Die Unglückseligen

Roman

Taschenbuch
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Der große Roman über die Sehnsucht nach Unsterblichkeit

In der amerikanischen Kleinstadt Dark Harbor treffen im Supermarkt aufeinander: Johanna Mawet, Molekularbiologin aus Deutschland, die darum ringt, durch genetische Manipulationen den unsterblichen Menschen zu erschaffen, und Johann Wilhelm Ritter, 1776 geborener Romantiker und Physiker, der sich danach sehnt, endlich in Frieden sterben zu dürfen.

Vor dem Hintergrund der heutigen technologischen Möglichkeiten erzählt Thea Dorn von den alten Menschheitsfragen, dem Sinn von Leben und Tod. »Die Unglückseligen« ist ein nachdenklicher Wissenschaftsroman, eine anrührende Liebesgeschichte und großes Welttheater in der langen Tradition des Fauststoffs.

»Ein Paukenschlag in der deutschen Gegenwartsliteratur. «

ARD "Druckfrisch", Denis Scheck

ERSTMALS IM TASCHENBUCH
Originaltitel: Die Unglückseligen
Originalverlag: Knaus, München 2016
Taschenbuch, Broschur, 560 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-328-10193-2
Erschienen am  11. Dezember 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Eine teuflische Komödie

Ich bin heute (mit 79 J) nicht mehr als Buchhändler tätig.

Von: Carlos Obers aus Berlin Lichtenberg

27.07.2019

Thea Dorns "Die Unglückseligen" ist ein Unterhaltungs-Roman, für Leserinnen und Leser, die ihre Zeit nicht mit Seichtheiten vergeuden, sie vielmehr mit Esprit zu größtem Vergnügen nutzen wollen. So wie Dante in seiner "Göttlichen Komödie" mit den Torheiten seiner Renaissance-Welt abrechnet, so spießt Thea Dorn den Fortschritts-Fanatismus auf ihre spitze Feder. Durch Mikrobiologie dem Menschen ein Leben ohne Krankheit, Zell-Verfall und Tod zu bescheren: Hybris? Oder ein Ziel aufs innigste zu wünschen? Für diesen Fortschritts-Wahn hat Mephisto, der listenreiche Verführer, nur sein sardonische Gelächter. Und wir lachen mit. Scherz, Satire, Ironie und tiefe, aktuelle Bedeutung. Seit James Joyce "Ulysses" habe ich mich nicht mehr so köstlich amüsiert - bei durchaus nicht leichter Kost. Ihre Bibliothek wird sich freuen.

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Ein Buch für den Deutschunterricht

Von: Johannes Mirus

07.05.2018

Das ist mal ein harter Brocken. Etwas, das man vielleicht in ein paar Jahren im Deutschunterricht lesen muss. Thea Dorn gelingt es, mit der deutschen Sprache so gekonnt zu spielen, sie bringt so viele Facetten in eine eigentlich flache Handlung, dass man die über 500 Seiten gebannt liest. Man muss aber reinkommen. Gleich zu Beginn überrascht eine altertümliche Sprache und auch später ist das Buch keine leichte Kost. Leichter machen es einem auch nicht die Protagonisten, die ziemlich unsympathisch sind. Trotzdem möchte man wissen, was das jetzt alles soll, was sich hinter den Einschüben verbirgt und ob sich das größte Geheimnis der Menschheit lösen lässt. Es hat sich gelohnt, das Buch zu lesen.

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Vita

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin und arbeitete als Dozentin und Dramaturgin. Sie schrieb eine Reihe preisgekrönter Romane und Bestseller, Theaterstücke, Drehbücher und Essays und moderierte die Sendung »Literatur im Foyer« im SWR-Fernsehen. Seit März 2020 leitet sie das »Literarische Quartett« des ZDF. Thea Dorn lebt in Berlin.

Zur Autor*innenseite

Events

28. Apr. 2021

Lesung und Gespräch mit Thea Dorn

Hamburg | Lesungen
Thea Dorn
Trost

30. Apr. 2021

Lesung und Gespräch mit Thea Dorn

Stuttgart | Lesungen
Thea Dorn
Trost

04. Okt. 2021

Podiumsdiskussion mit Thea Dorn

18:00 Uhr | Dresden | Lesungen
Thea Dorn, Richard Wagner
Die deutsche Seele | deutsch, nicht dumpf

Videos

Pressestimmen

"Ein wirklich großes Werk."

SWR "lesenswert", Felicitas von Lovenberg

»Thea Dorn hat einen spannenden Wissenschaftsroman verfasst, der Phantasie mit Historie verbindet und der Unsterblichkeit nachspürt.«

NZZ am Sonntag, Stefana Sabin

»Ein Gedankenabenteuer und Sprachexperiment, das so schön und besonders ist wie der Sound der Romantik, den Dorn toll drauf hat.«

BRIGITTE, Angela Wittmann

»Mit der Molekularbiologin, deren große Vision die Unsterblichkeit des Menschen ist und dem todunglücklichen wirklich Unsterblichen hat Thea Dorn ein grandioses Gegensatzpaar geschaffen.«

MDR "artour"

»Seit Botho Strauß' Roman 'Der junge Mann' (1984) hat kaum eine deutsche Erzählung so viel gewagt, so weit und riskant gegriffen.«

Der Tagesspiegel, Peter von Becker

»So wagemutig, weise und vergnüglich war deutsche Hochliteratur schon lange nicht mehr!«

Rolling Stone, Thomas Hummitzsch (01. Juni 2016)

»Ein gedankenreiches Buch und auch ein literarisch reiches Buch.«

Rüdiger Safranski, Schweizer Fernsehen "Literaturclub" (08. März 2016)

»Thea Dorn nimmt uns mit in die Welt der Molekularbiologie, ihr Roman ist eine moderne Faust-Variante in der Verpackung eines spannenden Wissenschaftsthrillers.«

NDR/N3 "Bücherjournal"

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