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Rezensionen zu
Die kalte Mamsell

Elsa Dix

Viktoria Berg und Christian Hinrichs ermitteln (3)

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€ 11,00 [D] inkl. MwSt. | € 11,40 [A] | CHF 16,90* (* empf. VK-Preis)

Okay, aber nicht umwerfend

Von: Suntimes

01.06.2022

Leider haben mich die Figuren nicht so fesseln können wie ich es mir erhofft hatte. Es war sehr leicht in die Geschichte rein zu kommen, auch wenn es mit Sicherheit besser gewesen wäre die Vorherigen Bücher gelesen zu haben. Leider hat sich das mitfiebern mit dne Figuren bei mir nicht eingestellt. Aber dennoch war es eine kurzweilige Lektüre

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Spannend bis zum Ende mit vielen verschiedenen Wendungen ist dieser Krimi der bisher beste dieser Reihe gewesen. Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, da ich es nicht aus der Hand legen konnte. Das Cover ist in bunt gestaltet. Erkennbar ist ein mondänes weißes Gebäude, welches im Hintergrund einer Düne steht. Im Vordergrund ist eine sehr gut gekleidete Dame zu erkennen. Mit viel Fantasie könnte es sich um Viktoria Berg, der sympathischen Hobbydetektivin handeln. Der Klappentext beschreibt ausführlich den anfänglichen Handlungsrahmen, ohne zu viele wesentliche Details zu verraten. In der Handlung geht es um zwei Leichen, welche in dem Eiskeller eines noblen Hotels in Norderney aufgefunden werden. Kriminalassistent Christian Hinrichs, sowie seine „Begleiterin“ Viktoria Berg werden schnell zu diesem Fall hinzukonsultiert. Als Viktoria an dem Hals der Toten die Broché ihrer verstorbenen Mutter entdeckt ist es um sie geschehen. Wer hat diesen Mord in Auftrag gegeben, Etwas derselbe Täter, welche für den Tod ihrer Mutter vor 20 Jahren verantwortlich waren? Oder steckt ein Einheimischer dahinter? Viktoria Berg überzeugt ähnlich wie in den ersten beiden Bänden, mit einem selbstbewussten und selbstlosen auftreten und beweist in der Zeit um 1913 schon sehr starke emanzipierte Fähigkeiten. Sie möchte es nicht hinnehmen, dass Frauen nicht dieselben Rechte wie Männer haben und zeigt dies auch in manchen Situationen sehr deutlich. Sie ist eine sehr starke Hauptfigur und gibt der Geschichte so zusätzlich Dynamik. Ihrem Trotz gegenüber „männlichem“ Machtgehabe lässt sie dabei immer wieder freien Lauf. Ihr zur Seite steht mit Christian Hinrich, mittlerweile zum Kriminalassistenten vereidigt, ein weiterer sehr guter Hauptprotagonist zur Seite. Er ist der kühle Kopf in dem ungleichen Ermittlerduo und versucht Viktoria manchmal etwas einzubremsen. In der Story sind erneut sehr viele Nebendarsteller vertreten. Als wesentliche Figuren sind dabei Staatsanwalt Konrad Berg, der Vater von Viktoria, Wilhelm Küppers, der Freund von Christian, aus dessen Jugendzeiten in Hamburg, die elegante Helene von Heising eine Freundin von Konrad Berg, Ehme Harms, ein ehemaliger Schiffskapitän sowie der Antiquitätenhändler Broders zu nennen. Gerade Wilhelm Küppers hat mir sehr gut gefallen, da er aufgrund seiner sehr derben Art eigentlich harmlos wirkt, er es jedoch faustdick hinter den Ohren hat. Der Aufbau des Romans ist sehr stringent. Die Ereignisse spielen im September des Jahres 1913 und es sind keine wesentlichen Zeitsprünge zu erkennen. Somit ist die Geschichte für den einzelnen Leser sehr gut nachvollziehbar. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, unterhaltsam und der damaligen Zeit gut angepasst. Mir hat erneut sehr gut gefallen, dass die Autorin viele Begrifflichkeiten und Verhaltensweisen aus der damaligen Zeit übernommen hat. So fühlt man sich als Leser in die alte Zeit zurückversetzt. Gerade die Entwicklungen in der Luftfahrt der damaligen Zeit haben diesem spannenden Krimi zusätzlich Fortune gegeben. Als Zielgruppe des Romans kommen wegen der beiden Hauptprotagonisten sowohl Frauen als auch Männer in Betracht. Das Fazit der Geschichte ist sehr positiv. Der Autorin ist erneut ein historisch guter und unterhaltsamer Krimi gelungen. Gerade in diesem Band hat die Spannung und die Entwicklungen der Ereignisse für ein sehr schönes Leseerlebnis gesorgt. Vielen Dank an Elsa Dix für die schönen und auch aufregenden Stunden Des Weiteren bedanke ich mich bei RandomHouse für die Bereitstellung des Rezensions-Exemplars. 10/10P. Bitte beachten die Rezension erscheint erst am 15.05.2022 auf unserem Blog und unseren Social Media Kanälen. vielen Dank

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Kalte Überraschung

Von: Anna Nenia S.

28.04.2022

Der Kriminalroman „Die kalte Mamsell“ von Elsa Dix ist der dritte Band der Seebadkrimi-Reihe um Christian Hinrichs und Viktoria Berg und spielt August 1913 auf Norderney. Bei einem Spaziergang am Strand werden die beiden Hauptcharaktere in das nahegelegene Hotel gerufen, da im Eiskeller zwei Leichen gefunden wurden. Bei näherem Betrachten entdeckt Viktoria etwas, das direkt mit ihrer Vergangenheit verknüpft ist. Statt Christian von ihrem Fund zu berichten, begibt sie sich jedoch eigenständig auf die Suche, was sie immer wieder in Schwierigkeiten bringt. Im Laufe der Geschichte wird klar, das es um mehr als nur die zwei Toten im Eiskeller geht. Abwechselnd zwischen dem Mordfall und der Beziehung zwischen Viktoria und Christian, ist der Roman ist auch ohne jegliches vor wissen zu der Reihe gut zu verstehen. Durch einige unerwartete Wendungen bleibt die Geschichte bis ganz zum Schluss durchgehend spannend. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen, im Grunde ist das Buch die perfekte Urlaubslektüre. Ich würde dieses Buch definitiv empfehlen!

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In diesem Cosy Crime geht’s ab auf die Insel, nach Norderney des Jahres 1913. Viktoria ist eine junge Lehrerin mit starken Nerven und dem richtigen Spürsinn. Christian, ein frischer Kriminalassistent und nun auf Norderney beheimatet. Die beiden verbindet ein vergangenes kriminalistische Abenteuer. Und kaum treffen sie wieder zusammen tauchen auch schon die ersten beiden Leichen auf: die Kaltmamsell des Hotels und ein schräger Feriengast werden tot im Eiskeller gefunden. Und Viktoria traut ihren Augen nicht als sie die tote Küchenhilfe näher unter die Lupe nimmt. Die Geschichte hat mich gleich total abgeholt. Nicht nur, dass Norderney eine besondere und einzigartige Insel ist, auch das Flair des frühen 20.Jahrhunderts ist deutlich zu spüren. Ich habe die Standspaziergänge mit Viktoria genossen und bin aufgeregt mit Christian nach Helgoland gefahren. Ich war bestürzt über die Wendungen der Geschichte und fasziniert von den damaligen Errungenschaften der Technik. Die Geschichte ist spannend und ereignisreich und das Setting ganz nach meinem Geschmack. Für mich ein Volltreffer unter den Cosy Crimes.

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Die Mamsell spielt nur am Anfang des Buches als Einstieg eine Rolle Die Handlung selber fokussiert sich auf Ereignisse in der Vergangenheit. Sehr schön beschrieben wird, wie man damals versucht hat, Verbrechen aufzuklären, ohne unsere heutige Technik. Die Beschreibung der Örtlichkeiten der Insel sind wohl auch gut recherchiert. Aber, dass Damen damals in ihren engen und geschnürten Kleidern lange Verfolgungsjagden am Strand durchführen konnten, bezweifele ich. Bei der Beschreibung der Zeppelinfahrt habe ich mich gewundert, dass nichts über den enormen Motorenlärm in den Kabinen erwähnt wird. Waren die Zeppeline damals leiser als heute? Insgesamt ein unterhaltsamer Sommerkrimi mit angenehmen Spannungsgehalt.

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Unterhaltsam

Von: Shahar2101

18.04.2022

Die Lektüre begeisterte mich ebenso wie das Buch "Die Tote in der Sommerfrische". Ein Krimi im Jahr 1913 - ein Verbrechen muss aufgeklärt werden ohne die Technik, die den Kriminalisten heute zur Verfügung steht, zB DNA-Technik. Mit Spürsinn und Intuition meistern die Protagonisten das hervorragend. Sehr empfehlenswert, wer Krimis und Historie liebt

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Spannend

Von: LS

04.04.2022

Ein sehr schönes Buch ! Der Autorin gelingt es sehr gut sich in die " alte gute " Zeit zu versetzen. Ich finde es ist ein sehr bildlicher Schreibstil. Die handelnden Figuren sieht man in Gedanken vor sich und ist bei den Handlungen mit dabei. Ich kann dieses Buch sehr gern weiter empfehlen.

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Dieses Buch ist bereits der dritte Band einer Serie, doch für mich das erste. Für die Ermittlerarbeit finde ich dies nicht störend, da die Fälle jeweils abgeschlossen sind. Lediglich für das Zwischenmenschliche zwischen Viktoria und Christian könnte ein chronologisches Lesen von Vorteil sein. Die titelgebende Mamsell spielt nur zu Beginn des Buches eine größere Rolle. Danach wird der Fokus mehr auf die familiäre Vergangenheit Viktorias gelegt und bestimmt bis zum Schluss das Werk. Ein Handlungsstrang um Christians Freund verläuft dabei gänzlich im Sande. Hierbei handelt es sich um keinen blutrünstigen Krimi, sondern eher entspannten Cosy Crime, bei dem die malerischen Schauplätze Norderney und Helgoland und die Atmosphäre der damaligen Zeit den Großteil der Schilderungen bestimmen. So sind auch die kriminellen Verstrickungen und die Auflösungen nicht sonderlich überraschend. Dem Text lässt sich aufgrund des flüssigen Schreibstils und der kurzen Kapitel gut folgen. Für die Nicht-Nordlichter fällt die Einordnung mancher lokaler Wortwahl allerdings schwer. Das anfänglich ruhige Erzähltempo steigert sich im letzten Drittel, als sich die Ereignisse überschlagen, was den Gesamteindruck schmälert. Insgesamt ein locker zu lesender kurzweiliger Schmöker für die Sommerfrische.

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