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Das Haus des Todes

Thriller

(2)
Taschenbuch
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Tretet ein - seid meine Gäste ...

Es ist Nacht über der Metropole Christchurch, Neuseeland. Caleb Cole verlässt sein Haus, steigt in den Wagen. Er macht sich an die Arbeit – es gibt viel zu tun. Caleb fühlt sich gut – er ist frisch geduscht, kein Blut klebt mehr an seinem Körper. Nun ist es Zeit, das Werk zu vollenden. Es soll eine lange Nacht werden – mit vielen Opfern. Caleb biegt in die Straße zum alten Schlachthaus. Hier wird er seine Gäste versammeln. Behutsam fasst er an sein Messer. Das Spiel beginnt …

»Ein Adrenalinkick von Anfang bis Ende - Das Haus des Todes schlägt alles!«

S. J. Watson

DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Aus dem Englischen von Frank Dabrock
Originaltitel: Laughterhouse
Originalverlag: RH NZ
Taschenbuch, Broschur, 576 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43695-4
Erschienen am  08. October 2012
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

Rezensionen

Komplett abgefahren und psycho – einer der besten Thriller, die ich seit langem gelesen habe!

Von: Azyria Sun

25.06.2021

Worum geht’s? Caleb Cole wird aus dem Gefängnis entlassen. Doch es gibt niemanden mehr, der auf ihn wartet. Er hat nur noch sein Leben und eine Mission. Und ein Schlachthaus, in dem alles angefangen hat. Meine Meinung: „Das Haus des Todes“ ist der 6. Teil von Paul Cleaves Thriller-Serie um Theodore Tate. Und er ist noch krasser als die Teile davor. Die Spannung steigert sich mit jeder Seite, obwohl man von Anfang an den Täter kennt! Das schaffen nicht viele, doch Paul Cleave ist ein Meister darin, Täter zu erschaffen die einem auf ihre Art sympathisch sind und deren Taten man nachvollziehen kann und dennoch so grauenhafte Szenen zu beschreiben, dass man Gänsehaut bekommt und immer wieder hinter sich sehen muss, ob man wirklich alleine ist… Theodore Tate, Privatdetektiv und ehemaliger Detective Inspector, bekommt in diesem Teil vorläufig seine Dienstmarke zurück und darf offiziell an den Ermittlungen teilnehmen. Dabei zeigt er, dass er nichts an seinem Spürsinn verloren hat. Auch so ist er – obwohl fast ein Wrack seiner selbst – eine beeindruckende Person. Er hat sich nach seinem Absturz wieder hochgekämpft. Obwohl er seine Tochter verloren hat und seine Frau im Wachkoma ist, gibt er nicht auf. Obwohl er schon quasi in der Gosse war, ist er wieder aufgestanden und kämpft weiter – ein anderer Ermittler, der sehr interessant ist. Und an seiner Seite Carl Schroder, sein ehemaliger Partner bei der Polizei, der ihn nie hat hängen lassen. Und auch der Täter in diesem Buch – Caleb Cole. Irgendwie ist er sympathisch und es gibt mehrere Stellen, an denen ich auch schmunzeln musste über die netten Eigenarten, die er aufweist – das schafft wirklich nur Paul Cleave! Auch der Fall selbst hat es in sich. Es ist unglaublich spannend und mitreißend und jedes Mal, wenn man glaubt: Jetzt haben sie ihn! Entwischt der Täter wieder und wieder. So oft ist man kurz davor. Man erlebt das Ganze sowohl aus der Sicht der Täter, als auch – in Ich-Form – aus der Sicht von Tate und manchmal auch ganz allgemein. Man hat das Gefühl, mitten drin zu sein, alles hautnah mitzuerleben. Man spürt das Blut, riecht den Angstschweiß, fiebert mit den Protagonisten mit. Und das Ende – der Showdown ist so spannend, dass man es kaum aushält! Nur die Schlussworte – da bleibt einem das Herz kurz stehen. Bridget, Tates Ehefrau, die im Koma liegt – was ist mit ihr? Wird sie wieder wach? Und was ist mit Tate? Ist das das Ende? Diese letzten Seiten sind noch grausamer für die LeserInnen zu verkraften, als die blutigen Szenen dazwischen – wie geht es weiter? Wer überlebt? Man will es unbedingt wissen und muss doch auf den nächsten Band warten! Fazit: Mit „Das Haus des Todes“ bringt Paul Cleave Theodore Tate zurück. Es ist noch grausamer, noch blutiger, noch mitreißender und noch schrecklicher, als die Teile davor. Und dennoch gibt es auch hier immer wieder Stellen, die einen auch zum Grinsen bringen. Man hasst den Täter und man mag ihn und versteht ihn auch. Unvergleichlich, wie Paul Cleave es immer wieder schafft, sympathisch-psychopathische Figuren zu erschaffen und die Spannung aufrechtzuerhalten und aufzubauen, auch wenn man fast von Seite 1 an weiß, wer der Täter ist. 5 Punkte für dieses geniale Meisterwerk des Grauens!

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Ein spannender, realitischer Thriller mit alten Bekannten

Von: Lottas Bücher

17.02.2015

Zitat Das Wohnzimmer ist mit jener Art von Erinnerungsstücken vollgestopft, die ein Familienangehöriger in ein oder zwei Wochen in Kisten packen wird, um sie bei sich für eine Weile wieder aufzustellen, bevor sie dann in irgendeiner Ecke landen. Fotos von Kindern und Enkelkindern, im Park, am Strand, bei Sportveranstaltungen. Wenn wir in einem Harry-Potter-Roman wären, würden die Menschen auf den Fotos jetzt losheulen und uns erzählen, was heute Abend in diesem Zimmer passiert ist. + EINSTIEG Die Geschichte beginnt mit einem Prolog der 15 Jahre in der Vergangenheit spielt. Der Anfang war schon sehr interessant und ich war ein bisschen traurig, als der Prolog vorbei war und es mit "15 Jahre später" weiterging. Es hat mir gut gefallen, dass man als Leser schon einmal informiert wurde, wer in diesem Buch wieder eine Rolle spielen wird. Als eingefleischter Paul Cleave Leser, habe ich mich natürlich darüber gefreut wieder auf Schroder und Tate zu treffen. + SCHREIBSTIL Mir gefällt der Schreibstil von Paul Cleave gut. Ich mag es besonders, dass er in seine Bücher oftmals einen Persperktivenwechsel einbaut und dabei nicht nur die Perspektive, sondern auch den Erzählstil ändert. Das bedeutet im Klartext, dass immer wenn es um Caleb Cole ging der auktoriale Erzähler genutzt wurde und immer wenn es um Theodore Tate ging der Ich-Erzähler genutzt wurde. Anfänglich habe ich mich über diesen Stilwechsel gewundert, aber im Endeffekt fand ich es sehr gut. Durch seine beschreibende, bildliche Art und Weise die Geschehnisse zu beschreiben kann man dem Gänsehautfeeling nicht entgehen. + CHARAKTERE Als Leserin, die schon mehrere Paul Cleave Thriller gelesen hat, habe ich hier alte Bekannte wiedergetroffen. Schroder beispielsweise begleitet mich schon seit meinem ersten Buch von Paul Cleave. Auch mit Theodore Tate habe ich schon öfter die Bekanntschaft gemacht. Beide sind mir sehr sympathisch, sie sind nicht einfach nur knallharte Ermittler, sie sind menschlich. Wirklich faszinierend aber ist, dass Paul Cleave es bisher immer geschafft hat, dass ich den Täter sympathisch fand. Ich wollte, dass es ihm gelingt seinen Plan durchzuführen. Ich habe mich sowohl in die Situation der Polizei, als auch in die Situation des Täters hineinversetzen können. Vor allem Tate war mir sehr nah, wahrscheinlich aufgrund des Ich-Erzählers, ich konnte gut nachempfinden, wie er sich in bestimmten Situationen fühlt und wie sehr ihn das alles belastet und damit meine ich nicht nur den Fall, sondern auch die Situation seiner Frau. + THEMA Diesmal muss ich diese Rubrik mit in meine Rezension nehmen, denn das Thema des Buches ist wirklich keine leichte Kost. Ich finde es gut, dass es mal in einem Buch aufgegriffen wird. Oftmals fange ich genau deswegen an über solche Themen (nochmal) nachzudenken. Es geht in diesem Buch um eine zweite Chance für Straftäter, vor allem psychisch kranke Straftäter. Sollte man ihnen diese Chance gewähren oder eben nicht. Die Menschen, die das beurteilen müssen haben eine unheimlich große Verantwortung und dürfen diese Entscheidungen nicht leichtsinnig treffen, aber auch wenn sie es nicht wollen, kann es immer wieder zu Fehleinschätzungen kommen. + SETTING Ich liebe Christchurch und ich finde es einfach genial, dass alle Thriller von Paul Cleave in Christcurch spielen. Ich fühle mich dort schon richtig Zuhause, auch wenn ich da auf gar keinen Fall wohnen wollen würde. Dafür ist es mir schlichtweg zu gefährlich. Ich kann es mir immer gut vorstellen, wie es dort aussieht und was für eine Mentalität die Menschen haben, obwohl ich noch nie dort gewesen bin. + VERLAUF Wenn man diesen Buch anfängt, weiß man von Anfang an wer der Täter ist, denn man begleitet ihn auf seinem Streifzug. Zu Anfang habe ich noch gedacht, dass es langweilig werden könnte, weil man den Täter und sein Vorhaben schon kennt, aber man wusste lange Zeit gar nicht, warum der Täter das alles tut. Es schien teilweise sogar unlogisch. Im Laufe der Geschichte erklärt es sich dann und ich habe begonnen immer mehr Verständnis für seine Situation zu entwickeln. Einerseits wollte ich, dass er gefasst wird und andereseits wollte ich es nicht. Ich war oftmals hin und her gerissen. Der Verlauf war die meiste Zeit über spannend. Es gab einzelne Passagen, die ich ein wenig langatmig empfunden habe, aber es kann auch nicht immer nur Action geben. + ENDE Ich war mir bis zum Schluss nicht sicher, was Caleb nun genau vor hat. Immer wieder habe ich darüber nachgedacht und meine Gedanken wieder verworfen. Was er als wirkliches Ende geplant hatte, fand ich dann ziemlich raffiniert. Ob er dazu kommt es durchzuführen oder nicht, verrate ich euch natürlich nicht. Das Gesamtende des Buches hat mich ein bisschen ratlos zurückgelassen. Ist wirklich passiert, was ich denke, dass es passiert ist? Oder nicht?

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Vita

Paul Cleave wurde am 10. Dezember 1974 in Christchurch, Neuseeland geboren, dem Ort, wo auch seine Romane spielen. Dem Fan von Stephen King und Lee Child gelang mit seinem Debütroman Der siebte Tod auf Anhieb ein internationaler Erfolg, der in Deutschland monatelang auf den ersten Plätzen der Bestsellerlisten stand.

www.paulcleave.co.nz/de

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