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Claire Winter

Die geliehene Schuld

Roman

Taschenbuch
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Berlin, Sommer 1949: Die Redakteurin Vera Lessing hat während des Zweiten Weltkrieges ihre Eltern und ihren Mann verloren. Sie will vor allem eines – die traumatischen Erlebnisse für immer hinter sich lassen. Doch als ihr Jugendfreund und Kollege Jonathan auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, wird sie unweigerlich in seine Arbeit hineingezogen. Jonathan hat Recherchen über ehemalige Kriegsverbrecher betrieben. Gleichzeitig stand er im persönlichen Kontakt mit einer jungen Frau namens Marie Weißenburg, eine Sekretärin im Stab Konrad Adenauers. Vera geht den Spuren nach, die sie bis in die mächtigen Kreise der Geheimdienste führen.

Inklusive aufklappbarem Lesezeichen mit Personenverzeichnis

»Packend!«

Freundin

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-36039-6
Erschienen am  09. September 2019
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
Claire Winters Bestseller »Die geliehene Schuld« jetzt im Taschenbuch

Rezensionen

Wann wird endlich Gerechtigkeit geübt?

Von: Isabel (engi)

03.01.2022

„Die geliehene Schuld“ der Autorin Claire Winter (auch unter ihrem richtigen Namen Claudia Ziegler bekannt) hat mal wieder eine spannende Zeitperiode aus Deutschland jüngerer Geschichte ausgewählt, während der sie ihren Roman spielen lässt. Sie stellt uns vier junge Menschen vor, die alle – der eine mehr, der eine weniger – noch vom vor kurzem erst beendeten Zweiten Weltkrieg traumatisiert sind. Zum einen darf ich in meiner Rezension die engagierte Redakteurin Vera Lessing vorstellen, die ihre Eltern und auch ihren Mann verloren hat und sowie ihren guten Freund, den Journalisten Jonathan Jacobson, der ihr gleich zu Anfang der Geschichte ein schweres Erbe hinterlässt. Dann treffen wir noch Marie Weißenburg, die das Glück hat als Sekretärin im Stab Adenauers eingestellt zu werden. Last but not least lernen wir Lina Löwy kennen, eine junge Jüdin, die den Krieg nur durch ihre vorübergehende Flucht in die USA überleben konnte. Ich muss gestehen, zu Anfang verwirrten mich die Zeitsprünge vor und zurück mit ständigem Personenwechsel ein wenig. Es ist definitiv kein Buch, um es mal einfach so nebenbei einzuschieben kann. Man muss am Ball bleiben, um mit Vera, Jonathan, Marie und Lina auf Verbrecherjagd zu gehen. Sie können und wollen es nämlich nicht zulassen, dass die Massenmörder des vergangenen Krieges ungeschoren davonkommen, auch wenn sie sich selbst dabei oft in größte Gefahr begeben. Immer wieder verwebt die Autorin wahre Begebenheiten in ihrem gewaltigen Wortteppich und stellt dadurch den Roman als sehr authentisch dar. Für ein paar Längen sowie hier und da zu wenig ausgeprägte Emotionen ziehe ich ein halbes Sternchen ab, vergebe aber dennoch eine klare Leseempfehlung. Es war damals eine Zeit der Aufarbeitung, des Aufschwungs und des Zusammenhalts der Geschädigten aus der früheren Zeit, deren Wunden erst noch heilen mussten, bevor es wieder aufwärts gehen konnte.

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Die Jagd nach der Wahrheit

Von: Hopeandlive aus Bickenbach

08.02.2021

"Wären mehr Menschen wie du an der Wahrheit interessier, würde es besser um die Zukunft unseres Landes stehen." Ein Zitat aus diesem Buch, welches so aktuell wie noch nie ist. Im Jahre 1949 schauen vier junge Menschen aus Deutschland in eine hoffnungsvolle Zukunft, jedoch wird sich diese nicht für jeden erfüllen denn die Vergangenheit wiegt schwer und lässt niemanden so leicht aus den Klauen. Die jungen Protagonisten Vera und Jonathan sind gute Freunde und arbeiten als Redakteure in einem Verlag. Jonathan ist einer brisanten Story über ehemalige Kriegsverbrecher auf der Spur und kommt im Zuge seiner Rechcherchen mit der jungen Marie in Kontakt, die als junge Sekretärin im Stab Adenauers arbeitet. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, doch dann kommt Jonathan auf eine mehr als mysteriöse Weise ums Leben. Vera, die im Krieg ihre Eltern und ihren Mann verlor, macht sich auf die Suche nach den Hintergründen von Jonathans Tod, dem sie einst ihr Leben verdankte und stört empfindlich die mächtigen Kreise der Geheimdienste. Auch Marie und Lina tragen schwer an dem Erbe ihrer Vergangenheit, jedoch jede aus ganz verschiedenen Gründen und sind kurz davor an der Schnittstelle zu zerbrechen, die ihr Leben auf so tragische Weise verbindet. Claire Winter gelingt mit "Die geliehene Schuld" ein außerordentlich spannendes, sehr gut recherchiertes Buch über die Entstehungsgeschichte unserer Bundesrepublik. Mit den sensibel ausgefeilten und bildhaft beschriebenen Charaktären der jungen Menschen kann man sich sehr gut als Leser in diese Zeit hineinversetzen, die auf der einen Seite Aufbruch und Neues verspricht und auf der anderen Seite die schwere Schuld, die Deutschland auf sich geladen hat und deren Täter bis heute unbehelligt aktiv in den höchsten Kreisen wirken. Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt und so wird der Leser auf eine ganz unnachahmliche Art mit in die Geschichte hineingenommen. Ich habe dieses Buch verschlungen, finde es gerade heute aktuell wie nie und kann es nur weiterempfehlen. Es ist mein zweites Buch der Autorin und wird nicht mein letztes bleiben.

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Vita

Claire Winter studierte Literaturwissenschaften und arbeitete als Journalistin, bevor sie entschied, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Sie liebt es, in fremde Welten einzutauchen, historische Fakten genau zu recherchieren, um sie mit ihren Geschichten zu verweben, und ihrer Fantasie dann freien Lauf zu lassen. Claire Winters Romane finden sich regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste, zuletzt vertreten mit »Kinder ihrer Zeit«, die spannende Geschichte um die Schwestern Alice und Emma im Berlin der 60er-Jahre wird nun fortgesetzt. Die Autorin lebt in Berlin.

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Pressestimmen

»Unbedingt lesen!«

Für Sie

»Eine hoch spannende Geschichte über die Suche nach der Wahrheit.«

Lesezeit Klassik Radio

»Die geliehene Schuld verwebt gekonnt, spannend und emotional Fiktion und detailgenau recherchierte wahre Geschichte rund um die Nachkriegszeit. Absolut lesenswert!«

WDR 4 "Bücher"

»Eine fesselnde, grandios erzählte Geschichte um die epochale Frage von Schuld und Sühne.«

Münchner Merkur

»Fesselnd!«

BUNTE

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