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Das Gewicht der Worte

Roman

(2)

Bestseller Platz 7
Spiegel Taschenbuch Belletristik

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Seit seiner Kindheit ist Simon Leyland von Sprachen fasziniert. Gegen den Willen seiner Eltern wird er Übersetzer und verfolgt unbeirrt das Ziel, alle Sprachen zu lernen, die rund um das Mittelmeer gesprochen werden. Von London folgt er seiner Frau Livia nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat. In der Stadt bedeutender Literaten glaubt er den idealen Ort für seine Arbeit gefunden zu haben – bis ihn ein ärztlicher Irrtum aus der Bahn wirft. Doch dann erweist sich die vermeintliche Katastrophe als Wendepunkt, an dem er sein Leben noch einmal völlig neu einrichten kann.


Originaltitel: Das Gewicht der Worte
Originalverlag: Hanser
Taschenbuch, Klappenbroschur, 576 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-77104-2
Erschienen am  12. July 2021
Lieferstatus: Dieser Titel ist lieferbar.

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Rezensionen

Literarisch ganz ganz wundervoll!

Von: Gedankenlabor

19.07.2021

>>Schreiben macht keine neuen Menschen. Aber es schafft Klarheit und Verstehen. Oder doch den Anschein. Und wenn man mit seinen Worten Glück hat, ist es wie ein Aufwachen zu sich selbst, und es entsteht eine neue Zeit: die Gegenwart der Poesie.<< (Pedro Vasco de Almeida Prado aus „Die Zeit der Poesie“ Lissabon 1903) „Das Gewicht der Worte“ von Pascal Mercier ist ein Buch, für das ich wahrscheinlich niemals die richtigen Worte finden werde, denn es ist einfach ein ganz besonderes Buch. Es vereint die Kraft von Worten, die Sprache und das Leben miteinander auf einfach literarisch ganz großartige Art und Weise, wie ich finde. Es ist besonders und einfach ein ganz einzigartiges Gefühl in diesem Buch zu lesen, den Zeilen zu folgen und das Gewicht der Worte nahezu spüren zu können... Pascal Mercier lässt den Leser hier mit leisen Tönen durch die Geschichte rund um Leyland streifen und bewegt sich literarisch wirklich fernab von gewöhnlicher Unterhaltungsliteratur, vielmehr bietet er dem Leser hier ein literarisches Innehalten, Wortkraft und den Zauber der Worte. >>Sprachen sind Ausdruck von Lebensmelodien, man ist, wenn man die Sprache wechselt, anders im Leben und der Welt. Die Gestimmtheit, könnte man sagen, ist von Sprache zu Sprache eine andere. ...<< Der literarische Aspekt des Buches hat mir unglaublich gut gefallen und innerhalb der Geschichte gibt es neben Leyland ein paar Nebencharaktere, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Die Briefe, die Leyland hier verfasst gingen mir sehr ans Herz und wären nicht ab der zweiten Hälfte des Buches viele viele Längen gewesen, dann wäre es ein außerordentliches Highlight gewesen. So bleibt es dennoch ein besonderes Buch für mich mit dem Fokus auf dem „Gewicht der Worte“.

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Ein Jahreshighlight

Von: leilanis_books

18.07.2021

Pascal Mercier, ist das Pseudonym des Schweizer Philosophen Peter Bieri) …ein bisschen Pascal Mercier ist definitiv in Simon Leyland… Der Protagonist Simon Leyland ist seit seiner Kindheit von Sprachen fasziniert. Die Welt der verschiedensten Worte hat ihn regelrecht in ihren Bann gezogen. So wird er gegen den Willen seiner Eltern Übersetzer und verfolgt unbeirrt das Ziel, alle Sprachen zu lernen, die rund um das Mittelmeer gesprochen werden. Von London geht er mit seiner Frau Livia nach Triest, wo sie einen Verlag geerbt hat. In der Stadt bedeutender Literaten glaubt Simon den idealen Ort für seine Arbeit gefunden zu haben. Eines Tages jedoch wirft ihn ein ärztlicher Irrtum aus der Bahn. Diese vermeintliche Katastrophe erweist sich später als entscheidender Wendepunkt, an dem er sein Leben noch einmal völlig neu einrichten kann. Wie lebt man sein Leben, wenn man eine zweite Chance erhält…? „Jetzt, da er wieder eine Zukunft hatte, wollte er verschwenderisch mit seiner Zeit umgehen.“ Es geht also um die Liebe zur Literatur und um Sprachen, eines verbindet alle Charaktere in diesem Roman, Sprache, Wörter und die Faszination der Literatur in allen Formen. Besonders an Herz gewachsen neben Leyland sind mir Andrej Kuzmín, Leylands Nachbar Kenneth Burke, und Pat Kilroy ein irischer Kellner. Allesamt wunderbare Charaktere die man einfach lieben muss. Tief berührt haben mich auch die Briefe an seine verstorbene Frau „Cara“, in denen er ihr das zuvor erlebte erzählt. Und so „hören“ wir alles noch einmal ohne, dass es langweilig wird. Eines der schönsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. In all diesen Worten lässt sich ertrinken, sie sind wie eine weiche warme Decke in der man sich immer einkuscheln möchte. Aber wie beim einkuscheln ist, dies kein Buch für den eiligen Leser. Es ist definitiv ein Buch das Zeit braucht, und so habe ich mir das Hörbuch dazu heruntergeladen das außergewöhnlich gut sein soll, um es mir noch einmal vorlesen zu lassen. Und natürlich möchte ich gerne noch weitere Bücher dieses Autoren lesen wie zB Nachtzug nach Lissabon und Der Klavierstimmer. "E bello vivere perché vivere é cominciare, sempré ad ogni istante. Es ist schön zu leben, weil leben anfangen ist. Immer, in jedem Augenblick."

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Vita

Pascal Mercier, 1944 in Bern geboren, heißt mit bürgerlichem Namen Peter Bieri und lebt in Berlin, wo er bis zu seiner Emeritierung Professor für Philosophie an der Freien Universität Berlin war. Nach »Perlmanns Schweigen« und »Der Klavierstimmer« wurde sein Roman »Nachtzug nach Lissabon« einer der großen Bestseller der vergangenen Jahre und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Es folgte die Novelle »Lea«. Pascal Mercier wurde u.a. mit dem Marie-Luise-Kaschnitz-Preis und dem italienischen Premio Grinzane Cavour für den besten ausländischen Roman geehrt.

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