Sie haben sich erfolgreich zum "Mein Buchentdecker"-Bereich angemeldet, aber Ihre Anmeldung noch nicht bestätigt. Bitte beachten Sie, dass der E-Mail-Versand bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen kann. Trotzdem keine E-Mail von uns erhalten? Klicken Sie hier, um sich erneut eine E-Mail zusenden zu lassen.

Rezensionen zu
BLACKOUT - Morgen ist es zu spät

Marc Elsberg

(3)
(1)
(0)
(0)
(0)
€ 25,00 [D] inkl. MwSt. | € 25,70 [A] | CHF 35,90* (* empf. VK-Preis)

Schon lange steht dieses Buch auf meiner “want to read“ Liste aber bisher hatte sich keine Situation ergeben. Umso glücklicher war ich als ich gesehen habe, dass es eine Special Edition gibt. Die Aufmachung ist der Wahnsinn, der schwarze Buchschnitt in Verbindung mit dem roten Cover. Das Buch ist relativ schwer weshalb es nicht unbedingt angenehm zu halten ist aber das hat meinen Lesefluss nicht im geringsten gestört. Ich liebe Thriller in allen erdenklichen Formen aber wenn es um Wissenschaft geht bin ich immer etwas vorsichtig gewesen, hier habe ich aber gar nicht groß darüber nachgedacht und gleich los gelesen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir gut gelungen, es war gleich sehr spannend und vor allem realistisch. Das ist das besonders bedrohliche an diesem Thriller er ist unglaublich realistisch und aktueller denn je. Teilweise führte das echt zu Gänsehaut und es gab einige Momente, die mich auch nachdenklich gemacht haben. Es gibt sehr viele technische Erläuterungen, das fiel mir teilweise etwas schwer ich habe dann manche Stellen nochmal gelesen, einiges gegoogelt aber ich fand es unglaublich interessant und wollte natürlich auch verstehen worüber hier geredet wird. Der Protagonist und auch die vielen anderen Charaktere sind interessant geschrieben werden allerdings kaum vertieft weil die Handlung hier deutlich im Vordergrund steht. Fazit: Ein genialer Thriller, der mich mitgerissen hat, zum Nachdenken anregt und einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen der spannende, rasante und vor allem imposante Thriller liebt. Es lohnt sich die 800 Seiten zu verschlingen.

Lesen Sie weiter

Meine Rezension bezieht sich auf die wunderschöne Premiumausgabe des Buches, das mit tollem schwarzen Buchschnitt und zahlreichen Extras versehen wurde. Unter anderem einer Kurzgeschichte des Autors, einigen sehr interessanten Interviews zum Thema „Blackout“ und Bildern aus der gleichnamigen Serie. Stell dir vor du bist von einem auf den anderen Tag ohne Strom. nichts geht mehr. Kein Telefon, kein Kühlschrank, kein Internet/Fernsehn und im Wc geht die Spülung nicht mehr weil auch für die Wasserpumpe Strom benötigt wird. Dann versuchst du aus deiner Wohnung im vierten Stock zu kommen aber leider geht auch der Fahrstuhl nicht. Einkaufen kannst du auch vergessen weil die Türen nicht geöffnet werden und am Bankautomat dann der nächste Schock. Klingt übel? Ist es auch und in Marc Elsbergs Blackout ist genau dieser Fall eingetreten. Von jetzt auf gleich fällt Europaweit der Strom aus, die Netze brechen zusammen und man ist als Leser ganz schnell mitten im Geschehen. Und ich muss ehrlich sagen, das ich beim Lesen richtige Gänsehaut bekommen habe. Die Geschichte klingt nämlich leider nicht nach Sciene Fiction, sondern nach etwas, das uns auch passieren kann. Gruselig. Vor allem auch die vielen Folgen und die ganzen Auswirkungen die das alles hat und das wir zusammen mit den Hauptfiguren die uns durch die Handlung führen, fast hautnah miterleben. Da wäre zum Beispiel der ehemalige Hacker Piero Manzano, der dank seiner Kenntnisse der Materie bald herausfindet das da etwas ganz und gar nicht stimmt. Natürlich versucht er zu helfen und stößt aufgrund seiner Verganenheit auf taube Ohren. Doch zum Glück ist der Italiener nicht gerade dumm und findet schliesslich einen Weg der ihn in Verbindung mit Menschen bringt, die an höherer Stelle sitzen. so verschafft er sich zugang und versucht zu helfen. Leider ist dies auch nicht immer von Erfolg gekrönt, er wird verdächtigt, gejagdt und auch verwundet. Trotzdem gibt er nicht auf, denn er hat etwas unvorstellbar schlimmes herausgefunden. Aber auch die anderen Figuren haben hier eine gute Rolle gespielt. Am liebsten mochte ich die Journalistin Lauren Shannon, die trotz ihrer beruflichen Neugier, ihre menschliche Seite nicht verloren hat und für Manzano eine angenehme Bereicherung war. Sie hat die oft düsteren Szenen aufgelockert. Bollard und Hartland waren dabei der etwas kühlere und sachliche Gegenpaart. All das passte hervorragend zum gewählten Stilmittel – die Handlung sprang von Ort zu Ort und man war als Leser immer mittendrin, hatte das Gefühl dabei zu sein. Ob in Berlin-Ischgel-Paris-DenHaag-Ratlingen usw. Immer war man praktisch am Puls der Geschichte. Und der beeindruckend gute Schreibstil, der trotz Fremdwörter und zahlreichen Fachbegriffen, sehr leicht leserlich war, erzeugte genug Spannung um das Buch nicht aus den Händen legen zu wollen. Fazit: Was für eine spannende und packende Darstellung einer möglichen Katastrophe die auch wirklich passieren kann. Ich konnte und wollte das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Mich hat sie schokiert, fasziniert und auch gleichzeitig zum Nachdenken angeregt. Ich werde mir nun auch Vorrat zulegen um besser auf alles vorbereitet zu sein. Die ganze Thematik ist einfach spannend und ich muss den Hut vor dem Autor ziehen, soviel Recherche wie es für das Buch nötig war, so toll und spannend zu verpacken ist schon klasse. Und obwohl mir das Buch super gefallen hat, und der Vorfall nur „Fiction“ war, lässt es mich doch sehr nachdenklich zurück. Auch die Interviews im Hinteren Teil des Buches machen das nicht besser. Für mich auf jeden Fall noch ein JahresHighlight 2021.

Lesen Sie weiter

„BLACKOUT - Morgen ist es zu spät“ von Marc Elsberg hat eine wundervolle Premiumausgabe erhalten, die mir von blanvalet und dem bloggerportal für eine Rezension zur Verfügung gestellt wurde. Vielen lieben Dank dafür! Die Prämisse der Handlung ist erschreckend einfach: In ganz Europa fällt der Strom aus. Niemand kennt den Grund und die Probleme stapeln sich in allen Bereichen des Lebens. Je länger der Stromausfall dauert, desto kritischer wird die Lage. Piero Manzano ist ein italienischer Informatiker und ehemaliger Hacker. Er macht eine besorgniserregende Entdeckung, die auf den Grund der Katastrophe hinweisen könnte… Das Maß an Recherche, die Marc Elsberg für diesen Thriller betrieben hat, ist wirklich beeindruckend. Der Text ist hochgradig technisch und politisch – und das über ganz Europa hinweg. Viele Dinge sind so speziell, dass es mich wirklich nicht stört, dass einiges nicht mehr ganz aktuell ist. Viel eher war ich überrascht zu lesen, wie viele Diskussionen dieses Werk in den letzten 10 Jahren angestoßen hat. Wer Fan von Paratexten und Extracontent ist, wird sich bei dieser Ausgabe auch extra freuen. Neben einem spannenden Interview zur kommenden Serie (Wie ist die Info eigentlich an mir vorbeigegangen?), melden sich einige Experten zu Wort und das absolute Highlight ist natürlich die Kurzgeschichte, die knapp 10 Jahre nach dem Thriller spielt. Die Handlung entfaltet sich in der Form von vielen kleinen Kapiteln, die dankenswerterweise immer den Ort des Geschehens voranstellen. Nur die wenigsten Figuren, die zu Wort kommen, bleiben statisch. Wer Titel bevorzugt, die ihre Handlung aus einer Perspektive erzählen, wird hier nicht glücklich. Da hat aber natürlich jeder seine eigenen Präferenzen. Ich bin wirklich hin- und hergerissen, denn mir tut sich folgendes Problem auf: Als geübte Leserin und Mensch, der irgendwas mit Medien und Literatur zu tun hat, macht es absolut Sinn, dass es viele kurze Kapitel sind und viel zwischen den Figuren und Handlungssträngen gesprungen wird. Es trägt nicht nur zur Spannung bei, sondern überträgt auch die Dringlichkeit der Handlung und zeigt, dass sich die Katastrophe wirklich in allen Stationen des Lebens auswirkt. Das Stilmittel funktioniert perfekt. Persönlich mochte ich es allerdings nicht. Immer wenn ich grade auf eine Figur eingestimmt war, wurde ich auch schon zur nächsten geworfen. Aber das ist wirklich Geschmackssache. Bleiben wir bei den Figuren: Ich erwähnte ja, dass wir wirklich Einigen folgen und davon sind ein paar interessanter als andere, aber alle haben ihre Daseinsberechtigung. Die Rolle des Protagonisten wird Piero zugeschrieben, der selbst eine angespannte Situation zu den Behörden pflegt, sich allerdings an diese wendet, um seine beunruhigende Entdeckung kundzutun. Dann gibt es noch Shannon, eine Journalistin, die mir wirklich sehr gut gefallen hat. Ebenfalls sehr herzzerreißend waren die anderen zivilen Figuren. All die Beamten und Funktionsträger brauchten deutlich länger, um ihre menschliche Seite zu zeigen und sich damit für mich als Leserin greifbarer zu machen. Kommen wir zum Fazit: Der Thriller ist absolut bildgewaltiger und gesellschaftskritisch und immer noch hoch aktuell. Nicht selten habe ich geschluckt und mir überlegt, wie ich wohl in dieser Situation dran wäre. Wirklich kein schöner Gedanke. Die vielen technischen Beschreibungen haben mich über einige Zeilen hinweg immer wieder verloren und was stiltechnisch brillant ist, funktioniert für mich nur bedingt. Deswegen kommen wir bei 4/5 Sternen raus.

Lesen Sie weiter

Mit Blackout gelang Marc Elsberg der Durchbruch und stand 200 Wochen mit dem Thriller auf der Bestseller Liste. Bei der Premium Ausgabe mit jeder Menge Zusatz Material konnte ich dann nicht widerstehen vor allem wegen der neuen Kurzgeschichte Black Hole die zeigt wie es nach Blackout weitergeht: An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose E-Mails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt … Auch wenn das Buch inzwischen fast 10 Jahre alt ist, das Thema ist aktueller den je. Was passiert, wenn es plötzlich keinen Strom mehr gibt. Marc Elsberg hat das Ganze in einen spannenden Thriller verpackt, der auch beim zweiten Lesen nichts von seiner Intensität verloren hat. Der Autor kreiert eine Welt, in der wir in die Abgründe der Menschheit blicken und die Zivilisation, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. Die Charaktere sind allesamt gut durchdacht, allen voran der Protagonist Piero Manzano der ganz klar mit seiner Art wie er Dinge angeht heraussticht. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzten und seinen Gedanken und Handlungen nachvollziehen. Die Handlungen einiger anderer Personen konnte ich allerdings erst im Nachgang nachvollziehen, denn in der Situation eines Blackouts handeln wohl viele Menschen nicht mehr ganz rational. Es geht hier schließlich auch ums nackte Überleben und auch das wurde hier sehr gut dargestellt. Marc Elsbergs Schreibstil ist flüssig und packend und überzeugt mit einer düsteren Grundstimmung. Zu Beginn lässt der Autor sich Zeit sein Setting zu etablieren, danach kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Sehr spannend und vor allem realistisch erzählt der Autor seine Geschichte, von der man nur hoffen kann, dass sie niemals wahr wird. Komplexere Inhalte werden leicht und verständlich erklärt, so dass man auch noch einiges an Wissen mitnehmen kann. Blackout ist ein spannender Thriller, der durch sein erschreckendes Szenario zum Nachdenken anregt. Durch seinen tollen Schreibstil, dem coolen Protagonisten und dem brandaktuellen Thema konnte mich Blackout auch beim zweiten Mal lesen wieder begeistern. Mein Highlight war ganz klar die neue Kurzgeschichte, die mir genauso gut gefallen hat und neuen Stoff für die Fans liefert. Eine absolute Leseempfehlung für die Geschichte, aber auch für diese Ausgabe, die mit viel erweiterten Wissen zum Thema aufwartet. 4,5 von 5 Sternen

Lesen Sie weiter