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Rezensionen zu
So viel Zorn und so viel Liebe

Sabaa Tahir

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€ 18,00 [D] inkl. MwSt. | € 18,50 [A] | CHF 24,90* (* empf. VK-Preis)

Da ich von der anderen Reihe der Autorin so begeistert bin, war ich sehr neugierig auf dieses Buch und das Cover finde ich traumhaft schön. Der Schreibstil ist unglaublich gefühlvoll und lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Mir hat der Aufbau des Buches sehr gefallen und auch, dass die Geschichte nicht nur von zwei Perspektiven erzählt worden ist. Salahudin und Noor sind so besondere Charaktere – Noor, für die Musik alles bedeutet und Salahudin, der eher zurückhaltend ist, aber dennoch alles für seine Liebsten tut. Die beiden haben es gar nicht leicht in diesem Buch, da sie so viele Hindernisse überwinden müssen. Aber all das macht sie stärker. Die Entwicklung der Geschichte war unglaublich bewegend. Es sind immer mehr Puzzleteile ans Licht gekommen und manche Handlungen konnten mich sehr überraschen. Das Ende war ein wenig zu abrupt, ansonsten fand ich das Tempo sehr angenehm. Fazit: Ein bewegender Einzelband, der die Geschichte zweier Charakter erzählt, die den Widrigkeiten des Lebens trotzen und stärker daraus hervorgehen.

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Intensives Leseerlebnis

Von: LizzyCurse

27.12.2022

Und dass beides - Zorn und Liebe - auf einmal in einem Menschen brodeln und überschäumen kann, beweist uns Sabaa Tahir emotional und intensiv in ihrem Coming-of-Age Roman über zwei Jugendliche mit pakistanischen Wurzeln in der amerikanischen Kleinstadt am Ende der Welt. Das, was mir wohl am eindrucksvollsten im Gedächtnis bleiben wird, ist die Sprachkunst, mit der Sabaa Tahir es geschafft hat, die Geschichte von Noor und Sal zu erzählen. Hinter ihren Worten liegt eine solche Kraft und Intensität, die das persönliche Drama um die beiden vor meinen Augen lebendig werden lässt. Sie illuminiert das Clouds Inn, lässt uns durch den Spirituosenladen von Noors Onkel wandern und auf den Schulfluren entlang gehen, den kalten Wüstenwind in den Haaren spüren. Und was noch viel wichtiger ist, ihre Worte schaffen es, die Innere Zerrissenheit der beiden darzustellen (ihr erinnert euch: Zorn und Liebe?) - man versteht ihre Intentionen, ihre Gefühle für einander und gegenüber ihrer Umwelt und ihre Ziele, und dass man manchmal auch Mittel einsetzt um an etwas Geliebtem festzuhalten, von denen man weiß, dass es irgendwann in einem Desaster endet. Sal versucht mit allen Mitteln das Motel, das seine Mutter führte, am Laufen zu halten, was seine Kräfte eindeutig übersteigt. Noor will mit allen Mitteln raus aus dieser Kleinstadt, fort von ihrem Onkel, dem sie sich durch eine alte Schuld verbunden fühlt. Die Zwischenkapitel nehmen uns mit in die Vergangenheit von Sals Mutter. Das Buch brodelt - ja, ich denke, dass ist der richtige Ausdruck. Sabaa Tahir hat in diesem Roman über Sal und Noor so viele Themen verarbeitet (gelebter Rassismus ist nur eines unter vielen). Manche schockierend, manche von einer solch alltäglichen Realität, das man zwei Mal hinschauen muss, um sich der gesamten Tragweite der Thematik bewusst zu werden. Sabaa Tahir geht mit einer Intensität an dieses Werk, dass jedes Thema authentisch wirkt, von ganz alltäglichen Dingen wie Noors Musik, die ihr ständiger Begleiter durch die Seiten ist, bis zu hochdramatischen Lösungen, in denen Sal die letzte Rettung sieht. Ich bin um ehrlich zu sein kaum zum Atemholen gekommen und hätte die Dramatik hinter dem Schicksal der beiden auch ohne einen weiteren Schlag verstanden. Zwischenzeitlich war es mir einfach zu viel, das beide zu durchleiden hatten. Doch das bleibt meine einzige Kritik. Je weiter ich in diesem Buch kam, desto mehr hat es mich gepackt. Alles in allem eine wirkliche Coming-of-Age Empfehlung, in der die Liebe zwar zarte Bande schlägt, mich aber nicht stranguliert hat. Nein, es standen andere Dinge im Vordergrund (Stichworte wie Chancengleichheit oder Missbrauch zum Beispiel). Beeindruckt hat mich die Sprache, die einfach nur gepasst hat und wunderbare sprachliche Bilder gezeichnet hat.

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EKZ Bibliotheks-Service GmbH

Von: Theresa Weber aus Reutlingen

14.12.2022

Noor und Sal waren beste Freunde, sind zusammen aufgewachsen und haben sich blind verstanden. Bis ein heftiger Streit alles änderte. Während es Sals kranker Mutter immer schlechter geht und sein Vater dem Alkohol verfällt, tut er alles dafür, das Motel der Familie zu erhalten. Noor hingegen arbeitet im Geschäft ihres Onkels, der mit strenger Hand über sie wacht, deshalb muss sie sich heimlich am College bewerben. Als Sals Mutter stirbt, finden die beiden wieder zueinander, während ihrer beider Leben kollidieren und die Vorfälle aus der Vergangenheit an die Oberfläche holen.- Der Roman von Bestsellerautorin S. Tahir ist eine bildreiche, intensive Geschichte zweier harter Schicksalsschläge. Das Cover wurde perfekt gestaltet, die gedeckten Farben passen zum Plot. Der Roman erzählt aus der Sicht von Noor und Sal in der Gegenwart, sowie aus der Vergangenheit von Sals Mutter. Der Schreibstil ist mitreißend, berührend und intensiv, die behandelten Themen sind zahlreich und bedrückend, eine Triggerwarnung ist der Geschichte vorangestellt. Breit empfohlen.

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Titel: So viel Zorn und so viel Liebe Autorin: Sabaa Tahir Verlag: cbj Preis: 18,00€ Seitenanzahl: 416 Seiten Inhalt: Salahudin und Noor sind mehr als beste Freunde: Beide sind pakistanische Migranten und gemeinsam in einem kleinen Ort in der Wüste Kaliforniens aufgewachsen. Sie verstehen einander wie sonst niemand. Doch ein Streit letzten Sommer hat alles zerstört. Nun kämpft Sal allein darum, das Motel der Familie am Laufen zu halten, während es seiner kranken Mutter Misbah immer schlechter geht und sein Vater den Kummer im Alkohol ertränkt. Noor dagegen arbeitet im Spirituosengeschäft ihres strengen Onkels und versucht gleichzeitig, sich heimlich für ein College zu bewerben, um dem Onkel und diesem Ort für immer Lebewohl sagen zu können. Als Sals Versuche, das Motel zu retten, außer Kontrolle geraten, müssen er und Noor sich fragen, was Freundschaft wert ist und was nötig ist, um die Monster der Vergangenheit zu besiegen – und die mitten unter ihnen. Meine Meinung: Das Cover ist ein einziger Traum. Ich liebe die Landschaft mit dem Sonnenuntergang und dem Sternenhimmel. Das ganze Cover gibt mir einfach das Gefühl, selbst an diesem fast schon magisch wirkenden Ort zu sein und den Wind zu spüren. Zudem ist der Titel fantastisch, lässt mich aber zeitgleich auch immer an “Zorn & Liebe” von Provinz denken. Was mich glaube ich am meisten an diesem Buch packen konnte, war die Art, wie Sabaa Tahir, die Emotionen rübergebracht hat. Sal und Noor sind in meinen Augen zwei Charaktere, denen das Leben auf die wohl übelste Weise überhaupt mitgespielt hat. Etwas das mir hier sehr gefallen hat, waren die Rückblenden in die Vergangenheit von Sal's Mutter. Man hat dadurch mehr über ihre Familie erfahren und was alles so vorgefallen ist, was mir wirklich geholfen hat die Charaktere besser zu verstehen. Und obwohl ich sagen muss, dass ich mit beiden Protagonisten unglaublich viel Mitgefühl hatte und immer wieder die Hoffnung hatte, dass es ihnen vielleicht doch noch besser gehen wird, hatte ich doch Probleme, zu Sal eine echte Bindung aufzubauen. Vielleicht musste ich auch selbst einfach irgendwo die Grenze ziehen und konnte mich deswegen nicht so richtig auf sie einlassen. Denn die Geschichte war etwas, das mir regelrecht den Atem geraubt hat. Ich war völlig fertig gewesen und war manchmal sogar echt am Überlegen, das Buch doch aus der Hand zu legen, einfach weil die Emotionen mich so mitgerissen haben. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, über Familie, über Schmerz, über die Liebe und den Zorn. Das Buch zeigt uns, wie grausam die Welt manchmal wirklich ist, wie Verzweiflung uns alle dazu treiben kann, die falschen Entscheidungen zu treffen und vor allem hat auch Rassismus hier eine wichtig Rolle gespielt. Ich persönlich kann mir nicht herausnehmen nachzuempfinden, was Sal und Noor durchmachen und wie mit ihnen umgegangen wird, ist schrecklich. Nur weil sie keine gebürtigen Amerikaner sind, sind sie nicht gleich weniger Wert und doch hat die Autorin dieses wichtige Thema hier aufgegriffen und mir damit einmal wieder beweisen können, wie schrecklich Rassismus ist. Ich selbst kann ihn nicht erleben und nur mein bestes geben kein Teil davon zu sein, weswegen ich es für mich persönlich wichtig finde auch Bücher zu lesen in denen das Thema vorkommt, um mich weiterzubilden. Doch auch muss ich sagen, dass Sabaa Tahir es hier geschafft hat, etwas positives mit reinzubringen. Denn am Ende scheint immer alles auf die Hoffnung hinauszulaufen, die in diesem Buch in meinen Augen unglaublich wichtig gewesen ist und eine wundervolle Botschaft der Autorin war. Der Schreibstil von Sabaa Tahir war etwas, mit dem ich so in keiner Weise gerechnet habe. Ich war einfach nur hin und weg von den Emotionen und den Momenten, die die Autorin hier beschrieben hat und werde dieses Buch mit Sicherheit nie vergessen können. Die Tiefe, der Schmerz und die Emotionen von denen Sabaa Tahir hier geschrieben hat, gehen einfach unter die Haut und lassen mit Sicherheit niemand so schnell kalt. Es ist kein Buch für Menschen, die mit schwierigen Themen nicht umgehen können und ich empfehlen jedem, dass er einige Pausen beim Lesen einbauen sollte, da dieses Buch voller Gefühlen steckt, die geradezu dafür sorgen können, das man an ihnen ertrinkt. Doch es ist auch eine absolut wichtige Geschichte, die ich doch nur jedem empfehlen kann, denn es steckt voller Philosophie, Stärke und Hoffnung und hat mich definitiv zum nachdenken angeregt. Mich konnte die Autorin mit diesem Buch sehr überzeugen und obwohl dies mein erstes Buch von ihr war, kann ich jetzt schon sagen, dass es sicher nicht mein letztes sein wird. Somit bin ich schon sehr gespannt was als nächstes von ihr kommen wird.

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Buchhandlung J. Heyn GmbH & Co. KG

Von: Susanne Perchtold aus Klagenfurt

28.11.2022

Poetisch, einfühlsam, direkt und zum Nachdenken anregend! Ein außergewöhnlich feinfühliger Jugendroman!

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Meine Meinung Die Autorin Sabaa Tahir kannte ich bereits durch andere Romane, mit denen sie mich auch schon sehr gut unterhalten konnte. Nun stand mit „So viel Zorn und so viel Liebe“ wieder ein Buch aus ihrer Feder auf meinem Leseplan und ich war total gespannt darauf. Das Cover und auch der Klappentext haben mich sehr angesprochen, daher ging es nach dem Laden des eBooks auch flott mit Lesen los. Die hier handelnden Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Sie wirkten vorstellbar beschrieben und ihre Handlungen konnte ich gut nachempfinden. Die beiden Protagonisten Salahudin, auch sal genannt, und Noor sind beste Freunde und stammen beide aus Pakistan. Aufgewachsen sind sie in einem kleinen Ort in der Wüste Kaliforniens. Bis ein Streit sie entzweit hat. Sal kämpft für das Motel ihrer Eltern. Ihre Mum ist krank und der Vater trinkt sehr viel. Ich mochte Sal sehr gerne, dass sie nicht aufgibt fand ich wirklich toll. Noor hingegen will durch eine Bewerbung am College seinem strengen Onkel entkommen. Auch er gefiel mir echt gut und ich mochte ihn. Weiterhin gibt es noch Nebencharaktere, die sich wirklich genauso gut in die Geschichte einfügen. Die Autorin hat hier ein gutes Händchen bewiesen. Der Schreibstil der Autorin ist richtig gut zu lesen. So kam ich locker und auch flüssig durch die Seiten hindurch und konnte dem geschehen auch sehr gut folgen. Geschildert wird das Geschehen zum großen Teil aus den Sichtweisen von Sal und Noor. Beide fand ich für sich echt interessant. Ab und ab gab es noch eine dritte Perspektive, die von Sals Mutter. Hier arbeitet die Autorin hauptsächlich mit Rückblicken. Die Handlung selbst hat mich dann echt total gefangen genommen. Am Anfang war es vielleicht ein wenig viel was da auf mich eingestürmt ist, ich war ein bisschen verwirrt, doch das gab sich sehr schnell und ich war mittendrin. Es ist sehr komplex und voller Tiefe, dazu kommen hier immer wieder einige Wendungen, die alle samt unvorhersehbar waren. Die Autorin versteht es so sehr viel Spannung und Abwechslung zu erzeugen, zudem bringt sie einiges an Emotionen in die Geschichte, so dass mich alles doch auch sehr bewegt hat. Als Leser habe ich mitgefiebert und wollte unbedingt erfahren wie es mit Sal und Noor ausgeht. Das Ende ist dann in meinen Augen gut gelungen. Der Weg dahin ist sehr lang und ich hatte nicht wirklich eine Ahnung wie es letztlich ausgehen würde. Ich persönlich fand es aber absolut richtig so wie kommt. Mich hat es richtig zufriedengestellt. Fazit Insgesamt gesagt ist „So viel Zorn und so viel Liebe“ von Sabaa Tahir ein Roman, der mich wirklich total eingenommen und dann auch wunderbar unterhalten hat. Sehr gut gezeichnete interessante Charaktere, ein sehr angenehm zu lesender flüssiger Stil der Autorin und eine Handlung, die ich als spannend, abwechslungsreich und auch emotional und bewegend empfunden habe, haben mir wirklich tolle Lesestunden beschert und mich so auch überzeugt. Sehr zu empfehlen!

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Dieses Buch spielt in Juniper, einem kleinen Ort in der kalifornischen Wüste und handelt von Noor und Salahudin, Teenager mit pakistanischen Wurzeln und beste Freunde seit Kindertagen, bis DER STREIT ihre Freundschaft beendete. Nun kämpfen beide allein, Sal um den Erhalt des Motels seiner Eltern und gegen die Krankheit der Mutter, sowie die Alkoholsucht seines Vaters und Noor für ihren Traum nach dem Highschool-Abschluss Medizin zu studieren, während der Onkel bei dem sie lebt, ganz andere Pläne für sie hat. Ein einschneidendes Ereignis bringt die beiden Jugendlichen wieder näher zusammen, während alles um sie herum aus dem Ruder zu laufen beginnt…. Was ich erwartet hatte? Einen emotionaler Coming-of-Age Roman mit einer Teenie-Romanze. Bekommen habe ich eine so vielschichtige Geschichte, wie ich sie schon länger nicht gelesen habe. Es war kein einfaches Buch, weil es viele schwere Themen behandelt. Die Protagonisten werden mit Verlust, Trauer, Diskriminierung, Drogenkonsum & Gewalt konfrontiert, gleichzeitig verwebt Sabaa Tahir diesen schwierigen Stoff mit Freundschaft, Familie, Liebe, Glaube und Hoffnung, so dass eine Geschichte entsteht die mitten ins Herz trifft. Was man beim Lesen ganz besonders spürt, ist die Liebe der Autorin zur Pakistan und seiner Kultur & Religion. Anfangs bin ich etwas über die pakistanischen Wörter und Sätze, die immer wieder in den Text eingeflochten sind, gestolpert, habe mich aber sehr schnell daran gewöhnt. Die tiefe Verbundenheit zum Islam spürt man auch in der Ausarbeitung der Nebencharaktere, wie dem jungen Imam Shafiq und seiner Frau Khadija, die ein beeindruckendes Beispiel für praktizierte Nächstenliebe abgeben. Und wer Musik liebt, wird auch seine Freude haben. Noor hat immer ihre Kopfhörer im Ohr und die Musik, die sie hört, gibt meist ihre Stimmung wieder. Viele der erwähnten Lieder kannte ich, andere habe ich mir angehört, wodurch man die Stimmung des Buches noch besser nachempfinden konnte. Ich kann diese Buch jedem ans Herz legen, der gerne Jugendbücher mit Tiefgang liest, die gleichzeitig den eigenen Horizont erweitern. Eine besondere Geschichte

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Noor und Salahudin sind zwei Jugendliche pakistanischer Herkunft, die in einem kleinen Ort (Juniper) in Kalifornien wohnen. Seit ihrem Streit steht ihre Freundschaft auf der Kippe. Jeder trägt sein Päckchen für sich alleine. Noor träumt davon, Juniper zu verlassen und zu studieren und endlich ihrem Onkel zu entkommen. Salahudin muss sich um das Familienhotel, während seine Mutter schwer erkrankt ist und seiner Vater sein Kummer in Alkohol ertränkt. Werden es die beiden wieder schaffen, zueinander zu finden? Ich liebe dieses Buch! Zu Beginn habe ich zwei Jugendliche kennengelernt, die so viel Wut in sich tragen und wusste nicht, wohin mich die Geschichte führen wird. Sabaa Tahirs Schreibstil hat es mir aber leicht gemacht, doch schnell in die Geschichte reinzufinden und ihre Charaktere zu verstehen. Wenn man mich fragen würde, ob ich einen Lieblingscharakter habe, könnte ich die Frage nicht beantworten. Jede Figur war besonders und ich konnte mit allen mitfühlen. Außer mit Jamie! Noor und Sal waren mir von Anfang an total sympathisch. Ich habe sehr daran gelitten, wie sich andere Menschen ihnen gegenüber verhalten haben, nur weil sie keine gebürtige Amerikaner sind. Meine Seele tat weh und hätte sie am liebsten beschützt. Die Gefühle, die hier herrschen sind etwas anders als in anderen Jugendbüchern. Man spürt als Leser oft Wut, Zorn und erlebt Ungerechtigkeit. Aber es gab auch Liebe, ja, die gab es. Und diese war warm wie das Licht. Wichtig fand ich die Kapiteln aus Misbahs Sicht, da sie so viel über die Vergangenheit preisgaben und mir geholfen haben, jede Figur besser zu verstehen. Außer Jamie! Es ist schwierig, mehr über den Inhalt und die Entwicklung der Charaktere zu sagen, ohne zu sehr zu spoilern. Deshalb möchte ich meine Rezension eher allgemein halten und jedem die Chance geben, sich selbst eine Meinung von diesem tollen Buch zu bilden. Ich kann es nur wärmstens empfehlen!

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