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Rezensionen zu
Die Insel der Herzen

Isabelle Broom

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Eigene Meinung: Die Autorin schreibt so schön, als wäre man sofort dort. Begeistert tauche ich ein in die fantastische Landschaft, sehr detailliert sehe die kroatische Inselwelt vor mir. Der Duft nach Sommer, das Rauschen des Meeres und ein Blick über die Häuser von Hvar. Ein Kaffee am Hafen, in verwinkelten Gassen eine Pizza kaufen oder die Festung erklimmen. Die spektakuläre Aussicht genießen. Anfangs ein gutes und fesselndes Buch. Alex war mir gleich sympathisch mit seiner ruhigen Art. Fazit: Ein tolles Buch zum Träumen.

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Momentan haben mich Romane mit einem Setting im Süden, bzw. am Meer, ganz für sich eingenommen. Umso größer war die Freude, als ich „Die Insel der Herzen“ von Isabelle Broom als Rezensionsexemplar erhielt- und damit ein großes Lesevergnügen. Kate hat eine schwierige Beziehung zu James hinter sich. Sie flüchtet vor diesem Chaos auf die kroatische Insel Hvar. Sie hofft, dort dem Kummer über das Beziehungsende entfliehen zu können. Aber irgendwie scheint sie anfangs noch an James zu hängen und hofft, dass er sie zurück will. Doch dieser Gedanke verschwindet schnell wieder. Sie hilft ihrem Bruder Toby, der dort eine Unterkunft für Touristen betreibt. Kate besitzt eine große Liebe zum Innendesign und zur Dekoration, was bei den Renovierungsarbeiten von Tobys Unterkunft sehr von Vorteil ist. Dann lernt sie den Bootsbesitzer Alex kennen- und ist fasziniert von ihm. Die Beiden fühlen sich zueinander hingezogen und Kate ertappt sich immer öfter bei den Gedanken, James zu vergessen. Mir gefällt Alex sehr gut, er ist eine Art Lebenskünstler, ein Freigeist, der mit sich und seinem Leben im Einklang ist. Er tut Kate gut, die sich aber immer mehr in einem kleinen Chaos befindet. Hängt sie noch an James oder ist sie bereit, der sich anbahnenden Liebe zu Alex eine Chance zu geben? Obwohl Alex recht freigeistig ist, scheint er etwas zu verbergen. Genau diese Geheimnisse tragen zu ihrem Gefühlschaos bei. Sie wollte doch auf Hvar der Liebe entkommen, zur Ruhe kommen. Viele Geheimnisse kommen ans Tageslicht und eben diese Ereignisse sind es neben einem wunderbaren Setting und einer sehr bildlichen Schilderung, die „Die Insel der Herzen“ sprichwörtlich zu einem echten Herzensbuch für mich machen. Ich habe mitgefiebert, habe mich an die kroatische Küste, ans Meer geträumt und wurde zu keinem Zeitpunkt vom Plott oder den Protagonisten enttäuscht. Ich mochte auch Kates Bruder Toby und den Italiener Filippo sehr. Das Cover passt für mich nicht ganz. Es vermittelt den Eindruck eines ruhigen, sanft dahin plätschernden Romans- doch „Die Insel der Herzen“ ist so viel mehr. Ein perfekter Roman mit einem perfekten Setting und sehr sympatischen Protagonisten, Kurz gesagt: ich liebe dieses Buch! Daher vergebe ich mit gutem Gewissen 4,5 von 5*

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Insgeheim hofft die abgewiesene Kate auf James Reue. Ihr Ex-Freund muss doch einsehen was er mit ihr aufgibt, oder? Ihre Flucht nach Kroatien sieht sie nur als Mittel zum Zweck. Und weil sie schon mal da ist hilft sie ihrem Bruder Toby bei den Renovierungsarbeiten für seine neue Herberge. Ihr jahrelanges Interesse für Einrichten und Dekorieren entfaltet neue Kräfte in der verletzten Dreißigjährigen. Zusätzliche Unterstützung findet sie in Alex, einem unkonventionellen Allroundtalent. Der freigeistige Bootsbesitzer gibt Kate neuen Mut, auf gewisse Weise fasziniert er mit der Zeit die Britin. Immer weiter gerät sie in emotionalen Zwiespalt zwischen James und Alex. Endlich zeichnet sich ein Gewinner ab, doch plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Schnell erobern mich Toby und sein herzlicher Italiener Filippo. Dankbar nehmen sie Kates Hilfe entgegen, schenken ihr dafür Vertrauen und bestärken sie. Der Anker den sie zur Entfaltung braucht. Anfangs war Kate so voller Kummer und Herzeleid das ich ein wenig Zeit brauchte um mit ihr warm zu werden. Der Lebenskünstler Alex hingegen konnte mich mit seiner ruhigen Art schnell einnehmen. Sein Schweigen über sich, gut überlegte Antworten und geheimnisvolles Abtauchen für einige Tage lassen mich rätseln. Was verbirgt er? Immer wieder streut die Autorin Puzzleteile ins Geschehen. Macht die Erzählung spannend wie ein Boot das erst gleitet, sich dann auf offenem Meer dem Sturm zuwendet. Es schaukelt hoch und nieder, es kracht und trotzt bis nach der Höllenfahrt endlich Sonne durch die Wolken blitzt. Versteckte Geheimnisse werden freigespült, manchmal untergraben. Begeistert tauche ich ein in die fantastische Landschaft, sehe die kroatische Inselwelt vor mir aufsteigen. Der Duft nach Sommer, das Rauschen des Meeres und ein Blick über die Häuser von Hvar. Ein Kaffee am Hafen, in verwinkelten Gassen eine Pizza kaufen oder die Festung erklimmen. Die spektakuläre Aussicht genießen. Koffer packen und ab, wie schön wäre das. Lach. Anfangs ein gutes, dann ein fesselndes Buch. Ich vergebe verdiente vier Sterne und empfehle die Erzählung aus mehreren Perspektiven zum Abschalten und Träumen.

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