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Michel Bergmann

Der Rabbi und der Kommissar: Du sollst nicht morden

Kriminalroman

Taschenbuch
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Henry Silberbaum ist kein Rabbi, wie er im Buche steht. Er liebt Kriminalromane, Polohemden, seine Espressomaschine und sein Rennrad. Aber auch seine Schüler und die Bewohner des Jüdischen Seniorenstifts in Frankfurt liegen ihm am Herzen. Als eine alte Dame überraschend stirbt, ist sich der Rabbi sicher: Das war Mord! Doch keiner glaubt ihm. Kann er den brummigen Kommissar Berking davon überzeugen, der ihn kürzlich verhaftet hat? Henry riskiert seinen Job, um die Wahheit zu finden. Und plötzlich befinden sich der Rabbi und der Kommissar mitten in einem lebensgefährlichen Mordkomplott.

»Ich bin begeistert.«

Wladimir Kaminer (03. February 2021)

ORIGINALAUSGABE
Originaltitel: DER RABBI UND DER KOMMISSAR #1
Taschenbuch, Klappenbroschur, 288 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-44129-3
Erschienen am  11. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Frankfurt, Deutschland

Rezensionen

Guter Auftakt

Von: Eliza

20.12.2021

Locker leicht erzählt und spannend kommt dieser Debütroman daher. Ich konnte mich schon nach wenigen Seiten mit Henry Silberbaum sehr gut identifizieren. Das Cover ist bunt gedruckt. Der Leser erkennt einen gezeichneten Fahrradfahrer, welcher einen Berg hinunterfährt. Hinter diesem mit kleinem Abstand folgt ein Hund. Der Klappentext gibt eine sehr gute Einführung in den aktuellen Fall, ohne zu viele Details zu verraten. In der Handlung geht es um den Rabbiner Henry Silberbaum, welcher vom Tod einer ihm bekannten wohlhabenden Dame erfährt. Schnell ist dieser sich sicher, dass dieser Tod keinen natürlichen Ursprung hat. Trotz der Vorbehalte von seinem Arbeitgeber, sowie den Bedenken der Polizei von Frankfurt ermittelt er auf „eigene Faust“ und stößt schon sehr bald auf sehr wichtige Indizien. Der Hauptdarsteller ist eine eigenbrötlerische, aber auf der anderen Seite auch weltgewandte Persönlichkeit. Er hat Humor und einen sehr großen Gerechtigkeitssinn. Seine Liebe für Krimis tut sein Übriges. Sehr schnell durschaut er die Machenschaften und beweist einen starken Charakter gegenüber allem Widerstand, welcher ihm im Zuge seiner Ermittlungen entgegenschlägt. Die wesentlichen Nebendarsteller der Geschichte sind Hauptkommissar Berking, Miriam Fajyner die Tochter des Mordopfers, Herr Axelrath der zweite Ehemann des Mordopfers, Frau Simon, eine Rechtsanwältin sowie Rafael Reichenberger, ein weiterer Rechtsanwalt. Mir hat am besten Hauptkommissar Berking gefallen. Am Anfang kommt dieser sehr mürrisch und menschlich unbeweglich daher. Im Laufe der Geschichte baut dieser immer mehr Vorbehalte gegenüber bestimmten Personen ab und entwickelt sich durchaus zu einer Bereicherung der Handlung. Der Aufbau der Handlung ist stringent und es sind keine Zeitsprünge vorhanden. Die Story spielt in der heutigen Zeit in Frankfurt am Main und ist somit sehr gut nachvollziehbar. Die Spannung der Geschichte entwickelt sich gleichmäßig und wird erst am Ende aufgelöst. Der Schreibstil des Autors ist flüssig, humorvoll und dialogorientiert. Als Besonderheit der Erzählung sind mir die vielen jiddischen bzw. hebräischen Begriffe aufgefallen, welche am Ende des Romans sehr ausführlich in einem Glossar erläutert werden. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen und die Erzählung bekommt somit einen sehr guten „Na-Ost-Touch“. Der Leser taucht hinein in die jüdische Kultur und wird Zeuge von sehr detailreichen Besonderheiten. Ein Zitat aus dem Buch möchte ich in diesem Zusammenhang mal aufgreifen. Auf Seite 199 heißt es zum jüdischen Glauben: „Während alle Religionen eine auf dem Glauben begründete Weltauffassung diktieren und alle ihre Gläubigen gleichmachen wollen, ist das Judentum eher eine Lebensform, die sich weder nach innen noch nach außen angleicht, sondern sich bewusst unterscheiden will“. Dieser Satz lässt tief blicken und zeigt, dass gerade das Judentum eine Lebensphilosophie ist, welche man lebt, anstatt sie sich einfach wie einen Mantel überzustülpen. Der Roman richtet sich an alle Krimifreunde egal welchen Alters oder Geschlechtes. Das Fazit ist positiv. Lustig und spannend kommt dieser Auftakt daher. Ich kann diesen Krimi allen nur wärmstens ans Herz legen und freue mich bereits auf eine Fortsetzung. 8,5/10 P. Bitte beachten die Rezension geht erst am 09.01.2021 auf unserem Blog und unseren Social Media-Kanälen online.

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Absolut lesenswert

Von: Amy

09.11.2021

Der Rabbi und der Kommissar war wahrlich eine Lesefreude. Ich kann das Buch absolut jedem empfehlen. Es ist leicht geschrieben, spannend und witzig. Das Geschehen spielt in Frankfurt am Main. Der Rabbi Henry Silberbaum betreut die jüdische Gemeinde Frankfurts. Eines Tages wird er zum Haus von Frau Axelrath gerufen als diese plötzlich verstarb. Am vermeintlichen Tatort fallen dem Rabbi einige Ungereimtheiten auf und so macht er sich dran, dem auf den Grund zu gehen. Der Rabbi versucht zu klären, ob es sich womöglich um einen Mord handelt oder doch nur um einen tragischen Verlust. Dabei stehen ihm die Tochter der Verstorbenen, Frau Fajner, der interessante Anwalt Reichenberger, der grummelige Polizist Berking und der Arzt Perlmann zur Seite. Vor allem mit der Hilfe des Polizisten Berking spielt der Rabbi Detektiv und versucht den Fall zu lösen. Der Rabbi besticht durch seinen scharfsinnigen Geist, spitzfindige Zunge und Charisma. Ein toller Charakter, der Lust auf eine ganze Krimireihe macht. Während des Lesens erhält man zudem einen tollen Einblick in die jüdische Gemeinde, den Umgang mit- und untereinander. Die jiddischen Wörter werden auf den letzten Seiten übersetzt, so dass man während des Lesens ein noch besseres Verständnis für das Tägliche und die Kommunikation der jüdischen Gemeinschaft erhält. Und deren Wortwitz. Empfehlenswert.

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Vita

Michel Bergmann, geboren in Basel, Kinderjahre in Paris, Jugendjahre in Frankfurt am Main. Nach Studium und Job bei der »Frankfurter Rundschau« beim Film gelandet. Zuerst Producer, dann Regisseur, zuletzt als Drehbuchautor u.a. »Hallo, Onkel Doc!« »Otto – Der Katastrofenfilm«. Seit 2010 auch Romanautor: u.a. »Die Teilacher«, »Herr Klee und Herr Feld«, »Weinhebers Koffer«. »Der Rabbi und der Kommissar« ist sein erster Kriminalroman.

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Pressestimmen

»Es ist ein sehr unterhaltsames, spannendes Buch mit vielen witzigen Dialogen [...].«

Almut Engelien, NDR Info ,Schabat Schalom' (25. October 2021)

»Die beste Voraussetzung für den Start einer interessanten Serie.«

Stefan Keim, WDR 4 (17. November 2021)

»Aber vor allem, und das ist das Besondere an diesem kleinen Buch, dominiert [es] von Humor, Selbstironie [und] Schalk […].«

Ingrid Müller-Münch, WDR 5 Scala (16. November 2021)

»Ein Mordsvergnügen«

Laura (13. October 2021)

»Autor Michel Bergmann […] überzeugt mit seinem ersten Krimi auf Anhieb.«

Schweizer Familie (16. December 2021)

»Eine neue Farbe in der Krimilandschaft! Wer Harry Kemelmans legendäre Krimireihe mit Rabbi David Small so schätzt wie ich, der wird wie ich auch von Michel Bergmanns Krimi „Der Rabbi und der Kommissar“ begeistert sein. Denn auch er nimmt uns an die Hand und führt uns mit einer elegant gesponnenen Krimigeschichte und exakt gezeichneten Figuren und mit feinem Humor liebevoll in das uns leider viel zu wenig bekannte Milieu einer jüdischen Gemeinde, der in Frankfurt. Das darf kein Krimifan versäumen!«

Fred Breinersdorfer (10. November 2021)