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Rezensionen zu
Das Geheimnis des Mädchens

Emily Gunnis

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Ich habe die Tage noch diesen wundervollen Roman beendet. Das Geheimnis des Mädchens --- Emily Gunnis Drei Generationen zwischen Misstrauen und Angst, Hoffnung und Liebe England 1945: Als die junge Herrin von Yew Tree Manor bei der Geburt ihres Kindes stirbt, wird der Hebamme Tessa James der Prozess gemacht, obwohl sie als einzige alles unternommen hat, um die Frau zu retten. Dies treibt einen Keil zwischen die Familien Hilton und James, der sich mit den Jahren immer tiefer bohrt. 1969: Während einer Silvesterfeier verschwindet Alice Hilton, die sechsjährige Tochter des Hauses, aus Yew Tree Manor – und taucht nie wieder auf.​ Heute: Als erneut ein Mädchen auf dem Anwesen von Yew Tree Manor verschwindet, weiß Willow James, dass sie das Geheimnis der Hebamme, ihrer Ururgroßmutter, lüften muss, damit sich die Geschichte nicht auf grausamste Art wiederholt.​ Emily Gunnis war für mich keine Unbekannte und so hatte ich natürlich sehr gehofft, dass dieser Band an die Größe der vorherigen würde anschließen können. Er hat! Dieses mal gibt es drei Zeitschienen - gut, dass da vorne im Buch ein Stammbaum war. Ich fand jede Epoche äußerst spannend und fieberte Seite für Seite dem Ende und der Lösung des Geheimnis entgegen. Mir waren die Charaktere sehr sympathisch, habe vor allem mit Tessa und ihrer Tochter gelitten, eben aus dem Bewusstsein heraus, dass zu damaliger Zeit wirklich so verfahren wurde. Ich danke dem Bloggerportal für dieses überaus tolle Leseexemplar.Der Link zum Buch ist ein reiner Hinweis. Ich verdiene nichts daran und wurde nicht für diesen Beitrag bezahlt.

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Großartig!

Von: Mamijojale

16.01.2023

Der neue Roman von Emily Gunnis hat mich absolut begeistern können! Die Autorin erzählt auf drei Zeitebenen die Geschichten dreier Frauen, die das Schicksal auf tragische Weise miteinander verbindet... 1945 lernen die Leser*innen Tessa James kennen. Eine erfahrene Hebamme, die selbstlos hilft, aber letztendlich daran scheitert, dass die Medizin immer weiter in die Geburtshilfe eindringt und somit (männliche) Ärzte den Beruf der Hebamme in Misskredit bringen. 1969 verschwindet die kleine Alice Hilton in der Silvesternacht aus ihrem Elternhaus und taucht nie wieder auf. Ihre Mutter Vanessa beginnt die aussichtslose Suche... 2017 laufen die Fäden bei der jungen Architektin Willow zusammen. Für ein großes Projekt sollen das Herrenhaus und das alte Pfarrhaus auf dem Grundstück der Familie Hilton weichen. Beide Gebäude sind aber unverbrüchlich mit den Schicksalen der Frauen und ihrer Familien verbunden... Nach und nach, wie in einem Puzzle setzt Gunnis die Geschichten der beiden Familien zu einem Gesamtbild zusammen. Die kurzen Episoden der verschiedenen Zeitebenen bilden einen schnellen Wechsel, so entwickelt sich für die Leser*innen schnell eine Sogwirkung, die es schwer macht, das Buch beiseite zu legen. Besonders fasziniert und erschreckt hat mich der Teil um die Hebamme Tessa. Auch wenn diese Figur fiktiv ist, haben ihre zeitgenössischen Kolleginnen genau mit diesen Problemen real kämpfen müssen! Emily Gunnis ist ein absoluter Pageturner gelungen, den ich regelrecht verschlungenen habe! Von mir gibt es eine große Leseempfehlung!

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England 1945 Die junge Herrin von Yew Tree Manor stirbt im Kindbett und ihre Hebamme Tessa James wird der Prozess gemacht. Doch Tessa hat als Einzige alles während der Geburt gemacht, die Frau zu retten. Und damit wird der Samen gepflanzt für eine lange und verhängnisvolle Familienfehde…. 1969… während einer Silvesternacht verschwindet die sechsjährige Alice aus Yew Tree Manor und wird nie gefunden …. 2017 ….verschwindet wieder eine Mädchen … und Willow James muss das Geheimnis ihrer Ururgroßmutter Tessa lüften, damit sich die Geschichte nicht auf grausamste Art wiederholt…. Zwei verschwundene Mädchen, zwei Familien und ein düsteres Geheimnis! Ein wahnsinnig spannender Roman um zwei Familien! Der Roman wird in drei Zeitebenen erzählt und am Anfang waren für mich die vielen Namen der Charaktere sehr verwirrend, aber ein Stammbaum am Anfang des Buches hat mir dabei sehr geholfen, alle Personen und deren Verbindungen kennenzulernen. Und so konnte ich alle Zusammenhänge und Verbindungen schnell erkennen und hing gebannt zwischen den Zeilen. Der Schreibstil von Emily Gunnis ist sehr lebendig und sehr authentisch. Ich konnte mich sehr gut in die verschiedenen Zeitebenen hineinversetzen. Die Geschichten der verschiedenen Charaktere passen perfekt in die Zeit. Dabei wird auch der Stand um 1945 der Hebammen und die Klassenunterschiede deutlich gemacht und bringt dem Leser interessante und spannende Handlungen. Die ländliche englische Landschaft passt perfekt zum Roman und macht ihn dafür düster und richtig perfekt. Ich fand die Geschichte wahnsinnig spannend und kann diese nur weiterempfehlen. Dramatik, Tragödien und Spannung, dass alles verbirgt dieses Buch ! Von daher gibt es von mir 5/5 ⭐️ und eine klare Leseempfehlung

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In diesem Roman geht es um eine alte Familienfehde zwischen den Hiltons und James, die sich über drei Generationen mit über 70 Jahren zieht. Auslöser war, dass der Hebamme Tessa James der Prozess gemacht wurde, weil die die junge Herrin Evelyn Hilton von Yew Tree Manor im Jahr 1945 bei der Geburt ihres Kindes stirbt. Dann verschwindet im Jahr 1969 ein Mädchen spurlos von dem Anwesen. Als auch in der heutigen Zeit ein Mädchen verschwindet, will Willow James das Geheimnis ihrer Ururgroßmutter Tessa James lüften. Das Buch wird abwechselnd in drei Zeitebenen erzählt und es tauchen viele Personen auf, die eine Rolle spielen. Das hat mich am Anfang etwas verwirrt und mir hat es geholfen, dass die Stammbäume beider Familien im Buch abgedruckt sind. Nach und nach werden die Geheimnisse und Tragödien der einzelnen Personen aufgedeckt und ich wurde mehr und mehr in seinen Bann gezogen. Manchmal wirkte die Geschichte, die in einer ländlichen Grafschaft Englands spielt, düster auf mich. Allerdings hat das ganz gut in das Gesamtbild des Romans gepasst. Die Charaktere waren alle gut beschrieben und wirkten richtig lebendig auf mich. Sie sind teils echte Herzensmenschen, die ich gerne mal in den Arm genommen hätte und teils haben sie furchtbare Entscheidungen getroffen und ich hätte sie am liebsten mal zur Rede gestellt. Genau das macht den Roman so realistisch und authentisch. Den Schreibstil habe ich als spannend, flüssig und berührend empfunden. Wer vor einer komplexen und vielschichtigen Geschichte keine Scheu hat, der wird mit diesem Roman gut beraten sein. Mich hat das Buch gut unterhalten und ich bin sehr froh, es gelesen zu haben.

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„Zwei Familien, zwei verschwundene Mädchen, ein düsteres Geheimnis“ Das verspricht der Klappentext zu Emily Gunnis‘ drittem Roman „Das Geheimnis des Mädchens“ – und eines kann ich gleich vorab sagen: Zu viel versprochen ist das nicht! Auf drei Zeitebenen entfaltet sich ab der ersten Seite eine vielschichtige und mitreißende Geschichte um das Schicksal zweier Familien, deren Verhältnis zueinander seit Jahrzehnten von Zwietracht und Intrigen beherrscht wird. Dabei stehen jeweils 3 starke Frauen im Mittelpunkt: 1945 begegnen wir der Hebamme Tessa James, die in einer schicksalshaften Nacht ihren Ruf, ihre Familie und ihr eigenes Leben riskiert, um einer anderen Frau zu helfen. 1969 suchen wir an Vanessa Hiltons Seite verzweifelt ihre kleine Tochter Alice, die am Silvesterabend spurlos verschwindet. Und 2017 kämpfen wir an der Seite von Tessas Ururenkelin Willow James für die Wahrheit, während sich die Geschichte von 1969 wiederholt und Sienna, Vanessas Enkelin, wiederum spurlos aus dem alten Herrenhaus Yew Tree Manor verschwindet. Geheimnisse, Lügen und bewegende Schicksale verbinden alle drei Zeitebenen miteinander. Ich habe durchgehend elektrisiert die verschiedenen Geschichten verfolgt und obwohl es mir circa ab der Mitte des Buches allmählich dämmerte und ich eine starke Vermutung hatte, wie am Ende alles zusammenhängen würde, hat mich der Roman von Anfang bis Ende in Atem gehalten. Es ist ein packender Pageturner, der einen tief eintauchen lässt in verschiedene Welten und Schicksale. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Ambivalenz der Charaktere – Gunnis gibt ihnen Raum und lässt sie sich im Zusammenspiel miteinander entwickeln. Neben dem großen Geheimnis, das die gesamte Handlung umspannt, steht genau das im Zentrum des Romans, was mich dann vollends begeistert hat. Denn die Charaktere sind das Herz einer Geschichte und in „Das Geheimnis des Mädchens“ sind sie so vielschichtig, verschieden und stark gezeichnet, dass man nur mit ihnen mitfiebern kann. Begeistert hat mich auch der Einblick in das harte Leben der Hebammen vor Einführung des Gesundheitssystems – Frauen, von denen man nur beeindruckt sein kann! Kurzum: Alles an Emily Gunnis‘ neuestem Roman hat mich fasziniert, mitgenommen und tief bewegt. Es ist ein Buch, das man gar nicht zur Seite legen will – und deshalb war es für mich ein mehr als großartiger Start ins Lesejahr 2023!

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Die Geschichte ist am Anfang etwas verwirrend durch die vielen verschiedenen Personen, durch die drei Generationen und das Berichten aus verschiedenen Zeitebenen. Am Anfang des Buches befindet sich ein Stammbaum der Familien. Aber trotzdem hat es etwas gedauert, bis ich die einzelnen Personen auseinanderhalten konnte. Der Roman handelt von einem tragischen Vorfall, der sich innerhalb der Familie wiederholt. Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar, die Handlung ist spannend und der jahrelange Zwist zwischen den Familien gut nachvollziehbar. Obwohl ich öfter fassungslos und wütend über die teilweise unlogischen Handlungen einzelner Personen war. Aber das ist die künstlerische Freiheit der Autoren. Ein unterhaltsames, empfehlenswertes Buch.

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Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen, daher musste ich das Buch unbedingt lesen. Der Einstieg in die Geschichte gelingt mir gut, auch wenn es anfangs verwirrend war mit den verschiedenen Epochen. Dies legte sich aber recht schnell und ab da war es ein wahres Lesevergnügen. Die Autorin versteht es meisterlich hier eine tragische Familiengeschichte oder besser gesagt Fehde die jahrzehntelang währt zu einem würdigen und genialen Abschluss zu bringen. Wie sich die Geschichte im Laufe des Buches entfaltet und wie die einzelnen Personen miteinander verstrickt und verbunden sieht sucht wirklich ihresgleichen. Ich habe selten so eine grandiose Geschichte gelesen die sich so vielfältig und vielschichtig aufgebaut hat - mit all ihren Geheimnissen, Ränken, Lügen und Intrigen und ich trotzdem alle Chancen mochte und verstand warum sie wie reagieren, was ihre Hoffnungen, Träume und Sehnsüchte sind. Die inneren und äußeren Konflikte wurden sehr stimmig und real dargestellt und ich war einfach gefangen in diesem Buch. Diese beiden Mädchen Alice und Sienna die sich so ähnlich sind, obwohl sie in so unterschiedlichen Zeiten gelebt haben. Alle Charaktere haben sowohl gute als auch schlechte Charakterzüge und in dieser Geschichte die sich von 1945 bis 2017 zieht gibt es so viele Grauschattierungen, dass man gar nicht mit dem Zählen hinterherkommt. Nie ist etwas nur schwarz oder weiß. Die Geschichte lebt durch die verschiedenen Erzähler:innen bzw. den Sichtweisen der einzelnen Personen und ihrem Leben, aber vor allem durch die Emotionen. Das Buch verliert nie seinen roten Faden und egal wie viele Personen man gehört oder in welcher Zeit ich mich gerade befinde ich finde mich immer besser zu recht, weil jedes der Puzzleteile wieder ein größeres Stück vom Gesamtkunstwerk sind. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und war verwundert wie schnell ich es schließlich gelesen habe. Dazu noch der Einblick in die Arbeit einer Hebamme die mich sehr fasziniert hat. Denn die Geschichte beginnt mit Tessa James die ich so gerne persönlich kennengelernt hätte und endet mit Sienna Hilton die wohl eine genauso patente und empathische Person wie Tessa James zu werden verspricht. Dies war mein erstes, aber definitiv nicht mein letztes Buch der Autorin.

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Ich sah dieses Cover und ich war direkt verliebt. Schon das Bild des Covers erzählt eine Geschichte. Der deutsche Titel ist dazu noch sehr passend gewählt. Wenn das Wort Geheimnis im Titel ist, dann lockt mich das schon sehr. Drei Generationen Wir starten im Jahr 1945. Die Hebamme Tessa James wird zu einer Geburt ins Hause Hilton gerufen. Aber es sieht nicht gut aus. Der Arzt scheint überfordert. Das Kind liegt in Beckenendlage und die Geburt gestaltet sich kompliziert. Und wie es das Schicksal so will, verblutet die Mutter und das Mädchen kommt tot zur Welt. Nach diesem Vorfall wird Tessa James festgenommen und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Dann gibt es noch zwei weitere Erzählebenen. 1969. Gleicher Ort. Gleiche Familie. Die sechsjährige Alice verschwindet spurlos während der Silvesterfeier aus dem Elternhaus. Und 2017. Gleicher Ort, gleiche Familie. Das Schicksal von 1969 scheint sich zu wiederholen. Wieder verschwindet die Tochter des Hauses spurlos. Verwirrung? Ich hatte zunächst Bedenken, ob ich drei Erzählstränge packe. Oft ist es ja so, dass man sich nicht zurecht findet. Aber die Autorin hat eine gute Art und Weise die Geschichte logisch und spannend aufzubauen. Am Anfang des Buches hilft ein Stammbaum, die Familien der Protagonisten einzuordnen und ihre Beziehungen untereinander zu verstehen. Zu Anfang habe ich immer mal wieder dorthin geblättert, aber das ist im weiteren Verlauf dann gar nicht mehr nötig. Die Kapitel sind stets mit der Jahreszahl und dem Protagonisten gekennzeichnet, so dass man der Handlung ohne Probleme zügig folgen kann. Jeder Strang ist wirklich äußerst spannend und man kann sich dem Sog, der während der Handlung entsteht, gar nicht entziehen. Es war mir stets ein Drang zu erfahren, wie es denn weitergeht. Immer, wenn es gerade eine neue Entwicklung auf einer Ebene gibt, die Licht ins Dunkle bringen könnte, hört das Kapitel auf. So schafft es Emily Gunnis stets, die Spannung aufrecht zu erhalten. Ich liebe ihre Art und Weise, die Handlung immer weiter zusammenzufügen, so dass sich aus den verschiedenen Erzählsträngen ein großes Ganzes entsteht. Bis zum Schluss bleibt man dabei. Gute Protagonisten Jeder Erzählstrang hat seine eigenen Protagonisten, aber es gibt natürlich auch die Protagonisten, die man in mehreren Zeitsträngen findet. Dabei ist es wirklich großartig, wie sie sich im Laufe der Zeit entwickeln und entwickelt haben. Die Erlebnisse haben natürlich Einfluss auf ihre zukünftigen Ichs und das hat Emily Gunnis ganz wunderbar herausgearbeitet. Geheimnisse und Schicksalsschläge verändern einen Menschen nun mal. Es gibt die, die an den Dingen zerbrechen, es gibt die, die intrigieren und es gibt die, die aus der Vergangenheit lernen. Von allem ist was dabei, jeder Charakter geht unterschiedlich mit den Situationen um. Ein Highlight Ich lese diese Art von Roman ja wirklich schrecklich gerne und ich muss sagen, dieses Buch ist wirklich ein Highlight. Es ist trotz der Ähnlichkeit zu anderen Büchern dieser Art ganz anders. Die Atmosphäre, die die Autorin erschafft, packt einen von Anfang an. Die Orte werden lebendig, die Protagonisten begleitet man gern. Ich bin ganz angetan und vergebe richtig gute 5 Eselsöhrchen.

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