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Rezensionen zu
Überredung

Jane Austen

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Überredung ist meinem Eindruck nach der bisher sozialkritischste Roman von Jane Austen. Das Buch ist in einem leicht verständlichen, schönen Stil geschrieben. Es handelt von Liebe und Überredung, Einfluss von Adelsfamilien und falschen Entscheidungen. Die Charaktere werden sehr detailreich und liebevoll beschrieben, sodass sofort ein Bild der Protagonisten im Kopf entsteht. Zu Beginn werden viele Informationen zu den Verhältnissen zwischen den Adelsfamilien gegeben, weshalb zu Beginn erhöhte Konzentration geboten ist. 👀 Später entwickelt sich jedoch ein richtiger Plot aus der Geschichte. Diese Auflage wurde am 18.07.2022 im Anaconda Verlag veröffentlicht.

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Der letzte Roman von Jane Austen spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts und handelt von einer Frau, die zu einer Zeit, wo es nicht üblich war, ihr Schicksal in die eigene Hand nimmt. Sie geht ihren Weg, macht eine Entwicklung durch und erreicht auch ihr Ziel. Letztendlich handelt es sich um eine klassische Liebesgeschichte, die jedoch eine starke Frau in den Mittelpunkt stellt. Sie passt sehr gut in das 19. Jahrhundert, verfügt über viele Eigenschaften einer gehorsamen Tochter, Schwester, Freundin und entwickelt doch ihre Eigenheiten. Ich mag die Sprache der damaligen Zeit, die in der Übersetzung von Gisela Reichel sehr gut erfasst ist. Man fühlt sich in die Zeit hineinversetzt und der Protagonistin verbunden. Die Gesellschaftsform des Adels wird als bekannt vorausgesetzt, was verständlich ist, da die Autorin auch zu dieser Zeit gelebt hat und sicherlich keine Notwendigkeit sah, sie näher zu verschreiben. Gut gefallen hat mir die Auflösung zum Titel des Romans. Wer Klassiker mag, und natürlich Jane Austen, sollte diesen Roman nicht verpassen.

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Überredung ist der letzte vollendete Roman von Jane Austen. Im Original wurde er 1817 als "Persuasion" veröffentlicht & sollte im Idealfall nicht verwechselt werden mit dem kürzlich erschienenen Netflix-Film, ebenfalls "Persuasion". Die Figuren tragen zwar die gleichen Namen wie in Austens Roman & die grobe Handlung ähnelt dem Werk aus der Regency Zeit, aber das war es dann auch schon mit den Ähnlichkeiten. (Im Ernst: der Film funktioniert weder als Adaptation, noch als eigenständige Geschichte.) Am besten man greift direkt zum Roman, zBsp in dieser neuen Ausgabe vom Anaconda Verlag. Die Story ist bekannt: Anne Elliot war einst verlobt mit Frederick Wentworth, doch durch ihre Familie & ihre Freunde ließ sie sich überreden, die Verbindung aufzugeben, da diese mit der gesellschaftlichen Stellung Wentworths nicht zufrieden waren. Sieben Jahre später ist Anne mittlerweile 27 (für eine unverheiratete Frau kein schönes Alter), als die beiden sich wieder begegnen. Austens große Gabe, ihren Protagonistinnen grausig lächerliche Familienmitglieder zur Seite zu stellen, zeigt sich durch die Elliots perfekt (ich muss zugeben, dass Annes Schwester Mary & Sir Walter Elliot sogar im Netflix-Film gut getroffen wurden). Austen konnte hier ihre Ironie, ihren feinen Humor perfekt ausleben. Für mich persönlich ist Persuasion/Überredung Austens romantischster, aber auch ihr reifster Roman. Es ist nicht nur, weil Anne ein gutes Stück älter ist als Austens übrige Heldinnen: Annes Entwicklung & Emanzipation vom Druck, den ihre Familie und Freunde aus sie ausüben (die nicht immer ihr Bestes im Sinne haben), ist umso bedeutsamer, da sie eben keine Elizabeth Bennet oder Emma Woodhouse ist. Sie ist nicht das schüchterne, graue Mäuschen, zu dem die restlichen Elliots sie gerne machen, aber sie ist eine stille, introvertierte junge Frau. Sieben Jahre lang hadert sie mit ihrer Entscheidung, die Verlobung zu lösen; sieben Jahre lang lebt sie mit ihren Gefühlen für Wentworth. Dessen Brief ("half agony, half hope" - "Ich schwanke zwischen Furcht und Hoffnung") gehört mit zu den romantischsten, aber zugleich unaufdringlichsten Liebeserklärungen überhaupt & man gönnt Anne & dem Captain ihr Happy End so sehr.

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Angeregt durch den neuen Netflixfilm zu „Überredung“ hatte ich große Lust, mich in diesen Klassiker zu stürzen. Ich liebe „Stolz und Vorurteil“ sehr und hatte auch an „Überredung“ meine Freude. Die Standesobsessionen des englischen Adels, Familienfehde und Intrigen haben dieses Buch von der ersten bis zur letzten Seite gut gefüllt. Auch die Charaktere, allen voran Anne, Mr und Mrs Musgrove, Frederick und Annes nervige, ich-bezogene Schwester Mary sowie deren Ehemann Charles wurden von Austen mit so viel Liebe zum Detail geschaffen und ließen mich vielfach während des Lesens schmunzeln. Die Liebe zwischen Anne und Frederick, die sich von anfänglicher vermeintlicher Abneigung zur wahrhaftigen Liebe (ähnlich wie in Stolz und Vorurteil) wandelt, ist wunderbar erzählt; kam mir persönlich aber leider etwas zu kurz. Gern hätte ich dies noch ausschweifender gehabt und dafür etwas weniger Familienchaos drumherum 😅 Annes Figur ist für mich insgesamt am bedeutsamsten gewesen. Sie ist gewitzt, klug und geht ihren eigenen Weg, was für damalige Verhältnisse in ihrer Position durchaus schwierig gewesen sein mag. Doch sie steht für sich selbst ein und folgt ihrem Herzen. Eine tolle Hauptprotagonistin!

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Anne Elliot ist die mittlere von drei Schwestern und wächst in Kellynch Hall auf. Mit 19 Jahren bekommt sie einen Heiratsantrag von dem Seemann Frederick Wentworth, welchen sie jedoch auf Raten von ihrer Freundin Lady Russell ablehnt. Er habe nichts, was er Anne bieten könne, so Lady Russell. Nach etlichen Jahren trifft Anne erneut auf Frederick, der nun zu einem erfolgreichen Mann herangewachsen ist. Die mittlere Schwester spürt, dass ihr Herz immer noch nach vielen Jahren für diesen Mann schlägt, jedoch ist der auf der Such nach einer Ehefrau. Zudem hat er immer noch die Versetzung in Erinnerung, welche ihn zögern lässt. Auch Lady Russell ist wieder mit von der Partie und versucht einzugreifen. Anne ist aber nicht mehr so kontrollierbar, wie sie es früher war, sodass sie anfängt, ihren Gefühlen zu vertrauen. Eigentlich greife ich eher selten zu Klassikern, da mich der Schreibstil etwas abschreckt. Nun wollte ich es aber auch mal mit einem Jane Austen Buch probieren, und siehe da! Es hat mir sehr gut gefallen. Es hat unglaublich Spaß gemacht, sich mal in eine andere Zeit zu versetzen und eine Liebesgeschichte à la Jane Austen mitzuerleben. Ich mochte den Charakter von Anne Elliot total gerne, weil sie es schafft, sich später nicht mehr von den anderen, vor allem Lady Russell, beeinflussen zu lassen und ihren wahren Gefühlen vertraut. Vor allem kam auch nicht die gesellschaftlichen Aspekte der damaligen Zeit zu kurz. In den Schreibstil musste ich erstmal reinkommen, da dieser für mich ganz neu war, aber nach ein paar Kapiteln ging es für mich fließend in der Geschichte weiter. Ich hatte schon viel über den Schreibstil gehört, aber selber zu lesen, wie immer mal wieder Humor aufkam und wie detailliert die Autorin die Figuren beschrieben hat, war für mich einfach nur der Wahnsinn! Insgesamt war mein erster Jane Austen Roman ein voller Erfolg und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen!

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