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Der Arm des Kraken

Roman

(4)
Taschenbuch
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Ein Mord in einem Park im Osten von Berlin führt die Wege der Kommissarin Annegret Bartsch und des Killers Fumio Onishi zusammen. Denn dort, wo sich die Kämpfe zwischen den vietnamesischen Clans der Nachwendezeit seit langem beruhigt zu haben scheinen, ist plötzlich die Hölle los – ein verstörender Rachefeldzug von archaischer Gnadenlosigkeit und unfassbarer Grausamkeit erschüttert mit einem Mal die heile Welt des Prenzlauer Bergs. Und Annegret Bartsch hat alle Mühe, Fumio Onishi endlich eine Falle zu stellen, die dem Töten ein Ende bereiten könnte.

»Klug komponiert, genau beobachtet und sehr sarkastisch.«

Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung (08. August 2017)

Taschenbuch, Broschur, 352 Seiten, 11,8 x 18,7 cm, 1 s/w Abbildung
ISBN: 978-3-442-74130-4
Erschienen am  10. July 2017
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Grauenhaft schlecht

Von: M. Mendel aus Rampe

15.12.2018

Mein erstes und eindeutig letztes Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe. Autoren müssen sich heutzutage von der Masse von Schriftstellern abheben, um am Markt bestehen zu können. Eine Möglichkeit wäre, eine aussergewöhnliche Erzähltechnik anzuwenden. Genau das hat Christoph Peters versucht. Sein Versuch ging jedoch vollkommen daneben. Dem Leser wird zugemutet, einen Satz zu lesen, der sich, ohne enden zu wollen über ZEHN Seiten erstreckt und dabei alle Informationen, Meinungen und Spekulationen enthält, die dem Autor beim Schreiben eingefallen sind. Einfach aneinander gereihter Blödsinn. Dabei wäre das Thema, dem sich Peters gestellt hat, Berlin als Schauplatz eines japanischen Killers, sehr interessant gewesen. Ich, meinerseits, werde den Fortgang des Geschehens nicht mehr erleben, denn ich habe das Buch nach dem verzweifelten Lesen nach Seite 52 entnervt in den Mülleimer geworfen.

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Interessante Story

Von: Himmelsblume

21.11.2017

In die Geschichte selber habe ich sehr gut hineingefunden. Auch wenn die Story gleich von Null auch Hundert steigt, so hat man nicht das Gefühl, einfach so hineingeworfen zu werden. Auch mit den Charakteren konnte ich mit gut anfreunden. Wobei, mit den ein oder anderen möchte man nicht wirklich befreundet sein. Kommissarin Annegret Bartsch steht in diesem Buch im Mittelpunkt. Sie ist eine frustrierte, etwas schludrige Frau. Zumindest scheint es so. Doch hin und wieder spürt man, dass auch Sie Angst hat und nicht weiter weis und dankbar für jede Hilfe ist. Auch, wenn Sie es selber vielleicht nicht zugeben mag. Die zweite Hauptfigur des Buches ist, der japanischer Killer Fumio Onishi. Kommissarin Annegret Bartsch ermittel im Fall des ermordeten Japaners Yuki, dessen Leiche in einem Park aufgefunden wurde. Die Lösung des Falles liegt in weiter Zukunft, den niemand will ihr Informationen geben und so gestaltet sich die Aufklärung schwierig. Ich will heute eigentlich gar nicht zu viel verraten, den ich mochte das Büchlein ganz gerne und wer Krimi mag, wird sich sicherlich auch dieses zu herzen nehmen. Für meinen Fall jedoch bleiben solche Morde in Büchern, die sich zudem auch noch in Deutschland abspielen immer sehr im Gedächtnis, sodass ich schon in die heutige Zeit hineinblicke und Parallelwelten suche.

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Vita

Christoph Peters wurde 1966 in Kalkar geboren. Er ist Autor zahlreicher Romane sowie mehrerer Erzählungsbände. Für seine Bücher wurde er vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem aspekte-Literaturpreis jund dem Hölderlin-Preis 2016. Zuletzt erschien von ihm der Roman "Der Arm des Kraken" (2015). Christoph Peters lebt heute in Berlin.

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