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Søren Sveistrup

Der Kastanienmann

Thriller

Taschenbuch
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Die Bestseller-Vorlage zur erfolgreichen Netflix-Serie!

Es ist ein stürmischer Tag in Kopenhagen, als die Polizei an einen grauenvollen Tatort gerufen wird. Auf einem Spielplatz liegt die entstellte Leiche einer jungen Frau. Und der Täter hat eine unheimliche Botschaft hinterlassen: Über dem leblosen Körper schwingt eine kleine Puppe aus Kastanien im Wind. Kommissarin Naia Thulin und ihr Partner Mark Hess stehen vor einem Rätsel. Denn die Figur trägt den Fingerabdruck eines Mädchens, das ein Jahr zuvor ermordet wurde – die Tochter der Politikerin Rosa Hartung. Und dann taucht ein zweites Kastanienmännchen auf …

»›Der Kastanienmann‹ ist ein komplexer, wohl durchdachter, schlüssiger Fall, der durch zwei interessante und eigenwillige Ermittler bearbeitet wird und auf den über 600 Seiten niemals langweilig wird. Es ist ein blutiger Psychothriller und wendungsreicher Pageturner, der niemals langweilig wird, ohne Effekthascherei auskommt und mit akribischer, authentischer Kriminalarbeit überzeugt.«

Wetzlarer Neue Zeitung (08. November 2021)

Aus dem Dänischen von Susanne Dahmann
Originaltitel: Kastanjemanden
Originalverlag: Politikens Forlag
Taschenbuch, Klappenbroschur, 608 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-49236-7
Erschienen am  18. October 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.
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Rezensionen

Kastanienmännchen und ein Serienkiller

Von: Miriprobiertdiewelt

17.03.2022

*Werbung - Rezensionsexemplar* Wusstet ihr, dass man sich in Dänemark duzt? Es gibt zwar auch eine förmliche Anrede, die wird aber praktisch nur für die Königsfamilie angewandt. Ich musste das schon beim Lesen recherchieren, denn ich fand es echt komisch, dass sich jeder in dem Buch kennt und sich deswegen duzt. Ein Irrtum wie sich herausstellte, denn man duzt in Dänemark auch Fremde, für mich echt gewöhnungsbedürftigt. Hier in Deutschland siezt man eben mehr, als dass man duzt. Das Buch ‚Der Kastanienmann‘, geschrieben von Søren Sveistrup, erschienen im Herbst‘21 im Goldmann Verlag. Für mich ein echtes Meisterwerk! Die Story spielt im herbstlichen Dänemark und es wird so nah am Leser erzählt, dass man das Gefühl hat vor Ort zu sein. Man kann die herbstliche, kalte Luft förmlich riechen und spüren. Und eh man sich versieht befindet sich in einer Mordermittlung, als ein zweites Kastanienmännchen auftaucht steckt man in einer Mordermittlung von einem Serienmörder und noch ein paar Seiten weiter ist klar, es geht auch noch um einen vergangenen Fall, in dem die Tochter einer Ministerin ermordet wurde und dessen Fingerabdrücke plötzlich auf den Kastanien an den Tatorten auftauchen. Lebt sie etwa noch? Doch wie passt das alles zusammen? Hängt es überhaupt zusammen, oder handelt es sich nur um Zufälle? Man rätselt mit, ermittelt, schlägt Seiten zurück und liest nochmal nach, man steckt mitten in den Ermittlungen und kann nicht aufhören. Ein Buch das ich in 2 Tagen durchgelesen hatte, da ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ein Pageturner durch und durch! Die Spannung ist von Anfang an und steigert sich dann stetig von Seite zu Seite, zum Ende fliegen die Seiten nur noch so vorbei und man hält die Luft an beim Lesen. Selten hat mich ein Buch so gefesselt. Daher eine absolute Herzensempfehlung von mir an alle Thrillerfans. 5 von 5 Sternen! Ich hoffe auf weitere Bücher von dem Autor… Ach, einige werden sich bestimmt wundern und kenne den Titel bereits? Ja, denn das Buch wurde verfilmt und ist als Serie auf Netflix erschienen. Meine Meinung steht fest, es gibt keinen Film und keine Serie die je besser war als das Buch. Aber die Serie ist ebenfalls sehr empfehlenswert, sie greift die Atmosphäre und Spannung sehr gut auf. Also, lest und/oder schaut ihn Euch an den ‚Kastanienmann‘!

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Der Kastanienmann

Von: cglrayo

04.02.2022

„Gelbe und rote Blätter segeln durch das Sonnenlicht auf den feuchten Asphalt, der wie ein dunkler, spiegelglatter Fluss den Wald durchschneidet.“ Mit dem obigen Zitat beginnt der Thriller, der mich vier Tage lang in all meiner freien und auch manchmal nicht freien Minute begleitet hat. Lange ist es her, dass mich eine Storyline so sehr gepackt hat und dass ich ein Buch mit 600 Seiten in so einer kurzen Zeit gelesen habe (man bedenke, ich bin eine langsame Leserin). Sveistrup schafft eine dunkle Welt von kranken Charakteren und Tatorten, die ziemlich brutal und schrecklich sind. Inmitten dieser Dunkelheit versuchen die Ermittler Thulin und Hess einen gemeinsamen Nenner für die Tatorte zu finden, wo jeweils ein Kastanienmännchen auftaucht. Das erweist sich schwierig, aber die Geschichte leidet in meinen Augen nicht darunter. Ganz im Gegenteil schafft die angeschlagene und angespannte Atmosphäre für eine konstante Spannung. Die sozial – politischen Eigenschaften, die in diesem Buch aufgegriffen werden, sind sehr gut in die Geschichte eingefädelt worden. Hier betrifft es die wichtige Rolle des Sozialministeriums und allgemein der Familienbildung. Die Idee und die Umsetzung finde ich sehr gut gelungen. Wenn ich aber etwas nörgeln darf, dann betrifft es das Ende, die eigentlich gut ist, aber ich hätte einige Umstände doch etwas anders gehabt. Es gibt auch ein paar nicht beantwortete Fragen und das letzte Kapitel weist anscheinend daraufhin, dass es noch mehr Fälle zu lösen geben wird. Sveistrup‘s Schreibstil ist sehr bewundernswert, manchmal auch wirklich unheimlich und sehr oft unverblümt schrecklich. Das Tempus ist in diesem Buch im Präsenz gehalten. Lese ich nicht so oft, aber es war angenehm. Wenn ihr einen spannenden Thriller lesen möchtet, kann ich es also nur empfehlen. Ach! Die Serie zum Buch gibt es auf Netflix. Habe erst eine Folge gesehen, aber ich weiß, dass ich das Buch mehr mag. „Er sieht zu den Bäumen hinaus und spürt das Gewicht von Tausenden toten, nassen Blättern, die ihn begraben.“

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Vita

Søren Sveistrup ist ein dänischer Drehbuchautor. Bekannt wurde er durch die Serie ›Nikolaj und Julie‹ und den mehrteiligen TV-Thriller ›Kommissarin Lund: Das Verbrechen‹, der unter dem Namen ›The Killing‹ für den US-Markt adaptiert wurde und zahlreiche Preise gewann.

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Susanne Dahmann studierte Geschichte, Skandinavistik und Philosophie an den Universitäten Kiel und Freiburg im Breisgau. Nach dem Magisterexamen war sie in einem Stuttgarter Sachbuchverlag tätig. Seit 1993 übersetzt sie Bücher, hauptsächlich aus dem Schwedischen, aber auch aus dem Dänischen. Ihr Arbeitsbereich umfasst sowohl Belletristik als auch Sachbuch. Sie übersetzte unter anderem Henrik Berggrens Bücher über Olof Palme und Dag Hammarskjöld, sowie Lena Einhorns »Ninas Reise« und für das Fritz Bauer Institut in Frankfurt die schwedischen und dänischen Texte von Fritz Bauer. Susanne Dahmann lebt in Marbach am Neckar, wo sie zusammen mit anderen Kolleginnen ein Literaturbüro für Lektorat, Übersetzung und Kulturprojekte betreibt.

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