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Rezensionen zu
Stolen Time - Zwischen den Welten

Danielle Rollins

Die Stolen-Time-Reihe (1)

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Rezension „Stolen Time - Zwischen den Zeiten“ von Danielle Rollins Meinung „Stolen Time - Zwischen den Welten" stammt aus der Feder von Danielle Rollins und ist der Auftakt ihrer Stolen Time - Trilogie. Ein Zeitreiseabenteuer, welches Unterhaltung und Action pur garantiert. Schnell war ich mittendrin im Geschehen, das uns ins Jahr 1913 und zu Dorothy führt. Die Darstellung von Dorothy weckte auf Anhieb eine große Sympathie bei mir. Sie ist nicht nur mutig, sondern auch stark und clever. Gerade diese Eigenschaften braucht sie auch, denn das Jahr 2077 steckt voller Gefahren. Gemeinsam mit dem Piloten Ash und seinen Freunden stellt sich Dorothy den Herausforderungen und so beginnt ein packendes Abenteuer… Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht beider Protagonisten erzählt und auch einige Tagebucheinträge gesellen sich hinzu. Die Seiten flogen regelrecht an mir vorbei. Die Autorin glänzt insbesondere mit Tempo, Spannung und Action, wodurch Langeweile ausgeschlossen ist. Auch die Romantik ist mit von der Partie, konnte mich jedoch noch nicht vollends überzeugen. In Punkto Zeitparadoxa gab es auch ein paar kleine Ungereimtheiten, aber dies sind für mich nur kleine Kritikpunkte. Nach der überraschenden Enthüllung am Ende stets unbestreitbar eines fest: Der Chliffhanger verlang nach mehr! Fazit Mit „Stolen Time - Zwischen den Zeiten“ bietet Danielle Rollins ein packendes, tempo- und actionreiches, sowie spannendes Zeitreiseabenteuer, welches insbesondere durch sein vielversprechendes Finale und seine Darstellung der Charaktere punktet. Die Freude nach Band 2 ist groß! Ich vergebe 4 von 5 Sternen

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HIGHLIGHT Zeitreisen- was es bedeutet mit den Konsequenzen der Vergangenheit leben zu müssen und deshalb die Verantwortung der Zukunft zu tragen. + wundervolle Charaktere, plausible wissenschaftliche Grundlagen zum Zeitreisen, unfassbar viel Spaß beim Lesen, Spannung & Twists, Lust auf mehr! -(fehlende) Eingriffe der Regierung etwas unrealistisch, erschütternder und alles verändernder Plottwist für mich leider vorhersehbar :( Der Grundkonflikt des Buches ist genial: was wäre, wenn Zeitreisen möglich wären und man allen Zeitparadoxa zuwider die Vergangenheit und somit die Zukunft ändern könnte? Was wäre, wenn man mit einem Eingriff in der Zeit die Welt und Tausende von Menschenleben retten könnte? Tja, was wäre wenn… Denn der Wissenschaftler, der all dies möglich machen würde ist spurlos verschwunden. 2077: Die Menschen in Seattle sind nach wiederholten verheerenden Erdbeben und den darauffolgenden Tsunamis in einer Geisterstadt gefangen. Die Stadt ist überschwemmt und versinkt in Wasser, nur noch bewohnt von toten Bäumen und sich fürchtenden Menschen. Die Landesgrenzen wurden verschoben, die Regierung ist mit dem Zustand überfordert. Die Menschen kämpfen ums Überleben und in der nun gesetzlosen Zone hat sich eine skrupellose Gang breitgemacht… die Antagonisten dieser Geschichte, genannt Black Cirkus. "Die Vergangenheit gehört uns"- so fordern sie dazu auf mit Zeitreisen die Vergangenheit ungeschehen zu machen. Das dies nicht so einfach möglich ist, ist dem Love Interest dieser Geschichte mehr als nur bewusst. Ash, der dem Team des verschwundenen Professors angehört hatte, sucht vergeblich nach seinem ehemaligen Mentor und ist dabei gleichzeitig mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert. Bei einer seiner vergeblichen Suchen in der Vergangenheit trifft er auf Dorothy- unsere Protagonistin. Sie stammt aus dem Jahr 1913 und könnte nicht gerissener und vielseitiger sein. Ich habe sie wahrhaftig geliebt, weil naja drei Fakten zu dieser Dame: sie flieht von ihrer eigenen Hochzeit im Brautkleid in die Zukunft, stürzt sich nicht einmal 24 h später freiwillig aus dem 8. Stock eines Hochhauses und erlebt anschließend das wildeste Zeitreiseabenteuer, das man sich nur denken kann. Dabei bleibt sie nach außen hin gelassen, weil andere sie brauchen, während ihre eigene Welt in so viele Teile zusammengebrochen ist, sodass sie nur noch in Pulverform existieren kann. Dorothy erhält als Protagonistin außerdem meinen größten Respekt, weil sie sich nicht blindlings in eine Romanze stürzt, sondern abwartet und beobachtet. Auch ihr Konflikt gefällt mir unheimlich gut: es geht ihr darum, nicht nur auf ihre Schönheit reduziert zu werden und mehr zu SEIN als das- "schön". Durch ihre Reise in die Zukunft wird ihr ebenfalls das erste Mal so wirklich bewusst, was ihr in ihrer mickrigen Lebenszeit von 16 Jahren gefehlt hat: Vertrauen. Das Bedürfnis wirklich Teil eines Teams sein zu dürfen treibt sie durch die gesamte Geschichte und macht es erst möglich, dass sie sich in dem verwirrenden Abenteuer in der Suche nach dem Professor an der Seite seines alten Teams wiederfindet. Dieses Team besteht aus 4 sehr vielseitigen Charakteren, die ich nicht nur wirklich liebevoll und glaubwürdig gezeichnet finde, sondern die für die Geschichte auch wirklich Sinn ergeben. Es gibt in meinen Augen nichts schöneres als das Gefühl, dass das, was man liest, auch wirklich plausibel ist und nicht willkürlich niedergeschrieben wurde. Die Nebencharaktere haben alle ihre Daseinsberechtigung und lassen einen guten Einblick in ihre Gedankenwelt zu, obwohl das Buch im Grunde genommen nur aus drei Perspektiven geschrieben ist. Die erste gehört der Protagonistin Dorothy, auf der Suche nach wahrer Zugehörigkeit, die Zweite dem Love Interest Ash auf der verzweifelten Suche nach dem Professor während er mit seiner eigenen Sterblichkeit konfrontiert wird, die Dritte gehört dem Professor selbst. Jedenfalls so halb. Das Buch würde ohne seine Perspektive tatsächlich auch Sinn ergeben, in meinen Augen sind seine Kapitel aber eine absolute Bereicherung für dieses Werk. Es handelt sich nämlich um Tagebucheinträge, die näheren Aufschluss übers Zeitreisen, die Vergangenheit und naturwissenschaftliche Gegebenheiten bieten. Der Schreibstil war im Allgemeinen sehr flüssig, schlicht und kaum annotierungswürdig (keine Kritik, nur eine Bemerkung am Rande), in meinen Augen zeugte er aber durchgehend von einer sehr talentierten Autorin, die viel von ihrem Handwerk, also dem wie, versteht. Ab Seite 200 konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, was wirklich für den Spannungsaufbau spricht. Noch viel wichtiger ist aber das "was" und ich bin wirklich positiv überrascht, wie viel Aufschluss dieser Roman in einem Band einer Trilogie gibt, wie viel er schon verrät und gleichzeitig auch nicht. Nach dem Beenden dieses Buches war ich unfassbar glücklich, elektrisiert von dem grandiosen Finale und gleichzeitig auch erschüttert weil ich nun die Folgebände sofort benötige. Sofort! Der durchgehende Scharfsinn der Autorin und der einzelnen Charaktere hat mich allerdings sehr aufmerksam werden lassen- Verrat und Betrug sind tatsächlich ein weiterer grundlegender Aspekt dieses Werkes. Kein Wunder, schließlich ist Protagonistin Dorothy leidenschaftliche Diebin und durch ihre Mutter Teil eines nicht wirklich erfüllenden Trickbetrügerduos. (Falls jemand Beautiful Liars und Calliope kennt, die Dynamik ist vergleichbar) Durch meine erhöhte Aufmerksamkeit kam es bedauerlicherweise dazu, dass ich mir schon ab Seite 100 von 460 Gedanken um den möglichen Plottwist gemacht habe. Lange Zeit wurde ich nicht bestätigt, was in Ordnung ist. Ich habe meine Vermutung fallen lassen. Doch im letzten Kapitel: bäm. Ich war wirklich baff, habe rumgeschrien weil der Twist tatsächlich genial ist und die gesamte zukünftige Handlung komplett auf den Kopf stellt und vermutlich dafür sorgen wird, dass die Folgebände noch besser sein könnten als der Auftakt. Ich habe mich aber auch ein wenig geärgert… weil ich mich mal wieder quasi selber gespoilert habe. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass es den meisten Lesern nicht so wie mir ergehen wird: der Twist ist wirklich gut versteckt, am Ende sehr plausibel und auch nicht unglaubwürdig, da es genügend Futter gibt, damit der Twist auch nicht aus dem Nichts gibt. Nur ich habe leider diese Krankheit, dass ich nach dem Klappentext teilweise schon den Twist ahne (Midnight Chronicles) oder bei der Einführung gewisser Charaktere direkt weiß, was sie für eine Funktion erfüllen (Throne of Glass). Und obwohl ich so aufmerksam war und den wohl größten Twist vor Enthüllung wusste, hat es das Buch durchgehend geschafft mich zu überraschen, zu erstaunen und mir eine spannende Handlung zu liefern. Das einzige, was mir bislang noch fehlt ist die plausible Erklärung dafür, weshalb die Regierung in dieser zukünftigen Welt einen Teil seiner Welt einfach hilflos zurücklässt. Katastrophen hin oder her, das ist in meinen Augen bislang noch zu grundlagenlos aufgearbeitet worden. Ebenfalls finde ich das fehlende Interesse der Regierung an Zeitreisen etwas unglaubwürdig. Jedenfalls würde ich behaupten, dass das Interesse über die Landesgrenzen hinaus gigantisch sein müsste und das Thema wurde bislang noch nicht einmal angekratzt. Dafür wird aber wohl noch genügend Zeit in den kommenden Büchern sein- hoffe ich jedenfalls. Mein Fazit: wow. Das Buch war wundervoll und ich will mehr von Dorothy, Zeitreisen, dem Black Cirkus und der Gerissenheit dieser Autorin lesen. Ich empfehle dieses Buch jedem, der Interesse an dystopisch angehauchten Geschichten hat und gerne in Zeitreisen eingeführt werden möchte- für Zeitreisefans führt hier nämlich überhaupt kein Weg vorbei. Hiermit bedanke ich mich auch beim @bloggerportal und bei @hey_reader für dieses tolle Rezensionsexemplar! Immer wieder eine Bereicherung für mein Bücherregal.

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In diesem Buch begleiten wir eine tolle Truppe, die sich genau mit solchen Dingen beschäftigt. Der Klappentext hat mich schon total neugierig gemacht und ich kann sagen, ich mag dieses Buch wirklich gerne. Der Schreibstil war richtig angenehm, der Spannungsbogen kam definitiv nicht zu kurz und auch die Notizbuch Einträge vom Professor waren sehr amüsant und aufschlussreich. Die Nebencharaktere fand ich auch absolut sympathisch, besonders gut hat mir gefallen, dass wir von allen eine kleine backround Story bekommen haben. Unsere Hauptprotagonisten Ash und Dorothy haben sich tapfer geschlagen, denn es gab durchaus brenzliche Situationen. Die Lovestory ist suuuper sanft, hauptsächlich geht es in diesem Buch ums Zeitreisen..auf der Suche nach Antworten! Was meiner Meinung nach aber richtig spannend ist. Und wie so oft, kommt alles ganz anders, als wie gedacht! Das Ende fand ich raffiniert gelöst, allerdings habe ich einige Fragen 😅 (mehr verrate ich natürlich nicht) Fazit: ein tolles und spannendes Buch! Ich wurde gut unterhalten und kann es jedem empfehlen. Ein paar Details wurden zwar hier und da nicht mehr genauer aufgeklärt aber ich gebe trotzdem 4,5 von 5⭐️

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Ein Mädchen auf der Flucht vor einer arrangierten Ehe, eine kleine Gruppe von Zeitreisenden und eine Zukunft, die durch Erdbeben und Flutkatastrophen vollkommen zerstört wurde. Stolen Times ist der Auftakt einer spannenden Zeitreise-Trilogie mit dystopischen Ansätzen. Die Geschichte konnte mich von Anfang an begeistern und war fesselnd bis zum Schluss. Nicht nur das wunderschöne Cover konnte punkten, sondern auch der leichte und flüssige Schreibstil. Auch die etwas Anspruchsvolleren Szenen mit Erklärungen über das Zeitreisen waren nicht zu kompliziert erläutert. Erzählt wird das ganze aus der Perspektive der beiden Hauptprotagonisten Dorothy und Ash. So konnte man das Geschehen aus beiden Blickwinkeln beobachten. Hinzu kommen immer mal wieder Tagebucheinträge des Zeitmaschinen Erfinders, passend zur aktuellen Situation. Dorothy und Ash sind zwei authentisch dargestellte Charaktere, die es anfangs schwer hatten, miteinander klar zu kommen. Auch ich hatte meine Startschwierigkeiten mit ihnen, was sich aber mit der Zeit gelegt hat. Dafür waren mir die Nebencharaktere sofort sympathisch. Sogar der Gegenspieler Roman hat mir gefallen und ich bin sicher er wird uns im nächsten Teil noch überraschen. Spannung war von Beginn an vorhanden und steigert sich zum Ende hin. Das Erzähltempo war genau richtig, sowie die Menge an Informationen. Keine zu ausschweifenden Erklärungen, die den Lesefluss gestoppt hätten. Die Romanze der beiden Hauptcharaktere war etwas ruhiger als vorher vermutet, was aber nicht schlimm war. Der Plot am Ende war genial und wenn man aufgepasst hat, konnte man es schon vermuten. Fazit: Eine unterhaltsame und spannende Zeitreise Geschichte, die Lust auf den zweiten Teil macht. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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Meinung: Sobald es in einer Geschichte um Zeitreisen geht, bin ich Feuer und Flamme und es führt kein Weg um das Buch herum. So stand für mich bei "Stolen Time" schnell fest, dass ich das Buch lesen muss und ich habe es bis zum Schluss nicht bereut, auch wenn die Spannung zwischen drin etwas abgenommen hat. Durch einen Zufall treffen die 16-Jährige Dorothy und der Pilote Ash im Jahr 1913 aufeinander. Als Zeitreisender kommt Ash aus dem Jahr 2077 und möchte dorthin auch wieder zurück und das eigentlich ohne Dorothy, doch es kommt anders als geplant. Nun findet sich Dorothy plötzlich Jahre später in einem Seattle wieder, dass von Erdbeben und Flutkatastrophen beherrscht wird. Ash ist mit seinem Team auf der Suche nach dem Mann, der das Zeitreisen möglich gemacht hat. Ist Dorothys Auftauchen nur ein bloßer Zufall oder ist sie fest im Zeitstrahl eingeplant? Es dauert nicht lange bis sich Dorothys und Ash Wege kreuzen. Mir wurde schnell deutlich, dass die beiden sehr unterschidliche Charaktere haben und unterschiedliche Leben führen. Der Autorin ist es von Anfang an gut gelungen, beide Protagonisten authentisch darzustellen. Auf der einen Seite findet sich Dorothy mit ihrer unerschrockenen Art und auf der anderen Seite Ash, der bedacht und überlegt handelt. Beide haben mir schnell gut gefallen, auch wenn mir etwas die Tiefe gefehlt hat. Die Charaktere der beiden werden zwar sehr deutlich und bekommen auch viel Spielraum in der Geschichte, doch wirklich Tiefe, gerade durch verschiedene Gedanken und Gefühle, bekommen die beiden eher weniger. Auch wenn an dieser Stelle sicherlich noch etwas Luft nach oben wäre, fand ich es im Gesamteindruck nicht sonderlich schlimm, weil die Geschichte noch mit vielen anderen Aufbieten kann und dadurch auch noch etwas Steigerung für die Fortsetzung bleibt. In diesem Buch bietet sich eine typische Zeitreise Geschichte mit allen möglichen Paradoxa, die dabei sehr schön eingebaut und erklärt wurden. Neben den Erzählperspektiven durch Dorothy und Ash finden sich auch Tagebucheinträge. Diese habe ich jedes mal aufs neue sehr gerne gelesen, weil es auf eine fesselnde Art Hintergrund Informationen erzählt, dabei aber auch die Zeitreise Paradoxa so schön darstellen können. Durch diese Tagebucheinträge bekommt die Geschichte auch nochmal eine sehr schöne Abwechslung und auch wenn diese immer zwischen der Geschichte zu finden sind, hatte ich nie das Gefühl aus der Geschichte herausgerissen zu werden. Die Geschichte spielt sich in verschiedenen Jahren ab, die auch etwas auseinander liegen. Trotzdem bleibt die Geschichte auch in diesem Aspekt überschaubar. Ich freue mich bei Zeitreise Geschichten immer sehr auf neue Einblicke aus der Vergangenheit und Zukunft. In dieser Geschichte liegt darin jedoch nicht der Fokus und auch wenn Dorothy aus dem Jahr 1913 kommt, hat man davon nur relativ wenig gemerkt. Zudem hatte ich auch meine Schwierigkeiten, mich in das Setting des Seattles aus dem Jahr 2077 zudenken, wie es sich die Autorin vorstellt. Zwar wird das Setting ausreichend dargestellt, dennoch konnte ich einfach keine gute Verbindung aufbauen. Ich fand, dass die Geschichte relativ lange gebraucht hat um Fahrt aufzunehmen und auch dann war es für mich relativ schwer vorzustellen in welche Richtung die Geschichte in etwas geht. Auf der einen Seite ist das gut, da die Geschichte so undurchschaubar ist, aber auf der anderen Seite hat es bei mir auch etwas die Spannung genommen, weil ich nicht wie gebannt auf die nächsten Seiten gewartet habe, mit der Erwartung auf etwas. Trotzdem finden sich im Verlauf der Geschichte durchaus spannende und actionreiche Szenen, die Nervenkitzel versprechen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass nicht so viel passiert, aber nachdem ich den ersten Band beendet habe, hat sich dies Rückblickend geändert. Während mich der Verlauf nicht gänzlich angesprochen hat, konnte das Ende alles wieder aufwiegen. Ein kleiner Teil ist so eingetroffen, wie ich es erwartet habe, aber bei dem Rest wurde ich so sehr überrascht, dass ich nach der letzten Seite einen Moment durchatmen musste. Auch wenn der erste Teil noch etwas Luft nach oben hat, gab es durchaus sehr gelungene Aspekte in der Geschichte, sodass ich jede Seite sehr gerne gelesen habe. Die Autorin bietet dem Leser einen durchaus spannende Zeitreise Geschichte, mit einem sprachlos machenden Ende. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung und kann es kaum erwarten!

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Cover: Ich liebe es! Die vielen kleinen Details sowie die wunderschönen Farben passen einfach absolut perfekt zum Inhalt und sind dabei auch noch ein absoluter Hingucker.😍 Meinung: Eine richtig tolle Zeitreise-Geschichte, welche mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und begeistern konnte. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir total gut. Dieser ist recht einfach gehalten, wodurch ich auch bei anspruchsvolleren Szenen einen angenehmen Lesefluss hatte. Wir lesen hier quasi aus drei Perspektiven. Dorothy, Ash und der Professor. Von klein auf wurde Dorothy von ihrer Mutter gelehrt, wie man andere Menschen liest und diese bestiehlt. Das Mutter Tochter Gespann, war Anfang des 20. Jahrhunderts als Hochstapler unterwegs und hat Männer um ihr Geld gebracht. Dorothy ist gerade einmal 16 Jahre alt, als sie einen Chefchirurgen heiraten soll, verständlicherweise ist sie damit ganz und gar nicht einverstanden. Sie flüchtet und trifft dabei auf Ash, welcher mit seinem Flugzeug in der Nähe ein Zwischenstopp einlegt. In ihm sieht sie ihre Chance, schnell weit wegzukommen. Kurzerhand schleicht sie sich in den Laderaum des Flugzeuges, allerdings weiß sie da noch nicht, das sie erst im Jahr 2077 aussteigen wird. Verständlicherweise ist Dorothy von der Stadt in der Zukunft total überwältigt und gleichermaßen fasziniert, denn nichts ist so, wie sie es bis dahin gekannt hat. Ich finde, diesen Umstand hat die Autorin ziemlich gut widergespiegelt. Durch ihre Vergangenheit hat sie nie die Möglichkeit gehabt, wirklich Freundschaften aufzubauen und das Verhältnis zu ihrer Mutter war auch nicht gerade harmonisch. Dementsprechend schwer fällt es ihr anderen Menschen zu vertrauen. Umso schöner war es zu sehen, wie sie nach und nach in dem Team von Ash aufgetaut ist. Mir hat die gesamte Entwicklung von ihr richtig gut gefallen. Ash mochte ich am Anfang tatsächlich nicht so gern, erst im Verlauf wuchs und wuchs meine Sympathie zu ihm. Er wirkt ziemlich abweisend anderen gegenüber, dies liegt jedoch tatsächlich nicht daran, dass er kein guter Mensch ist. Er hat einfach derzeit den Kopf voller Sorgen und eigentlich keine Kapazitäten mehr für weitere Sorgen frei. Doch als er wieder daheim ist und Dorothy im Laderaum seines Flugzeuges entdeckt, war ihm wohl gleich klar, dass dies ärger für ihn bedeutet. Ash ist auf der suche nach dem Professor, welcher vor einem Jahr verschwunden ist, denn in ihm sieht er die einzige Chance, seinen eigenen nahenden tot zu verhindern. Aus der Perspektive des Professors lesen wir eher indirekt in Form von Tagebuch ausschnitten. Diese Ausschnitte fand ich absolut großartig, denn diese sind superinteressant und stecken voller Informationen. Jedes Kapitel und jeder Tagebucheintrag beginnt mit dem Datum und dem Ort, was total hilfreich zur Orientierung ist. Wir erfahren nicht nur, wie das Zeitreisen entdeckt wurde, sondern auch, welche Risiken diese mit sich bringen und das total verständlich erklärt. Es gibt verschiedene Paradoxen, die durch das Zeitreisen entstehen können, welche superanschaulich erläutert werden. Schon die kleinste Veränderung in der Vergangenheit kann verheerende folgen für die Zukunft haben. Ash und sein Team begeben sich auf eine aufregende Reise, um den Professor zu finden, doch nicht nur sie wollen den Professor. Eine Gruppe terrorisiert die Stadt. Auch sie wollen den Professor finden, denn sie sind überzeugt, dass er die Katastrophe, welche unzählige Menschenleben gekostet hat, durch das Zeitreisen verhindern kann. Die Risiken, die so etwas mit sich bringt, werden dabei vollkommen außer acht gelassen. Fazit: Eine richtig tolle Zeitreise-Geschichte, welche mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln und begeistern konnte. Wir lesen im Wechsel aus der Perspektive von Dorothy und Ash, was ich total toll fand, denn beide nehmen die einzelnen Situationen vollkommen anders war. Zudem lesen wir indirekt noch aus der Perspektive des Professors in Form von Tagebucheinträgen. Dies fand ich besonders cool, denn die Tagebucheinträge stecken voller Informationen. Uns als Leser erläutern sie, wie das Zeitreisen hier funktioniert, aber auch, welche Risiken damit verbunden sind und das auf anschaulicher Art und Weise. Sowohl die Protagonisten als auch die Nebenfiguren gefielen mir gut. Sie sind sehr unterschiedlich und facettenreich, was ich besonders gern mag. Wir haben hier ein paar ruhige Szenen, welche hauptsächlich Informationen bringen, aber auch total actiongeladene Szenen, welche Spannung pur sind. Die Autorin hat hier, wie ich finde, eine gute Harmonie erreicht. Im verlauf gab es mehrmals überraschende Wendungen, doch vor allem mit dem Plot Twist zum Ende hin, hätte ich so absolut nicht gerechnet. Schon jetzt freue ich mich riesig auf die Fortsetzung und hoffe das, die nicht allzu lang auf sich warten lässt. Von mir gibt es auf jeden Fall eine ganz große Leseempfehlung für diese Zeitreise-Geschichte. 💖 Ich danke dem cbj Verlag von herzen für das Rezensionsexemplar.

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