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Rezensionen zu
Das Wunder von San Teodoro

Roberta Gregorio

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Es gibt Romane, die klingen noch lange nach – und einer solcher ist für mich „Das Wunder von San Teodoro“. Als ich nach Beendigung des Buchs am nächsten Morgen bei Regen wach wurde, habe ich mich noch mal unter die Decke eingekuschelt (gut, daß Wochenende war) und dachte an den schönen Ausblick aus Violettas Dachzimmer, die tanzenden Sonnenstrahlen auf der Piazza am Morgen und die drei Herrschaften auf der Bank... All diese Momente (und noch viele mehr) hat Roberta Gregorio so anschaulich und lebendig niedergeschrieben, daß sie mich motivieren, den Tag mit einem Lächeln zu beginnen. Dabei ist das Thema eher tragisch: das kleine, abseits gelegene Dorf San Teodoro stirbt langsam aus und wenn es weniger als 100 Einwohner hat, verliert es seinen Status als selbständige Gemeinde. Das hätte dramatische Folgen, findet die Bürgermeisterin, Sindaca Malfada, und kämpft mit ihren Gleichgesinnten um das Überleben ihrer besonderen italienischen Heimat. Sie bittet die junge Unternehmensberaterin Violetta um Hilfe und auch diese kann sich dem „Herzen San Tedoros“ nicht entziehen. Gemeinsam finden sie eine Lösung, welche die Zukunft sichern könnte... würden sie nicht aus den eigenen Reihen boykottiert werden. Geschickt verknüpft die Autorin Kritik (z.B. Thema Geisterstädte) mit der Lebensfreude bis ins hohe Alter; in ihrem Roman verschmelzen Realität und Fiktion gekonnt zu einer unterhaltsamen Geschichte, die ich bis zur letzten Zeile gerne gelesen habe. Eine Liebesgeschichte darf natürlich nicht fehlen... ach, eigentlich sind es ja zwei: die Liebe zu San Teodoro und die Liebe zwischen Violetta und Fernando – wobei zweitere sich eher dezent im Hintergrund hält. Der Fokus liegt auf dem Bergdorf, welches in der Leserschaft die Sehnsucht weckt, sofort dorthin zu fahren und bei Lucilla Mama`s Lasagne zu genießen. Wie gut, daß sich zwischen den Kapiteln das ein oder andere Pastarezept versteckt ;) „Das Wunder von San Teodoro“ ist für mich ein Lesehighlight des noch jungen Jahres 2023 und eine Empfehlung von Herzen wert. Kommt mit und lasst euch ebenfalls verzaubern von der Wärme dieser besonderen Dorfgemeinschaft!

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Dolce Vita

Von: niwibo

08.01.2023

Bürgermeisterin Mafalda ist verzweifelt. So sehr sie sich auch bemüht: San Teodoro, ihr idyllisches Dörfchen in den kampanischen Hügeln, hat wohl keine Zukunft. Gerade einmal hundert Menschen leben noch hier, und wenn der alte Carmelo stirbt, wird der Ort mangels Einwohnern auch noch den Gemeindestatus verlieren. In ihrer Not bittet Mafalda die Unternehmensberaterin Violetta um Hilfe. Violetta verliebt sich erst in das Dorf, dann in seine traditionellen Pastagerichte und schließlich in Mafaldas Sohn Fernando. Sie ist entschlossen, San Teodoro zu retten – mithilfe einer Senioren-WG und deren Rezepten. Doch womöglich kann nur ein Wunder des heiligen Teodoro alles zum Guten wenden ... Mafalda, die ebenso hübsche wie kluge Bürgermeisterin und Anwältin von San Teodoro muss jeden Tag zusehen, wie ihr kleines, einst blühendes Dorf, idyllisch in den Hügeln von Kampanien gelegen, den Bach runtergeht. Von den hier nur noch 100 lebenden Einwohner, ist der Großteil Rentner, denn die jungen Leute sind bereits vor Jahren in die Großstädte gezogen, und so sieht es schlecht für das Dorfleben aus. Denn der Dorfälteste Carmelo liegt im Sterben und dann sind es nur noch 99... Violetta, smart, klug, aus der Großstadt Salerno kommend und gute 25 Jahr jünger als Mafalda, ist erstaunt über die Anfrage der Bürgermeisterin, in ihrer Position als Unternehmensberaterin das kleine Dorf vor dem Aussterben, bzw. vor dem Entschluss, ein Geisterdorf zu werden, zu retten. Violetta kommt, sieht und siegt. Nach einigen Umwegen, Hindernissen und viel Arbeit schaffen sie und Mafalda und nicht zu vergessen die restlichen Bewohner San Theodoros, das kleine Dorf mithilfe einer Pasta-Fabrik und einem Wunder zu erhalten. Das ihr dabei noch die große Liebe über den Weg läuft ist wohl der Sahneklecks in diesem so herrlich geschriebenen Roman, der direkt Lust auf Pasta und Dolce Vita macht. Italien genau so, wie man es sich vorstellt. Nur das so heiß ersehnte Wunder am Ende der Geschichte hätte ich mir mit mehr Wums und Trallala gewünscht. Da hat mir die Autorin zu schnell das gute Ende herbeigeschrieben. Aber trotzdem legt man das Buch mit einem seeligen Grinsen aus den Händen.

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Mein Leseeindruck: In diesem schönen Wohlfühlroman bin ich in ein kleines Dorf in das italienische Kampanien gereist. Einhundert Einwohner, hauptsächlich ältere Menschen leben dort nur noch . Fast wird es ein Geister Dorf, wäre da nicht die resolute Bürgermeisterin Mafalda, die um das Überleben ihres Heimatdorfes tapfer und unermüdlich kämpft. Mit Hilfe der jungen Unternehmensberaterin Violetta aus Salerno und der eng zusammen stehenden Dorfbevölkerung gelingt es den beiden engagierten Frauen eine grandiose Idee gegen viele Widerstände zu entwickeln und auch zu verwirklichen. Der romantische Ort San Teodoro übt auf Violetta einen unwiderstehlichen Zauber aus durch seine Ruhe, landschaftliche Abgeschiedenheit und Schönheit der althergebrachten Häuserstruktur. Hinzu kommen die Begegnungen mit charmanten Dorfbewohnern, wie den drei alten Männern, die jeden Tag die Piazza aus einer Bar beobachten, der Kontakt mit dem jungen Landwirt Fernando und das Kennenlernen einer gut funktionierenden Senioren WG. Alte Dorf-Geschichten werden zu jeder Gelegenheit erzählt und Violetta und Mafalda schöpfen daraus den Impuls und die Idee für den Bau einer kleinen Pasta Fabrik. Der Schreibstil der Autorin spricht sofort an, ist flüssig, amüsant und sehr gut zu verfolgen. Roberta Gregorio transportiert ein leichtes, wunderbar italienisches Lebensgefühl über ihre Zeilen zum Leser*in, welches mit köstlichen Pasta Rezepten im Buch diesen Eindruck weiter verstärkt. Man spürt fast den intensiven Geruch von sonnengereiften Tomaten, würzigen Kräutern und die laue Luft eines herrlich warmen Sommerabends in der Nase. Verwicklungen mit dem arroganten Gebaren des Kommunal Präsidenten der Region und Mafaldas Ex-Ehemann Alessio Renga geben der Geschichte eine spannende Würze. Auch spielt die Liebe in diesem Buch eine grosse Rolle und spornt Violetta und Mafalda an ihr Projekt gegen viele Widerstände zu verwirklichen, immer unterstützt vom Glauben an den Dorfheiligen San Teodoro, der auf wundersame Weise alles Gute für diesen Ort und seine Menschen in die richtigen Wege für die Zukunft leitet.... Meine Bewertung: FÜNF ***** Sterne für diesen stimmigen Wohlfühl-Roman! Herzlichen Dank an die Autorin und den Verlag für das schöne Rezensionsexemplar!

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Dieses Buch ist einfach wunderschön. Mafalda und Violetta, die beiden Hauptcharaktere des Buches, sind zwei ganz unterschiedliche aber einfach liebenswerte und starke Frauen. Man bekommt unglaubliche Lust selbst einmal in eine kleines Dort in Italien zu reisen. Und was was noch unglaublicher ist, dieses Buch macht toll Lust auf Pasta – ich kann gar nicht kochen, aber selbst ich habe Lust bekommen mich einmal an selbstgerechter Pasta zu versuchen. Aber ich gebe die im Buch enthaltenen Rezeptideen wohl besser an meinen Mann weiter. Wer ein schönes Buch sucht und das Kochen liebt, der ist mit diesem Buch genau richtig und alle anderen sollten es trotzdem lesen!!!

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Ich hoffe auf eine Fortsetzung !

Von: buecherundgedanken

02.10.2022

Villa Amalfi handelt vom Leben von Ida, deren Eltern sehr konträr zu Ida stehen und ihr das – nicht nur – emotional zu spüren geben. Doch Ida gelangt eines Tages nach Amalfi, wo sich ihr Leben schlagartig ändert; nicht immer zum Guten, aber Ida geht ihren Weg weiter und lässt sich nicht unterkriegen. Für mich ist das Buch wie eine bittersüße Orange: die Bitterkeit, die zumeist in jedem Leben vorhanden ist und womit wir zu kämpfen haben. Jedoch ist Bitterkeit nicht unbedingt negativ gemeint, da viele Menschen ja auch bitteren Geschmack lieben, wie den einer Grapefruit. Und süß liegt auf der Hand: es sind die schönen Momente in Ina´s Leben, die es so schön machen, aber auch gleichzeitig zeigen, von wo sie herkommt (damit sind nicht nur die äußeren Umstände, sondern auch ihre Gefühlswelt gemeint) Es war schön zu lesen, wie immer, wenn Giulia Romanelli uns mit nach Italien nimmt, dass ich mir alles von Anfang an so gut in meinem imaginären Film vorstellen konnte; Amalfi, das Meer, den Ort und die Parties auf der Dachterrasse und einfach alles. Und es ist eine wunderbare Beschreibung der 50er Jahre, den Wandel der Mode und das Aufkommen des Tourismus . Ich hoffe so sehr auf eine Fortsetzung!

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Ein italienisches Dorf trotzt seinem Untergang mit Phantasie, Courage und dem perfekten Pastarezept! San Teodoro ist ein kleines Dorf in Kampanien. Nunmehr 100 Seelen zählt das Örtchen. Die Bewohner sind jedoch älteren Semesters und sobald die Einwohnerzahl unter 100 sinkt, verliert die kleine Gemeinde ihren Status und wird einer anderen zugesprochen. Mafalda, die Bürgermeisterin setzt alle Hebel in Bewegung um den Status ” Gemeinde ” zu erhalten. San Teodoro war früher bekannt für seine Pasta Tage, nun muss eine neue zündende Idee her. In ihrer Verzweiflung wendet sich Mafalda an Violetta, eine Unternehmensberaterin aus Salerno. Als Violetta von der Geschichte um San Teodoro hört, erinnert sie sich an ihre Kindertage in dem kleinem malerischen Örtchen und eilt zu Hilfe. Können Mafalda und Violetta den kleinen Ort aus eigener Kraft retten, oder brauchen sie ein wahres Wunder? Ich habe schon einige Bücher aus der Feder von Roberta Gregorio gelesen. Ganz besonders mag ich dabei den zauberhaften Schreibstil der Autorin. Ihre Worte setzen sich tief in Herz und berühren dabei ungemein. Wort und Bildgewaltig zeichnet sie dabei dem Leser ihre Heimat in den schönsten Farben und lässt mich als Leser, Italien auf dem heimischen Sofa kennenlernen. Da Wunder von San Teodoro ist für mich ein Lesehighlight, es hat mich nicht nur tief berührt sondern auch mehr als einmal zum schmuzeln gebracht. Die Charaktere sind mit liebevoller Hand gezeichnet. Jeder einzelne der älteren Herrschaften hat sich ein kleines bisschen in mein Herz geschmuggelt. Neben viel tiefgründigkeit, wird die Atmosphäre mit einen schöne Prise Humor, an den richtigen Stellen aufgelockert. Die Autorin zeigt dabei auf wie wichtig der Zusammenhalt in der Gemeinschaft ist, denn nur wenn man gemeinsam an einem Strang zieht, kann man Erfolge erziehlen. Eingebunden ist auch eine zarte Liebesgeschichte, die sich jedoch nicht so sehr in den Vordergrund drängt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. das Buch nimmt einem von der ersten Seite an in eine sanfte Umarmung und lässt erst wieder los, wenn die letzte Seite erreicht ist. Das Gefühl nach Urlaub und leckerer Pasta bleibt erhalten. Für alle Leckermäulchen gibt es auch wunderschöne Pastarezepte zum nachkochen. Fazit: Ein absoluter Wohlfühlroman mit einer wichtigen Thematik, leckeren Rezepten und urigen Dorfbewohnern. Eine Gechichte die mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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Als die Journalistin, Bloggerin und gleichzeitig auch Facebook-Freundin Susanne Edelmann dieses Buch vorstellte, wusste ich sofort, dass ich es auch lesen muss. Ich befinde mich in gerade einer Phase, die sehr persönlich und sehr traurig ist. Diese wunderbare Geschichte über ein kampanisches Dorf, das ums Überleben kämpft und dafür Hilfe von einer Unternehmensberaterin bekommt, hat mir trotz der schweren Zeit immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Roberta Gregorio schafft es mit spielerischer Leichtigkeit, den Leser nach Italien zu entführen. Man fühlt sich sofort wohl in dem verschlafenen Ort San Teodoro. Die alten Männer, die dem Dorftreiben zusehen. Die kämpferische Bürgermeisterin und letztendlich immer wieder Pasta! Wie gut, dass die Rezepte gleich mit abgedruckt wurden! "Das Wunder von San Teodoro" - eine Geschichte über Familien, Freundschaft und natürlich auch über die Liebe. Ein absolut schönes Buch!

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Ein Juwel

Von: pura-bella

02.09.2022

Dieses Buch ist ein Juwel, die Geschichte um das verschwindende Dorf ist so liebevoll erzählt das man das Gefühl ist man ist selber mittendrin und möchte mithelfen das Dorf zu retten. 🔸️🔸️🔸️ Die Charaktere in dieser Geschichte sind unglaublich, die vielen älteren Einwohner die sich gegenseitig stützen aber noch so unglaublich viel zu geben haben, eine Bürgermeisterin die sich in Italien gegen einen Macho durchsetzt und für dieses Dorf bis zum Ende kämpft. Eine Unternehmensberaterin die sofort ihr Herz an diesen Ort verliert und immer wieder Pasta. Hier kommt ein absolutes Italien Feeling hoch und ich habe jede Zeile in diesem Buch genossen.

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