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Rezensionen zu
Landpartie

Gary Shteyngart

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€ 25,00 [D] inkl. MwSt. | € 25,70 [A] | CHF 35,90* (* empf. VK-Preis)

Zeitverschwendung - leider

Von: Sabine

23.06.2022

Die Idee, während der Pandemie 7 Erwachsene und ein (komisches Kind) miteinander in der Pampa zu isolieren, ist ja nicht schlecht. Auch die daraus entstehenden Probleme sind nachvollziehbar. Stellenweise hat mich der Text auch unterhalten und amüsiert. Schwieriger waren die Zeit- und Personensprünge auf die Reihe zu bekommen. Mir war das ganze Buch zu langatmig, hätte stellenweise auch in gekürzter Form funktioniert. Wenn ich das Buch nicht als Testleser erhalten hätte, so häte ich es nicht zu Ende gelesen. Und das passiert mir selten.

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Sehr seltsame Gesellschaft...

Von: jjs_welt

14.06.2022

Ich muss sagen, ich konnte leider keinen Zugang zur Geschichte finden. Der Roman handelt vom Anfang der Corona Zeit. Eine Gruppe teilweise exzentrischer "Freunde" findet sich zusammen und wird die meiste Zeit zusammen in eigens gewählter Quarantäne verbringen. Dabei kommen bei den verschiedenen Charakteren Erinnerungen hoch und sie werden mit ihren eigenen "Quirks" konfrontiert als auch mit denen der anderen Anwesenden. Es geschieht Seltsames, das ich beim besten Willen nicht nachvollziehen konnte. Der Autor hüpft beim Erzählen dabei von Person zu Person, sodass ich auch ehrlich gesagt manchmal nicht mehr wusste, wer jetzt wer war und welche Motivation hinter den Handlungen der einzelnen Personen stand. Ich empfand das Buch teilweise etwas als "Fleißarbeit" und habe mich schlussendlich bis zum Ende durchgekämpft. Aber für mich hat der Roman keinen Mehrwert geboten. Es gab vereinzelte Stellen, die ich interessant fand und Charaktere, deren Motive mich mehr interessierten, deshalb sind es für mich noch 2 Sterne, die ich vergebe.

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interessanter Schreibstil, wenig Handlung

Von: twentysevenbooks

14.06.2022

Es ist eines dieser Bücher, die sich lange ziehen, aber keinen richtigen Plot oder Klimax haben. Ich mochte den Schreibstil und dass Vieles nicht so offensichtlich genannt wird, trotzdem hat es sich im Endeffekt für mich etwas zu lange gezogen und mich nie wirklich in den Bann gezogen.

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„Onkel Wanja“ auf Amerikanisch

Von: Mary Mc Mole

14.06.2022

Es ist das erste Buch, das ich von diesem (vorab zu Recht) hochgelobten amerikanischen Schriftsteller jüdisch-russischer Abstammung gelesen habe. Die Ankündigung hat mich neugierig gemacht, da es in Zeiten der Pandemie auf einem Landgut unweit von New York spielt und mich stark an den „Großen Gatsby“ erinnert hat. Sasha Senderovsky , Dozent, Autor und Grundbesitzer russischer Abstammung sowie seine Frau Masha, Psychiaterin ziehen sich zu Anfang der Pandemie im Frühjahr 2020 auf ihr Landgut in der Nähe der großen Stadt zurück. Sie haben eine 8jährige Adoptivtochter Natasha, die koreanischer Abstammung ist. Zu sich haben sie ihre engsten und ältesten Freunde aus High Scool-Zeiten eingeladen, um mit ihnen zusammen die schlimmste Zeit in Sicherheit zu verbringen und die heraufziehende Katastrophe aus der Ferne zu beobachten: Karen Cho –Erfinderin einer beliebten Dating-App, koreanischer Abstammung Vinod Mehta - indischer Abstammung, ehemaliger außerordentlicher Professor und versuchter Buchautor, der schon jahrelang in Karen verliebt ist, Ed Kim – Lebemann und Gentleman, Hobbykoch Außerdem stoßen zwei neue und jüngere Personen zu dieser illustren Runde: Dee Cameron – Autorin und ehemalige Studentin von Sasha Der Schauspieler – als Stargast, von der „Neuen Zürcher Zeitung“ als der Welt größter Mime bezeichnet. Diese Konstellation allein bietet ausreichend Stoff für wunderbare Dialoge und Einsichten in bizarre Gefühlswelten. Die Freunde denken, sie machen sich eine schöne Zeit in der sicheren Enklave bei gutem Essen und anregenden und intellektuellen Gesprächen. Diese Zeit dauert länger als gedacht, zieht sich über Monate hinweg und es wachsen neue Freund- und Liebschaften. Alte Geschichten werden aufgewärmt und so manche Überraschung kommt ans Tageslicht. Für zusätzliche Verwirrung sorgt der Schauspieler und die Dating-App, die Karen erfunden hat… In dem Buch werden vielfältige Themen unserer Zeit behandelt, wie z.B. die Pandemie und deren Auswirkungen auf unsere Zukunft, die Bewusstseinsbildung von Adoptivkindern ausländischer Herkunft sowie die Rolle der Kunst und der sozialen Medien in der heutigen Gesellschaft. Außerdem bekommt man Einblick in politische Bewegungen und Rassismus im heutigen Amerika. Dabei finde ich den Schreibstil des Autors aber humorvoll und ironisch, fast süffisant. Das Buch lässt sich nicht leicht lesen, wenn man nicht sehr vertraut mit der amerikanischen Kultur und Politik ist. Das Leben ausländischer Immigranten spielt eine große Rolle. Es hilft außerdem, wenn man sich bei den großen Klassikern der russischen Literatur etwas auskennt. Nichtdestotrotz beleuchtet es als eines der ersten Werke die Auswirkungen der Pandemie auf das Denken und Handeln der Menschen und das in tragikomischer Art und Weise. Ich kann es jedem empfehlen, der sich mit diesen Themen aus der Sicht des heutigen Amerikas besser vertraut machen möchte und Freude an intelligenter zeitgenössischer Literatur hat.

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Stadtflucht in Pandemiezeiten

Von: Florian

13.06.2022

Ein amüsanter teilweise absurd komischer Roman über eine Gruppe krisenbedingter Aussteiger/innen. Der Roman beginnt mit der Ankunft der einzelnen Personen in der ländlichen Idylle, zu Gast bei einem mehr oder weniger erfolgreichem Autor. Dort wollen sie gemeinsam die Pandemiezeit überbrücken. Ein lockerer Erzählstil bietet leichte Sommerlektüre. Das Cover ist leider etwas lieblos gestaltet, es ist definitiv kein Hingucker im Regal.

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Verwirrend und nicht fesselnd

Von: CP

12.06.2022

Die Buchbeschreibung hatte zunächst mein Interesse geweckt, allerdings hat das Buch es nie geschafft, mich in seinen Bann zu ziehen. Ich habe es zwar zu Ende gelesen, aber ohne jegliche Begeisterung. Für mich war der Schreibstil eher verwirrend, da oftmals unter anderem nicht klar war, aus welcher Perspektive gerade geschrieben wird. So hatte man auch nicht die Möglichkeit, Sympathien mit den einzelnen Personen aufzubauen. Daher kann ich letztlich keine Empfehlung für dieses Buch aussprechen.

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Eine Landpartie könnte so harmonisch und entspannend sein, vor allem in den akuten Anfängen einer Pandemie. Doch Gary Shteyngart hält uns als urbaner Gesellschaft den Spiegel vor, legt gar den Finger in die Wunde des Narzissmus und der täglichen Sinnfrage. Wer sind wir noch, wenn alles zum erliegen kommt? War unser bisheriger Lebensalltag wirklich so erfüllt mit den unzähligen Arbeitsstunden, den Statussymbolen und social-media-Inhalten? Und was sind wir bereit, zu verändern bzw. welche persönlichen Kosten sind wir bereit, für Veränderung zu tragen? Der Autor versteht es, herauszuarbeiten, wie der Beginn der Covid-19-Pandemie für uns alle ausgesehen hat. Dabei spielt es keine Rolle, dass der Roman auf dem amerikanischen Land spielt, auch wenn er noch typische amerikanische Alltagsthemen mit einbindet. Jede:r Leser:in dürfte sich in der Erzählung wiederfinden und sich mit den verschiedenen Protagonist:innen identifizieren können. Shteyngart versteht es, unsere modernen Marotten, die durch die Pandemie entweder verstärkt oder in Frage gestellt wurden, geradezu zu sezieren und ausdrucksstark, wie auch zuweilen humoristisch, in Szene zu setzen. Dabei beschreibt er einen Pandemiealltag im Jahre 2020 in weniger alltäglichen Worten, die zusammen mit der schnellen Erzählweise und unzähliger Popkulturverweise eine gewisse Spannung erzeugen, aber auch Aufmerksamkeit erfordern. So wurde aus einem potentiell langweiligen Roman über die Covid-19-Pandemie eine facettenreiche Erzählung über die Selbstfindung bzw. -reflexion und das Miteinander in Krisenzeiten, vor dem Hintergrund unserer urbanen Gesellschaft und der zunehmenden Bedeutung moderner Freundschaften, bei gleichzeitigem Bedeutungsverlust der traditionellen Familie.

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Idyllisch

Von: betweenenchantingpages

07.06.2022

„Landpartie“ ein idyllischer Roman über Freundschaften und Beziehungen, welche über die Monate des Lockdowns wachsen. In diesem Roman gab es einfach von allem etwas; Freundschaften, Beziehungen und es wurden wichtige Themen aufgegriffen welche sich 2020 abgespielt haben. Mich haben jedoch teilweise die Zusammenhänge der Charaktere verwirrt; also beispielsweise wer wer ist und wie sich die Charaktere kennen gelernt haben. Abgesehen davon war Gary Shteyngart’s Roman lesenswert.

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