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Rezensionen zu
Die schönsten deutschen Gedichte

Lukas Moritz

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Dass Erich Fried mein Lieblingslyriker ist, habe ich irgendwann mit fünfzehn oder sechzehn so beschlossen. Nicht, weil ich eine große Auswahl von deutschen Dichtern kannte, sondern weil mir sein Gedicht „Was es ist“ so außerordentlich gut gefallen hat. Tatsächlich ist es aber so, dass mein Wissen im Bezug auf Lyrik sehr dürftig ist. Gedichte, die nicht von Erich Fried stammen, habe ich zuletzt in der Schulzeit gelesen. Deshalb bin ich nun stolze Besitzerin eines umfangreichen Gedichtbandes. „Die schönsten deutschen Gedichte“ sammelt auf über 650 Seiten deutschsprachige Gedichte aus der Vergangenheit. Die ältesten von ihnen stammen aus dem zwölften Jahrhundert, die jüngsten sind erst wenige Jahrzehnte alt. Dabei handeln diese Gedichte von verschiedensten Themen. Es gibt Liebesgedichte, Naturgedichte, politische Lyrik und weitaus mehr. Viele Texte und Verfasser habe ich wiedererkannt, weil sie mir schon einmal begegnet sind und in meiner Erinnerung etwas von ihren Reimen übrig gelblieben ist. Andere sind mir völlig neu gewesen. Die Auswahl in diesem Buch ist beinahe unerschöpflich. Besonders gerne lese ich übrigens Gedichte von Frauen. Lyrikerinnen wie Hilde Domin, Rose Ausländer oder Ingeborg Bachmann. Tatsächlich habe ich aber festgestellt, dass es wenige von ihnen zu geben scheint, welche in der deutschsprachigen Lyrik so maßgeblich Beachtung gefunden haben. Das finde ich schade. Dank diesem Buch habe ich mich in der vergangenen Zeit mehr mit dem Thema Lyrik beschäftigt als in den letzten Jahren seit dem Abitur. Ich habe das Gefühl meinen literarischen Horizont dadurch erweitert zu haben.

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