Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Sofia Lundberg

Der Weg nach Hause

Roman

Der Weg nach Hause
TaschenbuchDEMNÄCHST
ca. 12,00 [D] inkl. MwSt.
ca. 12,40 [A] | ca. CHF 17,90 * (* empf. VK-Preis)
Benachrichtigungen aktiviert

In der Buchhandlung oder hier bestellen

Kann eine Freundschaft das Schicksal überstehen?

Es ist Sommer auf Gotland. Viola, die seit jeher auf der Insel lebt, verbringt glückliche Tage umgeben von ihren Töchtern, Enkeln und Urenkeln. Doch ein Anruf aus Paris stellt ihr Leben auf den Kopf. Jahrzehntelang hat sie die Stimme ihrer besten Freundin nicht gehört und jetzt teilt Lilly ihr mit, dass sie sterben wird. Viola steht unter Schock. Denn mit einem Mal sind sie wieder da – die längst verdrängten Erinnerungen an die Vertraute aus Kindertagen. Kurzerhand beschließt Viola nach Paris zu reisen, um Lilly zu suchen. Denn sie weiß, dass sie keinen Frieden finden wird, ehe sie nicht erfährt, warum Lilly damals ohne ein Wort verschwand ...


Aus dem Schwedischen von Kerstin Schöps
Originaltitel: Som en fjäder i vinden
Originalverlag: Forum
Taschenbuch, Klappenbroschur, 368 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49358-6
Erscheint am 16. November 2022

Rezensionen

Der Weg nach Hause - Sofia Lundberg

Von: Isas Bücherblog

29.04.2022

Zwei Freundinnen, die wie Schwestern aufwuchsen und sich doch aus den Augen verloren haben: Lilly und Viola verbringen ihre Kindheit Tag für Tag miteinander. Sie erleben die Höhen und Tiefen des Lebens miteinander und versuchen für einander immer eine Stütze zu sein. Bis Lilly eines Tages untertaucht und nichts mehr von sich hören lässt. Erzählt wird die Handlung von „Der Weg nach Hause“ in verschiedenen Zeitstufen. In der Gegenwart begleiten wir Viola; die Vergangenheit wird im jährlichen Rhythmus abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonistinnen erzählt. Im Zentrum steht hierbei immer der 12. August. Ein Datum, das einen großen Einfluss auf Lillys Leben haben wird. Durch diese Erzählweise können wir als Leser*innen nachempfinden, wie es den beiden Mädchen ergangen ist und warum eben genau diese Entscheidungen getroffen wurden. Eine Erzählform, die der Handlung eine ganz neue Tiefe bietet. Doch komplett überzeugen konnte mich „Der Weg nach Hause“ nicht. Es ist spannend und mitfühlen geschrieben, doch leider ist es für mich am Ende nicht vollends rund. Der finale Plottwist verfestigte sich für mich bereits ab der Mitte des Buches, sodass die große Überraschung am Ende ausblieb. Wurden zudem die einzelnen Jahre recht detailliert beschrieben, kam das Ende recht plötzlich. Auf wenigen Seiten wurden alle Konflikte aufgearbeitet, die sich in den Jahren zuvor angesammelt hatten. Eine Entwicklung, die meinen Blick auf das Buch etwas getrübt hat. Schön für zwischendurch, aber vermutlich nichts, was lange nachhallen wird.

Lesen Sie weiter

Ein einziger Tag, der ein ganzes Leben verändert

Von: Gilasbuecherstube

13.02.2022

Viola lebt glücklich inmitten ihrer Familie auf Gotland und erfreut sich an ihren Kindern, Enkeln und Urenkeln. Doch dann klingelt eines Tages ihr Telefon und eine bekannte Stimme katapultiert sie zurück in ihre Kinder- und Jugendzeit. Wie viele Jahre ist es her, dass sie die Stimme ihrer Freundin Lilly gehört hat?! Viola ist bestürzt und schockiert, als Lilly sich am Telefon von ihr verabschiedet, weil sie sterben wird. Kurzerhand beschließt sie, in Begleitung ihrer Tochter und Enkelin, nach Paris zu fliegen und ihre Freundin zu suchen. Für Viola beginnt eine Reise in die Vergangenheit. Für mich war es das erste Buch, dass ich von Sofia Lundberg gelesen habe. Ich habe etwas gebraucht, bis ich mich an ihren Schreibstil gewöhnt hatte und das Buch mich fesseln konnte. Doch nach einigen Kapiteln, gelang es mir in die Handlung einzutauchen. Erzählt wird die Geschichte von Viola und Lilly in zwei Handlungssträngen und auf unterschiedlichen Zeitebenen. Wir befinden uns auf der schwedischen Insel Gotland. Es ist das Jahr 2019 und die achtzigjährige Viola verlebt, nachdem ihr Mann verstorben ist, glückliche Tage im Kreis ihrer Familie. Der zweite Handlungsstrang beginn im Jahr 1948. Es kommen längst verdrängte Erinnerungen, an vergangene Tage auf Gotland und die Freundschaft zu Lilly, mit der sie gemeinsam aufgewachsen ist, zum Vorschein. Doch egal, in welchem Jahr wir uns auch gerade befinden, der 12. August spielt immer eine besondere Rolle in der Geschichte. Ein einziger Tag, der ein ganzes Leben verändert hat. Viola und Lilly sind, obwohl sie sehr unterschiedlich aufwachsen, wie Geschwister. Wir begleiten sie durch ihre Kindheit und Jugendzeit auf Gotland. Erleben, wie Lilly den Tod ihrer Mutter verkraften muss und Alvin dafür sorgt, dass bei Viola die ersten Schmetterlinge fliegen. Während sie nach der Schule eine Ausbildung zur Sekretärin beginnt, bleibt Lilly keine andere Wahl, als sich einen Job zu suchen und zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Sie träumt davon, irgendwann als Sängerin in dem Restaurant, in dem sie arbeitet, aufzutreten. Wir dürfen Viola und Lilly einige Jahre begleiten und erleben die innige Beziehung, die die Beiden miteinander hatten, hautnah mit. Doch dann trennen sich die Wege der Freundinnen und erst ein Anruf aus Paris bringt alle Erinnerungen zurück. Die Autorin hat die Hauptcharaktere sehr glaubwürdig und mit viel Feingefühl gestaltet. Auch die teilweise etwas traurige und melancholische Atmosphäre hat sie gekonnt eingefangen und mich mitgenommen auf eine Reise in die Vergangenheit. Besonders Lillys Geschichte hat mich sehr berührt. Ich habe mit ihr gelitten und konnte den Zwiespalt in dem sie steckte, gut nachvollziehen. Die Nebenfiguren blieben jedoch für mein Empfinden, sehr oberflächlich. Gefehlt hat mir auch eine etwas detaillierte Beschreibung der Schauplätze. Ich hätte die Umgebung Gotlands gerne etwas bildhafter vor Augen gehabt. Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten und ich habe es gerne gelesen. Deshalb gibt es von mir 4 Sterne 🌟🌟🌟🌟 und eine Leseempfehlung

Lesen Sie weiter
Alle anzeigen

Vita

Sofia Lundberg wurde 1974 geboren und arbeitete als Journalistin in Stockholm, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Büchern widmete. Mit ihrem Debütroman »Das rote Adressbuch« eroberte sie die schwedische Literatur- und Bloggerszene im Sturm, woraufhin die Rechte in über 30 Länder verkauft wurden.

Zur Autor*innenseite

Weitere Bücher der Autorin