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Rezensionen zu
Düstersee

Elisabeth Herrmann

Joachim Vernau (7)

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Dies ist der 7. Fall des Anwalts Joachim Vernau. Bisher habe ich nur einen Fall aus dieser Reihe gelesen. Beschreibung des Buches: Der Krimi „Düstersee“ ist im Goldmann-Verlag im August 2022 als Taschenbuch mit 460 Seiten erschienen. Auf dem Titelbild sind ein See, eine alte Villa und ein rot gefärbter Himmel zu sehen. Alles wirkt düster und geheimnisvoll. Kurze Zusammenfassung: Joachim Vernau ist eingeladen in der Uckermark im Bootshaus der Villa des Philosophieprofessors Christian Steinhoff ein paar Urlaubstage zu verbringen. Doch kurz nach seiner Ankunft findet Vernau die Leiche Steinhoffs. Als dann auch noch eine junge Frau des Ortes tot aufgefunden wird, stürzt sich Vernau in die Ermittlungen… Mein Leseeindruck: Irgendwie hatte ich die letzten Wochen im Übergang zum Herbst eine leichte Leseblockade. In den Sommermonaten wecken mich an den Wochenenden die Sonnenstrahlen, im Herbst bleibt es lange dunkel, so dass das morgendliche Lesen an Samstagen und Sonntagen dann doch recht kurz ausfiel. Der Krimi konnte mich zudem zu Beginn nicht so richtig fesseln. Nachdem ich mich aber dann eingelesen hatte, tauchte ich immer tiefer in die Geschichte ein. Er ist aus der Sicht Vernaus geschrieben, nur einige wenige Kapitel sind es nicht. Durch die Erzählweise ist man beim Lesen nah an der Ermittlungsarbeit und hat Teil an Vernaus Privatleben, was so manche lustige Überraschung bereithält. Auch Vernaus Mutter wird in die Geschehnisse in Düstersee hineingezogen, hat sie doch einen Aufenthalt mit ihrer Mitbewohnerin, die eine Beziehung zu Düstersee hat, in diesem düsteren Ort geplant. Im Laufe des Krimis kristallisiert sich heraus, dass vieles mit einem Brand 10 Jahre zu vor zu tun hat. Ist Vernau einer Familientragödie auf der Spur? Oder geht es hier um weit mehr – den Spekulationen um Häuser und Grund und Boden in der Uckermark? Die Autorin hat die Spuren gut gelegt, hier einige Verdächtige präsentiert und einen charismatischen Anwalt erfunden, der auch in diesem Fall wieder seine besondere Fähigkeiten in Recherche und Ermittlungsarbeit zeigt. Fazit: Mich hat der Krimi sehr gut unterhalten. Auch wenn ich bisher nur einen „Vernau-Fall“ gelesen habe, so war das hier kein Problem. Man kann diesen Krimi auch ohne die Vorgänger zu kennen lesen.

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Bei dem Berliner Jahrestreffen der Anwaltskammer bietet der Karrierist Christian Steinhoff Joachim Vernau an, einen Urlaub im restaurierten Bootshaus seiner uckermärkischen Villa zu verbringen. Das Anwesen liegt idyllisch am Düstersee, in der Nähe des kleinen gleichnamigen Dorfes, und da der Anwalt sowieso eine Weile aus Berlin heraus möchte, nimmt er das Angebot an. Bei seiner Ankunft findet im Herrenhaus gerade ein Treffen von Hobby-philosophen statt, von denen der charismatische Hausherr sich feiern lässt, sodass Vernau sich lieber in seine ruhige Unterkunft zurückzieht. Als er am nächsten Morgen eine Joggingrunde auf dem Uferpfad dreht, trifft er auf seinen Gastgeber, der dort auf einer Bank sitzt – tot! Kurz darauf wird im Dorf eine junge Frau ermordet aufgefunden, und Vernau glaubt nicht an einen Zufall. Er befürchtet aufgrund seiner Beobachtungen am Vorabend einen Zusammenhang und beginnt, Nachforschungen anzustellen. Dabei erfährt er von einem 10 Jahre zurückliegenden Ereignis, bei dem nach Meinung einiger Dorfbewohner Steinhoff seine Finger im Spiel hatte – zumindest hat es seinen wirtschaftlichen Interessen bis in die Gegenwart hinein sehr genützt. Resümee: Vor 10 Jahren hat es in Düsterwalde ein tragisches Ereignis gegeben, in das Bewohner des Dorfes verstrickt waren: Die junge Bianca, deren Eltern bei Christian Steinhoff angestellt sind, verbringt in einem verfallenen Haus ein Schäferstündchen mit Chris, dem Sohn eines ebenfalls ortsansässigen Ehepaares, als das marode Bauwerk in Flammen aufgeht. Bianca kann durch den mutigen Einsatz eines jungen Mannes gerettet werden, Chris jedoch stirbt. Christian Steinhoff aber konnte bis in die Gegenwart hinein aus dem Brand Kapital schlagen. Nun jedoch, ein Jahrzehnt später, muss sich etwas ereignet haben, was Steinhoff und eine weitere Bewohnerin Düsterwaldes mit dem Tod bezahlen. Nur was? Die Story an sich ist ebenso interessant wie spannend, und der Leser rätselt wie auch der Nachforschungen anstellende Joachim Vernau, wo bzw. bei wem der Schlüssel zur Aufklärung der Morde liegt: Welche Rolle z. B. spielen die schwer durchschaubaren Töchter Steinhoffs, Esoterikerin Sanja und Galeristin Felicitas, die verzweifelte Ehefrau des schwerkranken Herfried oder die unberechenbare, ruppige Bäckerin? Es gibt stets neue Informationen zu Personen und Ereignissen und damit verbundene verfolgenswerte Spuren; immer wieder geraten andere Dorfbewohner als Verdächtige ins Visier. Doch jedes Mal scheint das entscheidende Puzzleteilchen zur stimmigen Lösung zu fehlen. Die Person des Anwalts Joachim Vernau war mir sehr sympathisch: Er agiert sehr besonnen mit einer gewissen Abgeklärtheit und nimmt kritischen Situationen dadurch oft den Wind aus den Segeln, wobei seine ruhige, unaufgeregte Ausdrucksweise mich oft schmunzeln ließ. Ich habe gelesen, dass einige Bände mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle verfilmt worden sind – ohne bislang eine Folge gesehen zu haben, scheint mir dies die perfekte Besetzung zu sein. Allerdings hätte eine Raffung der Handlung an einigen Stellen um der Spannung willen gutgetan. Zwar spielen Joachims Vernaus Mutter und deren Lebensgefährtin eine entscheidende Rolle – dies ist daher auch ein persönlicher Fall für ihn - jedoch wird deren Beziehung gelegentlich zu ausführlich geschildert. Fazit: Trotz eines hochbrisanten Themas und eines interessant angelegten Plots kommt an einigen Stellen nicht die rechte Spannung auf, und das Geschehen – sprich die Aufklärung der Morde - tritt auf der Stelle. Dennoch: ein sehr lesenswertes und thematisch aktuelles Buch.

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Joachim Vernau macht Ferien in der Uckermark. Er hat sich in das Bootshaus des charismatischen und machtbesessenen Anwalt Steinhoff einladen lassen. Was sich viel zu schnell als Fehler erweist. Vernau entdeckt Steinhoffs Leiche. In den folgenden Stunden überschlagen sich die Ereignisse. An Urlaub und Erholung ist nicht mehr zu denken. Nachdem bereits mehrere Bücher über den Anwalt Joachim Vernau mit Jan Josef Liefers in der Titelrolle verfilmt wurden, hatte ich dessen Bild während des Lesens immer vor Augen. Ich denke, das ist auch so beabsichtigt. So empfand ich das Buch nicht nur als spannenden Krimi, sondern durch Vernaus/Liefers gewollte oder ungewollte Komik auch unterhaltsam. Die Story über ein Verbrechen in der Vergangenheit und mehrere in der Gegenwart ist spannend und mit jedem neuen Hinweis verdächtigt der Leser mal diesen, mal jenen Bewohner des Dorfes und der Villa. Aber ähnlich wie Vernau hat man Bedenken und das Gefühl, es passt nicht richtig oder die anberaumten Durchsuchungen sind ergebnislos. Frau Hermann lässt uns lange im Dunkeln tappen, aber sie gewährt uns einen ausführlichen Blick auf den radikalen Ausverkauf der Uckermark, die Profitgier der Spekulanten, die Unbeholfenheit und die frühe Landflucht der Bevölkerung. Hier haben wir also nicht nur einen Krimi und gute Unterhaltung, sondern auch Gesellschaftskritik. Die Verfahrensweisen, die man nicht genug Bloßstellen kann.

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Elisabeth Herrmanns Krimis mit dem Anwalt Joachim Vernau enthalten stets auch eine gesellschaftsrelevante Komponente - so auch dieses Mal. „Düstersee“ spielt in der Uckermark bei Templin. Herrmann berichtet aus der Sicht des Ich-Erzählers Vernau von dem Wandel der Gegend, vom Wegzug der einen und dem Zuzug der anderen sowie von den Problemen der Dagebliebenen, die Anfang der Neunziger Jahre beim Verkauf ihrer Grundstücke an reiche Wessies und einflussreiche Ossies nicht immer gut weggekommen sind. Zugleich entwickelt sie die Geschichte um Vernaus Mutter und ihre Lebensgefährtin Ingeborg Huth weiter. So ist „Düstersee“ ein gut inszenierter und gewohnt unterhaltsamer wie gesellschaftspolitischer Krimi aus der Uckermark, der vermutlich gute Chancen auf eine TV-Adaption hat - viele Bände aus ihrer Joachim Vernau-Reihe sind mittlerweile mit Jan Josef Liefers in der Hauptrolle für das Fernsehen verfilmt worden.

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Als er von seinem ehrgeizigen und vermögenden Anwaltskollegen Steinhoff eingeladen wird, auf seinem Anwesen in der Uckermark Urlaub zu machen, sagt Joachim Vernau nicht nein. Doch gleich am ersten Morgen findet er seinen Gastgeber tot auf. Wenig später gibt es eine zweite Leiche und die Lebensgefährtin von Vernaus Mutter gerät unter Verdacht. Vernau beginnt zu ermitteln. Die Dorfbevölkerung, die alles unter sich regelt, macht es ihm nicht leicht. Musste Steinhoff wegen seiner Immobilienspekulationen sterben? Oder gibt es eine Verbindung zu einem Brand mit Todesfolge, der vor zehn Jahren passierte? Aus verschiedenen Perspektiven taucht der Leser in die kleine Welt am Düstersee ein und begegnet den unterschiedlichsten Schicksalen. Einfühlsam nimmt der Autor das Thema der Gentrifizierung auf und zeigt, welche Opfer sie fordert. Interessant sind auch die vielfältigen, miteinander verflochtenen Beziehungen. Ein fesselnder Krimi mit überraschender Auflösung. Für mich war es das erste Buch aus dieser Reihe, das hat aber weder das Verständnis noch das Lesevergnügen beeinträchtigt.

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Ich hatte schon Krimis der Autorin gelesen, die mir gut gefielen und auch diesen Kriminalroman habe ich sehr gerne gelesen. Es war für mich der erste Vernaus, aber das war überhaupt kein Problem, denn das, was wesentlich ist, wurde unauffällig in die Handlung integriert. Elisabeth Herrmann gelingt es von der ersten Seite an, Spannung aufzubauen und diese bis zum Schluss hochzuhalten. Für Joachim Vernau geht es dieses Mal auch ins persönliche, denn die Lebensgefährtin seiner Mutter, Ingeborg Huth, mit der er nicht gut auskommt, gerät unter Mordverdacht, denn das zweite Opfer ist ihre Nichte und ihr Tod könnte sie zur Erbin von deren Haus machen. Da liegt natürlich liegt nichts näher, als ihn als Anwalt einzuschalten. Das zwingt ihn, sich mit seinem Verhältnis zu ihr auseinander zu setzen, denn bis jetzt stehen sie auf Kriegsfuß miteinander. Aber ihm ist klar, daß Hüthchen, wie sie genannt wird, keine Mörderin ist, auch wenn sie sich seltsam verhält und offensichtlich etwas verschweigt. Aber auch andere Dorfbewohner:innen verschweigen etwas, das wird im Laufe des Romans schnell klar. Denn Düsterwalde, das scheinbar idyllische Dorf am Düstersee, birgt Geheimnisse. Das erste Mordopfer, der Philosophieprofesser Christian Steinhoff, dessen Einladung Vernau gefolgt ist, hatte nicht nur zweifelhafte politische Einstellungen, sondern besaß auch einen Großteil der Häuser in Düsterwalde. Nach der Wende hat er sie zu einem Spottpreis aufgekauft und einen Teil der ehemaligen Besitzer durch ein versprochenes Wohnrecht abhängig von sich gemacht. Auch die Villa, in dessen Bootshaus er Vernau eingeladen hat und die in der ehemaligen DDR ein Kinderheim war, hat er mit viel Geld modernisiert, nachdem sie durch einen Brand 10 Jahre zuvor zerstört worden war. Bei diesem Brand kam ein junger Mann ums Leben und Vernau, der auf der Suche nach möglichen Mordmotiven ist, stößt auf mögliche Verbindungen zu diesem Brand. Der Hintergrund dieser ländlichen Gentrifizieriung ist real, denn inzwischen erleidet die Uckermark dasselbe Schicksal vieler anderer Landstriche in der ehemaligen DDR: Der Wert der Immobilien schießt nach oben und mit den neuen Besitzer:innen ändern sich Charakter und Infrastruktur der Gegenden nicht immer zum Guten. Umso enger ist der Zusamenhalt der verbliebenen Dorfbewohner:innen in Düsterwalde, die allen Fremden und neu zugezogenen äußerst verschlossen und mit Misstrauen begegnen. Diese Atmosphäre beschreibt Elisabeth Herrmann nicht, wie man vielleicht befürchten könnte, plakativ, sondern mit viel Einfühlungsvermögen in ihre Protagonist:innen. In ihrem Nachwort schreibt sie, daß sie die Uckermark von zahlreichen Besuchen gut kennt und das merkt man. Erzählt wird überwiegend aus der Perspektive von Joachim Vernau, es kommen aber auch andere zu Wort, deren Geschichte wir Leser:innen aus ihrer Perspektive kennenlernen. So entsteht ein Handlungsgeflecht, in dem verschiedene Personen durchaus handfeste Motive haben könnten, zu morden. Die Auflösung jedoch hat mich dann letztlich überrascht! Fazit: Spannend bis zum Schluss – ein überzeugender Krimi mit Niveau!

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Endlich ein neuer Vernau Seit dem 1. Band „Kindermädchen“ verfolge ich das Leben des Rechtsanwalts Joachim Vernau und seine Kriminalfälle. In „Düstersee“ macht er Ferien in der Uckermark. Eigentlich. Denn als dort ein Toter gefunden wird, wird Vernau in den Fall hineingezogen und beginnt mit Nachfragen. Bald kommt er einem Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur und gerät selbst in Gefahr. Herrmann begeistert einfach immer wieder. Mit Joachim Vernau ist ihr ein toller Charakter gelungen, den ich von Anfang an sympathisch fand. Auch ihre anderen Charaktere menscheln und so kann man sich wieder sehr gut in sie hineinfühlen. Teilweise sind sie auch etwas skurril gezeichnet und ich musste schmunzeln. Ebenfalls ganz witzig fand ich die Szene mit den „Hausbesetzern“. Bereits der Prolog beginnt spannend und dramatisch und ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie der sich wohl in die Handlung einfügt. Durch spannende Wendungen und kleine Puzzlesteine hält Herrmann die Spannung hoch und erst ganz gegen Ende werden die Verbrechen aufgelöst. Ich muss zugeben: auf den Täter wäre ich nicht gekommen. Fazit: Auch nach 7 Bänden wird die Reihe nicht langweilig und ich hoffe auf einen baldigen Fall 8 für Vernau.

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2020 erschien aus dieser Reihe der sechste Kriminalroman „Requiem für einem Freund“, wo der Berliner Rechtsanwalt Joachim Vernau einsatzmäßig etwas auf den Pfaden von „James Bond“ wandeln durfte. Da ist es auch nicht ganz verwunderlich, dass Elisabeth Herrmann ihren „Hauptdarsteller“ erst einmal in den verdienten Urlaub schickt, den der dann in einem Bootshaus am „Düstersee“ in der Uckermark antritt. Achtung Spoiler: Im Prolog geht es zeitlich erst einmal zehn Jahre zurück, wo es in einer baufälligen Villa zu einem Brand kommt, wobei jemand stirbt.. Das Bootshaus hatte Joachim Vernau nach einem feucht-fröhlichen Abend eher zufällig von seinem zielstrebigen und ambitionierten Kollegen Christian Steinhoff zur Verfügung gestellt bekommen. Allerdings hatten Vernau und seine langjährige gute Freundin und Kollegin Marie-Luise – die ihn netterweise zu seinem Feriendomizil chauffierte – sich unter dem Begriff „Ferien in der Uckermark“ etwas anderes vorgestellt. Marie-Luise bringt es dann auf den Punkt: „…jedenfalls nicht so etwas Protziges“ und lässt ihn dann inmitten einer illustren Gesellschaft stehen, die den Begrüßungsworten ihres Gastgebers Steinhoff lauschend, sich im Garten des weitläufigen Anwesens und auf der großzügigen Terrasse der prächtigen Villa verteilt hat. Doch Ruhe und Entspannung ist Joachim Vernau in seinem Urlaub nicht beschieden, denn er entdeckt kurze Zeit später Steinhoff tot auf einer Bank sitzend und bald darauf sieht er am Straßenrand eine blutüberströmte junge Frau liegen, über die gebeugt eine ältere steht, die einen schweren Bolzenschneider in der Hand hält… Spoiler Ende Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, denn einmal angefangen, ist man schnell mitten im Geschehen und das „Kopfkino“ beginnt. Elisabeth Herrmann nimmt ihre Leserschaft mit zu einer kleinen Dorfgemeinschaft, die mit den Machenschaften eines dubiosen Investors zu kämpfen hat. Joachim Vernau wiederum gerät in den Strudel von Ereignissen, wo er plötzlich einer Person gegenübersteht, die er an seinem Urlaubsort definitiv nicht erwartet hatte, die aber seinen juristischen Beistand braucht, was ihm widerstrebt, er aber keinesfalls ablehnen kann, da diese Person seiner Mutter sehr nahesteht… Verdächtige Personen gibt es zu Hauff, doch wer letztendlich hier sein Unwesen treibt, war nicht vorhersehbar, was schon ein großer Pluspunkt ist. Feiner Humor durchzieht diesen gelungenen spannenenden Kriminalroman und lockert die düsteren und teilweise beklemmenden Szenerien etwas auf. Ich habe dieses Buch gern gelesen, vor meinem „inneren Auge“ Jan Josef Liefers erneut in die Rolle des Rechtsanwalts Vernau schlüpfen sehen und mich gut unterhalten gefühlt, weswegen ich hier meine Leseempfehlung ausspreche und mich auf die „echte“ Verfilmung freue! Gern weiter so!

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