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Rezensionen zu
Die Studentin

Tess Gerritsen, Gary Braver

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€ 15,00 [D] inkl. MwSt. | € 15,50 [A] | CHF 21,50* (* empf. VK-Preis)

Detective Frances "Frankie" Loomis vom Boston PD wird zu einem Vorfall gerufen. Eine Junge Frau wird tot aufgefunden. Alles sieht nach Selbstmord aus. Doch für Frankie passt hier einiges nicht zusammen. Ein Essen in der Mikrowelle, das nicht angerührt wurde, das verschwundene Handy. Ist dies wirklich ein Selbstmord? Oder steckt hier doch etwas anderes hinter. Frankie lässt nicht locker und geht auf Suche nach dem richtigen Vorfall. Immer wieder springen wir zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin und her. So lernen wir auch die Tote Taryn Moore kennen. Eine junge Studentin in Literatur. Ihr Liebster Kurs bei Jack Dorian. Durch die Trennung ihres Freundes scheint sie in die Geschichten, die Jack in seinem Kurs durchgeht nochmal anders zu sehen. Nicht die heldenhaften Männer in den Geschichten sondern die verlassenen Frauen, die stark sind, sich rächen bewundert sie mit am meisten. Doch trotzdem kann sie nicht akzeptieren, das Liam sich von ihr getrennt hat und sie spioniert ihm regelrecht hinterher. Hetzt sogar ihren Freund Cody mit auf ihn an, um rauszufinden, werd die neue Frau an seiner Seite ist. Irgendwann ändert sich ihr Interesse und sie konzentriert sich immer mehr auf Jack, bis sie auch eine kurze Affäre haben. Das bringt Jack in wirkliche Schwierigkeiten. Seine Ehe, sein Job. Alles steht auf dem Spiel. Als dann auch noch eine Nachricht eintrudelt, die ihm regelrecht den Boden unter den Füßen weg zieht, nimmt alles seinen Lauf. Ist Jack verantwortlich für den Tod der jungen Frau? Oder ist es vielleicht doch Liam? Das alles versucht Frankie gemeinsam mit ihrem Partner Mac rauszubekommen und eine Überraschung, mit der ich sogar nicht gerechnet habe, kommt zu Tage. Tess Gerritsen hat hier mit Gary Braver einen interessanten und spannenden Krimi geschrieben, der mich wirklich gut fesseln konnte. Die Möglichkeit mit zu rätseln war auch gegeben und so vergebe ich diesem Buch 4 Schmetterlinge

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Ein neuer stand alone Thriller von Tess Gerritsen geschrieben zusammen mit Gary Braver. Quasi ein "Muss" auf meiner Leseliste. Es geht um Taryn Moore, eine äußerst attraktive Studentin, die von ihrem Freund verlassen wurde. Sie eckt bei ihren Kommilitonen an und hat wenig Freunde. Auch ihr ehemaliger Freund will nichts mehr mit ihr zu tun haben. Plötzlich wird sie Tod auf der Straße gefunden. Sie ist aus dem 4. Stock ihrer Wohnung gesprungen. Detectiv Frankie Loomis glaubt nicht an einen Selbstmord. Was steckt also tatsächlich dahinter? Und was hat ihr Professor Jack Dorian damit zu tun? Meine Meinung: Ein Kriminalroman, der sich sehr schnell lesen lässt. Das liegt einfach an dem hervorragenden Schreibstil der Autorin. Ich war die gesamte Zeit mitten in der Story und konnte mir alles bildlich genau vorstellen. Da die Geschichte auf zwei Zeitebenen "Davor" und "Danach" erzählt wird, waren die Ereignisse chronologisch gut nachvollziehbar. Zudem erhält man den Einblick aus der Perspektive von Jack, Taryn und Frankie, sodass auch die Charaktere und Handlungen nah und authentisch waren. Am Anfang war die Geschichte zunächst etwas ruhig, nahm aber im Verlauf des Buches an Fahrt auf. Denn zu Beginn werden die Charaktere und der Literaturkurs bei Professor Dorian beschrieben. Hierbei habe ich im Übrigen schnell gemerkt, welche Wissenslücken ich im Hinblick auf zeitgenössische Literatur habe. Nach dem ersten Viertel vermittelten die Autoren sodann eine bedrückende Atmosphäre, die sich bis zum Ende hinzog. Zwar wurde das Rad hier nicht neu erfunden, sondern es handelt sich um die "verbotene Liebe" zwischen Professor und Studentin, aber dennoch fühlte ich mich sehr gut unterhalten. Insbesondere Taryn, die sich als unberechenbar und für mich sogar schon als besessen darstellt, hat mir gefallen. Ich wollte unbedingt wissen, was sie sich als nächstes einfallen lässt. Aber auch Detective Frankie passte in die Geschichte. Nicht zu aufdringlich, sympathisch und realistisch führte sie die Ermittlungen durch. Zum Schluss war es für mich vorhersehbar wie es zu dem Tod von Taryn gekommen ist, aber dennoch habe ich das Buch gerne zuende gelesen. Vor allem die Parallelen zu den tragischen Liebesgeschichten fand ich dabei interessant. Insgesamt daher ein empfehlenswerter Kriminalroman für alle, die es nicht actionreich brauchen.

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Ich bin eine solche schwache Leistung von Tess Gerritsen nicht gewohnt. Sicher, dass Lesetempo ist sehr zügig und aufgrund des Plots hab ich das Buch auch sehr schnell durchgelesen gehabt. Der einfache Wort- und Schreibstil von der Autorin hat ebenfalls dazu beigetragen, dass ich gut durch die Story kam. Aber sonst? Die Handlung ist nicht neu und sehr vorhersehbar. Von einem gelungenen Spannungsaufbau oder echter Begeisterung für die Handlung oder gar die Figuren kann hier keine Rede sein. Taryn, die Studentin, ist eine ehrgeizige, aber naive junge Frau, die verzweifelt versucht ihre High-School Liebe zu retten. Leider verwechselt Taryn die ihr geschenkte Aufmerksamkeit mit Liebe und entwickelt nach jeder entsprechenden Enttäuschung ein mehr und mehr grenzwertiges Verhalten. Mir tat sie einerseits leid, andererseits konnte ich aber schon sehr bald kein Verständnis oder gar Mitleid für sie aufbringen. Alles in allem zwar ein solider Krimi mit gut gearbeiteten Figuren, doch wirklich packen oder begeistern konnte mich diese Geschichte nicht. Da fehlte mir der Pfiff, die sich aufbauende Spannung. Die Handlung ist leider nicht neu und auch nicht atemberaubend gut aufgemacht. Keine Empfehlung von meiner Seite.

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„Die Studentin“ ist ein Stand-alone-Krimi von Tess Gerritsen mit Co-Autor Gary Braver. Die Studentin Taryn Moore hat sich das Leben genommen und aus dem Fenster ihrer Wohnung gestürzt. Detective Frankie Loomis wird an den Tatort gerufen und merkt schnell, dass hier etwas nicht stimmt. Nicht nur, weil Taryns Handy nicht auffindbar ist, hat sie den Verdacht, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt. Sie beginnt umfangreiche Ermittlungen, um mehr über Taryn und ihr Leben herauszufinden. War es Selbstmord oder doch Mord? Die Handlung teilt sich in Kapitel die „Davor“ und „Danach“ bezeichnet sind. In den Kapiteln „Davor“ lernen wir Taryn als Studentin und ihr Umfeld kennen. Sie studiert Literatur und besucht ein Seminar bei Professor Jack Dorian, in dem es um tragische Liebesgeschichten aus der Mythologie und der klassischen Literatur geht. Taryn hat oft eine andere Sicht auf diese Liebespaare als ihre Mitstudentinnen und erarbeitet sich auch den Respekt ihres Professors. Ihr langjähriger Freund hat sich von ihr getrennt und mittlerweile eine neue Beziehung, doch Taryn stalkt ihn immer noch und will das Ende der Beziehung nicht wahrhaben. Hier kann man erste Anzeichen für Taryns Obsession erkennen. Aber auch Professor Dorian und seine Frau, die Ärztin ist, lernt man in diesen Kapiteln kennen und ebenso einen Mitstudenten, der für Taryn ein guter Freund ist. In den Kapiteln „Danach“ begleiten wir Frankie Loomis und ihren Partner bei den Ermittlungen. Schnell wird auch dem Leser klar, dass mit dem vermeintlichen Selbstmord etwas nicht stimmt. Loomis entdeckt auch ein pikantes Geheimnis und spätestens dann ist der offensichtliche erste Verdächtige Professor Dorian. Doch auch Taryns Ex-Freund und ihr Mitstudent geraten unter Verdacht. Ich habe für mich persönlich einen der drei Verdächtigen schnell ausgeschlossen, da diese Lösung für mich zu einfach gewesen wäre. Was sich dann aber am Ende enthüllt, hat mich überrascht und dieser Verdacht wäre mir nicht gekommen. Mir hat es gut gefallen, wie die wichtigen Charaktere gezeichnet sind. Nicht nur über Taryn und ihre krankhafte Art zu lieben erfährt man viel sondern auch über die anderen Beteiligten. Sie haben alle Tiefe und sind facettenreich dargestellt. Lediglich Detective Loomis bleibt für mich ein bisschen blass, auch wenn sie ihren Job mit viel Leidenschaft und Akribie ausübt. Spannung war für mich durchgängig auf zweierlei Weise vorhanden. Einmal bezüglich der Aufklärung, wie Taryn wirklich zu Tode gekommen ist und auch bezüglich Taryn selbst, denn ihre Entwicklung im Teil „Davor“ ist anfangs noch nicht absehbar. Die Entstehung ihrer besonderen Beziehung zu ihrem Literaturprofessor erfolgt langsam aber stetig und war fesselnd zu verfolgen. Dieser Krimi ist flüssig zu lesen und er gibt neben der Krimihandlung auch noch Einblicke ist die Geschichten von tragischen Liebespaaren der Literatur. Es gibt einige Wendungen, falsche Spuren und eine überraschende Auflösung, so dass ich damit spannende Lesestunden hatte! Fazit: 4 von 5 Sternen

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Mir ist aufgefallen, ich hab schon länger keinen Kriminalroman mehr gelesen und da kam das Buch natürlich perfekt. Gleichzeitig war es auch mein erstes Buch von Tess Gerritsen. Bei dem Buch gehen die Meinungen ein wenig auseinander, aber mich konnte es total in seinen Bann ziehen und begeistern. Den Schreibstil und die Protagonistin Frankie fand ich ganz toll. Aber auch die anderen Charaktere sind in dem Buch total überzeugend und realistisch dargestellt. Ich konnte viele Vermutungen aufstellen und hätte es auch fast erraten können aber gegen Ende kam es dann doch ein wenig anders. So hatte ich auch einen kleinen Überraschungsmoment. Ich gehöre also definitiv zu der Gruppe, der das Buch gefallen hat. Klar ist die Spannung hier nicht so extrem, wie bei einem Thriller, aber sie ist dennoch vorhanden. Dafür sind die Personen und deren Beziehungen zueinander ausführlicher und für mich sehr interessant geschildert. Das mag ich aber auch sehr an Kriminalromanen. Das Buch ist somit auf jeden Fall lesenswert und zu empfehlen!

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solide, aber leider wenig spannend

Von: Claudias Bücherregal

27.08.2021

Detective Frankie Loomis untersucht den Tod der jungen Studentin Taryn Moore. Sie ist scheinbar von ihrem Balkon aus dem vierten Stock in den Tod gesprungen. Doch der Ermittlerin fallen ein paar Ungereimtheiten auf, die sie an der Selbstmordtheorie zweifeln lassen. Sie beginnt daher nach potentiellen Tätern und Motiven für einen Mord zu suchen und kommt auf Jack, ihren Literaturprofessor, Liam, ihren Ex-Freund, und Cody, einen unglücklich verliebten Kommilitonen. „Schattenhaus“, Tess Gerritsens letzten Roman, habe ich damals abgebrochen. „Die Studentin“ habe ich beendet, aber es ist weder ein spannender Kriminalroman, noch wirklich überzeugend. Taryn ist eine unsympathische Protagonistin. Ihr Tod ist der Zeitpunkt, der die Kapitel des Buches in „Davor“ und „Danach“ trennt. Für mich ist sie aber nicht nur unsympathisch, sondern auch etwas unglaubwürdig. Im Literaturkurs geht es um tragische Liebespaare und sie diskutiert angeregt und intelligent, wie Frauen sich oft der Liebe geopfert haben, wie sie sich den Männern und dem Schicksal unterworfen haben und kritisiert dieses stark. Im echten Leben verhält sie sich jedoch kaum anders. Um etwas Spannung aufzubauen werden drei potentielle Täter in den Raum geworfen, jedoch ist schnell klar, wer es nur sein kann. Auch wenn die finale Auflösung gering davon abweicht, haben weder die Verdächtigen noch die Auflösung mich überrascht, gefesselt und spannend unterhalten. Fazit: Der Roman ist solide erzählt, flüssig zu lesen, aber lediglich der Literaturkurs mit den tragischen Liebespaaren und in Teilen den Englischprofessor fand ich gelungen. Einen spanennden Krimi vermisst man hier komplett und nur mit Augen-zu-drücken kann ich gerade so noch drei Sterne vergeben. Ich denke, ein Buch der Autorin, deren Romane ich mal geliebt habe, werde ich noch lesen. Sollte das wieder eine Enttäuschung sein, wird es das wohl mit uns gewesen sein.

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Da es sich bei mir um das erste Buch der Autorin handelt das ich gelesen habe, gibt es hier keinen Vergleich zu ihren früheren Werken. Es fängt gleich mit “Danach” an, das den Zeitpunkt vom Tod Taryns bezeichnet. Und mit “Danach” sind wir beim Lesen praktisch in den Tagen nach dem schrecklichen Vorfall. Zunächst erscheint es als wäre es ein typischer Selbstmord. Alle Indizien deuten darauf hin, das die junge Taryn ihrem Leben ein Ende gesetzt hat. Und der Fall scheint fast klar, doch Detective Frankie Loomis vermisst am Tatort das Handy der Verstorbenen und rollt den Fall deshalb breit aus. Dabei lernen wir beim Lesen die verschiedensten Figuren aus Taryns Leben kennen die eine wichtige Rolle gespielt haben. Liam, ihr reicher Ex-Freund, dann Cody und Professor Jack Dorian, bei dessen Vorlesungen sie regelmässig und mit großem Eifer war. Für mich als Leserin war jedoch Tary selbst die interessanteste Figur. Dieses obsessive Lieben das sie da an den Tag legte, das hatte schon richtig krankhafte Züge und man konnte förmlich mitlesen wie sie sich immer mehr in ihrer eigenen Fantasywelt verloren hat. Während die Menschen um sie herum nicht bemerkt haben, wie gefährlich ihre Gedanken eigentlich waren, wie krankhaft ihre “Liebe” war. Das schon hat für mich die Spannung immer mehr gesteigert und ich fand auch die Tatsache das man nicht gleich wusste wer der Täter war, sehr spannend. Zugegeben ich habe mich auf die falsche Spurt leiten lassen und die Wendung am Schluss hat mich echt überrasch, so geschickt war alles eingefädelt. Und genau das hat mir beim Lesen so richtig Spaß gemacht. Auch die einzelnen Charaktere mochte ich auf die eine oder andere Weise: Taryn weil sie mir auf eine gewisse Art leid tat, Liam weil er zwar nett war, aber auch eine andere Seite hatte und Jack, weil er er richtig menschlich reagiert hat. Das, und dazu der leicht leserliche Schreibstil haben mich jedenfalls so an das Buch gefesselt das ich es an einem Tag durchgelesen habe. Spannend. Für mich als Krimineuling ein echt gelungenes Buch. Ich hatte echt Spaß beim Lesen. Es gab einen interessanten Fall und spannende Charaktere bei denen ich mitraten konnte wer denn nur der Täter sein könnte. Dazu hat mir auch die Handlung gut gefallen, das ich auf die falsche Spur geleitet wurde war für mich auch ein toller Punkt. Kurz: mir hat das Buch echt sehr gut gefallen. Gerne mehr davon.

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Die Studentin Taryn wird vor ihrem Haus tot aufgefunden. Frankie Loomis und ihr Partner sind kurz davor den Fall als Selbstmord zu den Akten zu legen. Doch Taryns Handy ist nicht auffindbar, was die Ermittler stutzen lässt. Schon bald haben sie einen Verdacht, doch der Fall ist verzwickter, als er auf den ersten Blick erscheint. Die Krimis von Tess Gerritsen fand ich schon immer spannend und kurzweilig. Besonders ihre „Rizzoli und Isles“-Reihe hat mir großen Spaß gemacht. Ihre Stand-Alone-Romane haben mich in der letzten Zeit eher enttäuscht, und auch ihre neuester Kriminalroman „Die Studentin“ ist leider keine Ausnahme, obwohl Gerritssen diesmal einen Co-Autor an ihrer Seite hat. Das Thema ist hier enttäuschte, obsessive Liebe einer jungen Studentin, deren Probleme jedoch nur oberflächlich betrachtet werden. Verschiedene Erzähl- und Zeitstränge lassen die Seiten nur so dahin fliegen, auch wenn ich nur das erste Drittel spannend fand. Im weiteren Verlauf wird der Krimi zu einem Beziehungsroman, in dem es um die Midlifecrisis eines Hochschulprofessors geht. Kein Thema, das ich spannend finde. Das Ende ist überraschend, aber nicht besonders ausgeklügelt. Im Großen und Ganzen ist „Die Studentin“ ein kurzweiliger Kriminalroman für Zwischendurch.

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