er ist militanter Nichtraucher und schwer übergewichtig. Neulich erst hat er eine neue Kaffeemaschine gekauft. Seine alte war kaputt.

www.einzlkind.com

Zum Autor

Pressestimmen

»Ein betörend hinreißender Roman auf das Feuilletongeschnatter«

Stefan Gleser, Saarkurier

»Nicht minder großartiger Nachfolger. Ein vergnüglicher Clash der Kulturen mit Seitenhieben und überraschendem Ende.«

Stern

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