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Pascal Mercier

Das Gewicht der Worte

Roman

(8)
Taschenbuch
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Seit seiner Kindheit ist Simon Leyland von Sprachen fasziniert. Gegen den Willen seiner Eltern wird er Übersetzer und verfolgt unbeirrt das Ziel, alle Sprachen zu lernen, die rund um das Mittelmeer gesprochen werden. Von London folgt er seiner Frau Livia nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat. In der Stadt bedeutender Literaten glaubt er den idealen Ort für seine Arbeit gefunden zu haben – bis ihn ein ärztlicher Irrtum aus der Bahn wirft. Doch dann erweist sich die vermeintliche Katastrophe als Wendepunkt, an dem er sein Leben noch einmal völlig neu einrichten kann.


Originaltitel: Das Gewicht der Worte
Originalverlag: Hanser
Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-77104-2
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Dieses Buch spielt in: Triest, Italien

Rezensionen

Reflektionen des Gegenwärtigen und in der Vergangenheit Geschehenen

Von: Detlef Knut

26.12.2021

Der Roman spielt in einem Metier, in dem es um Bücher, im engeren Sinne um Worte, Sätze und Sprachen, geht. Das ist nicht neu für Mercier. Im Gegenteil, er bleibt sich treu. Die Geschichte von Simon Leyland setzt sich aus 1000 Puzzleteilen zusammen. Sie erschließt sich ...

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Tiefgreifend, wortgewaltig und bewegend

Von: happy_reading_life

19.12.2021

Simon Leyland ist Übersetzer und Verleger – doch sein Leben scheint nach einer tragischen Diagnose bald zu Ende zu gehen. Erst Monate später wird klar, alles war ein Irrtum. Doch wie soll er sein Leben von nun an neu gestalten – einige getroffene Entscheidungen sind unwiderruflich. Deshalb fliegt der gebürtige Engländer Leyland von Triest, der Heimat seiner Familie, nach London, wo er ein Haus von seinem Onkel geerbt hat. In einer ruhigen Erzählung erlebt man die nächsten Monate von Leyland zwischen den Welten, man lernt seine Kinder und Freunde sowie deren Schicksale kennen. Einige Teile der Handlung stehen von Beginn an fest und der Leser ist davon nicht überraschend, es geht eher darum zu verstehen, wie Leyland darüber denkt und was er fühlt. Häufig offenbart sich die Gefühlswelt vor allem in den Briefen an seine Frau. Es geht um die Reflektionen des Geschehenen und um die Gestaltung der Gegenwart. Auch wenn dies nicht in rasend schneller Handlung mündet, ist es eine gelungene, reflektierte Erzählung. Diese hat mich sehr bewegt und inspiriert und lässt einen nachdenklich zurück. Ich habe lange überlegt, ob ich dem Buch 3, 4 oder gar 5 Sterne gebe, manchmal hinterfrage ich generell dieses Bewertungssystem und Bücher wie dieses passen vielleicht gar nicht in eine Schublade. Zunächst dachte ich „3 Sterne“ – denn einige Passagen sind doch etwas zäh, vielleicht habe ich sie aber auch nicht in der richtigen Stimmung und mit der nötigen Hingabe gelesen? „4 Sterne“ – für die recht langsame Handlung und die dafür doch hohe Anzahl an Charakteren? Aber eigentlich war es auch stimmig und angemessen. Es spiegelt nun mal das Leben mit seinen Facetten wider. Das Ende überzeugte mich dann vollends, also nun doch 5 Sterne für „Das Gewicht der Worte“ von Pascal Mercier

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Vita

Pascal Mercier, 1944 in Bern geboren, heißt mit bürgerlichem Namen Peter Bieri und lebt in Berlin, wo er bis zu seiner Emeritierung Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin war. Nach »Perlmanns Schweigen« und »Der Klavierstimmer« wurde sein Roman »Nachtzug nach Lissabon« einer der großen Bestseller der vergangenen Jahre und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Es folgte die Novelle »Lea«. Pascal Mercier wurde u.a. mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und dem italienischen Premio Grinzane Cavour für den besten ausländischen Roman geehrt.

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