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SPECIAL zu den Thrillern von Denise Mina

Biografie von Denise Mina

Denise Mina
© Neil Davidson
Denise Mina, geboren 1966 in Glasgow, lebte bis zu ihrem 18. Geburtstag abwechselnd in verschiedenen europäischen Ländern, weil ihr Vater als Ingenieur in der Erdölindustrie häufig versetzt wurde. Mit sechzehn schmiss sie die Schule und hielt sich mit Billigjobs über Wasser, bevor sie als Altenpflegehelferin und Sterbebegleiterin arbeitete. Mit einundzwanzig gelang ihr die Aufnahmeprüfung für die Universität in Glasgow, wo sie Jura mit Schwerpunkt Strafrecht studierte und über die Zuschreibung psychischer Krankheiten bei straffälligen Frauen promovierte. Anschließend unterrichtete sie an der Universität Kriminologie. Daneben schrieb sie für die schottische BBC und veröffentlichte zwei Fachbücher. Heute lebt Denise Mina mit ihrer Familie in Glasgow und widmet sich hauptsächlich dem Schreiben.

Denise Minas schriftstellerischer Werdegang

Denise Mina veröffentlichte 1998 ihren ersten Roman, auf den bis heute sieben weitere folgten. Für ihr Werk wurde sie mit dem Dagger Award und dem Barry Award ausgezeichnet. 2007 war sie für den Edgar Award nominiert und 2012 und 2013 gewann sie den Theakstons Crime Novel of the Year Award.

Die Autorin ist nicht nur ein gefeierter Star der Krimiszene, sie schreibt auch erfolgreich Comics. Neben 13 Teilen der Comicbuchserie »Hellblazer« stammt eine Graphic Novel-Adaption der Millennium-Trilogie von Stieg Larsson aus ihrer Feder, die in insgesamt sechs Bänden veröffentlicht werden soll.


Kollegenstimmen über Denise Mina

»Die aufregendste britische Krimiautorin der letzten Jahre.« IAN RANKIN

»Die ungekrönte Königin der schottischen Thriller.« VAL McDERMID

»Was für eine fantastische Autorin! Die Figuren besitzen Tiefe und die Handlung fesselt von Anfang an.« KAREN SLAUGHTER

»Ein echtes Juwel! Ich bin ein großer Fan.« MICHAEL CONNELLY

»Ich liebe Denise Mina, seit ich zum ersten Mal ein Buch von ihr gelesen habe, und das ist nun schon gute zehn Jahre her. Sie schreibt einfach richtig, richtig gut, und sie ist eine großartige Erzählerin.« ZOË BECK


Denise Mina über ihre Arbeit

Ausschnitte aus einem Gespräch mit Zoë Beck

Zoë Beck: Wie ist Ihnen eigentlich die geniale Idee für den ersten Roman gekommen?
Denise Mina: Ich saß damals an meiner juristischen Doktorarbeit, es ging um die Zuschreibung psychischer Krankheiten bei straffälligen Frauen. Ein wichtiges Thema, jeder sollte etwas darüber erfahren, fand ich. Aber kein Mensch liest eine Doktorarbeit. Ich dachte: Wie erreiche ich die Leute? Sie lieben Krimis! Also schreibe ich einen Krimi.

Zoë Beck: Sehen Sie sich da in einer bestimmten Tradition?
Denise Mina: Ich bin Feministin und schreibe feministische Bücher. Ich sehe mich weniger in der Krimitradition als in der von feministischen Autorinnen.

Zoë Beck: Also nutzen Sie ein erfolgreiches Genre, um sozialkritische Inhalte, wichtige Themen zu transportieren.
Denise Mina: Es ist so wichtig, politisch zu sein und das auch zu zeigen. Die meisten Krimis sind politisch, und man bekommt es nicht mit. Du wirst in eine spannende Geschichte reingezogen, du willst wissen, wie es weitergeht, du merkst gar nicht, wie manipulativ die Sache gerade ist.