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Kim Stanley Robinson

Das Ministerium für die Zukunft

Roman

(9)
Das Ministerium für die Zukunft
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Von Barack Obama und Bill Gates als einer der wichtigsten Romane über den Klimawandel empfohlen

Indien, 2025. Das Land wird von einer gnadenlosen Hitzewelle heimgesucht, die Temperaturen erreichen mancherorts über 50 Grad. Hunderttausende Menschen sterben, manchmal werden ganze Stadtviertel ausgelöscht. Zu den Überlebenden gehört der Entwicklungshelfer Frank May. Schwer traumatisiert zieht er in die Schweiz, um mit denen abzurechnen, die seiner Meinung nach mitverantwortlich sind: dem Ministerium für die Zukunft, dessen Aufgabe es eigentlich ist, solche Katastrophen zu verhindern. In Mary Murphy, der Vorsitzenden des Ministeriums, findet Frank unerwartet eine Verbündete, die wie er gegen den Klimawandel kämpft – wenn auch mit anderen Mitteln …


Aus dem Amerikanischen von Paul Bär
Originaltitel: Ministry for the Future
Originalverlag: Heyne
Taschenbuch, Broschur, ca. 720 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-32286-8
Erscheint am 13. September 2023

Rezensionen

Friedensnobelpreis

Von: Max aus Berlin

16.10.2022

Was ich über dieses Buch las, schien sehr interessant zu sein. Skeptisch wurde ich, als ich sah, dass B. Obama es empfiehlt. Ich hätte auf mein Bauchgefühl hören sollen. Im Buch enthalten sind ein paar interessante Einsprengsel, immer da, wo der Autor seinen Roman verlässt. Die Geschichte selbst ist ziemlich beliebig, ohne roten Faden, obwohl sie sich an zwei Personen und einem Ereignis entlanghangelt. Letztlich geht es nur darum, dass wir das schaffen werden, ist gar nicht so schwer. Nur hier und da ein bisschen nachjustieren, Geoengeneering ist gut, wenn man es so nicht nennt und ansonsten müssen wir nur mehr Technik einsetzen. Ich habe das Buch ziemlich schnell hintereinander gelesen, weil ich immer gehofft habe, da käme noch was. Kam aber nicht. Ab in die Verschenkekiste.

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Science-Fiction mit Sachbuchpotenzial

Von: Quercustexte

06.01.2022

"Überwiegend Männer und Familienväter; gebildet, mit den besten Absichten. Stützen der Gesellschaft. Großzügige Spender. Sicher wollen sie nur das Beste für ihre Kinder." Diese Menschen wissen dummerweise, dass noch mind. 3000 Gigatonnen an fossilen Brennstoffen in der Erde lagern. Bis zur zwei Grad Grenze können wir noch 500 Milliarden Tonnen, also 500 Gigatonnen, verbrauchen. (40 Milliarden Tonnen fossilen Kohlenstoff verbrennen wir pro Jahr.) 2500 Gigatonnen sollten in der Erde bleiben, doch liegen ausgehend vom aktuellen Ölpreis bei ungefähr tausendfünfhundert Billionen US-Dollar. Ob dieses Vermögen eines Tages als verlorenes betrachtet wird? Fünfhundert Menschen der 19 bedeutendsten Konzerne werden darüber entscheiden. Vorstandsvorsitzende von z.B. SaudiAramco, von Chevron, Gazprom oder ExxonMobil, der National Iranian Oil Company, BP und weiteren. Diese Menschen, vorwiegend Männer und Familienväter mit den besten Absichten, werden sagen: "Ach, noch ein, zwei Billionen verdienen, das ist schon nicht so schlimm." _____________________ Kurze Infos aus nur einem der insgesamt 106 Kapiteln, die dicht gepackt mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen auch ein gutes Sachbuch ergeben hätten. "Das Ministerium der Zukunft" verknüpft in einer Story um das neugegründete Zukunftsministerium die Vorkommnisse des Jahres 2025 zu einem 720 Seiten starken Roman. Mal spannend, mal dramatisch, mal hoffnungsvoll, mal unterhaltend widmet sich Autor Robinson den Herausforderungen und Visionen einer Zukunft in Zeiten der Klimakrise. "Das Ministerium der Zukunft" von Kim Stanley Robinson, erschienen im @heyne.verlag, ist im Genre der Climate-Fiction veranlagt. Obwohl ich kein Science-Fiction Fan bin, fand ich es gut zu lesen. Die Geschichte bleibt realistisch - und optimistisch. An manchen Stellen ist sie so dicht gepackt mit Informationen, dass man sehr konzentriert dabei bleiben muss. Deshalb nur vier Sterne. Ohne Vorwissen zum Thema Klimawandel liest es sich mMn nicht gut. Ansonsten lesenswert!

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Vita

Kim Stanley Robinson wurde 1952 in Illinois geboren, studierte Literatur an der University of California in San Diego und promovierte über die Romane von Philip K. Dick. Mitte der Siebzigerjahre veröffentlichte er seine ersten Science-Fiction-Kurzgeschichten, 1984 seinen ersten Roman. 1992 erschien mit »Roter Mars« der Auftakt der Mars-Trilogie, die ihn weltberühmt machte und für die er mit dem Hugo, dem Nebula und dem Locus Award ausgezeichnet wurde. Kim Stanley Robinson lebt mit seiner Familie in Davis, Kalifornien.

kimstanleyrobinson.info

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