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Rezensionen zu
Sternstunde

Corina Bomann

Die Waldfriede-Saga (1)

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Hanna eine junge Krankenschwester im Krankenhaus Friedensau leidet seit dem Tod ihres Verlobten, der im Krieg schwer verletzt wurde und im Krankenhaus verstarb unter einem Trauma. Wenn Hanna einen schwerverletzten männlichen Patienten sieht bekommt sie Panikanfälle was für eine Krankenschwester nicht gerade von Vorteil ist. So wird Hanna 1919 nach Zehlendorf in die neu gegründete Klinik Waldfriede berufen. Bis zur Eröffnung des Krankenhauses ist noch ein weiter Weg. Das Haus ist ziemlich heruntergekommen und bedarf einer Renovierung und gründlichen Reinigung. Trotz der harten Arbeit und der Knappheit an Lebensmittel und sonstigen Gütern fühlt Hanna sich schnell im Waldfriede zu Hause. Die Schwestern und Küchenmädchen werden ihre Familie. Dr. Conradi der Klinikleiter hat ein besonderes Augenmerk auf Hanna gerichtet. „Sternstunde – Die Schwestern vom Waldfriede“ ist der erste Band der neuen Saga von Corina Bomann. Inspiriert zu dieser Saga wurde die Autorin, als sie 2019 selbst in diesem Krankenhaus behandelt wurde und dabei auf die lange und aufregende Geschichte des Krankenhauses aufmerksam wurde. Noch heute ist der Träger der Klinik die evangelische Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Diese Abspaltung der evangelischen Kirche war mir bisher unbekannt und ich fand es sehr interessant darüber zu lesen. Gegründet wurde die Glaubensgemeinschaft im Amerika. Die Siebenten-Tags-Adventisten feiern nicht den Sonntag sondern den Sabbat. Die Geschichte im ersten Band beginnt 1919 und endet 1929. Erzählt wird es abwechselnd aus der Sicht von Hanna und Dr. Conradi. Hanna mochte ich vom ersten Augenblick an. Sie geht völlig auf in ihrem Beruf. Dr. Conradi macht sie zu seiner Sprechstundenhilfe und gibt ihr die Möglichkeit eine Ausbildung zur Röntgenschwester zu machen. Auch Dr. Conradi war mir sympathisch. Er lebt für seine Arbeit und für sein Krankenhaus. Zwischen Hanna und Dr. Conradi besteht eine ganz besondere Beziehung. Da Dr. Conradi verheiratet ist und streng nach den Regel der Glaubensgemeinschaft lebt, darf diese Beziehung über Freundschaft nicht hinausgehen. Ich denke auch eher, dass sie Seelenverwandte sind. Beiden liegt das Wohl der Patienten sehr am Herzen, beide Leben für ihre Arbeit und für das Krankenhaus. Heute kann man sich das kaum noch vorstellen aber zu dieser Zeit waren die Schwestern fast rund um die Uhr im Einsatz. Sie lebten im Krankenhaus, die Mahlzeiten wurden zusammen eingenommen. Der Verdienst war nur ein kleines Taschengeld. Die Schwestern hatten noch nicht einmal Geld sich ein Kleid oder ein paar Schuhe zu kaufen. Dazu kommt noch, dass die Inflation, die Preise stiegen fast stündlich. So fehlte es auch im Krankenhaus an allem. Diese schwere Zeit wird von Corina Bomann seht deutlich aufgezeigt. Sie Beschreibt das Leben der Krankenschwestern und das Leben in einer religiösen Gemeinschaft die streng nach ihren Regeln lebt sehr authentisch. Ich habe schon recht viele Bücher von Corina Bomann gelesen und immer wieder passiert es mir, dass ich nach den ersten Seiten das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Der Schreibstil der Autorin ist einfach mitreisend. Bei dieser Geschichte spürt man förmlich mit welchem Eifer und welcher Freude die Autorin die Geschichte von Waldfriede recherchiert hat. Dieses Buch war, wie viele andere von Corina Bomann wieder ein Highlight für mich und ich denke die nächsten Bände der Reihe werden genauso aufregend werden. Jetzt freue ich mich schon auf den 2. Band „Leuchtfeuer – Die Schwestern vom Waldfriede“ der im Juni 2022 erscheinen soll.

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Sternstunde ist der Auftakt von Die Waldfriede-Saga aus der Feder von Bestseller-Autorin Corina Bomann. Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Penguin Verlag & Bloggerportal als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Meine Meinung Ich habe schon einige Bücher von Corina Bomann gelesen, und somit stand für mich schnell fest, dass ich ihre neue Reihe auch lesen werde. Ihr Schreib-und Erzählstil ist gewohnt angenehm und flüssig, mir gefällt auch total gut, dass man erst einmal eine kleine Einführung in die wahre Geschichte rund um das Krankenhaus Waldfriede bekommt, dass ja bis heute besteht. Ich finde es total gelungen, wie die Autorin eine fiktive Geschichte in die wahren historischen Begebenheiten einbetten, und die Geschichte dadurch lebendig werden lässt. Hier ist auf der einen Seite die Figur des Dr. Conradi, der tatsächliche Gründer der Klinik, und auf der anderen Seite die Krankenschwester Hanna Richter, die zwar fiktiv ist, aber an die Krankenschwester Hanna Rinder angelehnt ist, aus deren Aufzeichnungen die Autorin viele Informationen rund um den Ablauf und das Geschehen in der Klinik gewonnen hat. Auch das Nachwort der Autorin finde ich unheimlich interessant, offenbart sie dort doch sehr informativ, wie es dazu gekommen ist, dass sie diese Reihe geschrieben hat. Außerdem erwähnt sie noch einmal gut, inwiefern sich Realität und Fiktion unterscheiden, und wo sie künstlerische Freiheit die Geschichte im Sinne der Dramaturgie ein bisschen angepasst hat. Fazit Mit Sternstunde ist Corina Bomann einmal mehr ein wunderbarer, zeitgenössischer Roman gelungen, der sich grob an historisch belegbare Ereignisse orientiert. Dies ist ja der Auftakt der Die Schwestern von Waldfriede-Reihe und ich bin wirklich sehr gespannt, wie es weitergehen wird. Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung.

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INHALT: Berlin 1919: Hanna möchte nichts mehr, als Menschen zu helfen. Nach dem Tod ihres Verlobten geht sie ihrer Berufung nach und wird Krankenschwester in der neu gegründetet Klinik Waldfriede in Zehlendorf. Allerdings stehen noch Monate harter Arbeit, knapper Lebensmittel und Ungewissheit vor allen. Hanna durchsteht diese schwere Zeit wegen ihrem unerschütterlichen Vertrauen in den symphatischen Klinikleiter Dr. Conradi. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los und stellt sie auf eine harte Bewährungsprobe. Die Klinik steht unter keinem guten Stern, denn immer wieder kommt es zu Intrigen und Schicksalsschlägen und bringt die Zukunft des Hauses in Gefahr. MEINE MEINUNG: Dies ist der erste Teil der Waldfriede Saga von Corina Bomann und ich habe dem Buch unheimlich entgegenfiebert. Jetzt nach dem Lesen kann ich sagen, ich bin mehr als begeistert und finde nur positive Worte für diesen grossartigen Roman. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und geflasht und es hat mir wahnsinnig gut gefallen. Der Schreibstil war so spannend und so nah an den Charakteren, die Seiten sind nur so dahingeflogen. Man war als Leser von Anfang an bei der Entstehung des Waldfriede dabei und es war alles sehr spannend und auch emotional. Sehr positiv fand ich auch, dass man nicht zu viele Charaktere hatte und so von allen viel erfahren konnte. Auch die emotionale Seite kam hier nicht zu kurz, denn unsere Protagonistin Hanna hatte schon mit Schicksalsschlägen zu kämpfen, die mir sehr ans Herz gingen und die ich so gut verstanden habe. Die Autorin verwebt hier ganz wunderbar Fiktion und Historie und konnte, und dafür beneide ich sie sehr, sogar in die originalen Aufzeichnungen der Schwester von damals lesen. Das finde ich ja wahnsinnig spannend. Ein grandioser erster Teil. Eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne plus. FAZIT: Grandios, tolles Setting, wunderbare und interessante Charaktere. Man kann es nicht aus der Hand legen.

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Sternstunde

Von: Luna1

16.01.2022

Ein Buch, das sich sehr gut lesen lässt und spannend ist bis zum Schluss. Ich habe jede Minute genutzt, dieses Buch zu lesen. Eine mitreißende Waldfriede-Saga einer Berliner Klinik im Aufbau. Die junge Krankenschwester Hanna versucht sich von ihrem privaten Kummer abzulenken und das geht am besten, wenn man Menschen in Not hilft. Harte Arbeit und Ungewissheit erschweren ihr Leben. Sie erlebt eine schwere Zeit. Die Liebe zum Klinikleiter erleichtert die schwere Zeit, leider holt sie die Vergangenheit wieder ein und sie hat schwere Schicksalsschläge zu meistern……die Zukunft der Klinik ist in Gefahr…..es könnte alles so schön sein.

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Mit „Sternstunde – Die Schwestern vom Waldfriede“ ist Corina Bomann ein großartiger Auftakt ihrer neuen Reihe – die „Waldfriede-Saga“ gelungen. Insgesamt werden es vier Bände – bewegende Schicksale mutiger Frauen – sein. Zunächst hatte ich ziemlichen Respekt vor den vorliegenden 608 Seiten diesen ersten Bandes. Corina Bomann überzeugt durch einen einnehmenden Schreibstil, so dass man von der ersten Seite an vollkommen ins Geschehen eintaucht. Der Roman lässt sich leicht und flüssig lesen. Eine wunderbare bildhafte Ausdrucksweise sorgt für Bilder im Kopf und lässt das Krankenhaus „Waldfriede“ mit seinen Angestellten, Patienten und sonstigen Personen lebendig werden. Es gibt einen Perspektivenwechsel zwischen den beiden Hauptprotagonisten Dr. Louis Conradi und der Röntgenschwester bzw. Sprechstundenhilfe Hanna. Beide Protagonisten sind historisch belegt und Corina Bomann konstruiert eine spannende fiktive Handlung um die Röntgenschwester Hanna und insgesamt eine bewegende Entstehungsgeschichte bzw. Aufbau des Waldfriede Krankenhauses, die auf Tatsachen beruhen. Auch die Nebencharaktere, angefangen von Louis Ehefrau Catharine, dem Klinikpersonal und seinen Angehörigen sind Corina Bomann durchweg gelungen. Auf mich wirkten alle authentisch und passend zum Zeitgeschehen. Sehr gut gefallen haben mir die medizinischen Erläuterungen der damaligen Behandlungen, ohne dass es zu „Fachchinesisch“ klingt. Es ist schon bemerkenswert, unter welchen Bedingungen das Klinikpersonal arbeitete bzw. die Behandlungen an den Patienten stattfanden. Zeitmäßig beginnt die Handlung 1919 und der Leser erlebt mit Hanna und Dr. Conradi die fatalen Folgen des ersten Weltkrieges, die Weltwirtschaftskrise und die Inflation aus erster Hand. Der Aufbau des Krankenhauses hat immer mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen und ich zolle allen Beteiligten Respekt, diese schwere Zeit gemeistert zu haben. Dieser erster Band endet im Oktober 1929 – das Waldfriede Krankenhaus hat sich einen tadellosen Ruf erarbeitet und steht bereit für weitere Herausforderungen. Optisch ist das Buch mit einem tollen Cover richtig gut gelungen. Im Buchdeckel vorn befindet sich eine kleine Karte über die Lage des Waldfriede Krankenhauses und im hinteren Buchdeckel kann man schon einen Blick auf die Cover der anderen drei Bände werfen. Insgesamt ist dieser erste Band ein äußerst mitreißender und bewegender Auftakt, ich war echt erstaunt, wie schnell man durch 600 Seiten durch war und bin sehr auf die Folgebände gespannt. Dafür vergebe ich fünf verdiente Sterne und eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.

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Berlin im Jahr 1919: Der Krieg ist schon einige Zeit vorbei doch der Verlust ihres Verlobten belastet die Krankenschwester Hanna sehr. Als sie dann die Berufung an ein neu gegründetes Klinikum in Zehlendorf erhält greift sie zu und freut sich auf die neuen Aufgaben.Bis das Krankenhaus Waldfriede eröffnen kann braucht es einen langen Atem, denn die Lebensmittel und Baumaterialien werden immer teurer und nur dank der unerschütterlichen Art des Klinikleiters Dr. Conradi übersteht die Klinik mit seinem Personal die schwere Zeit. Doch gerade als Hanna meint es ist alles in Ordnung holt sie die Vergangenheit wieder ein und auch die Klinik muss sich gegen Intrigen und Missgunst wehren. Die Romane von Corina Bomann lese ich immer wieder gerne. Hier hatte mich auch der Klappentext gleich neugierig gemacht und so habe ich mich auf die Lektüre des ersten Bandes der Waldfriede Sage sehr gefreut. Hanna hat eine schwere Zeit hinter sich als sie das Angebot erhält beim Aufbau des Krankenhauses ihrer Glaubensgemeinschaft in Zehlendorf zu helfen. Sie findet sich schnell in die Gemeinschaft ein und fühlt sich dort sehr wohl, nur mit der Liebe will es einfach nicht mehr so richtig klappen. Dr. Conradi setzt seien ganz Energie in die Eröffnung des Krankenhauses das durch die Glaubensgemeinschaft finanziert wird und er muss gegen viele Widerstände kämpfen bis das Krankenhaus eröffnet werden kann. Mir ist der Einstieg ins Buch nicht ganz leicht gefallen, es hat auch gut 100 Seiten gedauert bis ich richtig in die Geschichte eingetaucht war und ab da kam ich auch sehr gut voran und hatte das Buch recht schnell gelesen gehabt da ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Den Erzählstil den Frau Bomann gewählt hat empfand ich als sehr angenehm und hat mich in die Geschichte mit rein genommen. Der Roman war auf die zwei Handlungsstränge von Hanna und Dr. Conradi aufgebaut, die anderen Figuren des Romans kamen in Gesprächen zu Wort und so ergab alle zusammen ein völlig rundes Bild für mich als Leserin. Auch der Handlungsverlauf war sehr gut durchstrukturiert und man konnte alles was passiert ist gut nachvollziehen und verstehen obwohl der Roman einige Jahre und knapp 600 Seiten umfasst. Da auch der Spannungsbogen bis zum Schluss gespannt war, ist einiges Vorgefallen was ich so nicht unbedingt erwartet gehabt hätte. Alle Figuren des Romans empfand ich als während sie mit viel Liebe zum Detail beschrieben, so dass ich mir diese während des Lesens sehr gut vorstellen konnte. Obwohl mir Hanna von Anfang an sehr sympathisch war aht es doch seine Zeit gedauert bis ich sie als Mensch richtig greifen konnte, doch dann habe ich sie in mein Leserherz geschlossen. Obwohl ich noch nie etwas von diesem Krankenhaus gehört habe empfand ich alle Handlungsorte dort und darum herum als sehr gut beschrieben und natürlich habe ich mir das Haus in seiner heutigen Form auch im Internet angeschaut. Jedenfalls ist es mir leicht gefallen mir die Orte vor meinem inneren Auge entstehen zu lassen beim Lesen. Ich muss gestehen, dass ich von dieser Glaubensgemeinschaft noch nie etwas gehört habe und ich sie erst mal googeln musste damit ich den Glauben besser verstehen konnte. Mir hat dieser Roman wirklich sehr gut gefallen und ich habe unterhaltsame Lesestunden mit dem Buch verbracht. Ich bin gespannt was im 2. Band alles geschehen wird. Für den Roman vergebe ich sehr gerne alle fünf Sterne.

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Berlin im Jahr 1919. Die junge Krankenschwester Hanna hat ihren Verlobten im großen Krieg verloren. Sie kommt über diesen Verlust nicht hinweg. Als sie die Gelegenheit erhält, in Berlin beim Aufbau des Krankenhauses Waldfriede mitzuhelfen, greift sie sofort zu. Unter der Leitung des tüchtigen Doktors Conradi soll eine Klinik entstehen, die den Menschen aller Klassen offen steht. Doch bis es soweit ist vergeht noch eine lange Zeit. Dr. Conradi hat mit der Bürokratie hart zu kämpfen, seine Mitarbeiter leiden unter Hunger und Kälte. Auch als der Betrieb endlich losgehen kann, tauchen immer neue Schwierigkeiten auf. Dabei steht die resolute Hanna dem Arzt mit Rat und Tat zur Seite. Das gefällt den anderen Schwestern und besonders Frau Conradi nicht wirklich. Intrigen werden gesponnen, die Hanna schaden sollen. Kann Hanna sich durchsetzen und im Waldfriede ihr Zuhause finden? Die Bücher von Corina Bomann werden nie langweilig. Die Themen sind immer neu, so daß man jedesmal überrascht wird. Auch mit ihrem neuen Buch "Sternstunde - Die Schwestern vom Waldfriede" hat sie wieder einen Volltreffer gelandet. Man kann miterleben wie ein Krankenhaus aufgebaut wird und wieviel Herzblut die Gründer der Klinik einbringen mußten. Die privaten Schicksale der Menschen, ganz egal ob Personal oder Patienten, werden sehr sensibel erzählt. Überhaupt ist die Geschichte sehr einfühlsam geschrieben. Wenn man einmal im Leserausch ist kann man kaum noch aufhören. Obwohl das Buch ziemlich dick ist, hat man es sehr zügig durchgelesen - und hat dabei riesigen Spaß. Schön fand ich die Original-Auszüge aus der Chronik des Krankenhauses Waldfriede. Das gibt dem Buch einen Hauch aus der Vergangenheit und man kann die Stimmung damals sehr gut nachempfinden. Der Auftakt dieser Saga ist voll gelungen und macht Lust auf die noch folgenden Bände!

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Der Auftakt der neuen Saga hat mich sehr an meine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester in einem traditionsreichen Diakonissenkrankenhaus erinnert. Die Disziplin und die Hingabe der alten Diakonissen für die Kranken und Hilfsbedürftigen, sowie die Geschichte meiner Ausbildungsstätte erinnerte ich sehr an die Schwestern von Waldfriede. Dort wird die Gemeinschaft der Adventisten beschrieben und der Aufbau eines heruntergekommenen Sanatoriums zu einem modernen Krankenhaus. Über diese Gemeinschaft wusste ich bisher noch nichts und fand dies sehr interessant. Da ich sehr gerne über die nicht immer so goldenen 20ger Jahre lese, freute es mich sehr, dass der erste Teil der Saga in dieser Zeit stattfindet. Die Not und politische Unsicherheiten wurden sehr anschaulich beschrieben. Die taffe Krankenschwester Hanna ist mir sofort ans Herz gewachsen. Gespickt mit einer Liebesgeschichte und mit Medizingeschichte, so ich konnte das Buch nicht mehr zur Seite legen, bis ich es in einem Rutsch gelesen hatte.

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