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Rezensionen zu
Der Code der Knochen

Kathy Reichs

Die Tempe-Brennan-Romane (20)

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4,5 Sterne In Charleston hat ein Hurricane ein Fass mit zwei Leichen angeschwemmt, was die forensische Anthropologin Temperance Brennan an einen Cold Case vor 15 Jahren in Montreal erinnert. Tempe ist fest überzeugt, dass die Fälle zusammenhängen. Als eine nicht-übertragbare Seuche in Charlotte ausbricht und die Leute in Panik versetzt, bringt das Tempe auf die Spur von zwei Pharma-Experten, die mit dubiosen Gen-Analysen zu dieser Krankheit das große Geld wittern. Als Tempe und Ryan fast einem Mordanschlag zum Opfer fallen, ist klar: jemand will verhindern, dass die Fälle der Leichen in den Fässern gelöst werden. Meine Meinung: "Der Code der Knochen" ist der 20. Fall für Tempe Brennan, den man auch ohne Vorkenntnisse lesen kann, denn der Fall ist in sich abgeschlossen und Infos aus dem Privatleben von Tempe sind genügend vorhanden. Man trifft wieder auf alte Bekannte, zB Tempes Freund, den ehemaligen Montrealer Polizisten Andrew Ryan sowie ihre Tochter Katy. Und natürlich - nicht zu vergessen!! - der eigenwillige, aber liebenswerte Kater Birdie, der schon immer mein Liebling war. Ich mag den Schreibstil sehr - kurz und nüchtern erzählt Tempe in ich-Form ihre Erlebnisse bzw. über ihre Gefühle und Gedanken. Kurz, prägnant, und oft nur in ein-Wort-Sätzen. Obwohl sie mMn eher wenig Humor hat, kommt gerade diese nüchterne Erzählweise sehr humorvoll rüber. Die Spannung wird steigernd aufgebaut, und die Kapitel enden oft mit einem Cliffhanger, sodass man unbedingt weiterlesen will. Ich kenne schon aus früheren Temperance Brennan-Thrillern, dass die Autorin, die ja selbst forensische Anthropologin ist, den Sachverhalt erklärend schildert, damit auch wir Laien-Leser verstehen, wie eine Untersuchung von Knochen vor sich geht. Finde ich total spannend! Doch in diesem Buch geht es sehr viel um Genetik und die Herstellung von Impfstoffen, was auch noch öfters wiederholt wird - das fand ich dann etwas trocken und langatmig. Doch durchaus nicht uninteressant (v.a. was die mRNA-Impfstoffe in aktuellen Corona-Zeiten betrifft). Auch wenn der Täter für mich schon recht früh feststand, war es dennoch total spannend zu verfolgen, wie genau Tempe ihm auf die Schliche kommt bzw. was überhaupt sein genaues Motiv war. Das erfährt man erst nach und nach - gleichzeitig mit Tempe deckt man alle Puzzlestücke auf und verbindet sich nach und nach zu einem Ganzen. Erwähnen möchte ich auch die beiden hilfreiche Karten von Charleston und Montreal zu Beginn des Buches, wo man Tempes Wege nachverfolgen kann. Fazit: Bisschen weniger packend als die Vorgänger, und etliche trockene Passagen über Genetik und Impfstoffherstellung, doch ein spannender Fall und der trockene Humor konnte mich wieder überzeugen!

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Auch Tempe Brennans mittlerweile schon zwanzigster Fall gehörte definitiv zu meinen Must Reads. Ich liebe diese taffe, intelligente Frau, ihren feinen Humor, ihre Ironie, die mich immer wieder zum Schmunzeln bringt, was angesichts der eigentlich ja sehr ernsten Themen und oftmals makaberen Fälle richtig gut tut. Mir ist beim Lesen sehr schnell aufgefallen, dass sich Kathy Reichs diesmal mit der permanenten Erwähnung von französischen Fachwörtern sehr zurück hält. Ab und an eine kurze Erklärung und gut ist. Dafür statt dessen reichlich Ergüsse über den Bereich der Genetik. Wer ihre Bücher kennt, weiß, dass sie dazu neigt, den Leser mit Fachbegriffen zu bombardieren. In "Der Code der Knochen" verknüpft die Autorin den neuen Fall mit einem Cold Case und die Story wird sehr komplex. Und doch tritt keine Sekunde Langeweile auf. Der Spannungsbogen ist von Beginn an hoch und bleibt permanent auf diesem Level. Hier ist wirklich Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Auch hier wieder ihr mega ansprechender Schreibstil, der dich durchs gesamte Buch trägt und dich durch die Seiten nahezu fliegen lässt. Und dann sind da die Figuren, die einem in all den Jahren ans Herz gewachsen sind. Bei zwanzig Bänden ist es wie ein Wiedersehen mit alten Freunden und immer wieder toll zu lesen, wie sie sich über all die Zeit weiterentwickelt haben. Und diesmal hat uns Kathy Reichs noch mit einem neuen Charakter überrascht. Detective Vislosky ist neu hinzugekommen. Ich muss gestehen, dass ich sie anfangs nicht mochte. Sie ist wortkarg und extrem stur. Aber ich glaube mittlerweile, dahinter verbirgt sich ein sympathischer, weicher Kern. Ich freu mich auf mehr von ihr. Auch für diesen Band komme ich um eine dicke Leseempfehlung nicht herum!

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dieses Mal wieder überzeugend

Von: Claudias Bücherregal

04.01.2022

Bei der forensischen Anthropologin Tempe Brennan überschlagen sich mal wieder die Ereignisse. Zum einen untersucht sie die Skelette zweier Frauen, deren Fall deutliche Parallelen zu einem Doppelmord zweier weiterer Frauen vor 15 Jahren aufweist. Zum anderen ist sie mit ihrem Freund Ex-Detective Andrew Ryan einem Mann auf der Spur, der mit dubiosen Gen-Analysen keinen Skrupel zu kennen scheint. Dazu kommt noch ein Hurricane in ihrer Heimatstadt und ein versuchter Mordanschlag auf sie und/oder Ryan. Wie gut, dass Temperance meistens den Überblick behält und nicht so schnell den Kopf verliert. Tempe Brennan wird von ihrer Autorin Kathy Reichs bereits in die 20. Runde geschickt. Bis auf Band 2-4 (stehen noch ungelesen im Bücherregal), habe ich alle Fälle gelesen und muss sagen, dass bei den letzten Romanen durchaus ein paar dabei waren, die mich nur mittelmäßig unterhalten haben. Trotzdem konnte und wollte ich von der Reihe noch keinen Abstand nehmen, da ich die Figur der Temperance einfach mag und mich die forensische Anthropologie immer noch reizt. Zum Glück empfand ich diesen Band wieder als richtig gut. Wer Kathy Reichs bzw. ihre Romane kennt, der weiß, dass sie viele medizinische Fachausdrücke nutzt, welche aber auch erklärt werden, und das ist auch hier der Fall. Vielleicht sogar noch mehr, als in den letzten Bänden. Außerdem gibt es immer wieder Einwürfe aus dem Französischen, da ein Teil des Romans im französischsprachigen Teil von Kanada spielt. Mich hat das aber nicht gestört, wie gesagt ist man ähnliches von der Autorin bereits gewohnt, und aufgelockert wird es immer wieder durch etwas Humor, den ich sehr unterhaltsam und passend fand. Besonders gefallen hat mir dieses Mal vor allem der Fall bzw. die verschiedenen Ermittlungen. Nur weil Temperance gewissenhaft arbeitet und hartnäckig ist, erkennen sie, ihr Lebenspartner und die Ermittler Zusammenhänge und mögliche Motive und decken somit fürchterliche Taten auf. Fazit: „Der Code der Knochen“ war endlich mal wieder ein Tempe Brennan Fall, den ich richtig gut fand. Spannende Ermittlungen, die gleichen tollen Charaktere wie sonst auch und einfach richtig gute Unterhaltung.

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Als die forensische Anthropologin Temperance Brennan zwei weibliche Skelette untersucht, wird ihr mit jedem Knochen klarer, dass sie hier exakt die gleichen Indizien vorfindet, wie bei einem schon fünfzehn Jahre alten, nie aufgeklärten Fall eines brutalen Doppelmordes. Doch können die beiden Fälle wirklich miteinander verbunden sein? Nicht nur die zeitliche Distanz spricht dagegen, auch die räumliche: Der eine Mord geschah im französisch-sprachigen Teil Kandas, der andere in den weit entfernten US-Südstaaten. Ihre Ermittlungen führen Tempe und ihren Partner Ryan Andrews zu einem dubiosen Doktor, der Geschäfte mit Gen-Analysen macht. In ihrem neuen Fall mit der forensischen Anthropologin Temperance “Tempe” Brennan – TV-bekannt als “Bones: Die Knochenjägerin” – zieht Kathy Reichs mal wieder alle Register. Denn “Der Code der Knochen” bietet alles, was ein guter Thriller nur bieten kann: Eine fesselnde Story mit einer angemessenen Portion Action, viele gut recherchierte Infos zu spannenden HiTec-Themen wie Gentechnik oder Mikrobiologie und sympathische Figuren, die uns auch einen Blick in ihr Privatleben erlauben. So ist auch der neue Fall mit Tempe Brennan wieder ein sehr unterhaltsamer Krimi, bestens gelesen von Britta Steffenshagen.

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Inhalt: Temperance Brennan versucht gerade die Folgen eines Hurricane zu beseitigen, als sie um Begutachtung zweier Skelette gebeten wird. Gleichzeitig ruft ihre beste Freundin Anne, die schwere Schäden durch den Hurricane erlitten hat, um Hilfe. Temperance versucht beides zu verbinden, nimmt die Begutachtung an und fährt zu Anne . Als Tempe sich mit den Einzelheiten des Falles vertraut macht, ist sie froh nicht alleine zu sein, denn Fundort und Zustand der Skelette schockieren sie zutiefst. Die Toten, eine junge Frau und ein Kind, wurden in einem Behälter an Land gespült. Vor vielen Jahren hatte Tempe einen fast identischen Fall in Montreal: zwei Tote, eine Frau und ein Kind, in einem Fass und im Wasser entsorgt. Im alten Fall, wie auch im neuen wurden die Opfer mit Schüssen in den Hinterkopf förmlich hingerichtet und Zähne, wie auch Fingerabdrücke, entfernt. Die Toten vor vielen Jahren berührten Tempe sehr und sie hat sie nie aus der Erinnerung verloren, vielleicht auch, weil sie nie identifiziert wurden und kein Täter angeklagt werden konnte. Doch das ist nicht alles, was auf Temperance Brennan einstürmt: Charlotte wird von einer Serie bakterieller Infektionen heimgesucht und eine alte Dame bittet sie ihre Zwillingsschwester zu finden, die einzige Spur ist eine Totenmaske. Inmitten ihrer vielen Ermittlungen scheint sie jemanden gewaltig aufzuschrecken, denn jemand versucht sie mit allen Mitteln von ihrer Arbeit abzuhalten ... Fazit: Ich mag die Bücher rund um die anthropologische Forensikerin Temperance Brennan sehr und mittlerweile ist der 20. Band rund um diese interessante Figur erschienen. In den letzten Jahren habe ich nur wenige Bände aus dieser Reihe gelesen, ich gebe zu, mich hat die Fernsehserie "Bones", die auf den Büchern von Kathy Reichs basieren soll, verschreckt. Aber gleich vorab: die Figuren aus den Büchern und der Fernsehserie gleichen sich überhaupt nicht. Außer dem Namen haben sie wirklich nicht viel gemeinsam. Trotzdem, ich musste mich erst davon frei machen, denn ich sehe die Fernsehserie "Bones" überhaupt nicht gerne. Aber gut, zurück zum Buch ... Wie in vielen Büchern aus der Reihe hat Temperance Brennen auch hier nicht nur eine Ermittlung alleine laufen, sondern verschiedene Auftrage und Ansprüche strömen gleichzeitig auf sie ein. Wie immer schafft sie es den einzelnen Fällen die Konzentration zu geben, die sie verdient haben und auch hier kann man letztendlich die Fälle nicht mehr isoliert betrachten. Tempe Brennan ist eine Frau mit Ecken und Kanten, die sich aber im Laufe der Serie mehr und mehr selbst findet und in den Büchern findet sich eine ausgewogene Mixtur aus privater Frau und professioneller Forensikerin. Besonders gut gefällt mir, dass Kathy Reichs viel erklärt. Bestimmte Vorgehensweisen, Hierarchien im Justizsystem. medizinische Zusammenhänge ... alles wird gut erklärt ohne das es belehrend oder langatmig wirkt. Mit "Der Code der Knochen" habe ich also nicht nur sehr spannende Unterhaltung bekommen, sondern auch viele sehr interessante Details erfahren. Auch nach 20 Bänden hat es Kathy Reichs geschafft mir perfekte Lesestunden zu bescheren. Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Das Buch/Die Autorin: „Der Code der Knochen“ ist der sagenhafte 20. Teil der Tempe-Brennan-Reihe der amerikanischen Schriftstellerin Kathy Reichs. Das Hardcover umfasst 384 Seiten und kostet 20 Euro. Erschienen ist es am 11. Oktober 2021 im Blessing-Verlag, der zur Verlagsgruppe Penguin/RandomHouse gehört. Ebenfalls erhältlich sind das E- und Hörbuch sowie eine Audio-CD-Version. Übersetzt wurde der Thriller von Klaus Berr. Kathy Reichs, geboren in Chicago, lebt in Charlotte und Montreal. Sie ist Professorin für Soziologie und Anthropologie, eine von nur einhundert vom American Board of Forensics Anthropology zertifizierte forensischen AnthropologInnen und war jahrelang unter anderem für gerichtsmedizinische Institute in Quebec und North Carolina tätig. Ihre Romane erreichen regelmäßig Spitzenplätze auf internationalen und deutschen Bestsellerlisten und wurden in dreißig Sprachen übersetzt. Wie es aussieht: OK. Das Design reißt mich jetzt nicht vom Hocker, passt aber natürlich zum Buch und zum „neuen“, modernen Design. Die alten Cover des Heyne-Verlages haben mich persönlich mehr angesprochen. Trotzdem sehen die Bücher im Regal nebeneinander klasse aus. Worum es geht (Klappentext des Verlages): Die forensische Anthropologin Tempe Brennan durchlebt stürmische Zeiten. Ein schwerer Hurricane nimmt Kurs auf ihre Heimatstadt Charlotte. Sie leitet die Untersuchung zweier Skelette, die in einem Container an der Küste gestrandet sind. Die Art des Todes dieser jungen Frauen erinnert Tempe an einen fünfzehn Jahre alten Cold Case - ein grausamer Doppelmord. Und in Charlotte geht die Angst vor einem hochansteckenden Bakterium um, gegen das bestimmte Gene angeblich schützen sollen. Ihre Ermittlungen führen Tempe auf die Spur eines Mannes, der dubiose Geschäfte mit Gen-Analysen macht. Als Tempe und Ex-Detective Andrew Ryan knapp einem Mordanschlag auf offener Straße entkommen, wird klar: Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die Forensikerin den Code dieses Falls entschlüsselt... Wie es mir gefallen hat: Eins muss ich voranschicken: Ich bin Fan der Buchreihe von Kathy Reichs, nicht der Serie. Meine Fantasie und die Besetzung finden da irgendwie keine Übereinstimmung. Auch sind die vielen Abweichungen zwischen Büchern und Verfilmung absolut nicht mein Ding. Da gerät mein innerer Monk in helle Aufregung. Natürlich war ich gespannt wie ein Flitzebogen auf den neusten Streich aus der Feder von Kathy Reichs. Dementsprechend hoch waren auch meine Erwartungen an „Der Code der Knochen“ und diese wurden nicht enttäuscht. Von Seite 1 hat die Geschichte mich abgeholt, die Spannung blieb dabei -wie es bei der Autorin stets der Fall ist – kontinuierlich auf einem hohen Niveau. Im Buch werden gekonnt ein alter und ein neuer Fall miteinander verknüpft. Das hat mir gut gefallen, auch wenn ich manchmal ehrlicherweise ein paar Probleme hatte, allen Personen, Ermittlungen und Entwicklungen zu folgen. Teilweise war mir das etwas zu verworren, hätte schlüssiger sein können. Ich musste des Öfteren zurückblättern, um den roten Faden wieder zu finden. Trotzdem mag ich Tempe. Sie ist der Prototyp einer intelligenten starken, toughen und selbstbewussten Frau, die kein Risiko scheut, den Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen. Auch ihre Art von Humor gefällt mir. Auch Andrew Ryan kann bei mir punkten, auch wenn er mir manchmal etwas zu flapsig ist. Recht unsympathisch war mir allerdings Detective Vislowky, aber ich denke, das ging den meisten Leserinnen und Lesern so. Auch, wenn ich das ein oder andere etwas bemängelt habe, hat mir auch Band 20 wieder großen Lesespaß verschafft! Eine rasante, außergewöhnliche Story in einem Setting, das mich als USA- und Kanada-Begeisterte natürlich total anspricht, das musste einfach gut werden. Zumal man beim Lesen auch immer noch – finde ich – etwas hinzulernt über Anthropologie. Also, für mich steht fest: Natürlich 5 verdiente Sterne für Tempe und eine fette Leseempfehlung. Ein Must-Read für alle Fans und solche, die es werden wollen!

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Die forensische Anthropologin Tempe Brennan durchlebt stürmische Zeiten. Ein schwerer Hurricane nimmt Kurs auf ihre Heimatstadt Charlotte. Sie leitet die Untersuchung zweier Skelette, die in einem Container an der Küste gestrandet sind. Die Art des Todes dieser jungen Frauen erinnert Tempe an einen fünfzehn Jahre alten Cold Case - ein grausamer Doppelmord. Und in Charlotte geht die Angst vor einem hochansteckenden Bakterium um, gegen das bestimmte Gene angeblich schützen sollen. Ihre Ermittlungen führen Tempe auf die Spur eines Mannes, der dubiose Geschäfte mit Gen-Analysen macht. Als Tempe und Ex-Detective Andrew Ryan knapp einem Mordanschlag auf offener Straße entkommen, wird klar: Jemand will um jeden Preis verhindern, dass die Forensikerin den Code dieses Falls entschlüsselt... (Klappentext) “Der Code der Knochen“ - auch im neusten Band der Tempe Brennan-Reihe überschlagen sich in alter Manier die Ereignisse. Fast im Alleingang löst Tempe Brennan wieder einmal einen spannenden Fall und nimmt dabei sogar in Kauf, ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen. Die Arbeit der forensischen Anthropologin schildert Kathy Reichs authentisch - ohne ihre Leser zu überfordern lässt sie uns an ihrem Fachwissen teilhaben. Tempes Humor und ihr Geplänkel mit Andrew Ryan lockern die Komplexität des Falles auf und verleihen der Geschichte einen ganz speziellen Charme. Ich habe mich sehr gefreut einen neuen Fall rund um die sympathische Tempe zu lesen und auch das Wiedersehen mit dem charmanten Andrew Ryan hat mich absolut begeistert. Eine unterschwellige Anspannung während der Ermittlungen war allgegenwärtig und mit angehaltenem Atem bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Auch wieder etwas Neues zu lernen fand ich klasse. Durch die Kombination aus Unterhaltung und Fakten sind Kathy Reichs’ Thriller immer etwas besonders für mich! “Der Code der Knochen“ - auch der 20. Band der Reihe ist ein unbedingtes must-read für alle Fans!

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In der Leichenhalle arbeitet Dr. Temperence Brennan gleichzeitig an zwei Frauenleichen. Die Skelette haben keine Zähne und Hände mehr, so dass die Identifizierung schwierig werden wird. Sie wurden in einem Container bei „Hurricane Inara“ an Land gespült. Tempe ist bis unter die Haarspitzen angespannt, denn genau dieses Szenario hatte sie vor 15 Jahren in Quebec auch schon. Die Todesursache und Details sind völlig identisch und nun versucht sie, diese beiden Fälle miteinander zu verbinden. Gar nicht so einfach, denn die Fundorte liegen tausende von Kilometern auseinander. Sie braucht die Hilfe von ihrem Freund und Ex-Detective Andrew Ryan. Im Cold Case Fall will Tempe die Überreste exhumieren und nochmals untersuchen. Zitat Kapitel 14: „Wenn man tot ist, ist man tot.“ Sie begibt sich auf gefährliches Terrain und ahnt nicht, in welche Gefahr sie sich begibt. Außer Andrew Ryan ist auch Detective Vislowky vom Charleston PD in die Ermittlungen zu den Fällen involviert. Sie ist eine gute Polizisten, aber sie ist nicht sehr unterhaltsam. Ein bakterieller Befall von Menschen in Charlotte nimmt außerdem noch die Aufmerksamt von Tempe in Anspruch. Warum sind diese Fälle auf einmal so gehäuft und hochansteckend? Dann entgehen Tempe und Ryan knapp einem Mordanschlag auf offener Straße und jetzt überschlagen sich die Ereignisse. Fazit: In ihrem 20. Fall für Tempe Brennan „Der Code der Knochen“ nimmt uns die Autorin Kathy Reichs mit an mehrere Orte, das gelingt ihr gut, denn sofort bin ich bei ihr und mittendrin in den Ermittlungen. Der Schreibstil ist, wie gewohnt, sehr gut und flüssig lesbar. Auch hier kommen wieder viele ärztliche Ausdrücke oder berufsbedingte Fremdwörter ins Spiel. Ich kenne das aus den anderen Fällen, aber hier nimmt mir dieser Teil viel zu viel Raum ein. Die Erklärungen reichen zwar aus, aber immer wieder in französischer Sprache eingestreut verdrehe ich so manches Mal die Augen und denke, das hätte auch einfach in kurzen Worten erklärt werden können. Der Humor der Autorin kommt immer wieder zum Tragen, das schafft dann Hochs, die von den Fällen ablenken und durchatmen lassen. Zitat Kapitel 8: „Nicht einfach, wenn die Helfer einen kollektiven IQ haben, der darauf hindeutet, dass man sie wöchentlichen gießen muss.“ Die Charaktere haben alle Ecken und Kanten, das gefällt mir gut. Tempe und Ryan kennen wir ja schon, wieder erfahren wir etwas aus ihrem Privatleben. Mir gefällt Detective Vislowky am Besten, sie ist stur und manches Mal würde sie gerne schütteln, nun mach schon und spuck es aus, aber sie lässt sich nicht beirren und bleibt immer fleißig und beharrlich in ihren Ermittlungen. Die Spannung hält das ganze Buch über. Das Ende hat dann alle losen Fäden aufgenommen und zu einem großen Ganzen verbunden. Zitat Kapitel 34: „Sofort klinkte sich ein anderes Datenbyte ein und löste eine Lawine neuer Fragen aus.“ Der Person, die hier mordet, kam ich nicht annähernd auf die Schliche und war sehr überrascht, wie sich alles zusammenfügte. Für diesen Thriller kann ich eine klare Leseempfehlung vergeben und er bekommt von mir 4 verdiente Sterne. Einen Sterne habe ich für die überhäuften langatmigen medizinischen Aufzählungen abgezogen. Aber lest selbst, denn dies hier ist ganz allein meine Meinung.

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