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Special zu Pontus Ljunghill »Der Mann im Park«

Lesbar: „Der Mann im Park“ von Pontus Ljunghill

Pontus Ljunghill
© Sandra Qvist
Der Mann ist Kriminologe, weiß also, wovon er spricht, beziehungsweise, worüber er schreibt. Der schwedische Kriminologe und seit kurzem auch Buchautor Pontus Ljunghill landete gleich mit seinem ersten Roman „Der Mann im Park“ („En Osynlig“) in seiner Heimat einen literarischen Volltreffer. In Deutschland veröffentlichte Heyne das spannende Debüt im August, parallel dazu veröffentlichte Random House Audio den Krimi als ungekürztes Hörbuch zum Download, gelesen von Bodo Primus.

Stockholm 1928: Auf einer verlassenen Werft wird die achtjährige Ingrid Bengtsson grausam zugerichtet aufgefunden. Der Fall sorgt für Aufsehen, und der junge Kommissar John Stierna wird mit den Ermittlungen betraut. Es beginnt die Jagd nach einem Mörder, der so gut wie keine Spuren hinterlassen hat. Doch Stierna ist sich seiner Sache sicher, und er verspricht der verzweifelten Mutter des Mädchens, den Mörder ihrer Tochter zu finden. Gotland 1953: John Stierna hat dem Kriminaldienst den Rücken gekehrt. Den nie aufgeklärten Mord an der kleinen Ingrid hat er jedoch nicht vergessen, und als er von einem Journalisten kontaktiert wird, der an einem Artikel über spektakuläre Mordfälle arbeitet, beginnt Stierna sich erneut mit dem Fall zu beschäftigen. Doch die Zeit drängt, in wenigen Tagen verjährt der Mord an dem Mädchen, und der Täter könnte für immer entkommen.

„Ljunghills Roman vereint viele Elemente: Er ist ein klassisch konstruierter Krimi über die Jagd nach einem Kindsmörder, aber er ist auch eine Geschichte über die Entwicklung der Ermittlungsmethoden der Polizei von den späten zwanziger Jahren bis 1950, und er ist das Drama eines Mannes, der glaubt, im entscheidenden Moment versagt zu haben und nun noch einmal alles auf eine Karte setzt, um diese Scharte auszuwetzen. Das ist packend, tragisch und bei aller Fiktion erschreckend realistisch“, lobt der Radiosender NDR 1 das Debüt in einer Rezension. „Ein toller Erstling, dem Pontus Ljunghill hoffentlich bald weitere Krimis folgen lässt“, urteilt WDR 2. Auch in seiner Heimat gab es viel Lob für den Autor: „Der großartig geschriebene Roman eines vielversprechenden Schriftstellers“, schrieb beispielsweise die Tageszeitung „Dagbladet“. Und das „Helsingborgs Dagblad“ meint: „Dieser Roman ist um ein Vielfaches besser als die meisten anderen schwedischen Krimis. Ein exzellent geschriebenes Buch.“
Mit freundlicher Genehmigung © BeNet Gütersloh