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Rezensionen zu
Richter morden besser

Thorsten Schleif

Die Siggi Buckmann-Reihe (1)

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Siggi Buckmann ist Richter geworden um die Welt ein Stück gerechter zu machen. Nach vielen Jahren im Amt macht er desillusioniert nur noch Dienst nach Vorschrift. Doch dann stirbt der obdachlose Junkie Fredi, aber die Ermittlungen werden schnell eingestellt. Buckmann will sich damit nicht abfinden und schmiedet einen Plan... Ich mag Justizkrimis und dieser hier konnte mich ebenfalls begeistern. Ich persönlich würde das Buch nicht als Roman betiteln, es würde sich in der Krimigenre besser aufgehoben fühlen. Es hat mich teils etwas aufgewühlt, wenn das im echte Leben auch so zugeht, halleluja. Der Krimiplot brauchte zwar einiges an Zeit um richtig fahrt aufzunehmen, konnte dann aber voll und ganz überzeugen. Besonders zum Ende hin ging es nocheinmal ziemlich zur Sache. Der Autor hat einen launigen, dennoch sehr packenden Schreibstil und treibt so eine gut aufgebaute Geschichte voran. Er lässt den Hauptcharakter als Ich-Erzähler auftreten und bringt so auch etwas Humor in die Geschichte. Ich mag die Ich-Erzählperspektive sehr gern, denn dadurch wirkt eine Geschichte für mich immer ein klein wenig persönlicher. Der Autor spart in dem Buch definitiv nicht mit jeder Menge Kritik an unserem Rechtssystem und mich würde es nicht wundern wenn dieses Buch der Start einer ganzen Buchreihe werden würde. Hier ist dem Autor nicht nur der Haupcharakter gut gelungen, sondern auch die Nebhencharakter die teils auch eine tragender Rolle spielen. Fazit: Ein etwas anderer Krimi, der mich aber sehr gut unterhalten hat.

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„Richter morden besser“ von Thorsten Schleif hat mir insgesamt gut gefallen. Der juristisch angelehnte Humor war sehr angenehm. Weiter war es angemessen spannend, nicht zu überspitzt oder künstlich, sondern einfach angenehm zu lesen. Schleif zeigt außerdem die bestehenden und eventuellen Schwächen unseres Justizsystems auf, was einen guten Einblick bietet. Der Protagonist Buckmann ist Richter am Amtsgericht und erzählt dem Leser die Geschichte, wie er einen Kleinstadtganoven, der seine Familie bedroht, mittelbar umbringen lässt, nachdem die Polizei und alle anderen das Verfahren einstellen mussten. Fazit: amüsantes und lesbares Buch, geprägt von merkbar juristischen Lebensansichten.

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Okay, ich dachte, ich wüsste worauf ich mich einlassen würde, aber nope - falsch...Vorweg - ich bin mehr als begeistert vom Buch...Also der 2. Band könnte für mich kommen... Dies ist der Debütroman vom Autor, der einen ehrlichen und scharfen Blick auf das deutsche Rechtssystem wirft...Er beleuchtet alle Seiten, positiv wie negativ...Ohne belehrend zu sein...Selbst ohne Jura studiert zu haben, fand ich mich im Buch gut zu recht und fühlte mich aber an keiner Stelle belehrt...Die einzelnen Begebenheiten vor Gericht sind für Laien erklärt, aber auch super spannend gestaltet... Das Buch ist in 3 Teile aufgeteilt...Zum Großteil wird die Handlung aus der Sicht von Siggi Buckmann, alter Hase im Richteramt, geschildert...Und mit dieser Figur hat der Autor für mich einen Charakter erschaffen, der mitreißt...Er hat einen klaren Blick auf Alles, sprüht aber auch vor Sarkasmus und Wagemut...Sein Handeln den Verantwortlichen im vorliegenden Mordfall zur Rechenschaft zu ziehen, war für mich genial...Auf der einen Seite total simpel, aber auch erschreckend wie das Rechtssystem tickt...Und damit trifft der Autor einen Nerv, finde ich...Wie oft hat man nicht das Gefühl, dass die Großen mit milden Strafen davon kommen und an den Kleinen dafür ein Exempel statuiert wird... Der Schreibstil von Thorsten Schleif kann ich ehrlich gesagt nicht in Worte fassen...Sachlich, nah, mitfühlend, spannend...Irgendwie eine Mischung aus Allem... Für mich ist das Buch ein unerwarteter Schatz, der nun in meinem Bücherregal Einzug gehalten hat...Sarkastisch und frisch gibt der Autor dem Leser einen Einblick in ein undurchsichtig zu scheinendes System, was auch zum Nachdenken anregt...Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung...Vielleicht lest ihr aber erst eine Leseprobe vom Buch, wenn ihr euch unsicher sein solltet... (Instagrampost folgt)

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Das Buch ist für mich nicht wie betitelt ein Roman, sondern ein Krimi, der mehr als eine Prise Humor beinhaltet und auch die ein oder andere Brutalität. Die Dialoge sind köstlich und sehr unterhaltsam, genau wie der Rest der Geschichte. Thorsten Schleif hat einen lebendigen locker leichten sehr flüssigen Schreibstil, sodass ich das Buch in kürzester Zeit ausgelesen habe. Der Autor schafft es mit seiner Erzählweise, dass man sofort mittendrin in der Welt von Siggi Buckmann ist. Dieser ist mit seinen Ecken und Kanten einfach nur sympathisch und absolut authentisch. Seine trockene sarkastische Art ist einfach herrlich. Sein persönlicher Hintergrund und die Einblicke in seinen Richteralltag haben mir zudem richtig gut gefallen. Der Fall ist an sich abgeschlossen und macht definitiv Lust auf mehr. Für mich ein gelungener Auftakt, der zum richtigen Zeitpunkt genau meinen Nerv getroffen hat. Lernt Richter Siggi kennen und mögen!

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Klappentext: Als junger Student träumte Siggi Buckmann davon, die Welt ein Stück gerechter zu machen. Als alter Hase im Richteramt schiebt er nur noch Dienst nach Vorschrift. In den Behörden regiert die Bürokratie, und sämtliche Urteile, die Siggi fällt, werden in Berufungsverfahren wieder aufgehoben. Wozu sich also Mühe machen? Doch als ein Obdachloser ums Leben kommt, ohne dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, beginnt Siggi, die Dinge anders zu betrachten. Vielleicht ist die Arbeit im Justizapparat ja doch zu etwas gut. Schließlich weiß er inzwischen sehr genau, wie man mit einem Verbrechen davonkommt ... Meinung: Zunächst einmal zum Sprecher. Simon Jäger hat mal wieder einen super Job gemacht. Seine Stimme ist sehr angenehm und er kann einfach jede Figur verkörpern. Die Tatsache, dass er dieses Hörbuch liest, war auch ein Hauptentscheidungsgrund, weshalb ich mich für dieses Hörbuch entschieden habe. Doch nun zum Hörbuch selbst. Unter dem Titel „Richter morden besser“ habe ich erwartet, dass der Richter selbst jemanden umbringt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Ansonsten ist die Geschichte sehr spannend und man erfährt viel über das Justizsystem Deutschlands. Des Weiteren konnte ich der Geschichte nicht immer folgen. Ich konnte demnach manche Entscheidungen und Ereignisse nicht völlig nachvollziehen.

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Auf eine sehr humorvolle Art erzählt Thorsten Schleif seinen Krimi “Richter morden besser”, in dem der Richter Siggi Buckmann die Verhältnisse auf den Kopf stellt und auf seine ganz eigene Art ein (fast) legales Verbrechen begeht. Mit schelmischem Augenzwinkern zeigt der Autor die Schwachstellen in unserem Rechtssystem auf, kommt dabei aber nahezu ohne Blutvergießen aus. Im Mittelpunkt steht Richter Siggi, der beinahe vergessen hat, warum er eigentlich einmal seinen höchst anspruchsvollen und verantwortungsvollen Beruf ergriffen hat. Doch zum Glück fällt ihm dies im Fall des toten Junkies Fredi wieder ein. So haben wir jede Menge Spaß und sind gut unterhalten in “Richter morden besser” – auch weil Simon Jager die gut inszenierte Story authentisch und lebendig vorliest.

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Selten habe ich bei der Lektüre eines Romans, der von Cover und Titel her eher wie ein Krimi wirkt, so viel geschmunzelt und aufgelacht wie bei diesem Erstling von Thorsten Schleif. Für mich ist dieser Autor eine freudige Entdeckung. Siggi Buckmann ist schon lange Jahre Richter. Der jugendlichen Begeisterung, in diesem Beruf die Welt etwas gerechter zu machen, ist gleichmütige Routine, Dienst nach Vorschrift und Wahrung der Bürokratie gewichen. Als jedoch der obdachlose Junkie, der der Justiz seit vielen Jahren wohlbekannte Fredi Diepenberg, zu Tode kommt und keiner für dessen Tod verantwortlich sein möchte, wacht Siggi auf und beginnt, das vertraute Justizsystem zu hinterfragen. Es gibt Lücken, und die könnte man nutzen… Der Debütroman von Thorsten Schleif ist eine geniale Mischung von Justiz-Schelte und wachsend spannender und sehr unterhaltsamer, krimi-naher Handlung. Diese mutige Kombination wird in sarkastisch-scharfzüngiger Erzählweise, verbunden mit überaus komischen Momenten, dargeboten. Seine Figuren zeichnet der Autor karikaturartig trefflich präzise, ebenso seine Dialoge. Ein Buch, das zu lesen rundum Spaß bereitet. Der Autor ist seit 2007 Richter. Er weiß also genau, wovon er schreibt. Und weil er so punktgenau die Finger in die Justizsystem-Wunden legt, macht man sich durchaus ein paar sorgenvolle Gedanken um die berufliche Zukunft des Autors Doch Kater Grisu, stets unbekleidet, wird zur rechten Zeit Rat wissen… Fazit: Ein wunderbar unterhaltsamer, geistreich-intelligenter, gleichermaßen bissiger und urkomischer Roman, den ich wärmstens empfehlen kann.

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Raffiniertes Morden

Von: Test-LR

20.07.2022

Cover: ---------- Der richterliche Hammer mit einer Blutspur ist das treffende Symbol für diese Art von Krimi. Schlicht und doch ein Eyecatcher. Inhalt: ---------- Richter Siggi Buckmann ist glücklich von seiner Frau getrennt, hat ein gutes Verhältnis zu seinen erwachsenen Töchtern und auch sonst ein gutes Herz. Angefangen als Idealist im Juristenberuf ist er mittlerweile etwas abgeklärt und weiß, dass nicht immer die Gerechtigkeit siegt. Damit hat er sich größtenteils abgefunden und macht weiterhin seinen Dienst nach Vorschrift. Doch als ein Obdachloser stirbt, der ein guter Bekannter von Siggi war, wendet sich das Blatt. Mein Eindruck: ---------- "Das war genau der Grund, aus dem ich schon seit einigen Jahren den Glauben in unser System verloren hatte. Es war zu anfällig gegenüber Druck von außen. Nur weil ein untalentierter Rechtsanwalt, der in der Politik Karriere als Justizminister gemacht hatte, einem alten Freund noch einen Gefallen schuldete, sollten wir einen rücksichtslosen und brutalen Verbrecher laufen lassen, der mindestens fünf Menschenleben auf dem Gewissen hatte?" Dieser Krimi spielt im Justiz-Milieu und ist durch seine Art besonders. Die Geschichte ist größtenteils aus Siggis Sicht geschrieben, der mir sehr sympathisch ist mit seinem stets unterschwelligen, sarkastischem Humor. Gleichzeitig hat er sein Herz am rechten Fleck und mag es gar nicht, wenn er das Gefühl hat, manipuliert oder bestochen zu werden. Die Art, wie er schließlich auf seine Art für Gerechtigkeit sorgt, ist sehr raffiniert. Bis es so weit kommt, geschehen einige unerwartete Wendungen, die den Krimi spannend und unterhaltsam machen. Zwischendurch werden immer wieder Seitenhiebe auf Juristen und unser Rechtssystem mit der dahinter steckenden Bürokratie ausgeteilt. Das hat mir besonders gut gefallen. Die Geschichte kommt mit wenig Blutvergießen aus und ich würde sie als eine Art Cosy-Crime im Justiz-Milieu beschreiben, der sehr gut konstruiert ist. Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, auf die ich schon sehr gespannt bin! Fazit: ---------- Eine etwas andere Form von Mord - ungewöhnlich, spannend und mit humorvollen Seitenhieben auf das Rechtssystem

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