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Rezensionen zu
Dodoland – Uns geht’s zu gut!

Martin Limbeck

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€ 22,00 [D] inkl. MwSt. | € 22,70 [A] | CHF 30,90* (* empf. VK-Preis)

Der Titel des Buches verspricht einiges und das wird dem Leser auch geboten. Mutig geht der Autor an das Thema heran, besonders in der heutigen Zeit, wo vieles im Umbruch ist und die Menschen ihr bisheriges Leben überdenken. Er hat gute Gedanken und Ideen, für die er motiviert, sie auszuprobieren. Der Schreibstil ist angenehm flüssig zu lesen und die kleine Anekdote mit diesem besonderen Tier und seinem Verhalten, lockt den Leser einfach in den Text. Ich empfehle dieses Buch allen, die Lust haben, sich mit einer neuen Sichtweise auf die Zukunft zu beschäftigen.

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Bemerkenswert und leider beängstigend wahr

Von: gloomy-sunday

08.06.2022

Limbeck schreibt in diesem gesellschaftskritischen Werk eindringlich über die schon vorherrschenden und noch zu erwartenden Probleme unserer Nation. Über einen Großteil der "Mitbürger", die sich durch ihr und unser Leben schnorren, darauf stolz sind alles für lau zu bekommen, aber kein bisschen dazu bereit sind, auch nur einen Millimeter Gegenleistung zu erbringen. Wenns schlecht läuft, sind die Anderen schuld. Man jammert so lange, bis irgendjemand Mitleid hat oder ein noch schlechteres Gewissen (oder es nicht mehr hören kann) und dem armen Schlumpf, bzw. Dodo aus der Patsche hilft. O-TOn des Buches: Wenn der Deutsche irgendwas gelernt hat und immer besser darin wird, dann ist es jammern. Wissen wir alle. Jeder kennt die Geschichten, die in vielfältigen Beispielen in diesem Buch vorkommen. Was mir hier ein bisschen fehlt, ist die (Un-)Verhältnismäßigkeit zu Angestellten oder Arbeitern in doch eher einfachen aber so wichtigen Berufen in Handwerk, (Kranken)Pflege oder Dienstleistungen. Jeder weiß, dass sie für ihre Leistungen viel zu schlecht bezahlt werden. Und da ist es auch kein Wunder, dass die wenigsten Jugendlichen diese Berufszweige einschlagen wollen. Aber es kann und möchte auch keiner einen reelen Preis für handgemachte Dinge und Dienstleistungen zahlen, am besten noch nachhaltig und Made in Germany. Da hilft auch kein Mindestlohn oder ein bedingungsloses Grundeinkommen. In manchen Berufen wird man nie finanziell reich werden. Aber es kann auch nicht sein, dass man sich zusätzlich zu einem Hungerlohn körperlich kaputt arbeitet oder sich als "Helfer" (Polizei, Feuerwehr, Sanitäter, usw.) von der Gesellschaft wortwörtlich beschimpfen oder bespucken lassen muss. Berufe die eigentlich Berufung sind, nicht nur für Künstler, dürfen nicht aussterben, solange es Menschen gibt, die ihren Beruf lieben, und nicht nur ständig über ihren unfähigen Chef, neidische Kollegen oder nervige Kunden/Patienten jammern und lamentieren. Das Jammern ist für mich einer der größten Aspekte, die nicht nur jeden nerven sondern auch die Wirtschaft und Gesellschaft behindern größer werden zu können. Und für diese Erkenntnis hilft dieses Buch zwar auch, aber das weiß eigentlich jeder auch selbst: wenn es irgendwo piekt, hilft kein jammern, daß es piekt! Denn das unterscheidet uns in erster Linie vom Dodo oder allen anderen Tieren: Wir haben Verstand und Wissen, wir können Dinge ändern, wenn wir sie ansprechen, uns die Probleme bewußt machen und uns ggf. Hilfe suchen. Wir kennen unsere Schwächen aber auch unsere Stärken, wir sind nicht nur unfähige Dödel, die ihre Feinde nicht (er)kennen!. Man muß dann öfter mal in Lösungen denken und eben nicht in Problemen..

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Leider wenig Inhalt

Von: Streiflicht

07.06.2022

Auf dieses Buch hatte ich mich sehr gefreut, weil ich die Idee dahinter so toll fand und auch die Kurzbeschreibung. Auch der Vergleich mit den Dodos hatte für mich gut gepasst und ich war neugierig, mehr zu erfahren. Leider war es nach 30 Seiten immer noch ein Lamentieren und nach mehr als 50 immer noch. Ich hoffte immer weiter, dass es nun endlich mal konkret werden würde. Leider hat Martin Limbeck wenig mehr zu sagen, als dass es so nicht weitergehen kann. In seinen Augen sind nur Unternehmer und eine Handvoll gute Mitarbeiter die, die das Land vorwärts bringen. Alle anderen zählen überhaupt nicht. Ja, es stimmt, dass der öffentliche Dienst keine produktive Wertschöpfung erbringt. Und er findet auch, dass diese Menschen unheimlich wichtig sind, gleichzeitig wertet er sie aber ab. Die Jugendlichen, die gegen eine Ausbeutung der Erde sind, beschimpft er ebenfalls. Und so weiter... Das fand ich wenig hilfreich und ich hätte mir gewünscht, dass es weniger eine Abrechnung ist, als konkrete Vorschläge und Ideen, wie man es besser machen kann. Schimpfen und meckern alleine reicht nicht, um jemanden wachzurütteln oder es besser zu machen. Schade, mich hat das wenig erreicht.

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Top Buch

Von: Keller

07.06.2022

Sehr gut geschrieben, der Mann bringt es auf den Punkt was die meisten denken und wie es wirklich ist mit Staat und Gesellschaft. Hoffentlich lesen es ganz viele und wachen mal auf. Es sollte Pflichtlektüre in allen Schulen werden. Habe es schon mehrfach ausgeliehen, jeder ist begeistert. Kann es nur empfehlen.

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Aufruf zur Leistung

Von: buchleserin

06.06.2022

Dieses Buch beschreibt sehr treffend die aktuelle Situation in unserem Land, sich möglichst ohne große Anstrengung und gerne mit Hilfe des Staates durchs Leben treiben lassen. Meiner Meinung nach sollte das Buch zur Pflichtlektüre in Schulen und an Universitäten werden, um die jungen Leute wachzurütteln. Denn wenn sich in unserem Land nichts ändert, dann werden immer mehr gute Leute abwandern und der Rest kann es sich in unserem Super-Sozialstaat bequem machen..., bloß wer zahlt dann überhaupt noch was zum Verteilen ein?

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Es geht auch anders

Von: Hana Widdige

06.06.2022

Nicht zurücklehnen, ranklotzen! Mit diesem Motto lässt sich wohl gut zusammenfassen, was Martin Limbeck den Leser*innen seines Buchs „Dodoland – uns geht’s zu gut. Warum wir wieder mehr leisten müssen“ mit auf den Weg geben will. Mit einfachen und eingängigen Worten, die jedem verständlich sind, startet Limbeck einen Aufruf für eine neue Leistungskultur, damit es mit der Gesellschaft wieder bergauf gehen kann und wir die unsere „Selbstabschaffungstendenzen“ entlarven und überwinden können. Seine Beispiele sind lebensnah und verdeutlichen, dass für ihn wirtschaftliches Wachstum und persönliches Glück keine Gegensätze sind, sondern sogar einander bedingen. Die Struktur seines Buchs erinnert an einen assoziativen Gedankenspaziergang, der argumentativ darstellt, wie schlecht es derzeit um die Leistungsbereitschaft in unserer Gesellschaft bestellt ist, wie die wirtschaftlichen Entwicklungen weitergehen werden, wenn sich nichts ändert, und warum Leistungskultur sich lohnt und wie wir sie erreichen können. Ich lese nicht häufig Ratgeber. Dieser hat mich aber interessiert, weil er gesellschaftliche Entwicklungen in den Blick nimmt, die ich wiederum sehr spannend finde. Dabei hat mich vor allem beeindruckt, dass er gesellschaftliche und politische Haltungen, die wir häufig hinnehmen ohne sie zu hinterfragen, aus einer anderen Perspektive betrachtet, Alternativen aufzeigt und so zum Nachdenken anregt, wie man eigentlich selbst zu einer neuen Leistungskultur steht.

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Ich bin zwiegespalten. Mir gefällt die Idee, dass wir mehr leisten müssen, um die Gesellschaft voranzubringen. Daher stimme ich einigen Aspekten zu, zB dass Respektspersonen anerkannt werden sollen, wir von ihnen übertragene Aufgaben ausführen sollen, oder dass wir nur verlangen, was wir verdienen (bsp. Gehaltserhöhungen). Interessant war die Endlich-Feierabend-Gehirnwäsche (S 99) mit der der Autor meint, dass uns eingeredet wird wir leben für den Feierabend. Hätten wir mehr Freude an unserer Arbeit ginge es uns besser. Andererseits fand ich das Buch schlecht umgesetzt. Mich hat der Autor auf S 13 verloren, als er schrieb, dass "ungefähr 12 Millionen [Menschen] direkt oder indirekt vom Staat" leben und somit nicht produktiv sind. Als Lehrer war ich ausgeschlossen. Auch wurde klar er beschränkt Produktiv-sein auf das Berufsleben und ich muss meinen Beruf aufgeben, um in seinem Sinn produktiv zu sein. Er verlangt, dass der Staat "die Kinder in der Schule wieder lehrt, was sie zum Leben brauchen" (S 185). Diese Aussage ist unreflektiert, da es subjektiv ist, was Kinder brauchen. Aus seiner Sicht ist das der Umgang mit Finanzen. Mathematiker bemängeln, dass Schüler zu wenig abstrakt Denken, … Pauschalisierend: Er schreibt: „Zweitens sind die Lehrer allesamt […] nie jemals mit digitalen Unterrichtskonzepten in Berührung gekommen“ (S 126). Dies trifft auf wenige Lehrer zu. Aus meiner Erfahrung bieten viele Schulen interne Fortbildungen zur Digitalisierung an, es gibt ein breites Angebot externer Referenten und in der Lehrerausbildung ist Medienbildung ein fester Bestandteil. Mehrfach schreibt er „Du wirst fett, faul und dumm“ (S 43), „fett, dumpf und träge“ (S 191), ebenso S 105. Ich hoffte, wir hätten das Vorurteil über den Zusammenhang von Dummheit, Faulheit und Übergewicht überwunden und Übergewicht würde als Krankheit anerkannt; offenbar leider nicht. Unzureichend beleuchtet ist die Behauptung, dass es im 19 Jh "zahlreiche Forscher und Wissenschaftler" (S 16) gab. Daraufhin zählt er Namen wie Röntgen, Koch, ... auf. Dies ist kein Argument dafür, dass es im 20. Jh zu wenig Forschung gab und die Menschen faul wurden. Jeder kann Wissenschaftler aus diesem Jh. nennen. Jedoch betreiben wir keine Grundlagenforschung mehr und die Theorien sind schwerer zu verstehen. zB kennt jeder Chemiker de Broglie und jeder Physiker Feynman, aber Außenstehenden sind sie unbekannt. Ungleichmäßig belegt: Mich enttsäuschte, dass Aussagen ungleichmäßig belegt sind. Meistens gibt er Quellen an, jedoch gibt es auch unbelegte Aussagen, wie „So ein handelsüblicher Millennial wechselt doch bis zur Rente 17 Mal den Job“ (S 123). Neben der Quelle hätte mich die Art der Datenerhebung und die Definition des Jobwechsels interessiert. Ebenso „Ich bin überhaupt nicht gegen ein Sozialsystem, um Bürgern zu helfen, die unverschuldet in Not geraten. […] Aber zugleich ist es eben auch für Faulpelze einfach zu bequem geworden“ (S 170). Hier wären Zahlen hilfreich, um mir eine reflektierte Meinung zu bilden. Unreflektiert: Zitate wie "Laut Daten des Statistischen Bundesamts sind fast 40% der Lehrer über 50 und jeder achte über 60 Jahre" (S 126) haben mich frustriert. Hier hat weder der Autor noch der Lektor nachgedacht. Angenommen ein Lehrer arbeitet von 25 bis 65 J, also 40 J lang, was finde ich eine passende Annahme ist. Dann sind 37,5% der Lehrer über 50 J, was genau 15/40=3/8 sind, beziehungsweise 1/8=5/40 sind über 60. (ebenso S 196) Also sind die Zahlen im Mittel. Stehen sie unreflektiert wie Schlagzeilen im Text, so erinnert das an die Bild. Kaum Handlungsvorschläge: Leider hat sich meine Hoffnung auf konkrete Handlungsvorschläge nicht erfüllt. Mir war früh klar, dass es sich nicht Lehrer richtet und Produktivität auf den Beruf beschränkt, jedoch hatte ich bis zum Schluss eine Resthoffnung. Der einzige Handlungsvorschlag, den ich mitnehme, war, dass wir unser Steuersystem ändern müssen. Der ist zu großer für mich, um anzufangen. Keine Kaufempfehlung!

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„Dodoland – Uns geht’s zu gut“ von Martin Limbeck Inhaltsangabe: Sei kein Dodo, lern fliegen! Wir sind ganz schön bequem geworden. Wirtschaftlich ähneln wir flugunfähigen Dodos. Wir sind lieber Gehaltsempfänger als Unternehmer. Optimieren lieber unsere Freizeit als unsere Arbeit. Und unseren Kindern ermöglichen wir einen von Fleiß befreiten Start ins Leben. Kein Wunder, dass unsere Wirtschaftsleistung und unser Wohlstand stetig zurückgehen. Schuld daran sind übrigens nicht »die anderen« oder »die da oben«, sondern wir selbst. Uns geht‘s zu gut! Martin Limbeck lamentiert nicht, er packt an! Ehrlich und direkt zeigt uns der Selfmade-Unternehmer, wie wir das Fliegen wieder lernen: mit Ausdauer und Selbstdisziplin sowie einer Frischzellenkur in unternehmerischem Denken. Limbecks Erfolgsformel: Wir brauchen eine neue gesellschaftliche Leistungskultur. Nur mit ihr begründen wir den Wohlstand von morgen. Eigene Meinung: „Ich sehe ein Land in der Hängematte. Erschöpft vom Wohlstand. Satt, gelangweilt, stumpf, übergewichtig, chronisch krank, vor sich hintrottelnd. Dem Schicksal hingegeben, ziellos, willenlos, kein Kampfgeist, keine Freude am Wettbewerb, ängstlich.“ – Martin Limbeck (Dodoland -S. 105) Martin Limbecks Buch zu lesen war für mich ein mentales Auf und Ab. Nicht weil es nicht gut ist, denn das ist es in der Tat und zwar richtig, sondern weil ich zwischen „Wir sind alle verloren“ und „Wir müssen alle wieder anpacken“ gedanklich hin und her pendelte. Herr Limbeck nimmt absolut kein Blatt vor den Mund und ist dabei ehrlich und direkt. Betont aber auch an der ein oder anderen Stelle, dass es sich hier und da um seine ganz persönliche Meinung handelt. Heißt also auch deutlich für den Leser: Der Empfänger macht die Nachricht und jeder zieht sich folglich den Schuh an, der ihm passt. Mit seinen ausgesprochen guten und bildhaften Beispielen ist es selbst für den Laien (oder Dodo) kein langweiliges, wirtschaftliches Fachgesimpel in Bürokratenlatein und Schachtelsätzen. Ein bisschen Angst hat mir Herrn Limbecks Aufzeigen von Offensichtlichkeiten schon gemacht. Dinge die wir zwar unterschwellig wissen und ihren damit verbundenen Verfall haben wir auch begriffen, aber tief in unseren Hinterköpfen vergraben und mit allgegenwärtiger „Hauptsache mit dem eigenen Arsch an die Wand“-Mentalität überlappt. Ich möchte mich gar nicht vom „Dodo-sein abgrenzen. Auch ich arbeite in einem riesigen staatlichen Verwaltungsapparat, der tagtäglich Unsummen an Steuergeldern frisst. Trotzdem versuche ich seit einigen Jahren, ein wertschöpfendes Mitglied der Gesellschaft zu sein. Denn klar ist, nicht jeder kann Unternehmer sein, aber das muss auch keiner sein um sinnvoll zu unserer Wirtschaft etwas beizutragen. Wichtig ist, und das stellt Limbeck auch in seinen Lösungsansätzen im hinteren und abschließenden Teil seines Buches heraus, das der deutsche Bürger wieder heraus aus seiner Komfortzone kommt, von der „Kundenmentalität“ zum Staat abrückt und wieder selbst anpackt. Und das sollten wir auch und zwar zügig, bevor unser ganzes System den Geist aufgibt. Fazit: Schonungslos, ehrlich und genau auf den Punkt gebracht, was gerade alles in unserem schönen Land so wirtschaftlich, politisch und sozial schiefläuft. Absolut lesenswert!

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