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Rezensionen zu
Das Reich der Klingen - Realm Breaker 2

Victoria Aveyard

Realm Breaker (2)

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Zu allererst möchte ich mich beim Blogerportal und dem Penhaligon Verlag für das Printexemplar bedanken. Band zwei der Realm Breaker Trilogie setzt nahtlos am Ende von Band eins an, weswegen ich definitiv empfehle, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Das mag seltsam klingen, jedoch ist man ohne das Wissen aus »Das Reich der Asche« echt aufgeschmissen. Ähnlich wie beim Vorband, sind die Kapitel aus verschiedenen Sichten geschrieben. Zu denen aus Band 1 von Andry, Dom, Corayne, Sorasa und der Königin, gesellen sich wenige Kapitel aus der Sicht von Doms Cousine Ridha. Wie schon in »Realm Breaker 1« mochte ich den Schreibstil sehr gern, allerdings empfand ich auch hier die Übersetzung hin und wieder etwas seltsam. Der ein oder andere Satz hatte eine etwas verworrene Struktur, sodass ich auch bei diesem Teil so meine Schwierigkeiten hatte. Dennoch konnte ich mich gut in die Charaktere einfühlen. Der Cliffhanger lässt mich mit der Erwartung auf ein imposantes Finale zurück, doch ich bin mir sicher, dass mich Victoria Aveyard hier nicht enttäuschen wird. Weiterhin ist keine Romanze in Sicht, zumindest nicht, wie man sie bei einer Romantasy erwarten würde. Allerdings ist die Realm Breaker Reihe definitv keine Romantasy; ja, es gibt eine "Love Story", zumindest für mich, aber diese ist so hintergründig, dass sie nicht wirklich zu Gewicht fällt.,Zu allererst möchte ich mich beim Blogerportal und dem Penhaligon Verlag für das Printexemplar bedanken. Band zwei der Realm Breaker Trilogie setzt nahtlos am Ende von Band eins an, weswegen ich definitiv empfehle, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Das mag seltsam klingen, jedoch ist man ohne das Wissen aus »Das Reich der Asche« echt aufgeschmissen. Ähnlich wie beim Vorband, sind die Kapitel aus verschiedenen Sichten geschrieben. Zu denen aus Band 1 von Andry, Dom, Corayne, Sorasa und der Königin, gesellen sich wenige Kapitel aus der Sicht von Doms Cousine Ridha. Wie schon in »Realm Breaker 1« mochte ich den Schreibstil sehr gern, allerdings empfand ich auch hier die Übersetzung hin und wieder etwas seltsam. Der ein oder andere Satz hatte eine etwas verworrene Struktur, sodass ich auch bei diesem Teil so meine Schwierigkeiten hatte. Dennoch konnte ich mich gut in die Charaktere einfühlen. Der Cliffhanger lässt mich mit der Erwartung auf ein imposantes Finale zurück, doch ich bin mir sicher, dass mich Victoria Aveyard hier nicht enttäuschen wird. Weiterhin ist keine Romanze in Sicht, zumindest nicht, wie man sie bei einer Romantasy erwarten würde. Allerdings ist die Realm Breaker Reihe definitv keine Romantasy; ja, es gibt eine "Love Story", zumindest für mich, aber diese ist so hintergründig, dass sie nicht wirklich zu Gewicht fällt.

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Inhaltsangabe: Der Kampf um die erste Spindel liegt hinter den ungleichen Gefährten. Die Verluste sind groß und der Schrecken sitzt ihnen noch tief in den Knochen. Den Gefährten bleibt nicht einmal die Zeit, sich auszuruhen, da werden sie von den Leibwächtern des Königs von Ibal aufgegriffen und zu seinem Sohn, dem Prinzen von Ibal, gebracht. Derweil zieht Erida mit ihrer Armee weiter gehen die anderen Reiche, um ihren Traum vom Imperium zu verwirklichen. Ihrer Armee scheint sich nichts in den Weg stellen zu können. Allerdings hat sie mit Verrat in ihren eigenen Reihen zu kämpfen. Taristan an ihrer Seite und Ronin suchen außerdem nach einer weiteren Spindel, um damit endlich den Lauernden in die Wacht zu lassen. Dabei sind ihnen Corayne und ihre Freunde ein Dorn im Auge, der dringend beseitigt werden muss. Meinung: Bei der Menge an Charakteren, die man in Band 1 kennen und lieben gelernt hat, hat es etwas gedauert, wieder in die Handlung hineinzufinden. Was vor allem der Zeit geschuldet ist. Nach einer Weile, war ich in dieser Welt jedoch wieder voll drin und Band 2 brachte mir die Konflikte und auch die Welt nochmal ein ganzes Stück näher. Die Handlung lässt sich auch in Band 2 Zeit, was viel Raum für Charakterentwicklung, Weltenbau und Dialoge lässt. Vieles davon fand ich spannend und es macht einem die Figuren greifbar und plastisch. Allerdings hat das Buch dadurch durchaus seine Längen. Es gibt viele Dialoge, welche die Handlung etwas zäh wirken lassen. So gerade in den Erida Teile, in denen besonders viel gesprochen und intrigiert wird. Was gerade ihre Abschnitte für mich persönlich immer etwas langwierig machten. Allerdings ist auch Erida die Figuren, deren Charakterentwicklung mir mit am besten gefällt. Ebenso wie die von Corayne und Andry, sowie die Dynamik zwischen Dom und Sorasa. Das Ende nimmt dann aber ordentlich Fahrt auf. Und lässt mit seinem Cliffhanger auf einen schnellen Band 3 hoffen. Fazit: Auch Band 2 hat mir wieder hervorragend gefallen und macht neugierig auf das Finale der Trilogie.

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Der Einstieg ins Buch fiel mir wieder super schwer, was aber daran lag, dass ich kaum noch Erinnerungen an Band 1 hatte und ich erst wieder einen Weg in das Buch hereinfinden musste. Nach ca 150 Seiten kamen dann die Erinnerungen langsam wieder und ich wusste wieder wer welche Charaktere sind und wie die Handlung in Band 1 war. Ab dort war ich wieder komplett gefesselt von dem Buch! Wir begleiten die Charaktere auf ihrer Reise die Welt zu retten und tauchen dabei in eine wunderschöne und komplexe Fantasywelt ein. Auf den Inhalt werde ich allerdings nicht näher eingehen, da es sich um den zweiten Band handelt und ich hier niemanden spoilern will 🙈 Ich fand es so toll zu sehen, wie die Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein konnten, im Laufe ihrer Reise immer mehr zusammen wuchsen und sich beistanden. Victoria's Schreibstil ist wieder unfassbar detailliert, weshalb es sich anfühlte, als wäre man mitten im Geschehen, auch die stetige Spannung führte dazu, dass ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Das einzige Problem, dass ich bei dem Buch hatte waren wieder die langen Kapitel, die es mir schwer gemacht haben mich zu konzentrieren und 100% in die Geschichte einzutauchen. Fazit: "Das Reich der Klingen" konnte mich durch sein wunderschönes und komplexes Worldbuilding, sowie durch die liebenswürdigen Charaktere und die spannende Handlung absolut begeistern, allerdings haben es mir die langen Kapitel sehr schwer gemacht mich 100% in die Geschichte fallen zu lassen. 4/5 ⭐

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Gelungene Fortsetzung

Von: time.to_read_

12.10.2022

Gestaltung Ich finde das Buch wunderschön gestaltet! Nicht nur das Cover kann voll und ganz überzeugen, sondern auch das Buch unter dem Umschlag und die inneren Buchseiten. Es sieht alles sehr schön, detailreich und ansprechend aus. Schreibstil Der Schreibstil der Autorin ist nicht ganz einfach zu lesen, aber dennoch schafft sie es immer wieder mich zu fesseln. Der Einstieg fiel mir ein bisschen schwieriger, da es schon länger her ist, dass ich den ersten Band gelesen habe, aber als ich drin war, hat es mir super gefallen. Die Autorin schreibt flüssig, sodass ich gut vorangekommen bin. Vor allem die Bildlichkeit der Autorin konnte mich überzeugen. Sie ermöglicht den Lesern komplett in die Geschichte abzutauchen und eine neue Welt zu entdecken. Es ist zwar nicht immer so einfach die zahlreichen unterschiedlichen Perspektiven zu lesen und der Handlung zu folgen, aber sie bieten auf jeden Fall interessante Einblicke auf die Persönlichkeiten der Figuren. Handlung Ich habe ein bisschen gebraucht, um wieder in die Geschichte einsteigen zu können, weswegen ich empfehlen würde Band 1 und 2 relativ zeitnah nacheinander zu lesen. Ich habe mich zwar nach ein paar Kapiteln wieder gut in der Geschichte zurechtgefunden, aber dennoch denke ich, dass einem durch den Abstand ein bisschen der Zusammenhang verloren geht. Die Geschichte schließt direkt an den ersten Band an, was mir sehr gut gefallen hat. Den Anfangsteil der Geschichte und insbesondere das Ende haben mir sehr gut gefallen. Der Mittelteil hat sich leider etwas gezogen, aber dennoch fand ich es spannend zu lesen. Das Ende macht auf jeden Fall Lust den nächsten Band zu lesen! Fazit Gelungene Fortsetzung! Nach dem Ende des ersten Bandes musste ich unbedingt den zweiten Band lesen und muss sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde. Es geht direkt spannend weiter und endet spannend. Auch wenn mich der Mittelteil der Geschichte nicht ganz überzeugen konnte, freue ich mich sehr auf den dritten Band.

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>>Überraschend guter Wiedereinstieg<< Obwohl mir nicht mehr alle Handlungsstränge so genau im Kopf waren, war eins klar: ich habe den ersten Band so gerne gemacht, dass ich mich unglaublich auf die Fortsetzung gefreut habe. Der Einstieg ist mir dann wesentlich leichter gefallen, als befürchtet, was aber vor allem an den tollen Charakteren lag, die mir bereits im ersten Band schon sehr ans Herz gewachsen sind. Corayne und ihre Gefährt*innen versuchen es weiterhin mit den Spindeln auf sich zu nehmen und neue Verbündete zu finden. Somit läuft die Helden-Quest weiter und auch die große Frage über den Ausgang. Erida befindet sich an der Seite von Tristan – ein faszinierendes und zeitgleich erschreckendes Duo, was aber einiges bereithält. Victoria Aveyard berichtet weiterhin aus den wechselnden Perspektiven der Charaktere und legt dadurch auch weiterhin den Fokus auf genau diese. Der Grundriss der Story ist sicherlich kein neuer, doch auch hier, wie auch bei den Charakteren, beweist die Autorin, dass das Rad nicht neu erfunden werden muss, es muss nur innovativ in Szene gesetzt werden. Und genau das kann sie. Der diverse Cast sorgt bei mir immer noch für eine tolle Erfrischung, bei der ich gerne am Ball bleibe und viel Spaß beim Lesen hatte. Düster, humorvoll und voller Überraschungen! >>Mehr Dynamik als Vorankommen<< Es ist ganz schwierig diesen Band zu beschreiben, denn obwohl einiges passiert, passiert irgendwie doch nicht viel – zumindest was den großen Fortschritt der Story angeht. Die Autorin legt weiterhin viel Wert auf das Zwischenmenschliche und lässt ihren Charakteren immer mehr Tiefe zukommen und belebt die Geschichte mit dem Zusammenspiel genau dieser. Wem bereits der erste Band schon zu viele Längen hatte, dem wird es hier eventuell genauso ergehen – ich persönlich mag die ruhigen Szenen, in denen es dennoch nie langweilig wird, verstehe aber, wenn manche gerne mehr Action hätten. Tatsächlich ist es größtenteils die Dynamik der Mitspieler*innen, wovon die Geschichte profitiert und die diese voranbringt. Der große Showdown lässt natürlich auf sich warten, doch ich bin mir sicher, dass sich das Warten lohnt! Ich liebe die Atmosphäre hier und wer schon die unterschiedlichen Überraschungen von Charakteren und Intrigen aus Die rote Königin mochte, wird hier mit Sicherheit genauso fündig. Alles in allem meiner Meinung nach eine richtig gelungene Mischung. Die verschiedenen Rollen und Wahrnehmungen vervollständigen das Bild und zeigen auch die Kleinigkeiten auf, die eine gute Story ausmacht. Viel mehr kann ich euch aber tatsächlich auch nicht verraten, ohne etwas vorwegzunehmen, doch so viel: wenn ihr auch den ersten Band so mochtet wie ich, wird euch diese Fortsetzung definitiv überzeugen! FAZIT Mit Realm Breaker 2 hat Vicotria Aveyard eine Fortsetzung hingelegt, die vielleicht weniger mit einer großen inhaltlichen Entwicklung der Handlung, dafür aber umso mehr mit ihren Charakteren überzeugt. Ein tolles dynamisches Zusammenspiel, bei dem nie Langeweile aufkommt und der nächste Zug immer eine Überraschung bereithält. Ein typischer Mittelband, der die Story zwar nicht raus reißt, aber die Vorfreude auf das Finale weiter entfacht.

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Das Reich der Klingen - Realm Breaker 2 von Victoria Aveyard Die Rettung der Wacht geht in die nächste Runde. Die nächste Spindel will geschlossen werden und der Weg dorthin ist mindestens so schwer wie die Aufgabe selbst. Corayne, Sorasa, Dom, Andry, Charlie, Siegel und die seltsame Hexe haben keine Ruhe, nachdem sie einen kleinen Sieg errungen haben. Vor einem Jahr habe ich dem ersten Band mit einer starken 3/5 Sternebewertung zurückgelassen, vor allem darin begründet, dass in dem Auftakt kaum etwas passiert. Bzw. dass erstmal alle Figuren in die richtige Position gerückt werden müssen. Aber das Potenzial für diese Reihe war nicht zu übersehen: Eine riesige Fantasywelt, verschiedene Wesen, ein großes Böses und eine junge Heldin mit einem Chaotenhaufen an Gefährten. Und zumindest einer meiner Wünsche wurde erfüllt: Corayne nimmt sich mehr Aktion. Sie blüht als Protagonistin auf und ist bereit die Bürde zu Schultern. Sie nimmt den Rat ihrer Gefährten an, spricht dagegen oder dafür, sie wird sich ihrer selbst sicherer. Und sie lässt sich nicht mehr von Sorasa und Dom durch den Plot tragen. Andere Perspektiven wurden mir leider nicht vergönnt. Das ein oder andere Kapitel aus der Sicht von Siegel oder Charlie hätte bestimmt Platz gefunden. Dafür hätte ich liebend gerne auf ein paar aus Eridas Sicht eingespart. Ich glaube, entweder mag man die Figur von Erida oder nicht. Sie ist in einer seltsamen Position und ich habe das Gefühl, ich weiß zu viel von ihr, um sie als Teil der Antagonisten wahrzunehmen. Sie ist eher eine dritte Kraft in der Geschichte zwischen Corayne und dem Antagonisten. Meine Rückkehr in die Wacht war damit absolut erfolgreich. Ich hatte zum Glück wenig Probleme wieder in alle Namen und Orte und Gegebenheiten reinzufinden. Wer damit Probleme hat braucht vielleicht ein Recap zu Band 1. Und das kann ich auch nachvollziehen: Diese Bücher sind viel, schwer und voll mit Inhalt. Das merkt man besonders, wenn die Figuren reisen: Jeder von ihnen hat viel zu den einzelnen Gebieten, Ländern, Kulturen und Religionen irgendwas zu sagen. Inhaltlich hat Band 2 mich damit komplett abgeholt und bekommt eine 4/5 Sternebewertung von mir. Ich komme aber nicht ohne ein großes großes ABER für die deutsche Übersetzung aus: Unsere Helden treffen die Figur Isadere. Es wird eindeutig klargestellt, dass Isadere „weder Mann noch Frau“ ist und es sich um eine non-binary Figur handelt. In der englischen Originalausgabe wird Isadere mit dem „the Heir“ adressiert – ebenfalls geschlechtsneutral. In der deutschen Übersetzung wurde das mit „der Erbe“ übersetzt. Nennt mich kleinlich, aber „der Erbe“ ist vielleicht sprachlich korrekt übersetzt, aber inhaltlich einfach falsch. Das ist genauso falsch, als würde man „Princess“ mit Prinz übersetzten und umgekehrt. Ich weiß nicht, ob die Übersetzung hier einfach nicht aufgepasst hat, oder ob sich für das generische Maskulinum entschieden wurde, da man „the Heir“ nicht grade leicht neutral übersetzten kann. Leider waren die Passagen mit Isadere dadurch auch unglaublich schwer zu lesen. Die Pronomen „they/them“ wurden nämlich mit der deutschen Variante „xier“ übersetzt – richtig. Aber Wenn Isadere dann als „Der Erbe“ eingeleitet wird, wird auch oftmals das Pronomen „er“ als „er, der Erbe“ genutzt. Das in einem Gespräch unter fünf Leuten? Absolut schrecklich. Daumen hoch für die Autorin, dass Isadere hier eine non-binary Figur darstellt. Daumen runter für die deutsche Übersetzung, die das Konzept komplett aus dem Fenster wirft. Und vielen Danke ans Bloggerportal für das Rezi-Ex!

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Eine spannende Reise

Von: LizzyCurse

28.09.2022

Ich habe den ersten Band schon sehr geliebt. Abenteuerlich und stark charakterfokusiert war er für mich die glänzende Eintrittskarte nach Allwacht. In dem bunten Reich fand ich gleich Freunde, die auch im zweiten Band wieder an meine Seite traten und mit denen gemeinsam ich Abenteuer bestritt, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat. Kämpfen wir doch um das Schicksal Allwachts und um die sagenumwobenen Corklingen. Der zweite Band schließt nahtlos an den ersten Band an. Uns und den Helden wird keine Atempause gewährt, sondern wir werden gleich wieder in den Kampf geworfen. Das letzte Mal, als ich Corayne und ihre Freunde verlassen habe, ist ein bisschen her. Trotzdem habe ich mich gut zurechtgefunden. Man muss sich nicht an alles erinnern. Die neuen Eindrücke sind ebenso spannend wie alten Erinnerungen, die von Victoria vorsichtig wieder wachgekitzelt werden. Ah, wir haben gegen einen Kraken gekämpft. Und auf der anderen Seite der Weltkarte kämpft eine mutige Frau um Verbündete für unseren Krieg. Die Zusammenhänge, die ich vergessen hatte, sickerten allmählich wieder in meinen Verstand. Victoria versuchte nicht, Infos in meinen Kopf herein zu pressen. Musste sie auch nicht. Dafür ging die Reise an neue Orte viel zu faszinierend weiter. Stichwort Reise. Fettet eure Lederstiefel. Wir legen viele Meilen in diesem Buch zurück, durch Wüsten, über Ozeane und durch Gras- und Schneelandschaften, die von der Autorin farbenprächtig, teilweise überbordend beschrieben werden. Achtung Kopfkino! Jedenfalls bei mir lief der mentale Filmprojektor so einige Male auf Hochtouren, obwohl ich auch die Fraktion verstehen kann, denen es ein bisschen zu viel sein kann. Ich hatte auch manchmal das Bedürfnis, durch die Seiten zu hasten, um den Ausgang der Episode zu erleben. Aber in diesem Buch würde ich nicht dazu raten. Es kann sein, dass ihr wichtige Kleinigkeiten verpasst. Setzt euch hin, nehmt euch Zeit und taucht tief in BladeBreaker ein. Die Figuren hatten schon vom ersten Band an einen Stein bei mir im Brett. Andry, der Knappe mit reinen Herzen, die abenteuerhungrige Cora, deren eigene Erlebnisse ganz anders aussahen als sie es sich vorgestellt hatte. Dom, der ein wenig Todessehnsucht verspürt. Ich mochte die Truppe so sehr! Charlie, der Fälscher, hat sich in mein Herz gegaunert und über die alte Vettel, die immer auftaucht und verschwindet, wie es ihr gefällt, musste ich herzlich lachen. Der Ton zwischen der wild zusammengewürfelten Gruppe ist ernster und herzlicher zugleich geworden, was ich sehr genossen habe. Das Buch lebt für mich von den stillen zwischenmenschlichen Momenten. Die Neckereien zwischen Dom und Sora, den Tee, den Andry und Cora teilen und die Gespräche über Mädchendinge, die Cora mit Sora führt. Da zeigt sich erst, wieviel die Figuren, die sich Anfangs fremd waren, mittlerweile übereinander wissen und wie sehr sie doch zusammengewachsen sind. Die Atmosphäre ist düsterer als im ersten Teil, wenngleich ich genauso in das Buch hineingezogen wurde wie vor einem guten Jahr. Mehr Schlachtfelder, mehr Trauer und dunkle Eile. Vielleicht war mir da der ein oder andere Satz zu viel, wenn die Helden flüchten mussten. Aber das ist meckern auf hohem Niveau, jedenfalls für mich. Über die Karte brauchen wir nicht zu reden. Solche Karten sehen wir sonst allerhöchstens in den großen literarischen Epen unserer Zeit. Ich habe sehr oft innegehalten, zurückgeblättert und den Weg der Freunde verfolgt.

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Cover: Gefällt mir wieder richtig gut. Es ist ein Hingucker und passt perfekt zum Inhalt. 😍 Meinung: Der Einstieg viel mir richtig schwer. Es hat ein Weilchen gedauert, bis meine Erinnerungen angekurbelt wurden und ich wieder voll drin war. Hier wäre ein kurzen "Was bisher geschah" wirklich Gold Wert, generell finde ich, das so etwas zum Standard bei Reihen werden sollte. Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich wirklich toll, denn sie schreibt sehr detailreich, was ich sehr gerne habe, dennoch hatte ich leichte Schwierigkeiten mit diesen, wodurch mein Lesefluss sehr langsam war. Wie auch im ersten Band lesen wir wieder aus 5 Perspektiven, welche kapitelweise wechseln und eben auch benannt sind. Wenn es wie hier gut gemacht ist, lese ich sehr gerne aus mehreren Perspektiven. Durch die Wechsel können wir das geschehen aus unterschiedlichen Sichtweisen war nehmen, was ich klasse fand. Zudem lernen wir so die einzelnen Figuren noch mal etwas besser kennen, wodurch wir deren Handeln besser nachvollziehen können. Eine große Entwicklung der Charaktere ist hier nicht zu Erwarten, dafür wächst jedoch die Verbundenheit einzelner untereinander. Während im ersten Band manche der Figuren noch ein wenig blass rüberkamen, konnten wir diese nun noch besser kennenlernen und die Autorin zeigt, wie viel tiefe die Einzelnen besitzen, was mir gut gefallen hat. Dennoch ist das potenzial Einzelner noch nicht erschöpft und ich bin gespannt, was die Autorin noch aus ihnen machen wird. Die Geschichte konnte mich fesseln und es gab auch immer wieder Spannungsbögen. Allerdings gab es hier stellenweise auch wieder starke längen, wo sich die Geschichte sehr gezogen hat. Die Story ist generell ziemlich komplex und erfordert dementsprechend auch Konzentration beim Lesen. Nach wie vor gibt es keine präsente Liebesgeschichte, nur eben die Andeutung von etwas, was vielleicht noch kommen kann, ohne dabei zu doll in den Vordergrund zu rücken. Dies gefällt mir weiterhin gut. Richtig genial finde ich nach wie vor diese große Welt mit ihren verschiedenen Biotopen und Kulturen in Kombination mit dieser detailreichen Karte. Immer wieder habe ich auf die Karte geschaut und den Weg der Gruppe damit verfolgt, ich mochte das total gern. Fazit: Der Einstieg viel mir wirklich schwer und es hat ne ganze Zeit gedauert, bis ich wieder voll in der Geschichte drin war. Die Story finde ich weiterhin sehr interessant sowie fesselnd. Der zweite Band konnte mich sogar ein wenig mehr begeistern als der erste. Stellenweise gab es leider wieder längen, welche sich sehr gezogen haben. Das Tempo war generell den größten Teil über recht mäßig und wurde zum Ende hin dann zügiger. Wer es gern durchgehen Actionreich und spannungsgeladen mag, wird sich hier vermutlich recht schnell langweilen. An Komplexität und Details mangelt es auf keiner weise, denn die Liebe zum Detail merkt man überall in dem Buch. Die Figuren gefallen mir gut, auch wenn sie keine große Entwicklung machen, lernen wir sie besser kennen und sie gewinnen an tiefe. Eine präsente Liebesgeschichte gibt es hier nicht, nur die Andeutung von etwas, was vielleicht noch werden kann, ohne dabei in den Vordergrund zu rücken. Die Welt mit ihren verschiedenen Biotopen und Kulturen in Kombination mit der detailreichen Karte konnte mich am meisten beeindrucken. Ich fand den zweiten Band dieser Reihe sehr lesenswert und bin auf jeden Fall gespannt, wie es weiter geht. 💗 Ich danke dem Penhaligon Verlag von Herzen für das Rezensionsexemplar.

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