Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
Nachmittage

Ferdinand von Schirach

(25)
(10)
(0)
(0)
(0)
€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,50* (* empf. VK-Preis)

Endlich gibt es wieder mal ein neues Buch von Ferdinand von Schirach. Mit „Nachmittage“ hat er den zweiten Essayband nach „Kaffee und Zigaretten“ veröffentlicht. Dass Ferdinand von Schirach erzählen kann, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Auch in seinem neuen Buch unterhält er uns mit seinem Erzähltalent und so fliegt man nur so durch das gewohnt dünne Buch. Die einzelnen Kapitel sind unterschiedlich lang. Mal bestehen sie nur aus ein paar Gedankenfetzen, dann wiederum sind es richtige Geschichten mit spannendem Plot. Besonders gut haben mir die Erzählungen gefallen, die an seine früheren Bücher, wie „Verbrechen“ oder „Strafe“ erinnern. Oft denkt man nach der Einleitung, man wüsste schon, wie es weitergeht und am Ende überrascht uns der Autor doch immer wieder aufs Neue. Wie schon im ersten Essayband, haben sich auch hier stärkere und schwächere Kapitel abgelöst und so bleibt für mich ein schönes Lesevergnügen für die kommenden kalten Nachmittage, allerdings kein herausragendes, wie bei seinen früheren Büchern.

Lesen Sie weiter

Endlich gibt es wieder mal ein neues Buch von Ferdinand von Schirach. Mit „Nachmittage“ hat er den zweiten Essayband nach „Kaffee und Zigaretten“ veröffentlicht. Dass Ferdinand von Schirach erzählen kann, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen haben. Auch in seinem neuen Buch unterhält er uns mit seinem Erzähltalent und so fliegt man nur so durch das gewohnt dünne Buch. Die einzelnen Kapitel sind unterschiedlich lang. Mal bestehen sie nur aus ein paar Gedankenfetzen, dann wiederum sind es richtige Geschichten mit spannendem Plot. Besonders gut haben mir die Erzählungen gefallen, die an seine früheren Bücher, wie „Verbrechen“ oder „Strafe“ erinnern. Oft denkt man nach der Einleitung, man wüsste schon, wie es weitergeht und am Ende überrascht uns der Autor doch immer wieder aufs Neue. Wie schon im ersten Essayband, haben sich auch hier stärkere und schwächere Kapitel abgelöst und so bleibt für mich ein schönes Lesevergnügen für die kommenden kalten Nachmittage, allerdings kein herausragendes, wie bei seinen früheren Büchern.

Lesen Sie weiter

Bisher habe ich jedes Buch von Herrn Schirach gelesen und geliebt. Leider kann ich das nicht zu 100% von diesem Werk von ihm behaupten. Sprachlich ist dieses Buch mal wieder topp von ihm. Es lässt sich so toll lesen und alles klingt so stimmig. Jedoch fehlte mir bei diesem Buch leider an Inhalt. An wirklich greifbaren und überdenkbaren Inhalt. Ich vermisse Werke wie "Terror", welches einen auch nach dem Lesen nicht loslässt. Ich bereue nicht, dieses Buch gelesen zu haben. Werde es persönlich aber nicht ein weiteres Mal tun.

Lesen Sie weiter

Nachmittage

Von: mari_liest

08.10.2022

„Jeder Mensch, sagte der Alte, sei von seiner Geburt an durch einen solchen Faden mit einem anderen Menschen verbunden, ganz gleich, wie weit die beiden voneinander entfernt lebten“. (S. 9) Dies ist mein erster gelesener Schirach. Gekaufte Schirache habe ich einige … warum habe ich sie bisher nicht gelesen? Sie berühren nämlich sehr. Schirach hat hier einen Band mit 26 Erzählungen geschrieben; manche Kapitel länger, manche nur eine halbe Seite. Manche berühren in ihrer Länge mehr, manche rumsen in ihrer Kürze genau so ins Herz oder in den Kopf. Wir lesen von alltäglichen Themen wie Liebe, Rache, Tod, Religion, verregneten Nachmittagen, dunklen Nächten, anderen Städten, fremden Menschen … wir reisen mit nach Wien, Taipeh, Oslo, Tokio, New York, Berlin, Marrakesch. Nicht alle Stories haben mich gleich erreicht, dennoch fand ich faszinierend, was uns Menschen allen passieren kann, in alltäglichen Begegnungen mit Fremden, wenn sich die Situation ergibt und sich darauf eingelassen wird. Die Lektüre hat mich gut unterhalten und ich finde es spannend, dass es oftmals Bücher mit unzähligen Seiten gibt, die nicht auf den Punkt kommen … und dann gibt es Bücher wie diese. Die auf wenigen Seiten eine große Essenz bieten, Freude machen, Lächeln herzaubern, oder Tränchen. Je nachdem, wie man sich darauf einlässt. Ein abwechslungsreiches Buch, ohne Stereotypisierung. Eine einfache Geschichte, wo es nicht möglich ist eine „innere Bewertung“ durchzuführen, da man die Erzählenden nicht kennt. Ein sehr spannender Zugang, wie ich finde, und ein geniales stilistisches Mittel. Goethe schrieb: „Der Mensch ist zu einer beschränkten Lage geboren; einfache, nahe, bestimmte Zwecke vermag er einzusehen … sobald er aber ins Weite kommt, weiß er weder, was er will, noch was er soll.“ (S. 55) Gerne gelesen und eine Leseempfehlung!

Lesen Sie weiter

Kurzgeschichten

Von: Fara

01.10.2022

Rezension ✨ Wie bereits „Kaffee und Zigaretten“ ist auch das neue Buch von @ferdinandvonschirach_official eine Sammlung aus 26 Geschichten. Manche kürze, manche Länger. Auch wenn es bei mir immer etwas dauert, um in seine Bücher reinzukommen, hat es mir dann nach kurzer Zeit wie immer gefallen. Es sind Erzählungen aus dem Leben und aus verschiedenen Städten weltweit. Die Themen sind ganz verschieden und manchmal doch ganz ähnlich. Manche amüsant, andere zum nachdenken. Wie immer sind in seinen Geschichten die Worte sehr bedacht gewählt und kein Wort zu viel oder zu wenig. Dabei behandelt er wie immer wichtige Themen wie beispielsweise den Tod. Die Geschichten werden lebendig, dadurch das der Erzähler sich mit menschen unterhält… was wir vielleicht in der heutigen Zeit viel zu wenig machen?! Ich mag einfach die Art und den Stil wie er das Geschehen beschreibt und somit eine Melancholie zaubert. Und irgendwie ganz passend für den Herbstanfang 🍁🍂 Ich möchte gar nicht genauer auf den Inhalt eingehen, damit ihr euch selber ein eigenes Bild machen könnt!😊 8/10⭐️ Vielen Dank an @bloggerportal zur Bereitstellung! 🤍 Habt ihr es schon gelesen? Oder überhaupt schonmal ein Buch von Schirach☺️?

Lesen Sie weiter

Ich habe bereits diverse Erzählbände von Ferdinand von Schirach gelesen und freute mich nun sehr auf dieses Werk. Die dargestellten Geschichten stammen aus Begegnungen, die der Autor gemacht hat, sowie aus Beobachtungen und Notizen und so geht es vorrangig um Menschen, ihre Verhaltens- und Lebensweisen. Auch wenn mich "Kaffee und Zigaretten" mehr abgeholt hat, so habe ich auch diesen Erzählband gern gelesen, weil die nüchterne Erzählweise des Autors auch ohne viel Schnickschnack mich gerührt und zum Nachdenken anregt hat. Und der große Clou ist immer das unerwartete Ende, was einen öfter mal überrascht und für "Ahs" und "Ohs" beim Lesen sorgt. Mir haben am besten die Geschichten rund um menschliche Verfehlungen gefallen, einfach weil das Leben nun mal nicht eitel Sonnenschein ist und mancher gemachte Fehler eher bereichernd und nicht belastend ist. Das ideale Buch für einen Nachmittag im Garten mit einem Glas Rotwein und wer mag einer Zigarette. Spannend fand ich, dass man mittels dieses kleinen Werkes lesend die halbe Welt bereist. Nicht so gut fand ich die sehr kurzen Stories, da ich aufgrund der Kürze (maximal eine Seite) manchmal keinen Zugang zur Handlung gefunden habe. Fazit: Ein typischer Schirach, der besonders für Fans des Autors geeignet ist. Allen Schirach- Neulingen würde ich aber eher erstmal zu "Verbrechen", "Schuld" und "Strafe" raten, bevor sie sich an dieses Werk wagen.

Lesen Sie weiter

Ferdinand von Schirach hat mit ‚Kaffee und Zigaretten‘ eine sehr lesenswerte Zusammenstellung an Geschichten geschrieben. Der damals noch praktizierende Anwalt, ist heute mit seien 58 Jahren ein gefragter Schriftsteller, bekannt und immer gerne als Gast gesehen. Wer will auch seine eloquente manierliche Art missen wollen! Nun nach ‚Schuld‘, ‚Verbrechen‘, ‚Strafe‘ und wie sie nicht alle hießen, kommt nun eine Weiterführung seiner sehr persönlich geprägten Geschichten in ‚Nachmittage‘. Wobei die 175 Seiten eher wie Fragmente, Anekdoten, Schnipsel einer Vergangenheit wirken, die fiktionalisiert wurden. In 26 Abschnitte, manche gerade mal eine Seite lang, erzählt von Schirach uns melancholisch von der Welt durch die Augen eines Ich-Erzählers, den ich beim Lesen dem Autor gleichgesetzt habe. Er geht auf Begegnungen ein, verwebt sie. Hebt Orte und Personen in einen Rahmen und wie in Gewohnter Manier ist die Pointe, wenn man so sie so nennen dürfte meist anders als erwartet. Der Schreibstil auch ganz seiner treu geblieben, sachlich, klar auf den Punkt, reduziert und ausdrucksstark. Durch die kurze Textform ist es ein wahrlicher Lesegenuss und macht viel Freude ihm förmlich beim Denken zuzuschauen. Auch der unfassbare Reiseschatz aus denen er schöpft von Tokyo über Paris ist grandios. Und doch ist dieser Band ein wenig anders: Melancholisch wie eh und je, aber doch oft der Liebe zugewandt. Ich habe es gerne gelesen, aber der Aufschlag mit ‚Kaffee und Zigaretten‘ war noch besser. Auf jeden Fall verhilft von Schirach dem Stiefkind „Kurzgeschichte“ eindeutig mehr an Popularität zu gewinnen, was immer begrüßenswert ist!

Lesen Sie weiter

Ferdinand von Schirach hat eine sehr besondere Art zu schreiben, schon in seinen 'Kurzgeschichten' aus Verbrechen, Schuld und Strafe haben mich fasziniert. Insbesondere natürlich wegen der Thematiken, aber auch wegen der Art und Weise, wie Ferdinand von Schirach erzählt und genau deswegen war ich auch sehr neugierig auf *Nachmittage, da er hier abseits seiner Fälle als Anwalt schreibt und auch diese Ansammlung konnte ich mich ähnlich in ihren Bann ziehen. Die Geschichten sind bewegend, erschütternd, humorvoll und regen zum Nachdenken an. Und obwohl Ferdinand von Schirach mit einer faszinierenden Sachlichkeit, die aber keineswegs zu einem distanzierten Leseerlebnis führt, eher im Gegenteil, einige Geschichten haben mich so für sich eingenommen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Besonders eindrucksvoll war für mich, wie er es schafft, dass man beim Lesen denkt, man hat die Geschehnisse verstanden und dann stellt er all diese Gedanken mit nur wenigen Worten infrage und ermöglicht so einen spannenden Perspektivwechsel. Und genau das ist für mich das Besondere an dem Buch, es ist sowohl sprachlich als auch inhaltlich absolut gelungen! Die Geschichten sind an sich alle grundverschieden, aber in ihrer Gesamtheit sehr stimmig und ich habe das Gefühl, dass jede Einzelne ihren Sinn und Zweck nicht verfehlt hat. Zudem sind die Einblicke, die Schirach in sein Privatleben erlaubt, sehr spannend. Fazit Wenn euch Kurzgeschichten gefallen, kann ich euch *Nachmittage wirklich nur ans Herz legen, es sind sehr besondere Geschichten, die die unterschiedlichsten Gefühle hinterlassen, aber in jedem Fall eine Bereicherung sind. Kategorie: Leseempfehlung

Lesen Sie weiter

Wir stellen nicht sicher, dass Rezensent*innen, welche unsere Produkte auf dieser Website bewerten, unsere Produkte auch tatsächlich gekauft/gelesen haben.